Walter Brendel - Der Ku-Klux-Klan und seine Erben

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Im Süden der USA erfährt der Ku-Klux-Klan mit steigenden Mitgliederzahlen ein kometenhaftes Comeback. Dieses Buch schildert, wie es dazu kam. Es gibt intime Details über die Rituale preis und enthüllt, wer sich hinter den «Loyal White Knights» verbirgt. Es zeigt auch, was passiert, wenn der Ku-Klux-Klan und die Mitglieder der extrem gegensätzlichen «Black Panthers» aufeinanderprallen. Wie hielte es Ex-Präsident Trump mit dem Klan?

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Südstaatenfanatiker Booth erschießt Lincoln

Lincolns Ziel, die Abschaffung der Sklaverei in allen Staaten der Union durchzusetzen, wurde kurz nach seinem Tod verwirklicht. Bis weit in die 1870er dauerte es, bis sich die Südstaaten wirtschaftlich von den Kriegsfolgen erholt hatten und wieder gesellschaftlich und politisch gleichberechtigt in die Union eingegliedert waren.

Schon kurz nach dem Krieg bildete sich der Ku-Klux-Klan. Mitglieder dieses rassistischen Geheimbundes gingen nach Kriegsende gegen Unternehmer aus dem Norden vor, denen man nachsagte, aus der Niederlage des Südens Profit schlagen zu wollen.

Auch auf ehemalige Sklaven, denen man im Süden politische Ämter übertragen hatte, machte der Klan Hetzjagd. Noch heute existiert eine spürbare Kluft zwischen Nord- und Südstaaten.

Die Geburt des unsichtbaren Reichs

Im Juni 1865 ist der amerikanische Bürgerkrieg endlich zu Ende. Nach vier Jahren mörderische Schlachten mit über 700 000 Toten unterliegen die Südstaaten, die für den Erhalt der Sklaverei kämpfen, den Nordstaaten, die deren Abschaffung fordern. General Robert Edward Lee, Oberkommandierender der Südstaaten-Armee, entschied sich am 9. April 1865 zur Kapitulation gegenüber dem Oberbefehlshaber der Unionsstreitkräfte, General Ulysses S. Grant. Wenige Monate später wird die Sklaverei abgeschafft. Von den neun Millionen des Südens sind fast vier Millionen Sklaven. Sie sprechen nun ihre Ketten – endlich! Für die Plantagenbesitzer ist diese Revolution nicht hinnehmbar. Es kratzte an ihrer Identität, denn diese beruhte darauf, dass sie die Herrenrasse waren, selbst wenn sie gar keine Sklaven besaßen. Die Sklavenbesitzer fürchteten sich natürlich vor dem Ende der Sklaverei. Sie hatten Angst ihre billigen Arbeitskräfte zu verlieren. Aber sie fürchteten auch, dass die Afro-Amerikaner nun anfangen würden, ihre Bürgerrechte einzufordern.

In der Stadt Pulaski, Tennessee beginnen 1865 einige Südstaatenveteranen schottischer Herkunft einen Geheimbund zu gründen. Ursprünglich sollte es eine Art Bruderschaft sein. Auf die Frage, warum der Klan gegründet wurde, antworten sie immer, dass es eine Art geselliger Trinkverein sein sollte. Die Männer waren jung, sie langweilten sich in ihrer Kleinstadt Pulaski, daher beschlossen sie einen kleinen Geheimbund ins Leben zu rufen, getarnt als Trinkverein. Sie waren vor allem durch die Erinnerung an vergangene Schlachten geprägt und von der guten alten Sklavengesellschaft des Südens. Diese Erinnerung musste wachgehalten werden. Sie gegen ihren Bund einen geheimnisvollen Namen: „Ku-Klux-Klan“.

Man weiß nicht, warum sie diesen Namen wählten. Es heißt, der Name sei dem Geräusch beim Spannen eines Gewehrhahns nachempfunden. Wahrscheinlicher ist allerdings die These, dass der Namen von kyklos , dem griechischen Wort für Kreis – das entsprechende englische Wort circle kann auch für einen geheimen Zusammenschluss, einen Zirkel von Eingeweihten, stehen. Das ergibt Sinn, angesichts der Tatsache, dass die Gründer des Klans, Calvin Jones und Richard Reed, Latein und Griechisch gelernt hatten und vorwiegend lateinische Ausdrücke in ihren Schriften verwendeten. Sie hielten sich für sehr gebildet und besannen sich auf die griechische Mythologie und griechische Namen. In vielerlei Hinsicht war es die sehr pubertäre Fantasie einer Art mittelalterlicher Kampftruppe. An das griechische Wort kyklos hängen sie das gängige schottische Wort Klan an. Der Klan ist geboren.

Die ersten Spritztouren durch die Stadt Pulaski verlaufen noch friedlich, doch bald häufen sich die Provokationen und Einschüchterungsversuchen gegenüber den ehemaligen Sklaven.

