Samantha J. Evans - Profile me

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Dharja Lenova ist Profilerin beim FBI und jagt mit ihrer Einheit schon länger einen Serientäter, den die Zeitungen als den «Ice-Cold Revenger» betiteln. Dieser tötet vornehmlich Straf- und Gewalttäter, weshalb er in der breiten Bevölkerung etliche Fans hat. Mit diesem Druck hat es die blonde Frau nicht leicht, zumal sie auch befürchten muss, dass der eiskalte Rächer persönliches Interesse an ihr hat. Warum sonst gelangen die Informationen stets direkt an sie und ihre Abteilung? Was will der Revenger ihr damit sagen?
Für den Angesprochenen ist es leicht, ihr eine Antwort darauf zu geben, denn er ist von Beginn an in Dharja ver-narrt und widmet ihr seitdem alle seine Werke. Er stalkt sie, aber hält sich dabei im Hintergrund – solange, bis Dharja durch einen Zufall selbst einen Schritt auf ihn zu-geht und ihn um ein Date bittet.
Dies ist ein Romance-Thrill Roman, der einen sanft und konstant auf gute Art und Weise erschaudern lässt. Seht dabei tief in die Seele eines Serienkillers und in die Gedanken der Frau, deren Aufgabe es ist, diesen zu finden und hinter Gitter zu bringen…

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Kapitel 5

„Ja, der kommt gleich. Mit dem Salat zusammen, macht das 7,45 Dollar.“ Nic sprach mit dem Mann, der ihm gegenüberstand und seinen Kaffee mit fettfreier Milch forderte. Das Geschäft lief gegen Nachmittag gut und er hatte viel zu tun. Seine Oberarme lagen frei, das Hemd hatte der 1,91 m große Mann hochgeschlagen. Darunter zeigten sich kräftige Armmuskeln und blonde Härchen, die im Licht der Deckenbeleuchtung leicht schimmerten. Öfter wurde er deswegen angesehen, auch fielen Blicke auf seine breite Brust und den allgemein durchtrainierten Körper, der eher dem eines Arbeiters, denn eines Typen glich, der sich im Fitnesscenter den Körper mit Training und Eiweiß Shakes nur aufpumpte.

Wenn der Blick jedoch zu seinem Gesicht ging, trübte sich die Begeisterung, denn es war einfach zu kantig und kühl schnitten als das selbst ein Lächeln es wirklich schön gemacht hätte. Auch sahen sie nicht die Narben und verheilten Brüche, die sich schon längst verwachsen hatten. Die kleine weiße fünf Millimeter lange Kerbe unter seinem rechten Auge war so alt, dass sie mit guter Pflege fast ganz verschwunden war. Man würde sie also nur sehen, wenn man ihn einer deutlichen Musterung unterziehen würde. Doch wer tat das schon bei einem, der einen den Kaffee verkaufte? Man wollte nichts Weiteres von ihm als genau das, was zu essen und was zu trinken. Dieser Job war besser als seine fünf letzten...

Er hatte als Elektromechaniker gearbeitet, als Denkmal Pfleger, als Schreibkraft, als Aufseher in einem Heim und kurze Zeit als Jugendamt Mitarbeiter.

Wie er das geschafft hatte? Nun, man fälschte mit 25 Jahren all seine Lebensdaten, erstelle sich vom Geburtsregister an eine neue Identität und füllte deren Leere mit Zeugnissen aus, die man sich selbst schrieb.

In viele verschiedene Bereiche hatte er dabei geschnuppert, doch nichts hatte Nic auf Dauer zufriedengestellt. Nichts hatte ihn bewegt und von seinem Drängen nach Vergeltung heilen können. Immer war dieses unterbewusste Gefühl sich rächen zu wollen in ihm aufgekommen. Erst als er einmal jemanden so derb für etwas verprügelt hatte, was jener seiner Frau angetan hatte, hatte es bei ihm Klick gemacht. Da hatte er aufgehört die Welt erkunden zu wollen und den Versuch aufgegeben sich von seiner Vergangenheit lösen zu wollen, die ihn schier ständig verfolgte. Er hatte angefangen sich in der Gesellschaft nach Geschmeiß umzusehen. Von da an waren ihm sämtliche Straftaten der Umgebung besonders stark ins Auge gefallen und der Plan war entstanden etwas dagegen zu unternehmen. Als Cop hätte er nicht mehr anfangen können... nicht in seinem Alter und mit der Gefahr vielleicht doch durch eine zu scharfe Kontrolle entdeckt zu werden... Nein, aber Nic nahm sich mit 31 Jahren alle Bücher und Lektüren sowie Ausbildungsmaterial der Kriminalbeamten vor, welche er in die Finger bekommen konnte. Durch sein fotografisches Gedächtnis, das sich als lehrreicher Speicher erwies, schuf er sich Stück für Stück auch eine mentale neue Identität, die nichts mit dem verängstigten Kind gemein hatte, das er mal gewesen war.

