Ein übersäuerter Körper führt zwangsweise
irgendwann zu Erektionsschwäche, trockener
Scheide, Impotenz und Lustlosigkeit.
Zu den schlechten säurebildenden Lebensmitteln gehören
Fleischwaren, Wurstwaren, Schinken
Milch und Milchprodukte (Quark, Joghurt, Kefir und alle Käsesorten, auch von Schaf und Ziege; gerade auch alle fettarmen Milchprodukte)
Stark verarbeitete Sojaprodukte (insbesondere das texturierte Sojaprotein, das mit TVP abgekürzt wird und in getrockneter Form als Grundlage für Hackfleischersatz, Gulaschersatz o. ä. angeboten wird)
Getreideprodukte aus Auszugsmehlen (Weißmehl, Back- und Teigwaren wie Kuchen, Gebäck, süße Teilchen, Nudeln etc., manche Frühstückscerealien wie z. B. Cornflakes, Fertigmüslis, Crispies, Crunchys etc.)
Produkte aus Gluten (Seitan), z. B. vegetarische Würste, Aufschnitt, Bolognese o. ä.
Sämtliche Produkte, die Zucker enthalten
Süßungsmittel wie Dicksäfte, aber auch Honig
Speiseeis, auch Wasser-, Soja- und Joghurteis – Ausnahme: basisches Eis
Fertigprodukte aller Art, insbesondere solche aus konventioneller Erzeugung
Kohlensäurehaltige Getränke, auch Wasser, besonders aus Plastikflaschen
Fertiggetränke wie Softdrinks (z. B. Limonade, Cola etc.), Fruchtsäfte aus Konzentrat, Isodrinks, Proteindrinks, Milchshakes, Drinks zum Abnehmen etc.
Tee (schwarzer Tee, Früchtetee, Eistee etc., lediglich Kräutertees sind basisch, ja sogar hochbasisch)
Alkohol und alkoholhaltige Produkte
Kaffee, auch Getreide-, Instant- und koffeinfreier Kaffee und koffeinhaltige Produkte
Alle fettarmen Produkte und Light Nahrungsmittel
Fettfreies Essen
Wiederholt kaltes Essen
Senf, Essig, Ketchup
Sauerkonserven
u.v.m.
Säuerliche Lebensmittel machen dick und erzeugen Entzündungenim Körper - Faktoren, die negative Einflüsse auf die Lust haben.
Eine Übersäuerung führt außerdem zur Bildung
von Schlacken, die zu Durchblutungsstörungen
führen und als ernsthafte Ursache von
Erektions- und Luststörungen gelten.
Schlacken sind Stoffwechselabbauprodukte, Verbrennungsrückstände, die sich in Zellen, Organen, im Gewebe und im Blut ablagern. Sie sind also Müll aus neutralisierten Säuren, Giftstoffen und chemischen Zusatzstoffen wie Farbstoffen, Aromastoffen, Konservierungsstoffen usw., die in der schlechten und ungesunden modernen Ernährung enthalten sind. Fast alle Lebensmittel, die einen Östrogenüberschuss verursachen, führen auch zu Schlacken im Körper. Diese Lebensmittel führen zu einer chronischen Übersäuerungdes Körpers und zu einem Mangel an Vitalstoffen (Vitaminen, Mineralien, Spurelementen usw.).
Normalerweise scheiden wir die neutralisierten Säuren und Giftstoffe über unsere Ausscheidungsorgane (Haut, Nieren, Lunge, Darm) aus, aber wenn der Körper zu viel davon hat, sind die Organe überlastet. Dieser Müll lagert sich in den Organen ab, weil sie nicht mehr alles ausscheiden können; er wird zu Schlacke (Restmüll) und dadurch zu einer Gefahr. Die Schlacken gelangen überall hin im Körper, auch in den Blutkreislauf. Sie können zu vielen gesundheitlichen Problemenführen und auch die Potenz und Libido stark negativ beeinflussen. Besonders Frauen in den Wechseljahren, die sich schlecht ernähren, „produzieren“ zu viele Schlacken und können dadurch sexuelle Probleme erfahren, denn Schlacke verhindert eine gute Durchblutung:
So werden die Geschlechtsorgane nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt. Die Erregungsintensität wird weniger.
1.1 Hormonelle Störungen: Östrogenüberschuss und Testosteronmangel vermindern die sexuelle Aktivität
Wir leben in einer Welt voller Östrogene - man trifft sie fast überall an. Deswegen passiert es schnell, dass man einen Überschuss an Östrogenen im Körper hat und im Gegenzug einen Rückgang des Testosterons erlebt. Die Hauptursache dieses negativen Phänomens liegt in der schlechten Ernährung durch die oben genannten Lebensmittel.
