Hans-Peter Dr. Vogt - Klimachaos

Здесь есть возможность читать онлайн «Hans-Peter Dr. Vogt - Klimachaos» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Klimachaos: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Klimachaos»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten, denn der «Point of no Return» ist durch den ständigen Raubbau und die Verunreinigung von Luft, Erde und Wasser längst in greifbare Nähe gerückt. Die Folge ist eine Überhitzung des Klimas, das Abschmelzen der Pole und des Permafrostes, eine Verschiebung der Klimazonen, und eine ständige Gefahr durch unvorhersehbare Wetterphänomene, die als Global Weirding bekannt sind. Insekten, Genveränderte Milben und Seuchen bedrohen das Leben auf der Erde. Die Menschheit muss reagieren, und sie entwickelt Strategien des Überlebens.
Die Biologin Josefina, der Deich- und Schleusenbauer Claudio und die Journalistin Katie stehen im Mittelpunkt der spannenden Erzählung, die in ihrem Mittelteil eine Fülle von verschiedenen Bedrohungen der Menschheit auflistet, und gleichzeitig Ansätze aufzeigt, um dieses Chaos zu überwinden.
Wenn der Point of no Return erst einmal überschritten ist, dann gibt es kein Zurück mehr. Der Roman zeigt auf, was uns drohen kann, selbst wenn die Menschheit zu einem schnellen Umdenken fähig wäre. Dabei ist das Szenario durchaus realistisch. Warnungen gibt es genug. Angefangen bei der Studie des Club of Rome bis zu neueren Studien des Weltklimarates und der NASA. Vorläufig gipfelt der Kampf gegen den Klimawandel mit der Rede der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg vor der UN im September 2019 und zahlreichen Bekundungen führender Staatschef, etwas tun zu wollen. Ein Lippenbekenntnis?
Tatsächlich läuft uns die Zeit davon, in der wir noch einen Rahmen für gewisse Beschränkungen der Entwicklung einleiten können, und dies erfordert drastische und einschneidende Veränderungen – auch von liebgewonnenen Angewohnheiten und Freiheiten.
In dem Roman ist die Biologin Josefa die führende Aktivistin. Es sind immer beherzte Einzelpersonen, welche die entscheidenden Impulse setzen, wie wir aus der Geschichte lernen können. Wir sehen das an den Beispielen von Nelson Mandela oder Ghandi, und wenn man will, auch von Mao Tse Tung, aber das hatte düstere Folgen.
Noch 2014, zum Zeitpunkt des Erscheinens des Buches hätte niemand gedacht, dass da 2016 eine kleine Schülerin in Schweden auftaucht, die sich durch beherzte Aktionen und ein unermüdliches Engagement einen Namen macht, und die Weltöffentlichkeit bewegt, gefolgt von hunderttausenden meist jugendlicher Aktivisten, aber auch von führenden Wissenschaftlern. Die Entwicklung darf aber hier nicht stehen bleiben. Wir brauchen ein Umdenken und Handlungsansätze mit wirksamen und nachhaltigen Methoden.
Der in diesem Buch vorgegebene Zeitrahmen könnte durchaus realistisch sein. Schon jetzt wird befürchtet, dass der Meeresspiegel im Jahr 2030 um etwa einen Meter höher sein wird als im Jahr 2015. Eine weltweite Erhöhung der Temperatur von nur 2 Grad ist schon ein kleiner Gau, eine Erhöhung um 5 oder gar um 10 Grad wäre ein weltweiter Kollaps mit verheerenden Folgen für die Landwirtschaft und die natürlichen Trinkwasserresourcen. Denken wir nur einmal an die Zeit vor den großen Eiszeiten. Damals lag der Meerespiegel nachweislich 80 Meter über dem heutigen Niveau.
