Mark Lanvall - Lichtsturm IV

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Lichtsturm IV: краткое содержание, описание и аннотация

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Die entscheidende Schlacht in einem uralten Krieg ist unausweichlich.
In der Anderswelt fordern Großmeister Geysbin und seine Gefolgsleute den machtsüchtigen Herrscher Sardrowain heraus.
Doch sie wissen, dass sie alleine niemals siegen werden. So versuchen sie ein Bündnis zu schmieden. Mit einem Volk, das die Alben mehr hasst als alles andere. Es lebt in ewiger Finsternis, tief unter der gläsernen Stadt. Ausgerechnet dort hofft Larinil ihren geliebten Andrar zu finden.
Und sie erkennt einmal mehr, dass die Wahrheit in diesem Kampf nicht nur ein Gesicht hat.
Mit «Lichtsturm IV – Das Bündnis» endet die Fantasythriller-Reihe.

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„Unsere Heimat“, sagte Geysbin mit einem vielsagenden Lächeln. „Die Elvan jal’Iniai leben hier seit 5000 Jahren. Ich wünsche mir, dass es wieder die Heimat ist, die es mal war. Ein Ort, an dem wir in Frieden nach Vollkommenheit streben. Was sonst könnte wichtiger sein?“

Kristin schüttelte energisch den Kopf. „Bitte verzeih mir, dass ich mich damit nicht zufriedengebe, Großmeister Geysbin! Wie könnte ich auch? Mein altes Leben ist von heute auf morgen zerstört worden. Und jetzt soll es mir egal sein, in welchen Teil Fantasiens es mich verschlagen hat? Das schaffe ich nicht.“

Natalie spürte, dass Kristin ganz kurz davor war, richtig ärgerlich zu werden. Oder aber in Tränen auszubrechen. Eins von beidem. Nach außen hin machte sie vielleicht einen auf tough. Das, was sie erlebt hatte, war aber wohl nicht wirklich spurlos an ihr vorbeigegangen. Konnte das Geysbin nicht erkennen? In Natalie kam der Verdacht auf, dass der Großmeister die Antworten womöglich selbst nicht kannte? Weil es ihn nicht interessierte? Schwer vorstellbar.

„Du kannst es selbst herausfinden, Kristin“, sagte Geysbin aber dann. „Besser als jeder andere. Tu einfach das, was du am besten kannst! Frage die Sterne! Sie können dir die Antworten geben, die du suchst.“

Natalie hatte Angst, dass es um Kristin jetzt endgültig geschehen war. Zu ihrer Überraschung machte die aber keinerlei Anstalten, auszuflippen. Im Gegenteil. Sie sah eher so aus, als wäre jetzt alles geklärt.

„Ich Dummerchen“, sagte sie grinsend. „Darauf hätte ich aber auch wirklich selbst kommen können.“

„Sind wir beide hier noch im selben Film, Kristin?“, fragte Natalie fassungslos.

„Aber sicher. Star Trek! Nur eben nicht ganz so, wie wir gedacht haben.“

Die Anwärterin

Der Blick der neuen Anwärterin folgte dem Flug des Graunacken-Bussards. Der kleine Raubvogel trotzte den schweren Regentropfen, die auch auf ihn niederprasselten, seine Flügel schwer machten. Er wirkte unentschlossen. Sicher hatte er den Geruch der Essensreste gewittert, der sich über das Lager ausgebreitet hatte. Und nun, so dachte die Anwärterin, fragte er sich vermutlich, ob er es riskieren konnte, hinabzukommen, um nach einem der Reste zu picken. Sie verstand sein Zögern nur zu gut. Dies war kein guter Ort. Für niemanden. Die alten, zerschlissenen Rundzelte hatten den Namen ‚Unterbringung‘ nicht verdient. Und die Elvan jal’Iniai, die darin wohnten, konnte man schwerlich als Soldaten erkennen. Am ehesten noch die Ausbilder, meist grobschlächtige, uniformierte Gestalten, deren ungehobeltes Auftreten ahnen ließ, warum sie nirgendwo anders eingesetzt waren. Die Übrigen waren meist ärmlich gekleidet, mit zerkratzten, einfachen Schwertern bewaffnet. Oder mit Armbrüsten, die stümperhaft konstruiert waren. Zusammengekauert saßen manche dieser Gestalten auf Steinen, schutzlos dem Regen ausgesetzt, trotzdem womöglich froh, dem stinkenden, engen Leben im Inneren der Zelte entkommen zu sein. Andere übten mit hölzernen Waffen, unter den anklagenden Schreien ihrer Schinder. Oder sie waren - so wie die Anwärterin - in einer Reihe angetreten, um den demütigenden Reden ihres Ausbilders zu lauschen. Der Graunacken-Bussard hatte sicher auch diese Reihe hoffnungsloser Gestalten gesehen und vielleicht daraufhin beschlossen, anderswo nach Nahrung zu suchen. Kluger Vogel, dachte die Anwärterin und senkte ihren Blick.

Rangnuwin, der Ausbilder, war bei ihr angekommen und starrte nun mit vor Zorn verzerrtem Gesicht auf ihre nackten Füße. Sie steckten bis zu den Knöcheln in einer schlammigen Pfütze. Die Anwärterin schaffte es, ein betretenes Gesicht zu machen und dabei sogar ein bisschen zu zittern. Natürlich jagte ihr der Ausbilder in Wahrheit keine Angst ein. Rangnuwin konnte ihr im Umgang mit der Waffe vermutlich nicht annähernd das Wasser reichen. Er sollte allerdings glauben, dass es anders war. Und das tat er.

