K. Krista - LOST AND FOUND

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Lost and Found ist ein Roman über den Wandel der Prostitution im Laufe der Zeit, eingebunden in eine spannende Geschichte über eine Frau, die fasziniert vom Rotlichtmilieu, nicht ahnt, dass sie in großer Gefahr schwebt.
Ein Geburtstagsgeschenk verändert ihr Leben.
In einem ersteigerten Koffer findet Monika das Tagebuch einer Prostituierten.
Fasziniert von der Verfasserin und dem ihr so fremden und teilweise verstörenden Leben, zieht sie das Buch immer weiter in den Bann. Während Monika immer tiefer im Rotlichtmilieu versinkt, entsteht, von ihr völlig unbemerkt, eine Gefahr, mit der sie niemals rechnen konnte.

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Habe ich das Buch eingesteckt?

Ich glaube nicht, bedauere ich, hatte mir schon alles für die Wanderung zurecht gelegt, was ich mitnehmen wollte und glaube mich zu erinnern, dass das Buch im Schlafzimmer neben meinem Bett liegt.

Schade eigentlich.

VIER

Inzwischen bin ich in Schwabmünchen angekommen.

Für diese letzte Wegstrecke habe ich ziemlich genau drei Stunden gebraucht, also, Tagesziel erreicht.

Schwabmünchen gehört noch zum Landkreis Augsburg und ist mit ca. 15.000 Einwohnern eine kleine Gemeinde. Auf meiner Suche nach einem Zimmer komme ich am Rathaus vorbei und entdecke daneben zwei weiße, runde Türme durch einen Torbogen in der Mitte verbunden. Ein Ortskundiger klärt mich auf, dass es sich hierbei um die Sehenswürdigkeit „Hexentürmchen“ handelt. Die Türme wurden im 16. Jahrhundert errichtet und führten damals zur bischöflichen Vogtei, die heute allerdings nicht mehr existiert.

Warum sie „Hexentürmchen“ heißen, konnte der Mann mir leider nicht erklären.

In Anbetracht der Tatsache, dass im 16. und auch im 17. Jahrhundert Hexenverbrennungen auch in Deutschland sehr verbreitet waren, nehme ich an, dass dies vielleicht das Tor war, durch welches Hexen zu ihrem Prozess geführt wurden. Eine schreckliche Vorstellung, doch irgendwie müssen diese Türme ja zu ihrem Namen gekommen sein. Ich nehme mir vor, Wikipedia bei Gelegenheit danach zu befragen.

Inzwischen machen sich meine Beine bemerkbar. Noch schmerzen sie nicht, aber sie beginnen langsam über die ungewohnte Beanspruchung zu protestieren, deshalb sehe ich mich um und mein Blick fällt auf eine ansprechende Pension.

Pension Wertachau.

Ein sehr hübsches Haus, viel größer als ich mir meine Unterkunft vorgestellt habe, hoffentlich ist es nicht zu teuer. Da ich jedoch nicht vor habe, weiter durch die Stadt zu laufen und mich einfach nur auf ein schönes Essen, eine Dusche und ein frisches Bett freue, nehme ich mir vor, nahezu jeden Preis zu akzeptieren.

Da ich an einem Wochentag unterwegs bin, klärt mich die Dame an der Rezeption auf, habe ich Glück und sie haben noch Zimmer frei. Für knapp 40 Euro kann ich das Zimmer für eine Nacht mieten. Auf ein Frühstück verzichte ich, da ich sehr früh los möchte und bevor ich nicht mindestens zwei Stunden wach bin, bekomme ich selten ein Frühstück runter.

Nachdem ich die Übernachtung sofort bezahlt habe, die Dame mir den Zimmerschlüssel ausgehändigt und den Weg zum Zimmer gewiesen hat, finde ich dieses auch sehr schnell, werfe meinen Rucksack in die Ecke und lasse mich mit einem lauten Seufzer auf das einladende Bett fallen.

Das Zimmer ist sehr einfach gehalten und wird von einem großen Doppelbett dominiert. Ein Einzelzimmer war nicht mehr zu haben, so erhielt ich, nicht ohne Hinweis, welch Glück ich doch hätte, ein Doppelzimmer zur Einzelnutzung. Der Kleiderschrank ist in die Wand eingelassen und ein kleiner Tisch mit zwei schmalen Sesseln davor, vervollständigen die Einrichtung. Das Bad, beziehungsweise die Dusche und das WC ist sehr klein, aber zweckmäßig und vollkommen ausreichend.

Nach einer langen und ausgiebigen Dusche begebe ich mich erfrischt und bester Laune in den Speisesaal, mein Magen knurrt bereits, da ich seit heute Morgen nichts mehr gegessen habe.

***

Das Essen war einfach köstlich.

Erst überlegte ich kurz, ob ich mich in den, wirklich sehr ansprechenden Biergarten setze, doch da die Sonne langsam im Begriff ist unterzugehen, wird es der Jahreszeit entsprechend, zunehmend kühler und ich habe doch lieber den Gastraum gewählt.

