Lara Christ - Life starts with us

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In dem Buch geht es insbesondere darum, dass auch, wenn einem Hürden oder Herausforderungen im Leben begegnen, man diese nicht immer steuern kann, jedoch kann man selbst darüber entscheiden, was man aus ihnen macht und wie man mit ihnen umgeht. Ich selbst wählte die Methode Magersucht. Mein Weg daraus, meine Erfahrungen, die ich damit machen durfte macht mich zu dem Menschen der ich heute bin. Frei.
Dasselbe wünsche ich mir für andere. Ich wünsche mir von Herzen, dass diese Dinge niemand anderem zustossen, doch wenn sie es tun, möchte ich da sein und DICH dazu aufrufen, DICH zu sein und das du selbst dein Leben genau so leben kannst, wie du dich entscheidest und bestimmst.

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Wenn ich von heute darauf zurückschaue, weiss ich, dieser Gedanke liess schon damals einen Tropfen mehr in ein Fass fallen, das sich ca. eineinhalb Jahre später bis zum kompletten Überlaufen gefüllt hatte. Ich litt einen Monat enorm unter dieser Entscheidung, meinen Freund kurzfristig verlassen zu haben und konnte mir selbst nicht verzeihen, was ich diesem Menschen angetan hatte. Er hatte es selbst nicht leicht im Leben gehabt. Der Gedanke daran und die Tatsache, dass er so lange während meiner Reise auf mich gewartet hatte, dass ich ihn aber ohne Chance und ohne richtige Antwort verlassen hatte, zerriss mir mein Herz. Ich akzeptierte jede Handlung und Reaktion von ihm, denn ich konnte mir gut vorstellen, wie verletzt ich selbst gewesen wäre, damals. Ich erinnere mich, ihm jeden Abend ein schönes Leben und eine wunderbare Partnerin gewünscht zu haben, das, was er verdient hatte und bekommen sollte. Eine, die ihn schätzen und für immer lieben würde, den er hatte das reinste und schönste Herz, das ich bei einem Mann je gesehen hatte.

Noch lange nach der Trennung hing das Bild meiner Abschiedsparty über meinem Bett. Auf dem Bild waren wir beide abgebildet in einem Hippiekostüm. Es war meine Abschiedsparty vor Australien gewesen und was ich am meisten liebte, waren nun einmal Hippies, Blumen, positiv zu sein, frei zu sein, Musik und das Leben selbst.

Wie üblich heilte die Zeit Wunden und liess mich auf meinem Weg weiterlaufen. Es verlief ganz anders, als ich mir hätte denken können. Damit änderte sich mein ganzes Leben. Er führte mich zu einem Ort, an dem sich das Glück neu definieren liess und mir etwas geschenkt wurde, was man sich mit allem Geld der Welt niemals hätte kaufen können. Er führte mich hinauf in die Berge, direkt in ein kleines Dorf, das mich mehr als alles andere zuvor vollkommen erfüllte. Nebst Japanern und Chinesen im Zug, erreichte ich das Bergdorf. Wengen!

Seit zwei Monaten schlief ich nun in dem Chalet in Wengen, das meinem Vater und meiner Tante gehörte. Ich hatte innerhalb von zwei Wochen einen Instruktorenkurs gemacht, ein Arbeitsangebot erhalten, welches ich einfach so angenommen hatte und startete ganz unerwartet als Ski- und Snowboardlehrerin. Plötzlich stand ich auf mich gestellt da. Im «Snowgarden» von Wengen, umgeben von Kindern, die das allererste Mal auf den Skiern standen. Es war der Beginn einer Zeit, die mein Leben erneut für immer verändern würde. Ein magischer Ort entstand, magische Menschen wurden ein Teil von mir und eine absolut magische Zeit, die sich in meinem Herzen und meinem Kopf festgesetzt hatte und mir niemand jemals nehmen konnte, entstand.