Neuere Untersuchungen sprechen von der Möglichkeit, dass sich der Meeresspiegel um bis zu 60 Meter anheben könnte, und dass weite Teile der Erde unter einem ständigen Mantel aus Nebel begraben werden, hervorgerufen durch die enorme Verdunstung, durch die Erhöhung der Temperatur und durch aufgeheizte Ozeane.
Das Buch basiert zwar auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Annahmen, aber kein Mensch kann wirklich in die Zukunft sehen. Das Buch basiert deshalb auch weitgehend auf Annahmen. Der hier vorgegebene Zeitrahmen kann so, oder auch anders ablaufen. Ob die Menschheit sich wirklich zu einer Art kollektiver Hilfeschrei erhebt (wie in dem Buch dargestellt) und gemeinsame Maßnahmen zur Rettung der Welt ergreift, muss seit Greta Thunberg nicht mehr bezweifelt werden. Machtgier und Unvernunft können aber grenzenlos sein und neue Kriege ums Wasser, um Anbaugebiete und Ernteerträge – und nicht zuletzt um Bodenschätze hervorbringen, Der Supergau ist also nicht so weit entfernt.
Schon die Berichte des Weltklimarates gehen von dem drohenden Untergang der Industriegesellschaften aus, hervorgerufen durch reale Machtverschiebungen und Umwelteinflüsse. Das Buch greift dieses Thema auf, und verknüpft es mit natürlichen Ereignissen durch Vulkanausbrüche und Erdverschiebungen, die schon immer eine permanente Bedrohung dargestellt haben, und die über uns kommen können, wie biblische Katastrophen. Schauen wir einmal in der Geschichte zurück, so sind Dürren und Anstiege der Temperatur, sowie Eiszeiten schon immer eine Bedrohung für die Menschheit gewesen. Denken wir nur einmal an die Kreise der Nazka in Südamerika (die uns etwas über das Aussterben einer ganzen Hochkultur durch einen natürlichen Klimawandel erzählen), an die legendäre Stadt Runghold in Friesland oder an Dürren im Mittelalter oder zu Zeiten der Nomaden: die Steppenvölker des Dschingis Khan wären wohl nie aufgebrochen, um die Welt zu beherrschen, wenn nicht Trockenheiten zu einer Lebensgefahr für eine ganze Bevölkerungsgruppe geworden wären.
Anders als solche natürlichen Schwankungen der Klimawerte (Beispiel: Aussterben der Urwaldechsen / Eiszeit) ist das beginnende Klimachaos von heute hausgemacht. Wir Menschen haben jahrhundertelang die Erde massiv ausgebeutet und alle natürlichen Kreisläufe grob mißachtet. Wir haben in diese Kreisläufe eingegriffen, und wir werden für diese Vergehen bezahlen müssen. Das Buch ist ein ökologischer und auch zugleich ein ökonomischer Roman, denn das bevorstehende Klimachaos ist eine Verknüpfung dieser zwei Begriffe. Dass dieses Klimachaos kommt, daran kann kein Zweifel bestehen. Die Anzeichen sind längst nachgewiesen.
Das Buch ist eine romanhafte Erzählung. Es lebt von den Protagonisten einer Josefina, die zu einer visionären und berechnenden Umwelt-Aktivistin wird, oder von den Aktivitäten eines weitsichtigen Deich- und Sperrwerksbauers, der die Geschäftsführung einer Stiftung zum Schutz der Küstengebeite und der Meere in Ostfriesland übernimmt. Die Protagonisten sind eng verknüpft mit einer Reihe von Stiftungen, die sich das Ziel gesetzt haben, den Schutz von Tieren, Pflanzen und Menschen zum Credo zu erheben. Um dieses (Über)lebensziel zu erreichen, sind auch Maßnahmen legitim, die in unserer heutigen Gesellschaft als illegal gelten, aber manchmal heiligt der Zweck die Mittel.