Der allererste Klan in Pulaski war eigentlich eine Gruppe, die anderen gern Streiche spielte. Sie trugen aufwendige Kostüme, nicht die weißen Bettlaken, die wir heute kennen. Sie erschreckten die Leute und trieben ihren Schabernack. Ihre Opfer waren befreite Slaven, von denen sie glaubten, diese wären so abergläubisch, dass sie sie für Geister hielten.

Die Klan-Leute verstellten während ihrer Angriffe ihre Stimmen und imitierten Eulenschreie und andere Tiergeräusche oder sprachen mit sehr hohen oder tiefen Stimmen. Manche nahmen auch einen deutschen Akzent an. Sie spielten Gewalt – spielten Theater. Ein Gerücht geht um. Diese Kapuzenträger sollen die Geister der Opfer der Südstaatensoldaten sein, die auf den Schlachtfeldern fielen und sich nun rächen wollten. Bei den gerade befreiten Sklaven geht die Angst um.

Bald bilden sich im Süden weitere Klan-Gruppen. Alle folgen demselben Muster, um ihre Gesetze geltend zu machen. Klan-Mitglieder positionieren sich vor den Wahlbüros, um die Schwarzen an der Stimmabgabe zu hindern. Der Süden muss in den Händen der Weißen bleiben. Sie wurden zu einer paramilitärischen Organisation oder besser gesagt, zu einen Haufen mehrerer kleinen paramilitärischen Organisationen, die sehr schnell, innerhalb eines Jahres darüber bestimmten, was Schwarze tun dürfen und was nicht.

Trotz des mitunter auch bewaffneten Wiederstandes der Afro-Amerikaner sind Morde und Lynchjustiz an der Tagesordnung. Auspeitschungen kamen oft vor, das war ein Erbe der Sklaverei. Die Mitglieder des Klans wussten, wie sie einen Menschen auspeitschten und an welchen Ast sie ihm hängen mussten, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen.

Die Auspeitschungen endeten oft tödlich, vor allem in der damaligen Zeit, als es noch keine Antibiotika gab, konnten sie zu Infektionen führen und das Opfer starb dann zwei Wochen später unter schrecklichen Qualen an den offenen Wunden.

Es ist wichtig zu verstehen, dass das Ziel eines Lynchmords an einen einzelnen Menschen war, die gesamte Bevölkerung einzuschüchtern. So funktioniert Terrorismus und das war weitgehend gelungen, denn obwohl die Sklaverei abgeschafft war, ging die Unterdrückung der Afro-Amerikaner weiter. Sie durften weder wählen, noch bekamen sie anständige Jobs, waren von Bildung und medizinischer Versorgung ausgeschlossen. Das war eine sehr erfolgreiche Kampagne einer kleinen terroristischen Organisation.

Die selbst ernannten Richter des Klans sind bald berühmt – berüchtigt. Im Süden entstehen immer neue Gruppen, die einen regen Zulauf haben. Was fehlt, ist ein charismatischer Anführer, der diesen Kampf verkörpert. Die Klan-Mitglieder entscheiden sich für einen Südstaatenheld des Bürgerkrieges, General Nathan Bedford Forrest.

Sie kamen zusammen und fragten wer soll unser Anführer sein und stimmten ab. Bedford Forrest erhielte die meisten Stimmen. Er war etwas überrascht, denn er selbst war gar kein Mitglied des Klans. Er war eine romantische Figur, eine Berühmtheit; galt als Mann der Tat. Er hatte also genau den richtigen Ruf für diese Aufgabe. Er war gern bereit, Anführer des Klans zu werden. Für eine derartige gewaltsame Organisation war Forrest der ideale Chef. Sein Ruf eilt ihm voraus. Der ehemalige Sklavenhändler hat zahlreiche Kriegsverbrechen begangen. Während des Sezessionskrieg war er für das Massaker an vierhundert Schwarzen verantwortlich. Es waren Unionssoldaten die sich den Truppen von Forrest ergeben hatten, doch er erlaubte seinen Männern Amok zu laufen und ermutige sie sogar, all diese Menschen zu töten.

Das sagt viel über den Klan aus. Der Kriegsverbrecher Forrest war also der erste Anführer des Klans in seiner brutalsten Rolle. Mit Forrest an ihrer Spitze nehmen die Streifzüge der Klans-Männer zu. 1868 erreicht die Gewalt ihren Höhepunkt. Kurz vor der Präsidentschaftswahl gehen Dutzende von Gerichten, Kirchen und Wahlbüros in Rauch auf. Im Süden werden innerhalb von vier Wochen über 1000 Morde verübt. Auf keinen Fall dürfen die ehemaligen Sklaven ihre Rechte ausüben, sonst könnten sie die Vorherrschaft der Weißen in Frage stellen. Die Opfer sind also nicht zufällig ausgewählt.

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