Alexandre Dumas - Lady Hamilton

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Lady Hamilton – Zwischen Schmach und Liebe ist ein Historien- und Kostümfilm aus dem Jahr 1968. Erzählt wird die Geschichte des Liebespaares Lord Horatio Nelson und Emma Hamilton.
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»O, wie sie auf die Hand die Wange lehnt!

War' ich der Handschuh doch auf dieser Hand

Und küßte diese Wange!«

Ich wußte nichts Besseres zu tun, als mit dem Dichter zu antworten:

»Weh mir!«

In einem leidenschaftlichen Tone, welcher alle Fibern meines Herzens erbeben machte, hob die Stimme wieder an:

»Sie spricht! O, sprich noch einmal, holder Engel!

Denn über meinem Haupt erscheinest du

Der Nacht so glorreich wie ein Flügelbote

Des Himmels dem erstaunten, über sich

Gekehrten Aug' der Menschensöhne, die

Sich rücklings werfen, um ihm nachzuschauen,

Wenn er dahinfährt auf den trägen Wolken,

Und auf der Luft gewölbtem Busen schwebt.

Die Reihe des Sprechens war nun an mir. Ich drückte meine beiden Hände auf mein Herz und in einem Tone, der meinem Mitspieler, welchen ich in dem nächtlichen Dunkel erriet, nichts zu wünschen übrig ließ, antwortete ich:

»O Romeo, warum denn Romeo?

Verleugne deinen Vater, deinen Namen!

Willst du es nicht, schwör' dich zu meinem Liebsten,

Und ich bin länger keine Capulet!«

Die Stimme murmelte:

»Hör' ich noch länger oder soll ich reden?«

Ganz in meine Rolle eingehend, hob ich, indem ich meiner Stimme den holdesten Ausdruck zu geben suchte, wieder an:

Dein Nam' ist nur mein Feind, du bliebst du selbst,

Und wärst du auch kein Montague.

Was ist Denn Montague? Es ist nicht Hand, nicht Fuß,

Nicht Arm noch Antlitz, noch ein anderer Teil.

Was ist ein Name? Was uns Rose heißt,

Wie es auch hieße, würde lieblich duften.

So Romeo, wenn er auch anders hieße,

Er würde doch den tötlichen Gehalt

Bewahren, welcher sein ist ohne Titel.

O, Romeo, leg deinen Namen ab

Und für den Namen, der dein Selbst nicht ist,

Nimm meines ganz.«

Ich gestehe, daß ich mit gewaltiger Gemütsbewegung die Antwort erwartete. Dieselbe ließ nicht lange auf sich warten, und Romeo hob mit einem zärtlichen Ton, welcher dem meinigen in keiner Beziehung nachstand, wieder an:

»Ich nehme dich beim Wort,

Nenn' Liebster mich, so bin ich neu getauft,

Und will hinfort nicht Romeo mehr sein.«

Der Leser sieht uns, mich auf meinem Balkon, meinen unbekannten Romeo im Schatten verborgen, aber von mir durch einen so unbedeutenden Raum getrennt, daß mir, wenn wir die Hände ausgestreckt hätten, einander hätten berühren können. Ich brauche daher hier nur die Szene bis zu Ende abzuschreiben, und der Leser wird die weitere Inszenierung selbst übernehmen und sich die Gemütsbewegungen denken, welche sie in dem Herzen eines fünfzehnjährigen Mädchens erweckte, welches sozusagen sein doppeltes Debüt in einer berauschenden Poesie und in einer geheimnisvollen Liebe bestand. Ich werde daher die erläuternden Zwischenbemerkungen und die weitere Szene mit den Worten des großen Dichters folgen lassen.

Ich. Wer bist du, der du, von der Nacht beschirmt, Dich drängst in meines Herzens Rat?

Romeo. Mit Namen Weiß ich dir nicht zu sagen, wer ich bin. Mein eig'ner Name, teure Heil'ge, wird, Weil er dein Feind ist, von mir selbst gehaßt. Hätt' ich ihn schriftlich, so zerriß' ich ihn.

Ich. Mein Ohr trank keine hundert Worte noch Von diesen Lippen, doch es kennt den Ton. Bist du nicht Romeo, ein Montague?

Romeo. Nein, Holde; keines, wenn dir ein's mißfällt.

Ich. Wie kamst du her? O sag' mir und warum? Die Gartenmau'r ist hoch, schwer zu erklimmen; Die Stätt' ist Tod; bedenk' nur, wer du bist! Wenn einer meiner Vettern dich hier findet!

Romeo. Der Liebe leichte Schwingen trugen mich; Kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren; Und Liebe wagt, was irgend Liebe kann; D'rum hielten deine Vettern mich nicht auf.

Ich. Wenn sie dich seh'n, sie werden dich ermorden.

