Uta Sonneborn - SELBST-geführte Psychotherapie

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SELBST-geführte Psychotherapie: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Integrative Psychotherapie Innerer Systeme – IIFS – ist sowohl Haltung als auch Methode. Sie verbindet humanistische Psychotherapien, achtsame Wahrnehmungsschulung, Körperpsychotherapie und IFS.
Ausgegangen wird von einem natürlichen System innerer Vielfalt: vom körperlich und mental erfahrbaren Wesenskern, dem SELBST, und den Persönlichkeitsanteilen. Der nicht mit seinen Teilen verwobene Mensch SELBST ist in der Lage, erlebbar zu diesen in Beziehung zu treten. Dieses innovative Moment beinhaltet die Chance einer Neuintegration der Teile und hat eine tiefe, verbindende, heilsame, neuronal verändernde und somit nachhaltige Wirkung auf das ganze System.
Dieses Erfahrungslehrbuch beschreibt die Grundlagen der IIFS, macht Sie mit dem SELBST-Begriff vertraut, skizziert ausführlich die Beziehung zwischen SELBST und Teilen und beleuchtet mögliche Anwendungsgebiete in der Psychotherapie wie den Umgang mit Scham, die Psychoonkologie und Trauma-Therapie. Zudem enthält es viele Übungen, Meditationen und Beispiele.
Ein Kapitel widmet sich der professionellen Selbstfürsorge. Sie erfahren, wie Sie einen neuen Zugang zu Ihren berufstätigen Anteilen gewinnen und sie von SELBST-Qualitäten unterscheiden. So ist es möglich, ein Leben lang Freude in diesen manchmal so schweren und gleichzeitig so wunderbaren Berufen zu erleben.
Wir wünschen Ihnen damit viel Freude!

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Übung

Bei der Übung des Oszillierens geht es darum, zentriert bei sich im Hier und Jetzt zu sein. Es geht darum, in sich hinein zu spüren und sich zu fragen: Was nehme ich bei mir gerade wahr, während ich mit einer anderen Person im Kontakt bin.

IM HIER UND JETZT:

Was fühle ich?

Was denke ich?

Was empfinde ich?

Welche Körperempfindungen spüre ich?

Was tut mein Körper?

Was tue ich gerade?

Was signalisiere ich?

Was brauche ich?

Dann sinne ich nach:

Woher mag das kommen?

Wohin gehört das?

In welche Szene?

In welche Zeit?

Wenn es in eine alte Szene gehört, frage ich mich weiter:

Was fühle ich von damals?

Was denke ich von damals, wenn ich …

Was empfinde ich dabei?

Wie geht/ging es meinem Körper?

Was signalisiere(t) ich(er) noch?

Was hätte ich/mein Körper gebraucht?

Ich übernehme die Verantwortung für all das, was im Moment bei mir im Inneren los und meiner Wahrnehmung zugänglich ist. Ich mache mir bewusst:

Ich bin ich, mit alledem in mir.

Ich habe Respekt, Wertschätzung und Annahme dafür.

Ich habe meine Grenzen und achte sie.

Und du bist du, mit alledem in dir.

Ich habe Respekt, Wertschätzung und Annahme dafür bei dir.

Und du hast deine Grenzen und ich achte sie.

Wenn ich bei mir bin und gleichzeitig im Kontakt mit einer anderen Person, ist es unabdingbar, meine und ihre Grenzen im Innen und im Außen zu erspüren und zu respektieren Wo fange ich an, wo höre ich auf? Wo fängt der andere an und wo hört er auf? Mein Fokus richtet sich nun mehr auf mein Gegenüber. Was nehme ich beim anderen wahr?

Was sehe ich, was höre ich, was rieche ich, was fühle ich?

Was denke ich über die andere Person?

Was empfinde ich für sie?

Wie erlebe ich sie?

Was tut mein Körper gerade in Bezug auf sie?

Was für Fantasien habe ich über sie?

Was tue ich gerade in Bezug auf sie?

Was signalisiere ich gerade in Bezug auf sie?

Was projiziere ich auf sie?

Und wieder zurück mit dem Fokus zu mir selbst, in dem Wissen, dass alles, was ich wahrgenommen habe, vor dem Hintergrund meines Lebens situativ, subjektiv und selektiv bleibt, aber mir nun bewusster ist, weniger verstrickt mit mir. Diese klaren Grenzen tun gut.

Hildegund Heinl benannte diese Bewegung auf den Beziehungsebenen vom Ich von der Gegenwart in die Vergangenheit und zurück ins Hier und Jetzt zum Du und wieder zu sich selbst als ein »Hoch und Runterklettern der Sprossenleiter des Lebens und der Gefühle«.

Es braucht Übung – und ehrlicherweise ganz schön viel Übung, aber es lohnt sich ungemein, schnell den Fokus wechseln zu können zwischen Ich und Du und wieder Ich, bis das irgendwann parallel läuft – bei sich zu sein und gleichzeitig beim anderen, ohne uns zu vermischen. Auf diese Weise, gleichzeitig abgegrenzt und nahe, spüren wir uns und den anderen intensiv. Wir werden uns und auch unserem Gegenüber gerechter, haben die Möglichkeit, mehr Verantwortung für uns selbst zu übernehmen, und dem Anderen seine Verantwortung auch zu belassen und sie ihm nicht wegzunehmen. Diese Art von Kontakt und Begegnung ist authentisch, jedes Mal neu und spannend, und berücksichtigt viele Ebenen. Ein tiefes Kennenlernen meiner selbst und meines Gegenübers ist auf diese Weise möglich. Wir hören auf, für andere zu denken, zu fühlen und zu handeln. Unser Gegenüber behält seine Hoheit und seine Würde. Wenn wir mit ihm denken, fühlen, handeln, wenn es dies möchte, kann eine ganz andere Beziehung entstehen, als wenn wir das für es tun. Besonders in therapeutischen Berufen sollte diese Art von Selbstverantwortlichkeit ausführlich geübt werden, da wir uns sonst die Arbeit unnötig schwerer und anstrengender machen. Indem wir scheinbar gut gemeint Verantwortung für jemanden übernehmen, können wir ihm auch etwas Wichtiges wegnehmen. Und übrigens auch im privaten Alltag lebt es sich mit diesen guten Grenzen von Ich und Du vortrefflich.