Da war ich nun. Stark, sicher und fühlte mich einfach nur wunderbar. Ich hatte mir damals nicht viele Gedanken zu meinem Körper gemacht, sondern fühlte mich wohl. Die Bewegung schien mir gut zu tun, die frische Luft, die Berge und die Sonne sorgten für das restliche Wohlbefinden. Das Leben in den Bergen, die neuen Freundschaften und der tolle Beruf waren aufregend genug und nahmen meine Energie und Neugierde voll in Anspruch. Mein Arbeitsplatz im Schnee, mit Menschen vieler Nationen und viel, viel Freude liessen mein Herz jeden Tag höherschlagen. Partys, tolle Ausflüge und immer neue Ideen kamen uns jeden Tag in den Sinn und so war jeder einzelne Tag ein Abenteuer. Wenig Schlaf war Alltag und dennoch stand man pflichtbewusst am nächsten Tag wieder auf den Ski und nahm seine Aufgabe sehr ernst und verantwortungsbewusst an. Ich wollte eine gute Snowboard- und Skilehrerin sein und den Kindern möglichst viel beibringen. Auch wenn es Tage gab, an denen ich ab und zu zweifelte und an denen ich nicht wusste, wie ich mit gewissen Herausforderungen umgehen sollte, verlor ich niemals meine Freude. Wir alle waren damals neu, hatten unsere erste Saison und daher noch unglaublich viel zu lernen. Jede Erfahrung brachte uns weiter und schloss uns mehr und mehr zusammen. Mein ganz persönlicher Kraftort wurde damals geschaffen und das ist noch heute der Fall.

Irgendeinmal ging die Saison in Wengen zu Ende. Ich hätte mir damals nicht erträumen können, dass der Ort, an dem ich jedes Jahr war, einmal so sehr zu meinem Zuhause wurde, wie kein anderer Ort. Es war einfach unglaublich gewesen! Ich strahlte und wollte diesen Ort niemals verlassen und doch ging es mit viel Mühe zurück in die Stadt. Weg von den Bergen, weg von den magischen Menschen an diesem magischen Ort. Die Familie half beim leichten Umzug und der Abschied am Bahnhof fiel mir (verdammt) schwer. Doch mit guten Gedanken, Mut und vieler positiver Energie verbrachte ich die Heimfahrt. Engste Freunde wieder regelmässiger zu sehen, mein Doppelbett, mein Zimmer, meine Bücher, meine Familie und wieder andere Hobbys zu genießen.

Eine Saison hatte geendet, eine neue Saison hatte gestartet. Jeden Morgen ging es mit dem Fahrrad an den See. Zurück im Café, haderte ich doch anfangs. Die Bergluft fehlte mir und dennoch genoss ich dank der Lage des Cafes mit Seeblick das Gefühl, der Natur unglaublich nahe zu sein. Trotz der Arbeit hatte ich die Möglichkeit, oft an der Sonne und frischen Luft zu sein. Dazu wusste ich, dass die Zeit überschaubar war, bevor es auf die nächste Reise gehen würde.

Diese Zeit verging noch schneller, als ich dachte und schon ging es wieder ans Packen und auf ein neues Abenteuer. Ich schien unaufhaltsam. Von einem Abenteuer ins Nächste. Von der Ausbildung auf die erste Reise, danach ins Café, dann nach Wengen, zurück ins Café und nun auf meine zweite Reise. Mein Leben schien unaufhaltsam. Unaufhaltsam und voller Überraschungen. So auch das Packen des Rucksacks. Was nimmt man auf eine Reise mit, die noch offensteht? Nur kurze Hosen? Nur lange Hosen? Was werden wir alles brauchen? Ich packte nach Bauchgefühl ein und stand eine Weile neben meinem Rucksack. Da lag er wieder. Mein Begleiter. Bereit, um loszugehen. Mit Familie und Freunden verbrachte ich den letzten Abend und fiel gedankenversunken ins Bett. Die Reise konnte kommen. Es konnte losgehen.

Das Wort Reise erscheint mir jetzt in einer noch grösseren Dimension. Es war tatsächlich der Beginn einer Reise, die Welten versetzte, ein Leben änderte und mich selbst an den Punkt getragen hatte, an dem ich heute stehe. Dass die Reise mehr mit mir anstellen würde, als ich dachte und mein Leben sich so sehr verändern würde, damit hatte ich niemals gerechnet. Die Reise war der Beginn zu einer noch unglaublicheren Reise zu mir selbst. Es begann, wie es begann und endete schliesslich, wie es nun endete. Es ist, wie es ist, es geschah, was geschah und ändern werde ich es niemals können. Was mir bleibt, ist diese Geschichte, diese Erfahrung und die Tatsache, dass ich nun der Mensch bin, der ich bin. Diese Reise war der Anfang für mein Buch, für meine heutige Welt und der Startschuss einer Erfahrung, die ich heute nicht teilen könnte, hätte sie nicht zu genau diesem Zeitpunkt in der Vergangenheit stattgefunden. Sie war der Anfang eines Kampfs, einer Selbstentdeckung, Selbstauseinandersetzung und Selbstkennenlernens. Einer unglaublichen Selbstarbeit und sie war schaffend. Leben schaffend. Ohne sie würde ich nicht in diesem Moment vor meinem Computer sitzen und diese Worte schreiben. Egal, welche Folgen sie mit sich brachte, ändern würde ich sie nicht. Niemals.

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