K. Krista - LOST AND FOUND

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Lost and Found ist ein Roman über den Wandel der Prostitution im Laufe der Zeit, eingebunden in eine spannende Geschichte über eine Frau, die fasziniert vom Rotlichtmilieu, nicht ahnt, dass sie in großer Gefahr schwebt.
Ein Geburtstagsgeschenk verändert ihr Leben.
In einem ersteigerten Koffer findet Monika das Tagebuch einer Prostituierten.
Fasziniert von der Verfasserin und dem ihr so fremden und teilweise verstörenden Leben, zieht sie das Buch immer weiter in den Bann. Während Monika immer tiefer im Rotlichtmilieu versinkt, entsteht, von ihr völlig unbemerkt, eine Gefahr, mit der sie niemals rechnen konnte.

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Ich bedanke mich deshalb für die gelungene Überraschung und sehe ihr zu, wie sie aufgeregt an dem ersten Koffer hantiert und es nach langem hin und her, endlich schafft diesen zu öffnen. Als sie die letzte Schnalle öffnet, springt der prall gefüllte Koffer auf und uns purzeln unzählige Kuscheltiere entgegen. Das Teil ist randvoll mit Spielzeug aus Taiwan oder China, so genau ist das nicht festzustellen, da keinerlei Hinweise auf die Herkunft zu finden sind. Silvia krümmt sich vor Lachen und bewirft mich mit den Stofftieren. Ihr Lachen wirkt ansteckend und zu meiner eigenen Überraschung bin auch ich gespannt, was der nächste Koffer wohl enthält.

>>Warum hast du diesen denn ersteigert <<, frage ich verwundert nach.

>>Ich dachte du suchst die Koffer nach Exklusivität aus, den hier würde ich eher auf dem Sperrmüll vermuten, dass der überhaupt einen Flug überstanden hat, ist schon erstaunlich. <

>>Manchmal muss man auch Mut zum Risiko haben <<, beantwortet Silvia zwinkernd meine Frage. >>Mal sehen was er für Überraschungen bereit hält. <<

>>Mach es nicht so spannend <<, fordere ich Silvia auf und stelle fest, dass sie mich angesteckt hat mit ihrer Neugier und freudig erregten Erwartung.

>>Mich laust der Affe <<, entfährt es mir ungläubig, als ich den Inhalt des alten, völlig ramponierten Koffers inspiziere.

Das Teil ist randvoll mit Elektrogeräten. Mehrere Smartphone, ein Laptop, ein Tablet und teuer aussehende Rasierapparate liegen, fein säuberlich, stoßsicher verpackt, in dem Koffer.

>>Volltreffer <<, jubelt Silvia.

>>So viel Glück hat man nur alle paar Jahre einmal. Du bringst mir Glück, das nächste Mal kommst du wieder mit <<, bestimmt sie lächelnd.

>>Ich hab doch gar nichts gemacht <<, entgegne ich.

Ganz sicher werde ich dies nicht wiederholen, füge ich still hinzu.

>>Ob die wohl alle legal sind? Schau mal nach, sind das namhafte Firmen oder Plagiate <<, fordere ich meine Freundin gespannt auf.

>>Völlig wurscht, die verkauf ich sowieso auf dem Flohmarkt. Sicher ist sicher. <<

Entgegnet Silvia lachend.

>>Kaum zu glauben, dass du in einer Bank arbeitest <<, werfe ich zweifelnd ein.

>>Was glaubst du wohl, wo die größten Verbrecher heut zu Tage zu finden sind <<, erwidert Silvia hintergründig lächelnd. >>Im maßgeschneiderten Anzug <<, beantwortet sie sich ihre rhetorische Frage gleich selbst.

Ihr dritter und letzter Koffer enthält nur Kleidungsstücke einer Frau mit wenig Geschmack. Außer einer wirklich sehenswerten Auswahl an Schuhen, sind die Klamotten nicht einmal auf dem Flohmarkt zu verkaufen.

Jetzt ist mein Koffer dran.

Silvia drängt mich ihn endlich zu öffnen.

Zugegeben, jetzt bin ich auch aufgeregt und brauche deshalb etwas länger, die Schnallen des Koffers zu öffnen.

Bei meinem Exemplar handelt es sich um einen ausgesprochen schönen, in edlem braun gehaltenen, sehr stabilen Koffer. Ich habe mich strickt an Silvias Vorgabe gehalten und mir einen exklusiven und deshalb vermeintlich teuren Koffer ausgesucht. Die Seitenwände sind mit Stoff bezogen, die Ecken und Kanten mit Leder verstärkt. Zusätzlich zum üblichen Verschluss in der Mitte, befinden sich auch noch an jeder Seite zwei Lederriemen, welchen den Koffer zusätzlich verschließen.

Endlich schaffe ich es diese zu öffnen und klappe ihn erwartungsvoll auf.

