Sandra Borchert - Mensch Marie

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Paris und die Liebe passen zusammen wie Butter und Toast – solte man zumindest glauben. Aber auch hier in Paris ist es gar nicht so einfach DEN Mann fürs Leben zu finden. Marie hatte die Suche schon fast aufgegeben. In ihrer WG ist sie die pummeligste von den Mädels, und auch so scheint sie viel zu schüchtern zu sein. Aber was wenn ER ganz unverhofft um die Ecke kommt?

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Als krönender Abschluss brachte er mich nach Hause. Vor der Tür blieben wir eine ganze Weile stehen und sahen uns tief in die Augen. Dann strich er mir eine Strähne aus dem Gesicht und flüsterte mir ins Ohr: „Du siehst heute unheimlich geil aus und diese Strumpfhose ist der volle Hammer.“ Ich lachte leise. Dann näherten sich seine Lippen den meinigen und er küsste mich leidenschaftlich und presste mich dabei fest an sich. Da stand ich nun; Marie! Sexbombe und zukünftige Frau und Mutter von Henri, dem heißesten Kerl der Uni. Allerdings kam es nicht zu mehr an diesem Abend. Jeder schlief in seinem eigenen Bett ein. Ich weiß nicht, ob ich das schlimm fand oder nicht. So leicht war ich schließlich auch nicht zu haben.

In dieser Nacht schlummerte ich wie ein Baby!

BBBBBBBBBBBBBBBBBBBRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!!!!!

Schon wieder dieser blöde Wecker. Dabei hatte ich doch kaum geschlafen. Hatte keine Lust auf Uni und beschloss zu schwänzen. Drehte mich also noch mal auf die Seite und schlief ein. Irgendwann klingelte meine Handy. Erique machte sich Sorgen. Ich gab vor mich erkältet zu haben und hustete was das Zeug hielt in den Hörer. Allerdings war ich nicht die einzige die beschlossen hatte zu schwänzen, denn Therese war auch nicht erschienen. Da ich mir sicher war, dass sie mit Absicht nicht kam, rief ich sie an. Sie klang schrecklich. Sie hatte furchtbaren Stress mit ihrem Freund. Er hatte sie betrogen. Ich beschloss zu Therese zu fahren um sie zu trösten.

Marie, beste Freundin und Seelentröster

Als ich zu ihr kam, war sie noch im Bademantel. Das war ungewöhnlich, denn sonst war sie immer gut geschminkt. Ich versuchte sie mit Worten aufzubauen. Immer wieder fing sie an zu weinen. „Männer sind solche Schweine! Womit habe ich das nur verdient? Was soll ich denn nur machen?“, weinte sie vor sich hin. Ein Frühstück war wohl erst mal das Beste, also begab ich mich in die Küche. Es gab das beste Frühstück aller Zeiten. Rühreier mit Schinken und Croissants. Marmelade und Pfannkuchen und die beste heiße Schokolade der Welt. Marie, beste Freundin und Köchin. Das munterte Therese schon mal wieder ein wenig auf. Sie hatte außerdem den ganzen Abend auf einen reumütigen Anruf von ihrem Süßen gewartet, aber er hielt es wohl nicht für nötig. Warum sollte er auch? Ihm ging es ja gut. Er hielt es nicht mal für nötig die Beziehung zu beenden, sondern er fand die Idee einer Dreierbeziehung sogar für die beste Lösung. Was für ein Arschloch! Er hatte ja keine Ahnung was er verlor.

Nach dem Frühstück beschloss ich was gegen ihre Minderwertigkeitskomplexe zu unternehmen, also gingen wir erst mal zu Friseur, in die Sauna, Schwimmen und zum Kosmetiker. Marie, beste Freundin und Gesundheitsberaterin. Es ging Therese immer besser. Als wir dann richtig Energie aufgetankt hatten, beschlossen wir herauszufinden wer die kleine Schlampe war, mit der Therese betrogen worden war. Ihr Freund Stephan arbeitete in einer kleinen Werbeagentur in der Nähe der „Notre Dame“. Wir legten uns vor der Agentur auf die Lauer. (Hinter einem Auto natürlich) Marie, beste Freundin und Detektivin.

Wir hatten extra eine Wasserflasche dabei, um sie über seinem Kopf auszukippen. Okay, um ehrlich zu sein, hatte wir eine Torte, aber die fiel den „Betrogenen – Fressattacken“ Thereses zum Opfer.

Da, endlich kam Stephan aus der Agentur. Im Schlepptau hatte er eine äußerst attraktive Frau. Beim näheren Hinsehen konnte man aber sehen, dass sie eine echte Tussi war. Er küsste die kleine Schlampe sogar noch. Das war Beweis genug.