Die von Josefina gegründeten Stiftungen haben ihre Finger in einer Reihe von Aktivitäten. Darunter gehören auch diverse Firmen in den Bereichen Recycling, Pharma, Nahrungsmittel, Discount. Im Mittelteil finden sich diese einzelnen Aktivitäten wieder, wenn auch mit anderen Protagonisten «vor Ort», etwa einem Moskauer Feuerwehrmann, einem Thailändischen Geschäftsmann, einer Kanadischen Ärztin oder der New Yorker Angestellten einer Imbiss-Kette. Das sind in sich geschlossene Kurzgeschichten, die Ereignisse aus verschiedenen Teilen der Welt aufgreifen, zu einem Gesamtpaket von Bedrohungen schnüren und zugleich von Anstrengungen der Menschen berichten, um sich gegen die Unbilden der Natur zu wehren.
Lesebeispiel (Auszug):
Kurz vor zwei in der Nacht trat wieder diese seltsame Stille ein. Es war fast so, als würde jedes Wort vorm Mund verschluckt, und was dann kam, war fürchterlich. Es kündigte sich mit einem Grollen an und dann gab es Donnerschläge von geborstenem Felsen. Hinten auf dem Golfplatz gab es noch mehr solcher Risse. Einige Autos, die man dahin gestellt hatte, stürzten einfach in die Tiefe. Einige Gäste brachen jetzt in Gejammer aus. Der noble Mercedes und der teure Ferrari, einfach weg.
Unten in der Stadt musste ein wahres Chaos herrschen. Sie sahen die neuen Feuer. Sie sahen, dass die Lichter der Stadt überall ausgegangen waren. Sie sahen diese Blaulichter und hörten die gellenden Sirenen. Da unten in L.A. waren gerade große Teile der Stadt in Schutt und Asche versunken.
Sie rochen den Staub von zusammenstürzendem Beton. Sie rochen den Qualm der Feuer und die Gäste klammerten sich in ihrer Hilflosigkeit aneinander. Viele begannen zu weinen. Es gab einige Schreiattacken und das Personal hatte wirklich alle Hände voll zu tun, obwohl es übermüdet war. Die Musik war längst verstummt. Sie hatten ihre Instrumente eingepackt, und waren davon gefahren, aber sie waren wiedergekommen. “Da unten, die Zufahrtsstrasse“, sagten sie. „die gibt es nicht mehr“.

Klimachaos — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Klimachaos», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Es gab anderes, wie den Schutz von Großsäugern im Meer, vor allem von Walen, Delphinen und Robben, oder einer zumindest teilweisen Rettung des Regenwaldes in Indonesien. Anders als in Tasmanien waren das Projekte, welche die Gewinn- und Verwertungsinteressen von großen Industriefirmen tangierten. Bei der Suche nach Erdgas und Erdöl am Meeresboden hatte es sich eingebürgert, gewaltige Druckwellen unter Wasser zu erzeugen, um dann durch seismische Messungen solche Vorkommen aufzuspüren. Das löst bei Säugern Taubheit, Mittelohrblutungen und eine Schädigung des Gleichgewichtssinns aus, und führt direkt oder indirekt zum Tod. Josefinas Stiftungen hatten sich schon früh dafür eingesetzt, Schutzabkommen und umweltschonende Maßnahmen zu entwickeln und anzuwenden. Sie bediente sich dazu der Hilfe von Politikern der unterschiedlichen Couleur, der Hilfe von Umweltverbänden und Wissenschaftlern, und stieß bis in die Vorstandsetagen der Erdöl- und Erdgasgesellschaften vor. Auch bei der teilweisen Rettung des Regenwaldes in Indonesien und Südamerika war die Stiftung geschickt vorgegangen. Sie hatte sich der Hilfe pharmazeutischer Konzerne bedient, die immer ein Interesse haben, Heilpflanzen und -Mittel zu finden, die es nur im Urwald gibt.So konnten wenigstens einige geschützte Reste des Regenwaldes vor der Brandrodung und der Abholzung gerettet werden. Es waren Projekte, die vor allem von Taktik und Überzeugungsarbeit lebten, und die Josefinas Ruf bei Umweltschützern und an Hochschulen immer weiter förderten. Dabei verfügte Josefina über eine enorme Sachkenntnis, und sie suchte sich stets ihren eigenen Weg, begleitet von ihrem engagierten Team aus Helfern.

