Nüsse bereichern Rezepte nicht nur durch ihren sensationellen Geschmack, sondern punkten auch mit ihren gesunden Inhaltsstoffen. Nüsse sind eine tolle Eiweißquelle, denn sie liefern jede Menge ungesättigte Fettsäuren. Kein Wunder, dass ich den kleinen Superhelden liebend gerne einen Platz in fast allen meiner Rezepte gebe. Besonders häufig verwende ich Erdnüsse, Mandeln und Haselnüsse. Dabei verwende ich die Alleskönner in unterschiedlichster Form. Neben ganzen Kernen, benötigen Sie für das Backen auch gemahlene Nüsse, die sie ganz einfach im Supermarkt finden. Mit Hilfe des Mixers lassen sich die ganzen Nüsse natürlich auch ganz schnell in Mehl verwandeln. Weniger aufwendig ist der Kauf der bereits gemahlenen Nüsse aus der Backwarenabteilung. Außerdem benötigen Sie gelegentlich Nussmilch und Nussbutter für die Rezepte. Während Sie Nussmilch häufig im Supermarkt finden, müssen sie für (zuckerfreie) Nussbutter eventuell einen Abstecher zum Drogerie- oder Biomarkt machen. Alternativ können Sie Nussbutter auch in der Küchenmaschine zubereiten. Diese Variante ist preisgünstiger und Sie können einen ausreichenden Vorrat zubereiten. Nussbutter lässt sich nicht nur für Kuchen verwenden, sondern ist auch lecker als Brotaufstrich oder Topping im Joghurt, Müsli oder Smoothie.
g = Gramm
ml = Milliliter
Pck. = Päckchen
EL = Esslöffel
TL = Teelöffel
Msp. = Messerspitze
°C = Grad Celsius
cm = Zentimeter
Rezepte, die mit V gekennzeichnet sind, sind frei von allen tierischen Produkten, wie Butter, Eier oder Kuhmilch. Diese Rezepte sind aber meist so beschrieben, dass sich statt den pflanzlichen Zutaten auch die tierischen Produkte verwenden lassen. Beispielsweise lässt sich die Zutat (Mandel)Milch auch durch eine andere pflanzliche Milchsorte oder die klassische Kuhmilch ersetzen.
Rezepte, die mit G gekennzeichnet sind, sind glutenfrei. Diese Rezepte kommen ohne Mehl aus. Die Basis besteht meist aus Haferflocken oder gemahlenen Nüssen.
Rezepte, die mit NB gekennzeichnet sind, werden nicht gebacken. Diese Kuchen kommen also nicht in den Backofen. Dafür wird aber meistens ein Platz im Kühlschrank oder Gefrierfach benötigt.
Weitere Hinweise
Backzeit und -temperaturen
Jeder Backofen ist anders und deshalb variieren auch Backzeit und -temperaturen. Für die meisten Rezepte heize ich den Ofen fünf bis zehn Minuten vor dem Backen. Viele Kuchen backe ich bei Umluft zwischen 160°C und 180°C. Bitte achten Sie darauf, dass beim Nachbacken mit Ober- und Unterhitze Sie die Temperatur um etwa 20°C erhöhen sollten und die Backzeit sich um einige (in der Regel fünf bis fünfzehn) Minuten verlängern kann. Ich empfehle bei jedem Nachbacken fünf Minuten vor dem Ende der angegebenen Backzeit eine Stäbchenprobe zu machen. Hierfür stecken Sie ein dünnes Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Bleibt ein klebriger Rückstand hängen, dann muss der Kuchen noch eine Weile backen. Bleibt der Teig nicht kleben, dann kann der Kuchen bereits aus dem Ofen genommen werden.
Backformen und -utensilien
Das A und O für jedes Backen sind neben Schüssel und Wage, die passenden Kuchenformen. Gerne verwende ich eine kreisförmige Backform mit einem Durchmesser von 26cm. Für die Kastenkuchen können Sie sowohl eine kleine Form (25x11x8cm), als auch eine größere Form (30x11x8cm) verwenden. In der längeren Form werden die Kuchen beim Backen dann etwas flacher, als in der kürzeren Form. Für Kuchen vom Blech verwende ich ein kleines Backblech (38x25x4cm).
Einige Rezepte lassen sich sehr gut mit dem klassischen Handrührgerät und den Rührbesenaufsätzen nachbacken. Für mehr Power sorgt der Mixer. Ein hochleistungsstarkes Gerät kann ich nur empfehlen. Damit lassen sich nicht nur gut Teige mixen, sondern auch Nussbutter oder -milch zubereiten, die Sie als Zutaten für einige Rezepte brauchen werden.
Kuchen im Kasten
Hand aufs Herz: Wir alle lieben den klassischen Marmorkuchen. Ein Stück abgeschnitten, in die Brotdose eingepackt und schon wird uns die Pause versüßt. Kastenkuchen sind einfach und schnell gemacht und lassen sich super mitnehmen. Kuchen im Kasten rocken unsere Kaffeepause und verdienen sich eine extra Kategorie. Hier sind leckere Kreationen frisch aus dem Kasten.
Bananenbrot
Ohne Zucker und Mehl (V, G)
Zutaten
4 sehr reife Bananen
350g Haferflocken
1 Pck. Backpulver
2 EL Ahornsirup
1 TL Zimt
125ml Hafermilch
1 Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
2 Die Haferflocken im Mixer auf höchster Stufe für einige Sekunden lang zu Mehl verarbeiten.
3 Die Bananen schälen und das Fruchtfleisch in einer großen Schüssel vorsichtig mit Hilfe einer Gabel zerdrücken.
4 Ahornsirup, Zimt und Hafermilch unter das Bananenmus heben.
5 Das Hafermehl mit dem Backpulver vermengen und ebenfalls unterheben.
6 Eine Kastenform mit Backpapier auslegen, Teig gleichmäßig darin einfüllen und glattstreichen.
7 Das Bananenbrot etwa 60 Minuten lang backen, anschließend etwas abkühlen lassen und aus der Form nehmen.
8 Das Brot mit Nussbutter oder selbstgemachter Marmelade genießen.
Das Bananenbrot lässt sich auch gut einfrieren. Dazu einfach das Brot in Stücke schneiden und in einer geeigneten Aufbewahrungs-box im Gefrierfach lagern.
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