Lara Christ - Life starts with us

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In dem Buch geht es insbesondere darum, dass auch, wenn einem Hürden oder Herausforderungen im Leben begegnen, man diese nicht immer steuern kann, jedoch kann man selbst darüber entscheiden, was man aus ihnen macht und wie man mit ihnen umgeht. Ich selbst wählte die Methode Magersucht. Mein Weg daraus, meine Erfahrungen, die ich damit machen durfte macht mich zu dem Menschen der ich heute bin. Frei.
Dasselbe wünsche ich mir für andere. Ich wünsche mir von Herzen, dass diese Dinge niemand anderem zustossen, doch wenn sie es tun, möchte ich da sein und DICH dazu aufrufen, DICH zu sein und das du selbst dein Leben genau so leben kannst, wie du dich entscheidest und bestimmst.

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Frau X war meine Französisch-Lehrerin, enorm streng und sie mochte mich überhaupt nicht. Regelmäßig stellte Sie mich vor der Klasse bloss.

Ich erinnere mich an meine enorme Verdutztheit, den Blick meiner besten Freundin, gefolgt von einem Ausbruch lauten Gelächters.

Als Überlebende kehrte ich zurück.

Die Schulzeit verging und ich wurde noch älter. Vieles wollte ich immer korrekt und gut machen. Während meiner Jugendzeit schätzte ich die Zeit des Ausgehens enorm, um all dem Druck, den ich manchmal verspürt hatte, etwas zu entkommen. Ich ging tanzen, oftmals die ganze Nacht. Ab und zu trank ich ein Glas zu viel. Ich lernte Menschen kennen und mich selbst auf eine neue Art und Weise. Ich arbeitete mich durch meine Ausbildung, in der ich es nicht immer einfach hatte. Ich war selbst noch ein Kind und oftmals nicht sehr selbstbewusst bei der Arbeit. Ich war schnell verunsichert, wollte jedoch immer das Beste geben. Ich erinnere mich daran, ein unglaubliches Team gehabt zu haben, denn ich weiss noch heute nicht, ob ich es ohne diese Frauen, die mich drei Jahre lang begleiteten, jemals geschafft hätte. Damals hatte ich das erste Mal das Gefühl, mein Team zu enttäuschen, das ich so sehr mochte. Das Gefühl, es «nicht auf die Reihe zu bekommen», machte mir den Alltag ab und zu sehr schwer. Ich schämte mich dafür, keine Hilfe zu sein oder Anforderungen nicht zu erfüllen. Ich erkannte schnell, dass ich den Beruf nicht weiterführen werde. Fest entschlossen, meinen Betrieb als gute Lehrtochter zu verlassen und damit ein stolzes Team zurückzulassen, schöpfte ich neue Kraft.

Während meiner Abschlusszeit verbrachte ich mehr Zeit mit Ausgehen, da es mich in belastenden Situationen erleichterte. So folgten erste Bekanntschaften und Erfahrungen mit Jungs. Mein erster richtiger Freund, den ich nicht mehr zu den Kinderbeziehungen gezählt hatte, war unglaublich. Ich wollte ihn zuerst nicht, da ich wusste, dass ich die Schweiz nach meinem Abschluss verlassen werde. Doch mein Herz entschied anders.

Trotz der Beziehung, die erst gerade richtig begonnen hatte, stand ich eines Tages am Flughafen in Zürich. Ich hatte Gewicht auf den Hüften, das war ich meiner Meinung nach gewohnt. Doch so viel Gewicht nun auch wieder nicht. Mein Reiserucksack, den ich von meinem Vater zum Geburtstag bekommen hatte, drückte. Die Bänder, welche ich zur Rückenentlastung befestigt hatte, umschlugen meinen Körper. Der Rucksack sass beinahe perfekt und war von diesem Moment an mein Ein und Alles. Mein Begleiter, mein Leben.

Mit Stöpseln in den Ohren und glänzenden Augen vor Freude und Trauer zugleich, sass ich allein in einer Flugzeugreihe und genoss die ersten Flugzeugstunden mit ausgestreckten Beinen, beinahe liegend. So sah die Schweiz also von oben aus. Es war nicht das erste Mal gewesen, dass ich im Flugzeug sass, nicht das letzte Mal, doch ein magisches Mal. Ich war allein und nur wenige Stunden danach erreichte ich es: Das andere Ende der Welt.

Als ich mich das erste Mal auf eine Reise begab, fühlte ich mich unaufhaltbar. Es war der Englischunterricht in Byron Bay, Australien, der mich täglich aufs Neue motiviert hatte. Es waren meine Kommilitoninnen, meine Mitbewohnerinnen, die mich immer wieder zum Lachen brachten und es war die Tatsache, dass mir ein Traum erfüllt, wurde: das Surfen.

Noch nie zuvor war ich dem Surfen, dem Meer, der Sonne, dem Abenteuer so nah gewesen. Jeden Tag surfte ich frühmorgens vor dem Unterricht erstmals eine Runde, duschte dann in der Schule und entdeckte den Zauber des Kaffeetrinkens. So sass ich jeweils mit einem Kaffee und tropfend nassen Haaren im Unterricht.

