Annegret Achner - Omas und ihre Enkel

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Wussten Sie, dass ein nicht unerheblicher Teil des Bruttosozialproduktes in Deutschland von Omas erarbeitet wird, weil sie ihren Töchtern ermöglichen, berufstätig zu sein, indem sie die Enkelkinder hüten?
Haben Sie auch ein Enkelkind? Oder sogar zwei oder drei oder vier?
Wie gehen Sie mit der neuen Lebenssituation um?
Sind Sie völlig in die junge Familie integriert? Oder sind Sie dabei, sich abzugrenzen?
Geben die Kleinen ihrem Leben einen neuen Inhalt oder fühlen Sie sich ausgebeutet?
Was tun, wenn die Tochter oder der Sohn alleinerziehend ist? Oder krank?
Greifen Sie der jungen Familie auch finanziell unter die Arme?
Und da ist auch noch die Schwiegertochter…
Mein kleines Buch will nicht beraten oder belehren, sondern die Betroffenen selbst zu Wort kommen lassen. Vielleicht können auch Sie von der Erfahrung anderer Frauen profitieren, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden wie Sie.

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Mischen Sie sich in Erziehungsfragen ein?

Wir haben tatsächlich, finde ich, eine Verantwortung. Ich versuche aber Dinge, die ich zum Beispiel anders regeln will, direkt mit den Enkeln auszumachen. Hinterher bespreche ich das Thema in Ruhe mit meinem Sohn. Schwiegertöchter sind so empfindlich.

Zum Beispiel gibt es bei mir bestimmte Regeln beim Essen. Also, ich lege durchaus Wert darauf, dass da bestimmte Sachen durchgezogen werden, z.B. Hände waschen, Besteck benutzen, mit Essen nicht herumschmieren. Ich lege auch Wert darauf, dass Nils nicht bei den Schulaufgaben gestört werden darf. Und da bin ich streng. Macht der Ältere Schularbeiten, wird die Tür zugemacht, dann darf der Kleine nicht rein. Ich finde es unheimlich wichtig, dass man eine gewisse Regelmäßigkeit in der Erledigung der Hausaufgaben durchsetzt und ein Ritual da reinbringt.

Und will Flynn was bauen, und der Große will nur gucken oder ihn ärgern, dann muss er raus. Und das läuft bei meiner Schwiegertochter anders, aber ich sag ihr das nicht, denn ich denke, das verletzt sie. Wenn wir aber allgemein über Erziehung reden, dann bau ich das so schnell wie möglich ein.

Was mich auch ein bisschen nervt, ist, dass wir Aktivitäten in ziemlich hohem Maße übernehmen: schwimmen, turnen, oder z.B. die Winterreise. Nils soll in diesem Winter Skilaufen lernen. Nicht weil ich es gut finde, mit ihm Winterurlaub zu machen, sondern weil ich glaube, dass mein Sohn und die Schwiegertochter nicht mit ihm in den Winterurlaub fahren werden und er so nicht Skilaufen lernt.

Aber sonst machen sie ganz viel ganz toll. Die Art, wie sie mit ihren Kindern spielen, finde ich sehr gut.

Als erfahrene Grundschullehrerin waren Sie dagegen, dass Nils eingeschult wurde. Warum haben Sie sich nicht durchsetzen können?

Äh, das war wirklich ein wunder Punkt. Es gab verschiedene Gründe. Einmal hat wohl meine Schwiegertochter die Erfahrung gemacht, dass sie selbst sich in den ersten Grundschuljahren entsetzlich gelangweilt hat. Sie war damals über sechs. Sie bestand darauf, dass Nils diese Erfahrung, die für sie negativ war, nicht machen sollte. Das kann ich nachvollziehen.

Wir haben allerdings unseren älteren Sohn auch zu früh eingeschult, weil ich die Tests für ein Frankfurter Institut durchgeführt habe und der dortige Institutsleiter Anhänger der Früheinschulung war. Aber wenn die Reife nicht da ist, sind die Kinder bei allen Spielen Claqueure, aber die richtigen Mitspieler sind sie nicht. Ich plädiere dafür, dass die Kinder eine ganz stabile Psyche haben, ehe sie dem Schulstress ausgesetzt werden.

Ich habe mich mit Marlene nicht gestritten, aber ich habe das Thema immer wieder angefangen und habe auch geredet und an Beispielen gezeigt, dass Nils einer der Kleinsten und Zartesten ist. Er ist sehr zierlich und noch sehr stark in der Spielphase. An der Schule interessiert ihn auch nur, was seine Freunde machen. Er selbst wollte nicht zurückgestellt werden, wollte mit seinem Freund Tim in die Schule. Ich war bei der Schulleiterin, die ich als Kollegin auch privat kenne, und ich habe ihr die Situation geschildert. Sie hätte inoffiziell über den Schulpsychologen veranlasst, dass Nils für ein Jahr zurückgestellt wird, obwohl er genau sechs war, als er eingeschult wurde. Aber er fühlt sich wohler unter jüngeren Kindern.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Für meine Enkelkinder wünsche ich mir, gerade weil es Jungs sind, dass sie ihre Emotionen zeigen können. Und ich wünsche mir, dass sie zufrieden und glücklich sind. Dann wünscht man sich natürlich auch so die materiellen Dinge, klar.