13.

In den ganzen Jahren hatten sich die Steuerbehörden mehrfach und turnusgemäß für diese Stiftungen interessiert, aber die Behörde war permanent unterbesetzt, und die Anwälte sorgten dafür, dass nach außen alles perfekt war. Es hätte schon einen Insidertipp gebraucht, damit da etwas auffliegt. Die Stiftungen von Josefina hatten einen unzweifelhaften Ruf. So war es nur natürlich, dass sogar die Großen in der Politik sich gerne an der Seite von Josefina zeigten. Es gab in Deutschland eine jährliche Umwelt-Gala, die zusammen mit einer großen Illustrierten ausgerichtet wurde. Es gab Fernsehberichte. Es gab öffentliche Spendenaufrufe in Europa, dem Commonwealth, in den USA und sogar in China. Josefina hatte beste Kontakte zum englischen und zum schwedischen Königshaus. Einer der US-Präsidenten hatte Josefina im Jahr 2035 quasi geadelt, indem er ihr bescheinigte, den Umweltgedanken zu einer Art weltweitem Unternehmen gemacht zu haben, das langfristig dem Überleben der Spezies Mensch dient, aber das war nur ein weiterer Baustein in der langen Liste öffentlicher Ehrungen, die Josefina bis zu ihrem Tod zuteil wurden. Um ihre Investoren nicht zu verprellen, bewegte sich Josefina mit ihren Projekten und in ihrer Öffentlichkeitsarbeit nie in der Nähe irgendwelcher Demonstrationen, oder von spektakulären Umweltaktionen, wie sie etwa von Robin Wood oder von Greenpeace durchgeführt wurden. Gewalt lehnte sie strikt ab. Manche Umweltaktivisten nahmen ihr diese Abgrenzung übel, aber sie kamen auch nicht umhin, Josefinas Erfolge neidlos anzuerkennen. Solche Aktivisten gab es seit dem zunehmenden Wetterchaos immer mehr. Einmal wurde sogar Josefina Opfer eines gezielten Farbbeutel-Anschlags. Danach hatte sie in die Mikrophone der bereitstehenden Presse geseufzt, sie verstehe ja die Wut vieler Bürger. Es sei an der Zeit, mehr für die Umwelt zu tun, aber das müsse auf dem Wege von Gesetzen, Verordnungen und der Grundlage wissenschaftlicher Forschung geschehen.

Tatsächlich unterstützte sie über Mittelsmänner mehrere solcher Aktivistengruppen heimlich mit Geldern. Es gab in solchen Fällen auch nie irgendwelche Überweisungen oder Papiere, die das beweisen würden. Barspenden sind nicht nachvollziehbar, wenn du nicht zufällig dabei beobachtet wirst. So bestiegen einmal Aktivisten die Schornsteine eines Chemieriesen in den USA, der für die Verseuchung eines ganzen Gebiets in Indien verantwortlich gewesen war. Sie hängten Transparente auf. Sie ketteten sich fest, und sie konnten erst nach sieben Tagen durch Spezialkräfte mit Hubschraubern runtergeholt werden. Die Aktion hatte für großes Aufsehen gesorgt und die Aktivisten landeten erst im Gefängnis, und dann vor dem Richter. Es waren auch ein paar Details, welche in der Presse viel Wiederhall fanden. Wenn du da sieben Tage am Schornstein hängst, dann musst du essen, trinken, pissen und kacken. Die Aktivisten hatten vorgesorgt. Spezialkleidung, Urinbeutel, Kotbeutel und Rucksäcke mit Astronautennahrung. Sie waren mit Masken ausgerüstet, gegen Gasangriffe der Polizei, und hatten Helme und Schutzkleidung, um sich gegen Schlagstöcke zu schützen, von denen die Spezialkräfte reichlich Gebrauch gemacht hatten. Auch das war im Fernsehen übertragen worden, und hatte zu einem Sturm der Entrüstung geführt, als man sah, wie die Einsatzkräfte an Seilen unter dem Hubschrauber hingen, um Elektroschocker und Pfefferspray einzusetzen, und sogar um mit Eisenketten und Schlagstöcken auf die Aktivisten einzuprügeln. Einem der Aktivisten war dabei der Helm zerbrochen, aber die Sicherheitskräfte hatten nicht aufgehört, und der Mann brach schließlich blutüberströmt zusammen, während die Bodenkräfte die Bildjournalisten brachial zurückdrängten, um solche Bilder der Gewalt zu verhindern. Mehrere Kameras gingen dabei zu Bruch. Drei große Kanzleien eisten die Aktivisten schließlich los und sorgten sogar dafür, dass die Beteiligten mit einer Geldstrafe davon kamen.