„Trägst du deine Stiefel nicht, weil du denkst, wir werden heute fröhlich auf einer Wiese zusammensitzen und uns Abenteuergeschichten erzählen? Ist es das, was du glaubst?“

„Nein“, stammelte sie mit schwacher Stimme. „Ich besitze keine Stiefel.“

Es fiel der Anwärterin schwer, in ihrer Rolle zu bleiben. Für den Uniformierten, der wohl noch nicht einmal einen Offiziersrang bekleidete, konnte sie keine Achtung aufbringen. Nicht so sehr wegen seiner mangelnden Erfahrung. Dafür konnte er nichts. Aber Rangnuwin gehörte zu jenen, die es liebten, Macht über andere auszuüben - und sei sie auch noch so erbärmlich gering. Diesem Elvan jal’Iniai lag nichts an der Vervollkommnung von Fähigkeiten. Ihm lag daran, andere zu beherrschen und sie zu demütigen.

„Das heißt ‚Nein, Lehrmeister‘! Glaubst du, ich bin zu deiner Belustigung da?“

„Nein, Lehrmeister.“

Nicht aufschauen, sagte sie sich. Rangnuwin würde merken, wie sehr sie ihn verachtete und wie sehr sie ihm überlegen war.

„So ist es auch besser“, sagte der Ausbilder schroff. Zum Glück ließ er nun von ihr ab und schritt mit übertrieben festen Schritten die Reihe der insgesamt sieben Anwärter ab. Die Arme verschränkte er dabei wie ein Feldherr hinter dem Rücken.

„Denn solange ihr nicht auf Gorgoils oder eine Horde der barbarischen Abtrünnigen trefft, bin ich euer größter Feind. Ich werde euch erniedrigen, schleifen und euch dabei zu Soldaten Lysin’Gwendains formen. Und wenn mein Werk vollendet ist, dann werdet ihr mir dafür dankbar sein. Denn dann und nur dann tut ihr das, wofür ihr hierhergekommen seid, wofür wir Elvan jal’Iniai geschaffen sind: Wir töten, wir unterwerfen, wir herrschen.“

Einer in der Reihe streckte seine Faust zu Himmel und rief mit sich überschlagender Stimme. „Jawohl, Lehrmeister. So wird es sein!“

Ein Narr, dachte die Anwärterin. Der junge Kerl zählte wohl noch keine 50 Jahre. Er hatte ein schmales, wohlgeformtes Gesicht, strahlend große Augen und seidig glänzendes braunes Haar. Seine fein geschnittene Kleidung verriet ihn als Angehöriger der Oberschicht San’tweynas. Die Anwärterin wusste, dass sich in diesen Tagen viele junge Frauen und Männer aus reichen Familien für die Freilegion meldeten. Sie hatten sich vom Machtwahn Sardrowains anstecken lassen, suchten nach Abenteuern fernab des behüteten Elternhauses, in der Hoffnung, als ruhmreiche Krieger zurückzukehren. Wie dumm sie waren, dachte die Anwärterin. Die schlecht ausgebildeten Kämpfer der Freilegion waren die Ersten, die auf dem Schlachtfeld starben. Sie kämpften mit minderwertigen Waffen in vorderster Reihe, um die Stärke des Feindes zu testen, um mit ihrem Tod Zeit für die regulären Truppen zu erkaufen. Daran war nichts Ruhmreiches. Mehr Respekt als vor dem vorlauten Jungen hatte die Anwärterin vor denen, die sich für die Legion verpflichteten, um ihren Stand und ihr Ansehen im Volk zu verbessern. Ehemalige Sklaven etwa oder solche, die die Natur mit Missgestaltungen gestraft hatte. Eine Frau war dabei, deren Kiefer schräg hervorragte, deren Zähne wie umgeknickte Stacheln im Mund standen. Ein anderer hatte eine buckelige Schulter. In San’tweyna wurden solche Elvan jal’Iniai zwar geduldet, aber als zutiefst unvollkommen verachtet. Rangnuwin dagegen schienen sie gleichgültig zu sein. Der vorlaute Junge aber zog seinen Zorn um so heftiger auf sich.

„Ich kann mich nicht erinnern, dir das Wort erteilt zu haben, Bassai“, schrie der Ausbilder. Seine Stimme bebte, die porige Haut seines groben Gesichtes färbte sich rot. „Niemand, und ich wiederhole, niemand sagt hier auch nur eine Silbe, wenn ich es ihm nicht erlaubt habe. Habt ihr das verstanden?“

Bassai. Die Anwärterin hatte das Wort lange nicht mehr gehört. So wurden früher Schüler genannt, die auf dem Weg zur Vollkommenheit scheiterten, die erkennen mussten, dass der Pfad, den sie eingeschlagen hatten, der falsche war. Damals, vor so langer Zeit war das aber keine Schande und das Wort keine Beleidigung gewesen. Viele große Meisterin und Meister hatten sich in Fertigkeiten versucht, denen sie nicht gewachsen waren, bevor sie ihre Bestimmung schließlich fanden. Der Anwärterin war natürlich klar, dass Rangnuwin dagegen den Begriff ‚Bassai‘ verwendete, um den vorlauten Kerl zu treffen und zu verletzten. Womöglich kam er selbst aus einer der unteren Schichten und war von solchen aus der Oberschicht gedemütigt worden. Vielleicht rächte er sich nun dafür an dem noch immer überheblich grinsenden Kerl.

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