Ein Überschuss von Östrogen im männlichen wie im weiblichen Körper führt automatisch zu einer Senkung des Testosteronspiegelsmit negativen Folgen für die Libido:
Bei Frauen: Potenzstörungen, Rückgang der Libido und der sexuellen Aktivität, Schwierigkeiten beim Feuchtwerden, trockene Scheide, Verminderung der Lustempfindlichkeit an der Brust, der Vagina und allen Geschlechtsorganen und erogenen Zonen und Schwierigkeiten, einen Orgasmus zu bekommen
Bei Männern: Potenzstörungen, Rückgang der Libido und der sexuellen Aktivität, Erektionsstörungen, Verminderung der Spermienproduktion, Reduzierung des Hodenvolumens, Schrumpfung des Geschlechtsorgans (nicht zu verwechseln mit kleinem oder großem Geschlechtsorgan, das nichts mit der Testosteronmenge zu tun hat), schlapper und schlaffer Penis, Frühejakulation, Feminisierung des Körpers und des Verhaltens.
2. Die sexuelle Treue oder die sexuelle Monogamie
Von allen Gründen, die dazu führen, dass die Lust stirbt, empfinde ich die sexuelle Treue und die sexuelle Monogamie als das größte Problem, um die Lust auf Sex langfristig aufrecht zu erhalten. Die Monogamie ist kein natürliches, biologisches Programm, sondern die Konsequenz aus bestimmten sozialen Realitäten und Veränderungen, verankert in der katholischen Religion, die früher vor allem die Lust der Frausehr eingeschränkt hat.
Nicht die Untreuezerstört das Sexleben, sondern falsch verstandene Treue. Ich bin noch viel präziser und sage, die Untreue kann sogar die Lust auf den Partner erhöhen und dem Sex neuen Pepp geben. Die Treue, nur mit einem Partner Sex zu haben, tötet bei der Mehrheit der Menschen die Sehnsucht nach Sex. Das bedeutet nicht, dass diese Paare sich nicht lieben, aber sie ziehen sich sexuell nicht mehr an und haben kaum noch Sex miteinander.
Diese Tatsache ist in den Schlafzimmern der meisten Paaren Realität, auch wenn sie sich damit trösten, dass der Sex nicht das wichtigste in einer Beziehung ist. Das mag sein, aber darum geht es nicht. Es geht nur darum, zu zeigen, wie die Monogamie das sexuelle Leben, die Erotik und die Libidolahmlegt.
In einem Bericht aus dem Jahr 2010 von Michèle Binswanger, schweizerische Journalistin, in der Zeitung „Die Zeit“, konnte man lesen:
Wir pathologisieren Fremdgeher, dabei sind sie doch der Normalfall […]. Denn sexuelle Treue im umfassenden Sinn ist unmöglich. Wir können die Lust unterdrücken, wir können so tun, als gäbe es sie nicht. Aber es ist eine Täuschung. Als Liebende halten wir uns für die vornehmen Protagonisten einer Verfilmung von Romeo und Julia. Was die menschliche Sexualität angeht, wird aber Planet der Affen gespielt. Trotz ihrer romantischen Veranlagung, ist unsere Spezies reichlich sex-besessen. Weltweit fließen täglich Milliarden in den industriellen Komplex der Sexualität, Pornografie und Prostitution, Partnerbörsen und Seitensprungportale. Pharmaindustrie und Paartherapeuten verdienen daran, die Symptome unserer Krankheit zu lindern. “
(http://www.zeit.de/2012/13/CH-Monogamie)
Sexuelle Treue ist biologisch gesehen unmöglich und um sie möglich zu machen, muss man so an sich schrauben und so vieles in sich abtöten, dass man am Ende für den Sex selbst kein Gefühl mehr hat.
Der Mensch funktioniert leider nicht wie eine Maschine. Bei einer Maschine kannst du einen Teil abstellen, verändern und die Maschine kann weiterlaufen und die gleiche Leistung geben. Bei Menschen ist das anders: Jede Veränderung – sei es nur eine ganz kleine – bringt weitere Konsequenzen mit sich. Der Mensch ist von Natur aus nicht so eingestellt, dass er nur einen sexuellen Partner hat bzw. dass er sexuell nur auf eine bestimmte Person reagiert. Sex ist Triebund hat mit Empfindungen, Lust und Begierde zu tun.
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