Niemand wusste, dass Josefinas Stiftung diese Anwälte bezahlt hatte. Im Zuge der Aktion bildete sich sogar eine Bürgerinitiative, die durch einen spektakulären Prozess dafür sorgte, dass der Chemieriese den Opfern schließlich eine angemessene Entschädigung zahlen musste. Die Aktivisten erhielten indes keine Entschädigung, auch die Verletzten Demonstranten nicht, und sie wurden seit dieser Zeit in den Akten des CIA als Ökoterroristen gelistet. Zwei von ihnen verloren ihre Arbeit. Die Polizisten wurden nicht einmal belangt. Josefina kannte solche Fakten, aber sie blieb bei ihren Unterstützungsaktionen für Aktivisten stets im Hintergrund. Sie war hypervorsichtig. Sie vertrat nie öffentlich die Interessen dieser Aktivisten. Nach außen war die glänzende Fassade perfekt, die das ganze System ihrer verzweigten Aktivitäten schützte.Die von dem Chemieriesen verseuchte Landschaft in Indien wurde durch die Verurteilung des Konzerns allerdings nicht wiederhergestellt. Das Trinkwasser der Region war noch viele Jahre später unbrauchbar, und verursachte Missbildungen und Krebserkrankungen.Auch die vielen toten Meeressäuger und die bei der Vernichtung von Regenwald ausgestorbenen Arten wurden durch solche Aktionen nicht mehr lebendig. Josefina wusste das und sie nutzte deshalb solche Aktionen immer wieder und immer wieder, um auf das Denken und Verhalten der Menschen Einfluss zu nehmen. Sie benutzte diese Aktivisten als Forum für Öffentlichkeitsarbeit, aber sie machte dieses Engagement nie öffentlich.Das Gleichgewicht der Arten ist nun einmal genauso wichtig, wie die Sauberkeit von Erde, Wasser und Luft, und manchmal sind aufrüttelnde Aktionen notwendig, dachte sich Josefina, wenn man die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gewinnen will.

So hatte man aus Experimenten in verschiedenen Naturparks gelernt, dass es durch die Wiederansiedlung von Bibern, Wölfen, Bären, Bisons und anderen Tieren innerhalb der gesamten Tier- und Pflanzenwelt regional wieder zu einem Gleichgewicht der Arten kommen kann, das sich sogar auf die Sauberkeit des Wassers, und einen gesunden Ausgleich zwischen Insekten, Pflanzen, Fischen und Vögeln auswirkt.Solche regionalen Erfolge und solche sanften Maßnahmen gab es, und das Engagement in solchen Projekten ließ sich auch hervorragend vermarkten.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Klimachaos»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Klimachaos» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Klimachaos»

Обсуждение, отзывы о книге «Klimachaos» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x