All die Menschen, all ihre Geschichten und der Gedanke daran, dass uns alle etwas hierhin geführt hat zur selben Zeit, waren kein Zufall, sondern sollte wohl genauso bestimmt sein. Das leichte «Don`t worry, it could be worse» – Das Motto des Lebens von Byron Bay, brachte alles auf den Punkt.

Eine Weile reiste ich damals spontan mit einer Studienkollegin. Sie war unglaublich und bereicherte meine Reise in dem Monat, den wir an der Westküste Australiens unterwegs waren, jeden Tag aufs Neue.

Ich bin ihr noch heute für ihren genialen Humor, ihr Interesse, ihre positive Ausstrahlung und die Art und Weise, wie sie war und ist, sehr dankbar. Wir trennten uns nach diesem Monat und ich vermisste sie zu Beginn sehr stark. Ich war damals noch eine Weile an der Ostküste Australiens, bis ich meinen letzten Monat in Neuseeland verbrachte. Ich hatte mich zu dieser Zeit stark verändert, neue Richtungen entdeckt, mich selbst gefunden, mich neu definiert. Einfach wohl gefühlt. Mein Backpacker hatte sich mit Geschichten und Erfahrungen gefüllt und mein Leben schien einen Sinn zu haben.

Gerade die letzten Tage bildeten den Abschluss einer unglaublichen Zeit, unglaublicheren Reise und unglaublichster Erfahrung, die ich bis dahin gemacht hatte.

Nur mit schwerem Herzen trennte ich mich damals von dem mir einst so fremden Kontinent und flog zurück in die Schweiz.

Auch als ich nach Hause kam und mein Leben umgekrempelt hatte, machte es mir überhaupt nichts aus, etwas mehr auf den Rippen zu haben. Damals empfand ich mich als sehr, sehr dick, konnte aber innerlich gut damit umgehen und mir selbst versprechen, wieder abzunehmen. Meine Figur war der Beweis dafür gewesen, dass ich einfach gelebt hatte. Ich war surfen, ich ass mit Freude ein Dessert auf, stiess mit noch einem Glas Wein mehr an und verzichtete auf keinen Cupcake, der nun mal zum Kaffee gehörte. Essen mit Freunden, Cookies probieren und brunchen, mochte ich am meisten. Es liess sich sehen, doch ich wollte mit Ruhe und positiver Motivation wieder zu meinem Wohlfühlgewicht zurückkommen. So begann ich jeden Tag eine Runde zu joggen und stellte mir ein kleines Training zusammen. Dazu ging ich wieder boxen, um überschüssiges Gewicht loszuwerden, verzichtete abends auf Kohlenhydrate und ass stattdessen Gemüse und Salat.

Nur wenn ich mit meinem damaligen Freund zusammen war, fühlte ich mich manchmal nicht mehr sehr wohl. Ich erinnere mich daran, dass er mir immer sagte, ich sei hübsch, ich mich jedoch neben ihm schrecklich fühlte. Er war trainiert und schlank, ich fühlte mich jedoch wie ein Elefant. So begann ich, mehr zu trainieren. Training, gesunde Ernährung und genug zu trinken. Innert zwei Monate konnte ich etwas mehr als 10 Kilogramm abnehmen und war somit wieder auf meinem Wohlfühlgewicht, auf dem ich vor der Reise gewesen war. Nun war alles wieder in Ordnung und ich war stolz auf den Weg, den ich geschafft hatte.

Es folgte eine Zeit, in der nicht viel passierte. Ich jobbte hier und da, ich trieb Sport und ich war in Gedanken viel in Australien. Ich vermisste es und wusste manchmal nicht, wie es weitergehen sollte. Wo sollte ich als nächstes hin und wohin führte mein Weg nun? Es war eine Zeit der Neuorientierung. Ich arbeitete den Sommer über in einem Café am Bieler See. Obwohl die Arbeit sehr intensiv war, schätzte ich das Team. Wir waren eingespielt, in einem ähnlichen Alter und verstanden uns auch privat sehr gut. So traf man sich ab und zu ausserhalb der Arbeit, unternahm etwas und tauschte sich regelmässig aus. Humor und dennoch Disziplin gab es bei der Arbeit. Wir hielten das gesamte Restaurant beinahe selbstständig am Laufen, organisierten und gaben jeden Tag volle 100%. Ich fühlte mich bei der Arbeit sehr sicher, wusste genau, was ich zu tun hatte, und dass ich darin gut war.

Von meinem Freund hatte ich mich wenig später getrennt. Vieles hatte sich für mich in dieser Zeit verändert, nicht mehr richtig angefühlt und die Tatsache, ihm vielleicht nicht mehr auszureichen oder zu gefallen, schmerzte mich mehr als alles andere. Ich fühlte mich in dieser Zeit ihm gegenüber einfach nicht gut genug. Das war das erste Mal, dass ich mit dem Gefühl des «nicht Hinreichens» oder des «nicht Wert seins» in Berührung kam. Zum ersten Mal schien es mir eine Rolle zu spielen, ihm eine schöne Freundin sein zu wollen, da er für mich schliesslich der schönste Freund war.

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