Endlich schien das, was er wollte, Gestalt anzunehmen. Er wurde sicherer und als er dann das erste Mal jemanden richtete für den Familienmord, den man ihm nachgewiesen hatte, ging es ihm besser. So viel besser. Er hatte den Mann mit 10 Messerstichen in den Bauchraum getötet und verbluten lassen. Die 10 Stiche, die er jeweils bei den beiden Kindern und der Ehefrau angewandt hatte und die dadurch qualvoll ihr Leben gelassen hatten. Durch einen Verfahrensfehler war derjenige wieder freigekommen, doch Nic hatte ihn abgefangen und so seinen ersten Mord verübt. Die Parallelen zu seiner Vergangenheit waren dabei mehr als offensichtlich gewesen, weswegen er entschieden hatte, dass der nächste Mord nichts mit einem Familiendrama zu tun haben durfte. Und gut war es, denn als zweites schaffte er einen mehrfachen Kindermörder aus dem Weg, noch bevor die Gerichtsbarkeit diesen erreicht hatte.

Das war ein Fall gewesen, der sich damals in seiner Nachbarschaft abgespielt hatte und wo er durch Recherchen schneller gewesen war als die Cops. Diese hatten ihm damals auch nicht helfen können und daher sah er die blinkenden Blaulichter auch immer mit etwas dunklem Hohn an. Nicht weil es ihm gelang diese auszutricksen, sondern weil er abfällig von ihnen als wirkliche Retter dachte. Man musste schon halbtot oder ganz tot sein, ehe da mal Hilfe kam, und das war das System, auf das hier alle so stolz waren...

An diesem helllichten Tag war aber nichts von der Trübheit in den Gedanken des dunkelblonden Mannes zu sehen. Er verabschiedete den nächsten Kunden und entließ sich gegen sechs Uhr abends aus seiner Schicht.

Nach einem Essen in seinem Wohnbezirk in seiner Wohnung angekommen, stellte Nic die Überwachung an. Das was er dort wenige Stunden später sah, erfreute ihn und ein warmes Gefühl durchfuhr ihn. Dharja saß auf dem Sofa. Sie war fertig von der Arbeit und wirkte etwas unruhig. War es seinetwegen? Oder doch wegen dem, was sie gerade durchmachte? Die Profilerin hatte einen Empfänger in ihrer Wohnung, der den Inhalt ihres Smartphones auf seinen Laptop kopierte ohne das Dharja diese Malware bemerken konnte. Auch so eine kleine Lernstunde, die er sich von einem User aus dem Darknet angeeignet hatte.

Er wusste also etwas von der Einladung ihres neusten Verehrers. Nic konnte nichts dagegen tun, dass ihm der Unterleib dabei prickelte, sollte er wieder einmal zusehen können wie sie intim mit jemanden wurde. Er sollte sich schämen, das so zu fühlen und zu denken, doch er verzieh es sich selbst, da er kaum weibliche Kontakte hatte. Eigentlich selten bis niemals.

Als sie dann anfing die Räume zu durchsuchen, fand er es klüger die beiden kleinen Drohnen etwas tiefer in die Lüftungsschächte zurücklaufen zu lassen. Einer war oben in ihrem Wohnzimmer und gab dort einen guten Einblick auf alle Ecken des Raumes, und einer war unten in Beinhöhe, wo er geradewegs in ihren Lebensbereich reinsehen konnte. Auch auf das Bett des Schlafzimmers, wenn die Tür zum Wohnzimmer offenstand.

Sie würde also selbst wenn sie gleich die Gitter der Belüftung aufschrauben würde nichts darin finden.

Ach, Dharja war halt einfach klug und ihm im Grunde mehr als ebenbürtig. Schwach werden könnte er wohl nur bei ihr, doch wollte Nic weiterhin seiner Begierde nach dem Rächen nachgeben, weshalb eins gegen das andere stand und dennoch gut zusammengehörte. Gab er ihr weiterhin zu tun, sah er sie, gab er ihr nichts zu tun, war es aus. Wurde er erwischt, war es aus. Würde er sie treffen, könnte sie etwas merken und hinter seine Fassade blicken.

Manches Mal dachte er, dass seine Augen ihn verraten könnten, denn aus Augen konnte man wunderbar lesen. Wenn er diese Männer zu Tode quälte, konnte er jedenfalls wunderbar aus ihnen lesen...

Nun, die Durchsuchung der Wohnung hatte Dharja doch etwas gebracht. Zwar kein Ergebnis, doch die Idee ausgerechnet den Lüftungsschacht zu verhängen, der ihm besonders gute Einblicke gewährt hatte. Nic blickte auf das matte dunkle Holz der Bilderrahmenrückseite und rieb sich kurz überlegend die Unterlippe. Der Lüftungsschacht war nur mit dem der kleinen Küche verbunden und von dort sah er nicht mehr als die Mikrowelle und den Kühlschrank. Das hatte er bereits getestet, also musste er seinen kleinen Spion dort entfernen.

Er müsste dazu ihre Wohnung betreten, wenn Dharja nicht da wäre, und auch wenn er es sich ohne weiteres zutrauen würde, so wollte er nicht mehr als nötig ihren Freiraum verletzten. Auch hatte sie ein gutes Näschen für Klimaveränderungen innerhalb eines Raumes, so dass er fast meinte sie könnte es spüren, wenn er

oder jemand anderes da gewesen war.

Ihm blieb den Rest des Abends nur der Platz zum Beobachten, bei dem er ihre Beine sehen konnte, wenn sie sich mit diesen durch ihre Wohnung bewegte.

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