Jill Korbman - Herzen der Nacht 3
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Durch sie wurde ich an mein früheres Leben erinnert, das bereits so lange hinter mir lag, dass ich mich fast nicht mehr daran erinnern konnte. Schlagartig wurde mir bewusst, was sich in letzter Zeit alles für mich geändert hatte.
Mein Leben war schöner geworden, da ich nun mit Colin zusammen war. Gleichzeitig war es aber auch gefährlicher geworden, genaugenommen sogar sehr gefährlich.
Ich hatte erfahren, dass ich eine Vampirin war, hatte die Bekanntschaft von Werwölfen und Hexenmeistern gemacht und war gerade dem großen Geheimnis, welches das Tagebuch meiner Mutter barg, auf der Spur. Und in dieses neue Leben schien meine liebe, gutmütige, ahnungslose Freundin Claire auf den ersten Blick nicht mehr hineinzupassen.
Sie durfte auf gar keinen Fall von dem Ganzen hier erfahren, denn sie würde es nicht verstehen. Außerdem konnte ich nicht zulassen, dass sie in Gefahr geriet.
Als ich in ihr Gesicht blickte und das erwartungsvolle Strahlen in ihren Augen bemerkte, brachte ich es einfach nicht über mich, sie sofort wieder wegzuschicken. Claire war und blieb meine beste Freundin und ich hatte ein unglaublich schlechtes Gewissen, dass ich mich so lange nicht mehr bei ihr gemeldet hatte.
„Na, dann komm doch einfach mal mit rein!“
Colin stand noch immer regungslos neben uns und wirkte ein wenig unsicher. Offenbar wusste er nicht, wie er die Situation beurteilen sollte.
„Willst du uns denn nicht vorstellen, Ellie?“ Es entging mir nicht, dass sie den gutaussehenden jungen Mann an meiner Seite eingehend betrachtete. Oh ja, niemand wusste besser als ich, welche Wirkung er auf Frauen haben konnte.
„Bitte entschuldige, Claire. Das ist Colin, mein… Verlobter.“
Claires Augen weiteten sich.
„Was, ihr seid inzwischen schon verlobt? Mann, das ging aber schnell!“ Nachdem sie ihm die Hand geschüttelt hatte, wandte sie sich mir zu. „Ich will unbedingt alles wissen“, flüsterte sie mir in mein Ohr und ich musste lächeln.
„Ich denke, ihr habt euch bestimmt viel zu erzählen“, sprach Colin sanft, „ich lasse euch dann mal allein.“ Er warf mir einen warnenden Blick zu und ich wusste sofort, was er zu bedeuten hatte.
„Das ist sehr nett von dir, Colin. Ich werde Claire eine Führung durch das Schloss geben, wenn das in Ordnung ist.“
Ich wusste, dass Colin sich um meine Sicherheit sorgte, weshalb ich mit meiner Freundin im Castle bleiben würde, welches schwer bewacht wurde. Hier, im Inneren dieser dicken Mauern, war die Gefahr sehr gering, dass etwas Unvorhergesehenes passierte.
Colin hatte offenbar verstanden. „Das ist eine gute Idee. Ich wünsche euch viel Spaß bei der Besichtigung.“ Er schmunzelte und beugte sich schnell vor, um mir einen zarten Kuss auf die Wange zu hauchen, dann war er auch schon verschwunden.
„Komm, ich zeige dir alles.“
Die Wachen waren nochmal verstärkt worden und an jeder Ecke stand ein als Museumswächter getarnter Vampir, welcher uns beim Vorübergehen zunickte.
Meine Freundin war hellauf begeistert von dem altertümlichen Gebäude. Wir schlenderten durch die weitläufigen Gänge und bewunderten den tollen Ausblick auf den Schlossgarten.
„Meine Güte, hier ist ja alles so romantisch!“, rief sie, als wir den großen Veranstaltungsraum betraten, „dies ist wirklich ein traumhafter Ort für eine Hochzeit!“
„Ja, in der Tat, das ist er!“ Claire drehte sich zu mir um.
„Und jetzt erzähl doch mal, Ellie… Du und Colin, ihr habt euch wirklich schon verlobt? Denkst du denn, dass dies die richtige Entscheidung ist?“ Ich bemerkte ihren besorgten Blick, als sie fortfuhr.
„Ich wundere mich ein wenig. Hast du nicht selbst gesagt, dass dir das mit eurer Beziehung ein wenig zu schnell geht? Versteh‘ mich nicht falsch, dein Colin sieht ja echt heiß aus, er ist ein Adliger und wohnt in einem großartigen Schloss. Ich kann mir vorstellen, dass das alles sehr verführerisch ist. Aber willst du dir denn nicht doch lieber noch ein wenig Zeit lassen mit dem Heiraten?“
Wir blieben stehen, um ein paar antike Gemälde an den Wänden zu betrachten.
