Nina Waitz - MANGOKNÖDEL

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Ein Tiroler sucht sein Glück in Afrika.
Der Mittvierziger Wilhelm hat genug von seinem harten, traurigen Leben im tristen Tiroler Bergbauerndorf und beschließt, ins kleine westafrikanische Land Gambia aufzubrechen. Dort will er seinen Traum vom eigenen Restaurant wahr werden lassen und endlich eine Partnerin finden, die ihn wirklich liebt.
Auch die junge Gambierin Fatou hat einen Traum, der mithilfe von Wilhelm erfüllt werden könnte.
In diesem unterhaltsamen und spannenden Roman gewährt die Autorin tiefe Einblicke in zwei vollkommen verschiedene, ihr wohlbekannte Welten: Das karge Tiroler Bergbauernleben der 1960er/1970er Jahre und ein von Auf- und Ausbruch geprägtes westafrikanisches Land der Gegenwart. Sie lässt uns teilhaben am Versuch zweier Menschen, trotz dieser Unterschiede einfach glücklich zu werden.

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Dieser Satz saß, Wilhelm drehte sich schnell um, damit Gitti seine feuchten Augen nicht sehen konnte. Und als ob noch nicht genug gesagt wäre, fuhr sie fort: „Oh, tschuldige, des war iatz a nit nett, aber es isch für mi jetzt a a seltsame Situation...“. Wilhelm murmelte etwas von „Vergiss die letzten 10 Minuten, ..tuan wir wia wenn nix gwesn war .... war alles a Irrtum“, und verzog sich fluchtartig in die Küche. Er setzte sich auf seinen Schemel und vergrub sein Gesicht in den Händen. Er wünschte, die Erde täte sich vor ihm auf und verschluckte ihn. Alles war so peinlich und er hatte sich zum totalen Idioten gemacht. Niemals wieder konnte er Gitti in die Augen sehen, nicht einmal in der Nähe von ihr sein. Wie konnte er nur glauben, dass diese Göttin sich für ihn, den fetten kleinen Willy interessieren würde? Er kam sich vor wie der letzte Depp, er hatte Mitleid mit Liebe verwechselt.

Den Rest des Tages verkroch sich Wilhelm in der Küche und war heilfroh, als Gittis Eltern gegen Mittag wiederkamen. Wenigstens war er nicht mehr allein mit ihr im Haus und sie konnte es noch niemandem erzählt haben. Dies würde sich sicher am Abend ändern. Wilhelm erkannte, dass er nicht mehr im Gasthof arbeiten konnte. Er wollte mit allen, vor allem mit Gitti, nichts mehr zu tun haben, wollte nicht jeden Tag an seine Schmach erinnert werden. Deshalb ging er zu seinem Chef, Gittis Vater, und überbrachte ihm seine Kündigung. Dieser war zwar zuerst überrascht, sagte dann aber: „I hab mir schon gedacht, dass du a früher oder später zur Bahn gian wearsch, soviel wie de kennen mir nit zahlen“. Wilhelm horchte auf und erinnerte sich daran, dass bei der gerade eröffneten Rifflseebahn noch Mitarbeiter gesucht wurden. Er hatte schon davon gehört, dass es dort auch eine Kantine für die Angestellten gab und dafür dringend einen Koch gesucht wurde. Welch ein Glücksfall, erkannte er und erwiderte dankbar: „Ja, genau. Und du woasch ja, dass die Medikamente für die Muater an Haufen Geld kosten, da muass i a schaugn, das sichs ausgeht.“ Sein ehemaliger Boss schaute ihn bedauernd an und sprach: „Aber sicher, Bua, des verstehen wir alle. Mach es guat und halt die Ohren steif! Lass di wiederamol blicken – als Gast natürlich!“. Er zwinkerte ihm freundschaftlich zu und reichte ihm die Hand. Wilhelm war ihm sehr dankbar - einmal für den Tipp mit dem Job bei der Bergbahn aber auch dafür, dass er nicht noch näher nach den Beweggründen seiner Kündigung gefragt hatte. Er lächelte ihn an, gab ihm die Hand und sagte: „Danke, Chef, werd i machen.“, obwohl er eigentlich nicht vorhatte, so schnell wiederzukommen.

Als er an diesem Abend immer noch geknickt ob Gittis Zurückweisung heim zur Mutter kam, lag diese wie immer in ihrem Bett in der Stube und sah fern. Trotz ihres immerwährenden Verdrusses bemerkte sie, dass an Wilhelm irgendetwas anders war als sonst und fragte: „Isch dir heit was über die Leber glaufen, Bua? Sonst kimmsch immer pfeifend bei der Tür eina und heut sagscht kua Wort.“ Wilhelm sah traurig auf und erwiderte: „Du hasch rechtghabt, Muater, die Gitti isch wirklich nit an mir interessiert.“ Die Mutter sah in an und lachte laut auf: „Des hun i dir decht glei gsagt, glaub doch einer alten Frau, koa junges schians Madl interessiert sich für so an fetten kluanen Bua wia di“.

Wilhelm ließ wieder den Köpf hängen und dachte: ‚Wahrscheinlich hat sie wirklich recht, offensichtlich gibts da bei uns nur Madln, denen es auf das Äussere ankommt, sonst nichts’.

Zur Mutter sagte er weiter: „Jaja, i woas. Ah und noch was – i werd zur Bahn arbeiten gian, da kann i die frühe Schicht machen, kriag mehr gezahlt und bin früher bei dir dahuam.“ „Jaja isch schon guat“, antwortete die Mutter recht desinteressiert und schaute wieder in den Fernseher.

Kapitel 11

Den Job bei der Rifflseebahn bekam er wie erwartet sofort. Er hatte gewusst, dass sie schon recht lange auf der Suche nach einem ausgebildeten Koch für die Frühschicht, die schon um 5 Uhr früh begann, waren. Da die Mutter immer früh müde wurde, und er sowieso danach nicht das Haus verließ, um sich zu amüsieren, wie es die anderen in seinem Alter taten, war es ihm egal, jeden Morgen um halb 5 im Dunkeln auf den Mannschaftsbus der Bahn zu warten, der zu jeder Schicht fuhr und die Mitarbeiter im Tal zusammensammelte bzw. am Rückweg wieder austeilte. Nachdem er sich eingewöhnt hatte, gefiel ihm die neue Arbeitsstätte gar nicht so schlecht. Zumindest arbeiteten hier nicht nur Leute aus dem Tal, die er schon alle seit Kindertagen kannte. Einige Facharbeiter kamen aus dem restlichen Tirol, einige aus anderen österreichischen Bundesländern und sogar ein paar Deutsche arbeiteten bei der Bahn. Diese „Internationalität“ gefiel Wilhelm, und er redete gerne mit den Nicht-Einheimischen über ihre Erfahrungen und Erlebnisse, hörte ihnen staunend zu, wenn sie von der „großen weiten Welt“ erzählten.

So zogen die Jahre ins Land, Wilhelms Tage bestanden aus Pflege der Mutter und dem Aushalten ihrer beständig miserablen Laune und aus der Arbeit in der Kantine der Bergbahn, dem Lichtblick in seinem eintönigen Leben. Das Kapitel Frauen strich er vorläufig aus seinem Leben, wozu ihm auch seine Mutter riet: „Solang du so ausschaugsch, will koa Madl was mit dir zu tuan haben.“

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