Gesättigt und rundum zufrieden schnappe ich mir meinen Rucksack und will nach meinem Buch greifen, welches ich dachte, eingepackt zu haben. Noch ein paar Seiten lesen und dann früh einschlafen, das ist der Plan.

Zu meiner Überraschung halte ich jedoch nicht den oft gelesenen, aber immer wieder lustigen Terry Pratchett in den Händen, sondern die Kladde.

Das Tagebuch der Prostituierten.

Ich kann mich nicht daran erinnern, es eingesteckt zu haben. Muss es wohl unbewusst am Morgen vom Schlafzimmer in die Küche getragen und beim Packen des Rucksacks verwechselt haben.

Seltsam, aber auch gut, bin sowieso gespannt, wie es weitergeht.

Montag

25.Aug.1980

Gut erkannt liebes Tagebuch,

ich war mit meiner Einleitung noch nicht fertig, aber heute geht es weiter, lehne dich zurück und lausche.

Zurück in Deutschland.

Weiter bei Mutti wohnen und kein Einkommen zu haben, war nach den Monaten in Italien keine Option mehr. Ich hatte das „Dolce Vita“ Italiens nicht nur gerochen, sondern verinnerlicht. Das „süße Nichtstun“, muss man sich selbstverständlich auch leisten können, es war mir ins Blut übergegangen. Ein paar Hunderter waren noch übrig und ich überlegte, wie ich es auch in Deutschland schaffen könnte, mit wenig Arbeit viel Geld zu verdienen.

Kurz zur Erklärung, warum mir finanzielle Unabhängigkeit so wichtig war.

Ich wuchs in eher ärmlichen Verhältnissen auf, für heutige Verhältnisse in sehr ärmlichen. Der Grad der Armut definiert sich heute doch hauptsächlich darin, in welchem Land man lebt. Während ich noch ohne Kinderzimmer und mit Kohleheizung, groß geworden bin, steht heute selbst Sozialhilfeempfängern, eine Dreizimmerwohnung zu, die vom Staat finanziert wird, sobald ein Kind im Haushalt vorhanden ist.

Bitte versteh mich nicht falsch liebes Tagebuch, ich finde es richtig und toll, dass ich in einem Land leben darf, in dem die soziale Absicherung so gut funktioniert.

Ich wollte damit nur aufzeigen, wie sehr sich die Zeiten verändert haben.

Meine Mutter war die Alleinverdienerin, mein Vater Frührentner und mein Schlafplatz war ein Schrankbett im Wohnzimmer. Ich glaube gar nicht, dass es heute noch so etwas zu kaufen gibt. In frühester Jungend formte sich bei mir bereits der Gedanke, später ein besseres Leben zu führen. Mir eine schöne Wohnung mit Zentralheizung und fließend Warmwasser leisten zu können, war der Mindestanspruch.

Was dann auch später dazu führte, keine Lehre zu machen, sondern sofort Geld zu verdienen, obwohl ich, wäre mein Interesse an der Schule größer gewesen, sicherlich einen super Abschluss und eine gute Ausbildung hätte machen können.

O- Ton sämtlicher Lehrer meiner Schulzeit.

So aber begann ich nach einem eher mäßigen Realschulabschluss, meiner Mutter zu liebe, eine Lehre als Schuhverkäuferin. Ein absolut untauglicher Versuch.

Nicht nur, dass dieser Job aber so gar nichts für mich war, landete ich, im Verkauf von orthopädischen Schuhen, eine Horrorvorstellung für ein gerade mal sechzehnjähriges Mädchen.

Nun, lange habe ich das nicht durchgehalten und warf die Ausbildung hin.

Da ich leider noch keine achtzehn Jahre alt war und man in Deutschland bis zu diesem Alter berufsschulpflichtig ist, musste ich ein weiteres Jahr Schule über mich ergehen lassen um die Berufsschulfreiheit zu erlangen.

Dieses Jahr zog ich mit erstklassigen Noten durch, um mir danach sofort eine Arbeitsstelle suchen zu können, was auch geklappt hat. Ich hatte extrem viele Fehlzeiten, da mich diese Schule völlig unterforderte. Die schulischen Anforderungen glichen in etwa jenen einer achten Klasse der Hauptschule und waren mir nicht nur bekannt, sondern auch ohne mich im geringsten anzustrengen zu erreichen. Mein Abschlusszeugnis wies ohne Ausnahme nur Einsen und Zweier auf, gut mit einer lächerlichen Ausnahme.

In Sport hatte ich eine Vier.

Über diese Bewertung amüsiere ich mich heute noch, da ich ein ausgesprochen sportlicher Mensch bin und während meiner gesamten Schulzeit nur Bestnoten in Sport vorweisen konnte. Die schlechte Note war der Tatsache geschuldet, dass ich das zweite Halbjahr zu keiner Sportstunde erschienen war, was dazu führte, dass die Note des ersten Halbjahres, einer Eins, mit der, des zweiten Halbjahres zusammengezählt wurde. Eins plus sechs ergibt sieben, dann wird durch zwei geteilt und aufgerundet.

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