Wenn wir uns auf dieser Grundlage dann noch gewahr werden, dass jedes System von Ich und Du aus jeweils einem SELBST und einer Fülle von Persönlichkeitsanteilen bestehen, kann es nur noch spannender werden!

Metaebene

Die introspektive Wahrnehmung übt innere Achtsamkeit. Sie ist in der Lage, die Ebenen zu wechseln. Sie ist Voraussetzung zur Selbstreflexion, den eigenen Resonanzboden zu erkennen, das innere Instrumentarium zu nutzen und Verantwortung für sich und sein Innenleben zu übernehmen. Aus dem Blickwinkel der Metaebene, einer anderen, neuen, weiteren oder engeren Perspektive, verändern sich die Wahrnehmungen, die Beobachtungen und Sichtweisen, aber auch die Gefühle, Empfindungen, Gedanken, Einstellungen und Verhaltensweisen. Mit der Art dieser Wahrnehmung eröffnet sich ein weites Feld im Kontakt zum eigenen Innenleben, zu anderen und im Kontakt miteinander. Es ist der Unterschied einer subjekt- oder einer objektbezogenen Sichtweise, zwischen assoziativer und dissoziativer Betrachtung, ob ich in mir kreise oder mich mit etwas Abstand wahrnehmen kann. Sich selbst unter verschiedenen Blickwinkeln wahrnehmen zu können, schafft die Voraussetzung, sich in unterschiedliche Seins-Zustände bei sich selbst und bei anderen hineinzuversetzen. Es ist eine Voraussetzung für Empathie mit sich selbst (Selbstmitgefühl) und für andere, und damit auch eine Bedingung für emotionale und psychosoziale Kompetenz.

Ich möchte das folgende Beispiel als Metapher verstanden wissen. Es macht einen Unterschied, ob ich als Schauspieler*in in einer bestimmten Rolle auf der Bühne stehe oder ob ich als Regisseur*in im Zuschauerraum sitze, ob ich mich und die anderen Schauspieler*innen in ihren Rollen beobachten kann, jeden einzelnen, aber auch das gesamte Stück mit seiner Atmosphäre, die es ausstrahlt. Stehe ich in einer bestimmten Rolle auf der Bühne, bin ich mit mir beschäftigt. Ich nehme mich wahr und bin auf meinen Auftritt konzentriert. Als geübter und zentrierter Schauspieler bin ich ganz bei mir und kann gleichzeitig die anderen und auch das Stück wahrnehmen. Ich weiß, dass ich keinen Dauer-Soloauftritt habe und dass der Erfolg des Stückes genauso von jedem Einzelnen wie von unserem guten Zusammenwirken abhängt. Auch ist entscheidend, dass der Regisseur einen guten Draht zu seinen Schauspielern hat und umgekehrt. Wenn ich nun davon ausgehe, dass jeder Mensch alles gleichzeitig ist, also sein eigenes Theater, sein eigener Regisseur, alle seine Schauspieler, in vielen Rollen und mehreren Stücken zu unterschiedlichen Zeiten, seine eigene Bühne und sein Zuschauerraum, in einer bestimmten Atmosphäre und dies in einem bestimmten Zeitgeist, einer gewissen Epoche, dann werden die Wahrnehmungen und Beobachtungen von den unterschiedlichen Standpunkten voraussichtlich sehr vielfältig ausfallen. Mit dem Standpunkt der Metaebene kann sich die Sichtweise beträchtlich verändern. Hat ein Mensch das einmal erlebt, wird es ihm in Zukunft schwerfallen, eindimensional im Leben unterwegs zu sein. Es kann hilfreich sein, sich in jedwede Position hineinversetzen zu können, um wenigstens für einen Moment die Facetten der Rolle des Anderen zu erleben, wie es sich anfühlen könnte, an seinem Platz zu sein. Um schnell wieder zu bemerken, ich bin nicht du, auch wenn ich dich jetzt ein bisschen besser zu begreifen glaube, – und zu dem eigenen Ausgangspunkt zurückzukommen. Aktive Empathie ist definiert als kurzes sich in eine andere Person Hineinversetzen, so als ob man diese Person wäre, und sich schnell wieder aus ihr herauszuversetzen . Dann können wir den Anderen vielleicht ein bisschen besser verstehen, aber uns auch seiner Einzigartigkeit bewusst werden. Spiegelneuronen katapultieren uns nicht selten in die Gefühlswelten eines anderen hinein, ohne dass wir das steuern können. Diese Art des Hineinversetzens geschieht dann eher unbewusst mit uns. Umso wichtiger ist es, gerade in therapeutischen Berufen und auch in Beziehungen, sich seiner Gefühle bewusst zu werden. Sind es meine? Sind es deine? Jedes Individuum hat seine eigene Innenwelt. Wir können Respekt voreinander haben. Ich bin nicht du und du bist nicht ich.

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