Neben zwei Paar verdammt hochhackigen Schuhen, enthält der Koffer mehrere exklusive Kleider. Eine große Schmuckschatulle die aber lediglich einem wunderschönen, breiten, vermutlich echt goldenen Ring enthält, ähnlich einem Ehering. Den restlichen Schmuck, hat die Frau wohl getragen. Bei der weiteren Durchsicht kommen etliche Dessous und eine Unmenge von Kondomen zum Vorschein. Das müssen sicherlich mehr als 20 Stück sein, wer reist denn mit so vielen Kondomen durch die Gegend?

>>Der Koffer gehörte sicher einer Nutte, schau doch mal nach ob du auch Sexspielzeug findest. <

>>Na sag mal, so kenne ich dich ja gar nicht. <

>>Muss ja nicht gerade eine Nutte sein, vielleicht mag sie nur diese Marke <<, erkläre ich grinsend. Sehe aber sicherheitshalber nach, ob ich noch mehr Dinge finde, die auf die Identität der Besitzerin des Koffers hinweisen könnten.

ZWEI

Endlich zu Hause, was für ein Tag.

Eigentlich hatte ich vor meinen Geburtstag ganz gemütlich zu verbringen und dann steht Silvia schon kurz nach dem Frühstück auf der Matte und entführt mich nach München zur Kofferversteigerung.

Was es nicht alles gibt.

Ich habe noch nie von einer solchen Veranstaltung gehört.

Gut Fahrradversteigerungen, das kenne ich, aber Koffer? Ohne vorher auch nur entfernt zu ahnen, was sie überhaupt enthalten. Aber ich muss zugeben, irgendwie hat es auch Spaß gemacht. Sicher ich würde dafür kein Geld ausgeben, aber wer´s mag.

Mein ersteigerter Koffer ist jedoch sein Geld wert.

Ich bin ja kein Experte auf dem Gebiet, aber das es sich bei dem Stück, um ein außergewöhnlich schönes und teures handelt ist klar. Die Innenseiten sind mit einem sehr eleganten Seidenstoff ausgeschlagen und haben mehrere Fächer mit Reißverschlüssen, wie mir erst jetzt, bei gründlicher Betrachtung, auffällt. Alles sehr aufwendig und edel verarbeitet. Ich befühle den angenehm seidigen Stoff und registriere überrascht, dass sich in einem der Fächer etwas befindet. Neugierig öffne ich den Reißverschluss und entnehme ihm eine sehr schön gestaltete Kladde. Ich schlage sie auf und gleich auf der ersten Seite steht in einer sauberen, gut lesbaren Schrift.

Mein Tagebuch

Wow, das ist ja spannend.

Eigentlich wollte ich zeitig zu Bett gehen, da ich mich morgen früh auf eine kleine Wanderung begeben möchte. Ich habe mir ein paar Tage frei genommen und habe vor, an dem schönen Flüsschen Wertach, Richtung Landsberg, einfach los zulaufen.

Mal sehen, wie weit ich in vier Tagen komme.

Gespannt nehme das Tagebuch mit ins Bett und stelle beim Durchblättern fest, dass es Einträge aus knapp drei Jahren enthält. Meine Neugierde ist geweckt und ich kann nicht umhin, sofort mit dem ersten Eintrag zu beginnen.

Sonntag

06.Jan.1980

Mein liebes Tagebuch,

heute möchte ich dir gerne erzählen, warum ich Prostituierte wurde und nicht, wie als kleines Mädchen erträumt – Tierpflegerin, oder Tierärztin.

Gleich vorweg, um Träume muss man kämpfen, die fallen einem nicht so einfach beim Nichtstun in den Schoß.

Ja, du hast mich durchschaut, ich habe mich fürs Nichtstun entschieden.

Wie und warum entscheidet man sich dafür zur Hure, Prostituiert, Nutte zu werden?

Gute Frage, schwierige Antwort.

So genau erinnere ich mich gar nicht mehr.

Bin da einfach so hineingeschlittert, na ja, das ist ein bisschen zu einfach gedacht.

Wenn ich zurückblicke, begann alles mit der Trennung von meinem Freund. Wie in vielen anderen Beziehungen auch, war nach einigen Jahren des Zusammenlebens irgendwann die Luft raus und er tat mir den Gefallen fremd zu gehen.

Frauen spüren so etwas!

Wenn sie es nicht spüren, oder ehrlicher ausgedrückt, sich nicht dazu äußern, also keine Konsequenzen ziehen, dann, weil sie sich dazu entschlossen haben, es nicht zu sehen, aus welchen Gründen auch immer, oft sind finanzielle Aspekte, oder Abhängigkeitsverhältnisse, dafür verantwortlich.

Für mich war das ein Glücksfall, denn mal ganz ehrlich, welcher Mann gibt sich mit dem Trennungsgrund – Wir haben uns auseinander gelebt - zufrieden?

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