Lew Tolstoi - Im Schneesturm

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Der Schlitten, eine Troika, in die sich der Erzähler zusammen mit einem gewissen Aljoschka des Abends setzt, gleitet in die schneebedeckte Kosaken­steppe hinein. Als über dem Ödland ein Schneesturm aufzieht und kein Werst­pfahl mehr zu sehen ist, möchte der Erzähler nicht umkehren. Er hat zum Kutscher allerdings wenig Vertrauen, weil dieser kein Einheimischer ist. Angesichts des Unwetters ordnet der Erzähler doch Umkehr an. Als den Reisenden Kurierschlitten in scharfem Trab entgegenkommen, befiehlt er erneute Umkehr: Einfach den frischen Spuren dieser Troikas hinterdrein! Der ungeschickte Kutscher fährt beim Wenden in eines der Dreigespanne hinein. Losgerissene Pferde des betroffenen Postwagens müssen im Schneenebel eingefangen werden. Der Kutscher überredet den Erzähler zum Schlittenwechsel. Nach Mitternacht kommt zum Sturm die Kälte hinzu.
Eine der bekanntesten Geschichten Tolstois, hinreißend und meisterhaft erzählt.

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Kaum waren die Schlitten an uns vorübergejagt, als das Schellengeläut sogleich im Winde verhallte.

Mein Postillion schien sich seiner Angst doch ein wenig zu schämen.

»Nun, dann wollen wir fahren, Herr,« sagte er zu mir. »Die Leute da sind durchgekommen, man wird die frischen Spuren sehen.«

Ich willigte ein; wir kehrten wieder um und schleppten uns durch den tiefen Schnee weiter. Ich verwandte keinen Blick von den Spuren, damit wir nicht wieder vom Wege abkämen. Zwei Werst weit waren die Spuren ziemlich deutlich sichtbar, dann bemerkte man nur eine geringe Unebenheit unter den Schlittenkufen, und bald konnte ich gar nicht mehr unterscheiden, was Spur und was angewehter Schnee war. Das gleichmäßige Hinstarren nach der einförmigen weißen Fläche hatte meine Augen ermüdet, und ich blickte wieder geradeaus. Den dritten Werstpfahl sahen wir noch, den vierten jedoch vermochten wir nicht mehr zu entdecken: ganz wie zuvor hatten wir den Wind bald vorn und bald hinten, bald links und bald rechts, und endlich waren wir so weit, daß der Postillion behauptete, wir seien nach rechts, und ich, wir seien nach links abgekommen, während Aljoschka bewies, daß wir wieder zurückfuhren. Wiederum hielten wir mehrmals an, und der Postillion streckte seine langen Beine heraus und machte sich auf, um den Weg zu suchen, doch alles war umsonst. Auch ich hatte einmal den Schlitten verlassen, um nachzusehen, ob es wirklich der Weg war, was mir als solcher erschien; aber nur ein paar Schritte weit kam ich mit Mühe gegen den Wind vorwärts und überzeugte mich, daß überall nur gleichförmige weiße Schneehaufen lagen, und daß ich den Weg nur in meiner Einbildung gesehen hatte.

Plötzlich war der Schlitten meinen Blicken entschwunden. Ich begann zu rufen: »Postillion! Aljoschka!« Doch meine Stimme verhallte ungehört – ich fühlte, wie der Wind mir die Worte vom Munde nahm und sie augenblicklich weithin entführte. Ich ging nach der Richtung, in der ich den Schlitten vermutete, aber der Schlitten war nicht da. Ich wandte mich nach rechts – auch dort war er nicht zu finden. Ich begann – nicht ohne Scham erinnere ich mich dessen – mit lauter, durchdringender, sogar ein wenig verzweifelter Stimme noch einmal zu rufen: »Postillion! Aljoschka!« – als plötzlich der Postillion nur zwei Schritte entfernt von mir auftauchte. Seine dunkle Gestalt mit der Peitsche und der großen, aufs Ohr geschobenen Mütze schien plötzlich aus dem Boden emporgewachsen. Er führte mich zum Schlitten zurück.

»Gott sei Dank, daß es wenigstens nicht kalt ist,« sagte er, »wenn es frieren würde, wär's schlimmer. Ach du lieber Gott!«

»Laß die Pferde gehen, mögen sie uns zurückbringen,« sagte ich, nachdem ich im Schlitten Platz genommen hatte. »Was meinst du, Postillion, werden sie nach Hause finden?«

»Das denke ich doch.«

Er ließ die Zügel locker und schlug mehrmals mit der Peitsche nach dem Deichselpferd. Der Schlitten setzte sich von neuem in Bewegung. Eine halbe Stunde mochten wir gefahren sein, da ertönten plötzlich vor uns die mir schon bekannten Jagdschellen: die drei Schlitten waren bereits wieder auf dem Rückwege nach der Station begriffen, die auch mein Reiseziel war. Sie hatten die Postsachen abgeliefert und fuhren mit Retourpferden, die hinten an die Schlitten festgebunden waren, nach ihrer Station zurück. Der mit drei großen Pferden bespannte Kurierschlitten fuhr rasch mit hellklingendem Geläut voraus. Der Postillion, der ihn lenkte, saß auf dem Kutschersitz und schrie munter auf die Pferde los. Im zweiten Schlitten saßen zwei Fuhrleute, die sich laut und lustig miteinander unterhielten. Einer von ihnen rauchte eine Pfeife, deren Feuer, vom Winde hell angefacht, einen Teil seines Gesichtes beleuchtete.

Ich schämte mich beim Anblick dieser Leute meiner Furcht vor dem Wetter, und mein Postillion muß wohl etwas Ähnliches empfunden haben, denn auf einmal sagten wir beide wie aus einem Munde: »Wir wollen hinter ihnen herfahren.«

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