„Ja, das mit Colin ging in der Tat sehr schnell, Claire.“
Einen Moment lang hatte ich den Wunsch, ihr alles zu erzählen, aber ich wusste, dass dies nicht möglich war. Meine Freundin war ein Mensch und sie hatte von unseren Vampir-Problemen keine Ahnung. Ich wusste nicht, wie sie auf das Ganze hier reagieren würde, und ganz davon abgesehen, wollte ich sie beschützen. Je weniger sie wusste, desto besser.
„Es ist einfach so schrecklich viel passiert in letzter Zeit. Ich weiß, es hört sich eventuell komisch an… aber ich bin mir absolut sicher, dass Colin der Richtige für mich ist. Ich liebe ihn, und er liebt mich. Die Sache ist eigentlich ganz einfach.“ Claire sah mich mit einer hochgezogenen Augenbraue an, sagte aber nichts mehr.
Ich beschloss, das Gespräch auf ein anderes Thema zu lenken. „Und was ist eigentlich mit deinem Freund? Warum hast du ihn denn nicht mitgebracht?“, fragte ich.
Claire senkte den Kopf und ich spürte sofort, dass ich einen wunden Punkt bei ihr getroffen haben musste.
„Das mit Paul ist vorbei“, gab sie zu, „es hat einfach nicht gepasst…Tja, man kann eben nie wissen, wie lange es hält.“
Ihre Augen füllten sich mit Tränen, die sie offensichtlich nur mühsam zurückhalten konnte. Die Trennung von Paul musste wohl sehr schmerzhaft für sie gewesen sein, und ich hatte mit meinem verliebten Gerede alles nur noch schlimmer gemacht.
„Claire… das tut mir ja so schrecklich leid.“
Ich bekam ein schlechtes Gewissen. Meine beste Freundin hatte mich gebraucht, und ich war nicht für sie da gewesen. Dies durfte nicht mehr passieren, nie wieder. Ich umarmte sie und drückte sie fest.
„Ich glaube, wir beide haben uns viel zu erzählen“, sprach ich leise.
Kapitel 2: Colin
„Wie… er war nicht mehr da? Was meinst du denn damit?“ Drake schaute mich entgeistert an.
„Es ist so, wie ich es dir sage. Er war weg, sein Zelt restlos abgebaut, keine Spur mehr von ihm.“ Resigniert ließ ich mich in den Ledersessel fallen und schloss die Augen.
Jetzt, da der Hexenmeister verschwunden war, waren unsere Chancen, das Tagebuch zu entschlüsseln, rapide gesunken. Ich konnte es einfach nicht fassen - wir waren unserem Ziel so nahe gewesen und hatten letztendlich doch versagt.
Aber wer hatte schon ahnen können, dass Aristor sich einfach über Nacht aus dem Staub machen würde?
„Und was hast du jetzt vor? Ich meine, wen können wir noch um Hilfe bitten?“, fragte Drake.
„Ich habe absolut keine Ahnung.“ Mein Kopf begann zu schmerzen, offenbar benötigte ich frische Nahrung.
„Hast du Ellie schon seelisch und moralisch darauf vorbereitet, dass ihr Vater noch am Leben sein könnte?“, wollte Drake wissen.
„Nein. Ich konnte mich noch nicht dazu durchringen, es ihr zu sagen. Ich möchte vermeiden, dass sie sich aufregt.“
Es war nicht auszudenken, wie Ellie auf diese Neuigkeit reagieren würde, und außerdem war ich mir ja auch nicht absolut sicher.
„Es ist ja sehr edel von dir, dass du alle Probleme von ihr fernhalten willst, aber irgendwann wird sie es doch erfahren. Und wenn es dann soweit ist, wird sie vermutlich sehr, sehr sauer auf dich sein.“ Drake starrte gedankenverloren in das Glas, welches er in Händen hielt. „Außerdem hat sie bereits bewiesen, dass sie besser mit aufkommenden Schwierigkeiten umgehen kann, als wir alle erwartet haben.“
Ich wunderte mich kurz, denn mein Cousin hatte bisher noch nie solch lobenden Worte für meine Gefährtin übriggehabt. Vielleicht stimmte es ja, was er sagte.
Ellie hatte mich in den vergangenen Tagen mehr als einmal überrascht. Sie war eine starke Frau, und falls ihr Vater tatsächlich noch am Leben war, dann würde sie es erfahren müssen. Sie hatte ein Recht darauf.
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