Roy O'Finnigan - Computerdiktatur

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Die Menschheit wird von Computerprogrammen beherrscht.
Software, die ursprünglich zur «Big Data» Analyse entwickelt wurde, um Entscheidungsträger (Politiker, Manager, Militär, und so fort) bei komplexen Szenarien zu beraten.
Die Programme zur Analytischen Entscheidungs Beratung, kurz ANEBs, sind weder gut noch böse. Sie sind auch nicht intelligent. Sie erledigen einfach ihre Aufgabe. Sie tun, wofür die Menschen sie geschaffen haben. Sie werten alle verfügbaren Daten aus und berechnen was für die Menschheit als Ganzes am besten ist. Sie machen Vorschläge, über die die Menschen abstimmen und auswählen können, was sie davon umsetzten, möchten.
Doch mit der Zeit haben sich die ANEBs verselbständigt. Kaum jemand kann die Vorschläge noch nachvollziehen. Trotzdem werden sie weiterhin umgesetzt. Die Menschen sind abhängig geworden, ohne es zu merken. Heimlich, still und leise breitet sich eine Diktatur aus.
Nach einem weltweiten elektromagnetischen Impuls (EM) zur Terrorabwehr muss die Ordnung so schnell wie möglich wieder hergestellt werden. Die staatlichen Organe sind nur bedingt einsatzfähig aber das Chaos wird gelenkt.
Sam und seine Freunde, die wir aus «Krieg ums Internet» kennen, können sich nach Monaten aus einem verschütteten Bunker befreien und wollen in das Geschehen eingreifen.

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Nach einer guten Stunde wissen sie Bescheid. Der EMP hat wie erwartet zu einem Totalausfall der Kommunikation, Energie- und Informationsversorgung für die Zivilbevölkerung geführt. Auch das Chaos danach, die Plünderungen und Gewalttaten, überraschten niemanden. Alle sind allerdings erstaunt, wie schnell das Militär und die Polizei eingegriffen hatte und wieder für Recht und Ordnung sorgt. Polizei und Militär verfügen über eine funktionierende Infrastruktur, Treibstoff, Kommunikationsgeräte und Fahrzeuge. Die scheinen alles zu wissen, haben umfangreiche Informationen. Von jedem Einzelnen kennen Sie Vorlieben und Schwächen und den Ort, wo er zu finden ist.

Das Militär und die Polizei haben als Erstes die Kontrolle über die Lebensmittel- und Energieversorgung übernommen. Beides wird über Berechtigungsscheine zugeteilt. Um diese zu bekommen, muss man sich verpflichten, die zugewiesenen Tätigkeiten und Arbeiten auszuführen. Die Erfüllung wird streng kontrolliert. Wer über dem Soll liegt, bekommt mehr, aber das Soll ist für manche so hoch, dass sie es kaum erfüllen können. Wer unter dem Soll liegt, bekommt entsprechend weniger. In der Praxis bedeutete das: Man hat zu wenig zum Leben.

Keiner kann dem System entrinnen. Fast alle Versuche, Lebensmittel oder Treibstoffe zu stehlen, oder trotz der ständigen Kontrollen etwas für sich abzuzweigen, scheitern. Jeder, den sie erwischen, wird streng bestraft.

Die Bauern haben keine Ahnung, wie das alles möglich ist. Insbesondere verstehen sie das System der Zuteilung nicht. Für die Mehrheit ist es einfach, das ihnen zugewiesene Soll zu erfüllen aber für viele andere ist es praktisch unmöglich. Sich darüber zu beschweren oder zumindest eine Erklärung zu bekommen, ist unmöglich. Wer das Soll nicht erfüllen kann, wird sich selbst überlassen, was in vielen Fällen einem Todesurteil gleichkommt. Besonders in den größeren Städten hat kaum jemand etwas übrig, das mit anderen Teilen geteilt werden könnte.

***

Zurück im Bunker, berichteten die drei von ihrem Ausflug in das Dorf. Aya und Paul hören gespannt zu. Sie nehmen die Informationen ohne Zwischenfragen auf.

Nach Sams Bericht blicken sie sich eine Weile nachdenklich an. Urs ist der Erste, der das Schweigen bricht. »Ich hätte nie gedacht, dass das Militär und die Polizei die Situation so schnell in den Griff bekommen. Es klingt fast so, als wären sie auf diesen EMP vorbereitet gewesen. Anders kann ich mir das nicht erklären.«

»Das kann nicht sein«, widerspricht Paul. »Mir ist kein Katastrophenszenario für diesen Fall bekannt.«

Vilca zuckt nur mit den Schultern. »Mir auch nicht, aber das muss nichts heißen.«

»Und was machen wir jetzt«, fragt Aya.

Urs entscheidet sich für das Nächstliegende. »Erst mal Abendessen.«

Aya rollt mit den Augen. »Du denkst auch immer nur an das Eine.«

»Nein, ich denke gerade an das Andere. Das Eine kommt danach.«

Sam seufzt. Urs nimmt offenbar die Situation nicht so ernst, wie er es sollte. Er entschließt sich, das Thema zu wechseln. »Morgen bauen wir die Antennen fertig auf. Mal sehen, was wir über Funk in Erfahrung bringen können.«

Am nächsten Nachmittag werten sie mit Augmented Reality den Funkverkehr aus, das Meiste davon ist verschlüsselt. Die Dekodierung kostet viel Zeit. Es gibt so gut wie keine Unterhaltung und Werbung. Das ist nicht wirklich verwunderlich, da praktisch alle Empfangsgeräte für Nachrichten und Informationen sind durch den EMP zerstört worden.

