Thomas Häring - Was spinn` ich und wenn Haar, wie Fiele?

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Ein Hochschulprofessor am psychischen Abgrund. Auf der Suche nach dem Sinn, fällt er immer wieder hin, aber er kämpft um Lebensqualität und Erfüllung, denn ein Leben in ständiger Monotonie, ist für ihn der Gipfel der Idiotie. Hilfe findet er bei einem ziemlich skurrilien Rückführungstherapeuten.

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Du zum Beispiel gehst ja auch nur mit mir ins Bett, damit Du Deine Prüfungen bestehst." Sie zuckte gelangweilt mit den Schultern. "Und wenn schon? Der Mensch braucht immer einen Antrieb und eine Motivation. Sei lieber froh darüber, daß Du die Macht hast, über meine und anderer Leute Zukunft zu entscheiden." Ich gähnte. Das war mal wieder typisch für die Menschen ohne Geld, Ruhm und Einfluß. Die beneideten immer Andere um das, was sie selbst nicht hatten. "So toll ist das alles auch wieder nicht. Mir persönlich bringt das nicht viel", versicherte ich ihr, woraufhin sie schallend zu lachen begann und gar nicht mehr damit aufhören wollte. "Der war echt gut, aber Du hast mal wieder überhaupt keine Ahnung. Schließlich schreibe ich bekanntlich nicht nur bei Dir Prüfungen und ich befürchte, daß Deine Ex es nicht so gerne sehen wird, daß ich mit Dir herummache." Nach diesen Worten schaute sie mich erwartungsvoll an. In meinem Kopf begann ich zu rotieren, denn ich überlegte fieberhaft, wen sie mit den Worten "Deine Ex" gemeint haben könnte. Sie sah mich an und verstand, weshalb sie erläuterte: "Ich sprach gerade von Frau Professorin Altklug, mit der Du nach meinen Informationen drei Jahre lang zusammen gewesen bist." "Was Ihr jungen Leute doch alles über uns alte Knacker wißt", ließ ich dazu lediglich verlauten. "Ja, das Internet ist schon toll. Dort findet man nicht nur die wildesten Gerüchte sowie die absurdesten Verschwörungstheorien; nein, hin und wieder entdeckt man dort sogar ein kleines Fitzelchen von der Wahrheit", faßte sie begeistert zusammen. Ich hatte einen Schluck aus meiner Whiskyflasche genommen und schaute sie erwartungsvoll an. Was wollte die Junge eigentlich von mir? Und warum redete sie von meiner Alten, wegen der ich mir immer noch die Birne zuschüttete, um sie endlich zu vergessen? "Na ja, ich schreibe auch bei Frau Altklug zwei Prüfungen und ich befürchte, die wird mich bestimmt durchfallen lassen, wenn sie herausbekommt, daß da zwischen uns was läuft", klärte sie mich auf. Ich atmete tief durch. Mit so einem kleingeistigen Scheiß mußte ich mich beinahe wöchentlich abgeben und das nur, weil ich so anspruchsvoll war und mich deswegen nicht dazu überwinden hatte können, mit ungebildeten oder asozialen Weibern in die Kiste zu steigen. "Ihr immer mit Eurem Konkurrenzdenken und dazu noch diese exzessive Stutenbissigkeit. Sophia ist eine kluge und vernünftige Frau, die hat so etwas überhaupt nicht nötig. Außerdem ist sie ja inzwischen glücklich mit dem Dekan liiert, was bedeutet, daß auch sie sich erfolgreich hochgeschlafen hat, was für Euch Frauen auch ein allzu typisches Merkmal zu sein scheint." Das hatte gesessen, sie schaute mich mißmutig an. "Ich heiße übrigens Alena", teilte sie mir plötzlich mit. "Na und? Dafür kannst Du doch nichts", entgegnete ich. "Das sage ich nur, weil Du die Gewohnheit hast, die Namen von Deinen Bettgefährtinnen zu vergessen." Ich erstarrte. Dieser Campus war wirklich eine mehr als fürchterliche Tratschhölle, ich mußte dort unbedingt weg, so schnell wie möglich, aber am besten sofort. "Das stimmt so nicht. Ich vergesse die Namen von Euch jungen Damen nie, denn ich merke sie mir nicht einmal. So viele Gesichter und so viele Namen, die ich jeden Tag sehe und mir merken müßte, wenn ich an der Uni bin. Die Speicherkapazität in meinem Gehirn brauche ich definitiv für wichtigere Dinge." Sie war nun ziemlich erbost, weshalb sie beinahe meine Whiskyflasche zerdeppert hätte. Zu ihrem und meinem Glück hatte sie sich gerade noch so unter Kontrolle. "Irgendwie finde ich das ungerecht. Wir Studentinnen, aber auch die Studenten, reden unheimlich viel über Euch Professoren, was bedeutet, daß wir Euch viel mehr Aufmerksamkeit schenken als Ihr uns. Wir bereiten Referate vor und halten sie dann vor Euren kritischen Ohren; wir lesen die Bücher, die Ihr uns empfohlen habt und wir beantworten die Prüfungsfragen, die Ihr uns gestellt habt." "Wie dem auch sei, so ist nun mal der Lauf der Dinge. Aber ganz so einseitig ist das Ganze nun auch wieder nicht. Wir hören uns den Scheiß an, den Ihr vortragt, machen gute Miene zum bösen Spiel und lassen Euch durchkommen, obwohl Ihr oft lauter hanebüchenen Schwachsinn labert. Wir korrigieren Eure vermurksten Prüfungen und geben Euch immer wieder eine Chance, auch wenn wir schon längst wissen, daß Ihr einfach zu blöd seid und eigentlich keinen Abschluß verdient hättet und wir geben Euch das Gefühl, daß Ihr es wert wärt uns zuzuhören, obwohl das überhaupt nicht der Fall ist", dozierte ich und ließ mich danach total erschöpft aufs Bett fallen. "Das macht mich so wütend und immer wenn ich sauer bin, dann werde ich geil!" platzte es aus ihr heraus und danach fiel sie ein weiteres Mal über mich her. Das Leben als Hochschulprofessor war wirklich extrem hart.

