Albertine Gaul - Aidan und die Meerjungfrau

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Aidan und die Meerjungfrau: краткое содержание, описание и аннотация

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Aidan ist ein erfolgloser Zauberer und Lehrer. Wieder mal hat er einen Arbeitsplatz bei einem Burgherren verloren, als sein Jugendfreund Caoilte ihm den Vorschlag macht, es doch an der neu gegründeten Zauberschule an der Küste zu versuchen.
Gemeinsam reisen in die Stadt, wo Aidan auch als Lehrer angenommen wird. Dort trifft er auch Erin wieder, Nixe und seine Jugendliebe. Aber die neu erblühende Liebe steht unter keinem guten Stern, denn der Kaufmann Cesan von Zweig hat sich in den Kopf gesetzt, Nixen als Attraktion auf dem Jahrmarkt auszustellen, auch Erin. Kann er sie retten?
Ein Buch für Erwachsene, die Liebesgeschichten und Fantasy mögen.

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Am Abend hatten sie die Berge endlich hinter sich. Aus den steilen Klippen waren sanfte Hügel geworden und der dichte Tannenwald war lichterem Buchenwald gewichen.

Sie schlugen ihr Nachtlager an einem kleinen Bachlauf auf und Caoilte packte sein Zelt aus, das er immer in den Satteltaschen dabei hatte. Es war nicht groß, aber für eine Nacht reichte es ihnen. Aidan entzündete ein Feuer, und schon nach kurzer Zeit fühlte er sich nicht mehr so durchnässt. Seine Kleider trockneten und es gab ein warmes Mahl aus Fleisch und getrockneten Bohnen.

Der nächste Tag brachte endlich wieder Sonne, auch wenn es merklich kälter geworden war. Den ganzen Tag ritten sie, bis tief in die Dunkelheit. Dann baute Caoilte sein Zelt in einer Senke auf, wo es windgeschützt war. Diesmal gab es nur ein kaltes Abendessen und Aidan kuschelte sich frierend in seine Decken. Nach einer ungemütlichen Nacht ging es am anderen Morgen zeitig weiter.

„ Es ist nicht mehr weit“, erklärte Caoilte am späten Vormittag „ Einen halben Tagesritt und wird sind am nächsten Rasthaus. Ich denke, wir sollten dort bleiben. Es wäre besser, wenn wir uns einer Gruppe anschließen könnten. Die Gegenden weiter südlich sind zwar vom Krieg verschont geblieben, aber Räuberbanden treiben sich in den Wäldern umher und rauben jeden aus, deren sie habhaft werden können.“

„ Ist das nicht die Handelsroute, die Efftern mit dem Norden verbindet? Händler reisen doch auch um diese Zeit. Und bald ist Markt in Efftern, den wird sich kein Händler entgehen lassen“, gab Aidan zu bedenken.

„ Ja, ich denke auch, wir können uns den Händlern anschließen. Selbst um diese Zeit ist der Weg viel genutzt.“ Caoilte nickte überlegend.

„ Gut. Ich bin froh bald ,wieder in einem richtigen Bett zu schlafen. Ich reise gerne, aber Zelte sind nicht das Richtige für mich“, meinte Aidan.

„ Du bist kein Krieger, mein Freund. Wärst du einer, hättest du mit Zelten weniger Probleme“, sagte der große Krieger und klopfte auf seine Satteltasche hinter ihm.

„ Du hältst mich für weich, habe ich recht“, fragte Aidan und blickte seinen Jugendfreund ernst an.

„ Nicht unbedingt. Du bist ein Zauberer, kein Krieger. Das ist der Unterschied. Denk dir nichts dabei, manchmal rede ich einfach zu viel. Dadurch habe ich mir schon einige Chancen bei Frauen versaut“, Caoilte zuckte bedauernd die Schultern.

„ Ich weiß wie ich bin. Mein Vater hatte Recht, ich bringe nichts zustande. Weder als Zauberer noch als Lehrer. Schon wieder habe ich eine Anstellung verloren und wie es weitergeht, weiß ich nicht. Ich will nicht jammern, aber es nervt. Ich wäre so gerne wie mein Großvater. Erinnerst du dich an ihn?- Ein anerkannter und geachteter Magier. Stattdessen schlage ich mich als Lehrer durchs Leben.“ Aidan traurig ließ den Kopf hängen.

„ Du bist aber schlecht gelaunt heute. Hey, Aidan, das wird schon noch. Warte es ab, deine nächste Anstellung wird das sein, was du immer wolltest. Du unterrichtest an einer Zauberschule“, Caoilte legte Aidan seine Pranke tröstend auf die Schulter.

„ Ich hoffe es“, murmelte der Zauberer mutlos.

Eine ganze Weile sprachen sie nicht miteinander. Aidan dachte an das was hinter ihm lag und auch Caoilte war in Gedanken versunken.