Nach ein paar Tagen haben sie genug Meldungen entschlüsselt, um sich ein Bild zu machen. Fast der gesamte Funkverkehr besteht aus Kommunikation zwischen den Ordnungskräften, Steuerbefehlen und Statusmeldungen. Meistens geht es um die Verteilung lebenswichtiger Güter, Zuteilung von Energie und Einsatzbefehle für Durchsuchungen. Oder Verhaftungen, um Protestaktionen aufzulösen, Aufstände niederzuschlagen und dergleichen.

»Es ist schon erstaunlich», bemerkt Sam, »wie gut die Regierungsstellen und Behörden miteinander vernetzt sind. Alle arbeiten mustergültig zusammen und die Organisation klappt reibungslos. So hätte man sich das schon immer gewünscht. Das ist so perfekt, dass es eigentlich schon wieder verdächtig ist.«

»Wieso«, fragt Aya. »Was stört dich daran? Endlich klappt einmal etwas in unserem Staat und jetzt ist es auch wieder nicht okay. Sonst hast du keine Gelegenheit ausgelassen, dich über die schlechte Organisation und Kooperation zwischen den Behörden lustig zu machen.«

»Ja genau, deshalb ist das Ganze verdächtig. Wieso läuft es auf einmal so gut?«

»Das ist doch klar. Unter dem Eindruck der Krise bleibt unseren Politikern doch gar nichts anderes übrig, als zusammenzuarbeiten.«

Vilca ist auch misstrauisch. »Ich finde es ungewöhnlich, dass Politiker aller Couleur und die Behörden so reibungslos zusammenarbeiten. In Krisensituationen sind alle unter extremen Stress. Da wäre es normal, dass es hier und da klemmt oder kracht.«

Paul zuckt mit den Schultern. »Am Anfang vielleicht. Immerhin hatten sie etliche Monate Zeit, um sich einzuspielen.«

»Hmmm …«, macht Sam, während er die Karte der Umgebung studiert. »Lasst uns noch mehr Informationen aus der Bevölkerung einholen. Wir sollten dabei so diskret wie möglich vorgehen. Diese beiden Kleinstädte sind zwei und zweieinhalb Stunden Fußmarsch entfernt. Ich schlage vor, wir teilen uns in zwei Gruppen auf und statten denen morgen einen Besuch ab.

Aufgelauert

Sam ahnt, dass es gleich Ärger geben wird. Er marschiert mit Vilca eine verlassene Landstraße entlang als plötzlich vier Gestalten aus dem Gebüsch springen und sich vor ihnen aufbauen. Sie sind kurz vor der Kuppe des kleinen Hügels, dem sich die Landstraße in einer weiten Linkskurve nähert. Von hier aus kann man die Straße kilometerweit überblicken. Die Typen sehen so aus, als ob sie ihren Lebensunterhalt durch Wegelagerei auf den umliegenden Landstraßen realisieren.

Die Bande versperrt ihnen den Weg. Verwegen sehen sie aus. Ungewaschen und ungepflegt. Die Kleidung heruntergekommen. Einer von ihnen hat sich etwas Ähnliches wie einen Mantel aus dem Fell einer braun-weiß gefleckten Kuh gemacht. Sie sind mit Knüppeln, Ketten und Messern bewaffnet und erwecken den Eindruck, dass sie damit umgehen können.

Die beiden ungleichen Parteien mustern sich gegenseitig. Sam bemerkt sofort, dass von der Begutachtung ihrer Seite im Wesentlichen Vilca betroffen ist. Er kann sich gut vorstellen, was in den Köpfen der Horde vorgeht. Bestimmt haben sie schon Pläne geschmiedet, wie das Ganze ablaufen soll. Zeit genug haben sie ja gehabt. Sam ahnt schon, dass für ihn eher eine Nebenrolle vorgesehen ist. Vermutlich wollen sie ihn möglichst schnell erledigen, um sich dann ausgiebig mit Vilca zu beschäftigen.

Sam hat vor, ihnen den Spaß gründlich zu verderben.

Schließlich bricht der Riese rechts das Schweigen. »Na, wen haben wir denn da?«, sagt er, ohne Sam eines Blickes zu würdigen. »Heute ist dein Glückstag. Für das Mädchen und deinen Rucksack lassen wir dich unverletzt weiterziehen. Aber beeil dich, bevor ich es mir anders überlege.«

Der Typ überragt die anderen drei um mehr als einen Kopf. Und auch sonst ist der Kerl mindestens doppelt so breit. Sam kann nicht einschätzen, wie viel Muskelmasse sich unter dem Fett verbirgt. Auf jeden Fall wirkt der Baseballschläger, mit dem er beiläufig spielt, in seinen Händen wie ein Zahnstocher. Jedes Mal, wenn er den Schläger mit seiner linken Hand auffängt, gibt es ein sattes Klatschen.

Obwohl Sam nicht daran glaubt, versucht er eine friedliche Einigung mit den Wegelagerern zu erreichen.

»Wir wollen keinen Streit mich euch. Wir geben euch von unseren Lebensmittel Vorräten so viel wir entbehren können und dann lasst ihr uns weitergehen und es wird keinem etwas passieren.«

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