Die Stunde der Narrheit

Sophia Altklug war eine gebildete Frau, auch ihren Professorinnentitel trug sie mit Würde, nur eine Sache beschäftigte sie nach wie vor. "Ich kann immer noch nicht begreifen, wie ich so dumm sein konnte, mich mit diesem Dummkopf einzulassen", bekannte sie beim Kaffeetrinken mit ihrer besten Freundin Frida. Jene schenkte sich Kaffee nach, biß herzhaft in ein Stück Kuchen, krümelte dabei ein wenig herum wie das Krümelmonster, kaute, schluckte und ließ danach Folgendes von sich hören: "Warum machst Du es Dir so schwer? Im Leben geht es nun mal meistens Schritt für Schritt hoch auf der Leiter. Ganz gleich ob in der Karriere oder im Privatleben. Die Liaison mit Professor Dummkopf hat Dich auf die Beziehung mit dem Dekan vorbereitet. Ohne Dummkopf wärst Du heute nicht mit Dekan Hohlschuh zusammen." Sophia wiegte nachdenklich mit dem Kopf hin und her. "Mag sein, aber daß ich es nicht gemerkt habe, daß dieser Dummkopf die ganze Zeit nur junge Studentinnen flachlegt, das werde ich mir nie verzeihen", bekräftigte sie mit entschlossenem Blick und holte sich danach noch ein Stück Kuchen auf ihren Teller. Ihre Freundin beobachtete kurz das Geschehen um sie herum, bevor sie sich wieder Frau Altklug zuwandte. "Ich finde, daß Du es Dir dabei zu leicht machst. Zu einer Beziehung gehören immer zwei und zu einer flotten Bettgeschichte erst recht. Dummkopf ist nicht der Täter, aber natürlich auch nicht das Opfer. Die Studentinnen machen sich ja schließlich auch an ihn heran, nicht nur umgekehrt." "Aber daß er seine Macht dermaßen mißbrauchen muß. Ich meine, ich schlafe ja auch nicht mit meinen 25jährigen Studenten, obwohl denen das bestimmt gefallen würde." Frida warf Sophia einen verwunderten Blick zu. "Was soll das heißen? Willst Du etwa Deinen Dekan hintergehen?" "Natürlich nicht. Schließlich bin ich überglücklich mit Frederik. Trotzdem, ich hätte es wissen und merken müssen. Mein Ex ist ja auch während unserer Beziehung fremdgegangen." "Alles Schnee von gestern. Außerdem hättest Du es durchaus vorher schon wissen können. Namen sagen schließlich oft viel mehr als alle anderen Worte." "Da hast Du leider völlig Recht. Ich weiß noch, wie lustig und faszinierend ich es fand, mit Professor Doktor Dummkopf zusammen zu sein. Damals hat er mir seine ganze Familie so präsentiert: "Mein Vater war Kain Dummkopf. Seine Frau hatte einen anderen Namen und wollte seinen auch nicht annehmen, was ihn sehr verletzt hat. Mein ältester Bruder, Reiner Dummkopf. Meine Schwester, Vara Dummkopf. Dann bin da ich selbst, Merwin Dummkopf und zu guter Letzt mein jüngerer Bruder, Jan Dummkopf." Ich hätte mich seinerzeit bepissen können vor Lachen." "Das kann ich gut verstehen", gab Frida zu und schüttete sich etwas Schnaps in ihren Kaffee. "Du und Dein Alkoholproblem, Ihr seid mir schon zwei so Kameradinnen. Wenigstens säufst Du nicht so viel wie mein Verflossener. Egal, ich meinte damals zu ihm einmal ganz beeindruckt, er wäre weise und da erwiderte er nur: "Von wegen, ich bin Vollwaise"." "Ja, er hatte wohl wirklich eine