Romeo. Ach, deine Augen droh'n mir mehr Gefahr Als zwanzig ihrer Schwerter; blick' du freundlich, So bin ich gegen ihren Haß gestählt,

Ich. Ich wollt' um alles nicht, daß sie dich säh'n.

Romeo. Vor ihnen hüllt mich Nacht in ihren Mantel. Liebst du mich nicht, so laß sie nur mich finden, Durch ihren Haß zu sterben, war' mir besser Als ohne deine Liebe Lebensfrist.

Ich. Wer zeigte dir den Weg zu diesem Ort?

Romeo. Die Liebe, die zuerst mich forschen hieß. Sie lieh mir Rat, ich lieh ihr meine Augen. Ich bin Steuermann, doch wärst du fern Wie Ufer, von dem fernsten Meer bespült, Ich wagte mich nach solchem Kleinod hin.

Diese letzten Worte wurden mit einer solchen Leidenschaft gesprochen, daß ich keine Gemütsbewegung zu heucheln brauchte, als ich antwortete:

Ich. Du weißt, die Nacht verschleiert mein Gesicht, Sonst färbte Mädchenröte meine Wangen, Um das, was du vorhin mich sagen hörtest. Gern hielt' ich streng auf Sitte, möchte gern Verleugnen, was ich sprach. Doch weg mit Förmlichkeit! Sag', liebst du mich? Ich weiß, du wirst's bejahen, Und will dem Worte trau'n, doch wenn du schwörst, So kannst du treulos werden; wie sie sagen, Lacht Jupiter des Meineid's der Verliebten. O holder Romeo! Wenn du mich liebst, Sag's ohne Falsch; doch dächtest du, ich sei zu schnell besiegt, so will ich finster blicken, Will widerspenstig sein und nein dir sagen, So du dann werben willst, sonst nicht um alles. Gewiß, mein Montague, ich bin zu herzlich; Du könntest denken, ich sei leichten Sinn's. Doch glaube, Mann, ich werde treuer sein Als sie, die fremd zu tun geschickter sind. Auch ich, bekenn' ich, hätte fremd getan, War' ich von dir, eh' ich's gewahrte, nicht Belauscht in Liebesklagen. Darum vergib! Schilt diese Hingebung nicht Flatterliebe, Die so die stille Nacht verraten hat.

Romeo. Ich schwöre, Fräulein, bei dem heil'gen Mond, Der silbern dieser Bäume Wipfel säumt.

Ich. O schwöre nicht beim Mond, dem wandelbaren, Der immerfort in seiner Scheibe wechselt, Damit nicht wandelbar dein Lieben sei!

Romeo. Wobei denn soll ich schwören?

Ich. Laß es ganz. Doch willst du, schwör' bei deinem edlen Selbst, Dem Götterbilde meiner Anbetung, So will ich glauben.

Romeo. Wenn die Herzensliebe –,

Ich. Gut, schwöre nicht. Obwohl ich dein mich freue. Freu' ich mich nicht des Bundes dieser Nacht. Er ist zu rasch, zu unbedacht, zu plötzlich; Gleicht allzusehr dem Blitz, der nicht mehr ist, Noch eh' man sagen kann: es blitzt. – Schlaf süß! Des Sommers warmer Hauch kann diese Knospe Der Liebe wohl zur schönen Blum' entfalten, Bis wir das nächste Mal uns wiederseh'n. Nun gute Nacht! So süße Ruh' und Frieden, Als mir im Busen wohnt, sei dir beschieden.

Romeo. Ach, du verlässest mich so unbefriedigt?

Ich. Was für Befriedigung begehrst du noch?

Romeo. Gib deinen treuen Liebesschwur für meinen.

Ich. Ich gab ihn dir, eh' du darum gefleht; Und doch, ich wollt', er stünde noch zu geben.

Romeo. Wollt'st du ihn mir entzieh'n? Wozu das, Liebe?

Ich. Um unverstellt ihn dir zurückzugeben. Allein ich wünsche, was ich habe, nur: So grenzenlos ist meine Huld, die Liebe So tief ja wie das Meer. Je mehr ich gebe, Je mehr auch hab' ich; beides ist unendlich. Ich hör' im Haus Geräusch. Leb' wohl, Geliebter.

Hier fehlte uns eine dritte Person, denn in diesem Augenblicke verlangt das Stück, daß die Wärterin Julia ruft. Gerade aber, als ob der Zufall geschworen hätte, aus dieser Dichtung bis ans Ende eine Wirklichkeit zu machen, ließ sich in dem Augenblicke, wo Julias Name gerufen werden sollte, der Name Emma in meinem Zimmer hören. Er ward durch eine Frauenstimme ausgesprochen und ich sah, daß sich jemand dem Fenster näherte. Ich hatte nur eben Zeit, meinem Romeo anstatt in Versen in Prosa zu sagen: »Warten Sie, ich komme sogleich wieder!«

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