Gegen Mittag veränderte sich endlich der Weg, die Bäume wichen Feldern und Wiesen. Einzelne Bauernhäuser am Wegesrand wechselten mit Weiden und kleinen Wäldchen, dann ganze Dörfer und Gutshöfe. Als die Sonne schon hoch am Himmel stand erreichten sie endlich die Schenke. Sie lag am Anfang eines kleinen Dorfes und wirkte auf den ersten Blick nicht sehr einladend für Aidan. Eher heruntergekommen mit ihrem verwitterten Holz an der Fassade und den schiefen Fenstern. Eine niedrige Tür führte in den rauchigen, dunklen Innenraum.

Im Schankraum saß eine Gruppe Holzfäller, die lärmend und mit viel Gebrüll von ihren Abenteuern in den Bergen erzählten. Offenbar war der Winter in den Höhen der Gipfel schon angekommen und die harten Gesellen kehrten heim zu ihren Familien im Flachland.

Caoilte suchte ihnen einen ruhigen Tisch etwas abseits der Gruppe und bestellte Bier und einen Hammeleintopf, die Spezialität dieses Hauses.

„ Freund Krieger, auf ein Wort“, rief ihm einer der Holzfäller zu, als Caoilte vom Tresen an den Tisch zurückkehrte.

„ Was wollte ihr“, murrte dieser und schob demonstrativ sein Schwert etwas nach vorne.

„ Kein Kampf, Krieger“, meinte der Mann beschwichtigend. „ Sagt, kommt ihr von der nördlichen Grenze? Und wenn ja, wie sieht es dort aus? Mein Freund hier meinte, die Riesen hätten es endlich geschafft Burg Soveig einzunehmen.“

„ Geschwätz“, antwortete Caoilte gereizt. „ Nein, ich komme nicht aus dem Norden. Aber ich kann euch sagen, die Feste steht noch und die Riesen sind weiterhin auf ihren eigenen Boden. Was veranlasst Euch, zu vermuten, sie wären über den Fluss vorgedrungen?“

„ Mein Bruder ist in der Schlacht um Soveig gefallen. Sein Kumpel hat es bis in die Berge geschafft. Er berichtete mir davon“, erklärte der Angesprochene.

„ Ich sage Euch, der Kumpel eures Bruders lügt. Soveig steht noch und einen Kampf hat es nicht gegeben“, erklärte der große Krieger. „ Meine Quelle ist verlässlich.“

„ Seid ihr sicher“, fragte der Holzfäller erstaunt und stupste seinen Kumpel an.

„ Absolut.“ Caoilte kehrte den Männern den Rücken zu und setzte sich wieder zu Aidan.

„ Wieso streuen sie Gerüchte“, fragte der leise.

„ Geld, Macht“, antwortete sein Begleiter. „ Irgendwer versucht die Fronten gegeneinander auszuspielen. Ich habe noch nicht herausgefunden wer.“

„ Wirst du an die Grenze reisen, um zu kämpfen“, fragte ihn Aidan neugierig.

„ Wenn der König mich ruf, folge ich“, sagte Caoilte bestimmt. „ Bisher hat er nicht gerufen, Aidan. Daher steht es mir frei, dorthin zu gehen wo ich will.“

„Reiten wir heute noch weiter.“ Aidan deutete mit dem Kopf auf die Holzfäller, an deren Tisch nun ein Streit ausgebrochen war. Der Zauberer hatte nicht mitbekommen, um was es ging, aber den Gesten nach zu urteilen um das Gespräch welches sie mit Caoilte geführt hatten. Wütend schlug einer der Männer auf den Tisch, worauf ihm der andere seinen Bierkrug ins Gesicht schüttete. Eine Rangelei entstand, die von den anderen beiden Holzfällern nur mit Mühe geschlichtet werden konnte.

„ Es ist schon dunkel draußen, mein Freund. Essen wir und legen uns dann hin. Ich möchte morgen in aller Frühe weg“, meinte Caoilte mit Blick durch das kleine Fenster vor ihm.

Aidan war das nur Recht, noch eine Nacht in Kälte und Nässe war ihm zutiefst zuwider. Lieber blieb er hier, auch wenn die rauen Gesellen am Nebentisch ihn nervös machten. Mit einem Auge auf sie, verspeiste er seinen Hammeleintopf mit Brot, welchen ihm der Wirt gebracht hatte.

Der Eintopf wärmte ihn so richtig durch und das Bier sorgte für die nötige Müdigkeit. Satt und zufrieden verschwanden die beiden Freunde auf ihr Zimmer. Kaum war Aidan ins Bett gefallen, schlief er schon erschöpft ein.

Mitten in der Nacht weckte ihn ein Geräusch und zuerst glaubte er sich verhört zu haben. Doch dann war es wieder da, ein leises Kratzen und Scharren an seiner Tür. Wachsam und angespannt blieb er liegen, immer noch auf die Geräusche draußen lauschend. Erneut hörte er ein Schaben, dann einen unterdrückten Fluch. Energischer rüttelte jemand an der Tür und Aidan hatte die Nase voll. Mit klopfenden Herzen, einem bitterbösen Zauberspruch auf den Lippen schlüpfte er lautlos aus dem Bett und huschte zur Tür.

Dahinter konnte er leise Atemgeräusche hören. Wieder versuchte diese Person den Riegel zu knacken, den Aidan innen vorgelegt hatte, als er ins Bett ging. Die Tür knarrte, aber der Riegel hielt.

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