Wir möchten noch lange leben, dass wir die Kinder auch aufwachsen sehen und ihnen helfen können. Ich würde mir auch wünschen, dass man gerade in der Pubertät, wo ja naturgemäß die Konflikte mit den Eltern eskalieren, immer jemand da ist, der ein bisschen weiter weg steht und einen neutraleren Standpunkt einnehmen kann.

Interview 3

Gertrud Sch. (60) ist verwitwet und lebt in Dorsten. Sie hat als Erzieherin und Heilpädagogin gearbeitet, bevor ihre drei Kinder geboren wurde: Mia (36,) Thomas (34), Tina (). Mia hat zwei Kinder: Anna(4) und Jakob (2) und lebt mit ihrer Familie in Augsburg. Thomas ist verheiratet und lebt mit Frau und Sohn Leo (3) in Bonn. Tina hat noch kein Kind.

Wie ist Ihr Verhältnis zu Ihren Enkelkindern?

Problematisch ist nur Anna. Sie ist sehr schwierig. Ich komme mit den anderen besser klar. Leo ist ein feiner, leiser Typ. Er liegt mir mehr, ist unproblematisch. Anna ist wild, sehr lebhaft. Jakob ist ein Schelm, ein fröhliches Kind, es ist sehr leicht mit ihm

Leo ist auch der Sohn deiner Schwiegertochter. Gibt es da keine Probleme?

Nein, die habe ich nicht. Meine Schwiegertochter lässt mich gewähren. Sie hält sich zurück, wenn ich da bin. Ich darf Leo auch in ihrem Beisein ermahnen. Sie sagt, wenn er nicht hört, solle ich schimpfen.

Wie ist das bei deiner Tochter? Darfst du dich in die Erziehung einmischen?

Hundertprozentig darf ich mich da einmischen. Ich werde auch dauernd gefragt. Anna hat kürzlich noch ein paar Mal die Hose nassgemacht und Mia fragte: «Was soll ich machen? Was würdest du machen an meiner Stelle? Hast du eine Idee?»

Wie oft besuchen Sie Ihre Enkelkinder?

Am häufigsten sehe ich Anna und Jakob. Dreimal im Jahr bin ich in Augsburg. Und die Familie ist auch öfters hier in Dorsten. In der Regel ein bis zwei Wochen.

Leo sehe ich häufiger, aber kürzer. Ungefähr alle sechs Wochen. Fast immer mit Eltern. Außer, sie gehen aus und er schläft bei mir. Dann kommen die Eltern aber nachts nach Hause und schlafen hier.

Sind die Enkelkinder Ihr Lebensinhalt?

So stark nicht. Nicht Lebensinhalt. Sie tragen aber schon zur Lebensfreude bei. Die wichtigsten Dinge in meinem Leben sind Zufriedenheit und Gesundheit.

Meine jüngste Tochter Tina ist in meinem Leben am wichtigsten. Sie kommt immer noch häufig nach Hause, hilft mir bei praktischen Problemen, unterstützt mich.

Wie wichtig ist es für Sie, gebraucht zu werden?

Tochter und Enkelkinder freuen sich riesig, wenn ich komme. Da bin ich auch ganz für sie da. Da helfe ich Mia beim Putzen und versuche, mit den Enkeln zu spielen. Ja, da werde ich schon gebraucht. Mia weiß, dass sie im Notfall mit meiner Hilfe rechnen kann. Ich wünschte mir auch, dass Mia näher wohnte, dann würde ich ihr auch mehr helfen.

Wenn ich nicht da wäre, kämen sie aber auch ohne mich zurecht. Sie brauchen mich nicht wirklich. Es ist schön, wenn ich zur Verfügung stehe, aber brauchen - nee, nicht wirklich.

Natürlich freut es mich, wenn ich gebraucht werde. Das ist ein gutes Gefühl. Ich werde mit Dankbarkeit belohnt. Ich helfe gerne.

Tina bedankt sich oft, weil ich auch für sie das Mittagessen koche. Ich bin auch aktiv in der Kirche. In der Frauengemeinschaft übernehme ich Arbeit. Aber in Wirklichkeit braucht mich keiner. Es würde auch ohne mich gehen.

Mich stört auch der Begriff «gebraucht werden». Der Kontakt zu anderen Menschen ist mir wichtig. Ich freue mich über eine Einladung zum Kaffee oder zu einem Ausflug. Genauso gern lade ich auch Bekannte und Freunde ein. Ich habe gerne Menschen um mich. Brauchen, das ist bei mir nicht der Ansatz. Zurzeit mache ich häufige Krankenbesuche bei einer Bekannten. Es ist mir ein Bedürfnis, ihr ihre Lage zu erleichtern. Nicht, weil sie mich wirklich braucht. Ich brauche den Kontakt zu ihr. Die menschliche Nähe.

Könnten Sie sich vorstellen, nach Augsburg zu ziehen?

Darüber haben wir gesprochen, als ich vor kurzem in Augsburg war. Nein, dazu bin ich nicht bereit. Wenn Mia krank würde und die Kinder nicht versorgen könnte, dann könnte ich mir vorstellen, für längere Zeit nach Augsburg zu gehen, aber nicht, weil es für sie bequemer ist, falls sie arbeiten will. Ich sehe es nicht als meine Lebensaufgabe an, die Enkel zu erziehen. Das ist Sache der Eltern.

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