Allerdings sahen wir es nicht ein uns an so was die Hände schmutzig zu machen, also entschied sich Therese für die soziale „Beste Freundin Nummer“. Sie ging zu Stephan und erklärte ihm wie erfreut sie war ihn und seine Bekannte zu treffen. Sie habe ja schon so viel von ihr gehört. Stephan war das Ganze offensichtlich sehr peinlich. Die kleine Tussi ließ sich aber voll und ganz auf das Gespräch ein und so erfuhr Therese auch noch wie lange das schon ging und wo sie sich immer trafen. Stephan wurde immer nervöser, während seine kleine Schlampe, ich glaube sie hieß Johanna, anfing sich mit Therese anzufreunden. Ob sie irgendwann erfuhr, dass Therese die betrogene Freundin war, weiß ich nicht. Auf jeden Fall tauschten sie noch ihre Telefonnummern aus und verabschiedeten sich dann. Ich machte dann noch schnell ein Photo von Stephans verdutzten, dummen, Gesicht. Marie, beste Freundin und Paparazzo. Dann fuhren wir wieder heim. Bei Therese angekommen, stellten wir die gepackten Koffer vor die Tür und leerten eine Flasche Wein.

Ich hatte keine Ahnung wie schön ein geschwänzter Tag sein konnte. Es ging uns beiden wirklich gut. Es ging uns so gut, dass wir beschlossen übers Wochenende zu verreisen. Wir machten uns also auf den Weg ins Reisebüro. Irgend etwas sollten wir schon finden. Die Junge Dame im Reisebüro sah uns erst etwas ungläubig an, aber dann fasste sie sich ein Herz und bediente uns. Sie hatte es ehrlich sehr schwer gegen unsere Weinlaune anzukommen. Sie tat mir sogar ein wenig leid. Ihr Versuch uns London schmackhaft zu machen scheiterte aber trotz meines Mitleids mit ihr.

Therese und ich entschlossen uns für Italien. Genauer gesagt für Rom. Wir hatten sogar Glück und bekamen noch Plätze für das kommende Wochenende. Ein ganzes Wochenende nur wir zwei. Armes Rom!!!! Wir freuten uns wie zwei Schneekönige. Ach, das Leben war so schön! Ohne Zweifel war ich die beste Freundin der Welt. Ich hatte Therese aufgeheitert, ihr die Rache verschafft und dazu noch einen tollen Urlaub zu zweit organisiert.

Auf diesen Triumph leerten wir natürlich erst mal noch ein paar Gläser Wein. Schließlich hatten wir ja was zu feiern! Das taten wir dann auch noch bei einem leckeren Abendessen in der Innenstadt. Natürlich lachten wir uns immer über das Bild von Stephans doofen Blick schlapp.

Danach brachte ich Therese nach Hause und machte mich dann auch wieder auf den Heimweg.

In der Metro dachte ich über den Tag nach. Ich war mit mir im reinen. Okay, ich hatte die Uni geschwänzt, aber dafür hatte ich vielleicht eine Freundin vor dem Selbstmord gerettet. Ja, ich war ein toller Mensch. Eine echte, beste Freundin! Ein Licht in der Dunkelheit! Der Fels in der Brandung!!!

Endlich in der Wohnung angekommen, hörte ich zuerst , dass Denise wieder einen neuen Lover hatte. Aber das störte mich kein bisschen. Dafür brach ich mir fast die Beine, als ich im Flur über etwas stolperte. Vorsichtig knipste ich das Licht an. Da stand ein riesiger Karton mit meinem Namen drauf. Natürlich nahm ich ihn sofort mit ins Zimmer. Konnte es kaum erwarten ihn zu öffnen. Als ich ihn öffnete traf mich fast der Schlag. Da waren zwanzig rote Rosen mit einer Karte. Die Rosen hatten schon etwas gelitten, denn es hatte sich ja auch den ganzen Tag keiner darum gekümmert.

Die Karte war eine Einladung zum Elton John Konzert am kommenden Samstag in Begleitung von Henri (und Genesungswünsche). Jetzt sollte es also losgehen mit uns. Doof, dass ich am Wochenende nicht konnte. Da musste er aber jetzt durch. Ich war auch viel zu müde und viel zu glücklich und stolz, um mir darüber noch Gedanken zu machen.

Das Bett wurde also sofort von mir in Beschlag genommen und ich schlief in kompletter Montur ein. Die Gedanken kreisten immer um Rom und Henri.

Rom

Die Zeit bis Freitag war viel zu lang. Obwohl ich in der Uni saß, war ich in Gedanken nur bei Henri und in Rom! Wie würde es da wohl sein? Schön warm hoffte ich! Henri sah öfter als sonst zu mir herüber. Er hatte so einen Blick drauf, der doch sehr verliebt schien. Was so ein Abend zu zweit so ausmachte.

In den Pausen kam er oft zu mir und wollte schmusen. Ich für meinen Teil, wollte keine öffentliche Beziehung. Ich wollte ihn ganz allein und nur für mich haben. Ach, das war ein schöner Gedanke. Bald wären ja wieder Semesterferien und wir hätten genug Zeit für uns.

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