schwere Kindheit, Dein Ehemaliger. Aber Schluß jetzt mit den alten Geschichten! Vorbei ist vorbei, Du bist schon längst nicht mehr mit ihm zusammen und er wird den Sinn des Lebens wohl auch nicht für immer zwischen den Schenkeln von jungen Studentinnen suchen und finden", vermutete Frida. "Da wäre ich mir nicht so sicher. Ich war ja immer eher die Intellektuelle und wollte stundenlang diskutieren, aber das strengte ihn an, denn er war mir geistig einfach nicht gewachsen. Deswegen versuchte er auch immer, unsere Beziehung überwiegend auf die körperliche Ebene zu ziehen." Sie schauten sich etwas betreten an. Frida langweilte sich ziemlich, denn es nervte sie, daß ihre Freundin Sophia immer noch so viel und oft an Merwin Dummkopf dachte, obwohl der doch längst Geschichte für sie sein hätte müssen. Aber so war es oft im Leben: Man vermißte meist das, was man nicht mehr hatte, obwohl es auch nicht das große Los gewesen war, das man seinerzeit gezogen gehabt hatte. "Was mir bei Frederik fehlt, ist das Animalische. Er ist immer so vernünftig und will alles mit dem Verstand ausdiskutieren. Er rastet auch nie aus, sondern debattiert lieber leidenschaftlich stundenlang, ohne dabei seine Contenance zu verlieren", beklagte sich Sophia und gähnte. Frida dachte sich ihren Teil, kam aber nicht umhin, darauf zu antworten. "Weißt Du, am besten wäre es, wenn Du eine Mischung aus Dummkopf und Hohlschuh hättest. Aber wahrscheinlich würdest Du auch an dem was auszusetzen haben." Sophia blickte pikiert auf. "Findest Du? Bin ich dermaßen anspruchsvoll und deswegen so schwer zu befriedigen? Glaubst Du etwa am Ende gar, daß es für mich gar keinen passenden Partner gibt, weil ich immer etwas finden werde, was mich an ihm stört?" Frau Altklug war nun durchaus etwas aufgebracht, weshalb ihre Freundin schnell versuchte, die Wogen zu glätten. "Nein, natürlich nicht. Aber Du liebst halt mal das Extreme und deshalb bist Du auch vom Frauenflüsterer zum Bienenzüchter gewechselt." "Ja, aber wenn ich gewußt hätte, was der Dummkopf für ein Holzkopf ist, dann hätte ich mich doch nie im Leben mit dem eingelassen." Frida schüttelte energisch den Kopf. "Von wegen! Dann erst recht! Die Womanizer sind es doch, die uns Frauen am allermeisten faszinieren. Wir wissen, daß sie untreu sind und genau das macht den Reiz aus, denn in unserer grenzenlosen Selbstüberschätzung sind wir felsenfest davon überzeugt, daß sie nur noch nicht die Richtige, nämlich uns, gefunden haben. Deswegen glauben wir, daß sie uns treu sein werden, da wir ihnen ja alles geben, was sie brauchen. Aber das ist ein fataler Irrtum! Männer, die fremdgehen, werden das ihr ganzes Leben lang tun, denn sie können und wollen nicht anders", bilanzierte Frida und stand auf. Sophia blieb wie erschlagen auf ihrem Stuhl sitzen. Das saß. "Wahrscheinlich hast Du Recht. Aber die Wahrheit will niemand gerne hören", konstatierte sie, bevor auch sie sich erhob. Danach bezahlten sie ihre Rechnung und verließen die Konditorei mit nachdenklichen Mienen.

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