Albertine Gaul - Aidan und die Meerjungfrau

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Aidan und die Meerjungfrau: краткое содержание, описание и аннотация

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Aidan ist ein erfolgloser Zauberer und Lehrer. Wieder mal hat er einen Arbeitsplatz bei einem Burgherren verloren, als sein Jugendfreund Caoilte ihm den Vorschlag macht, es doch an der neu gegründeten Zauberschule an der Küste zu versuchen.
Gemeinsam reisen in die Stadt, wo Aidan auch als Lehrer angenommen wird. Dort trifft er auch Erin wieder, Nixe und seine Jugendliebe. Aber die neu erblühende Liebe steht unter keinem guten Stern, denn der Kaufmann Cesan von Zweig hat sich in den Kopf gesetzt, Nixen als Attraktion auf dem Jahrmarkt auszustellen, auch Erin. Kann er sie retten?
Ein Buch für Erwachsene, die Liebesgeschichten und Fantasy mögen.

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Brenda, die Zweite der Grafenkinder, nutzte die Proben, um ihre Geschwister zu beschießen, die sich lauthals beschwerten und ebenso zielsicher zurück feuerten. Die Zwillinge Deirdre und Eara waren die einzigen, die sich die Proben zumindest etwas genauer ansahen. Aber gelangweilt legten sie sie kurz darauf wieder weg und blickten Aidan abwartend an.

„ Pilze sind Drogen“, begann Aidan mit lauter Stimme in dem Tumult. „ Sie haben eine Bewusstseinserweiternde Wirkung und können zur Heilung verschiedener Krankheiten genutzt werden.“ Je länger er redete, desto ruhiger wurde es im Raum und Aidan konnte seinen Unterricht endlich fortsetzen.

Nach der Kräuterkunde stand Alchimie auf dem Stundenplan. Aidan erklärte den Kindern, wie man aus Blei Gold machen konnte. Dazu mischte er verschiedene Metalle mit Säuren und Pulvern. Dann erhitzte er das Ganze, rührte es kräftig durch und als es wieder abkühlte, lag ein glänzendes Körnchen Gold in seinem Glas.

Eifrig wollten es die Kinder nun auch ausprobieren und mischten die verschiedenen Substanzen. Was dann dabei schief ging, konnte Aidan hinterher nicht mehr sagen, aber die Mischung von Seoc flog mit einen riesen Knall in die Luft. Rauch wallte auf und als er sich gelegt hatte, waren der Raum und der Junge mit dicken Ruß bedeckt. Zum Glück blieben die Kinder unverletzt, auch wenn sie sich heftig bei Aidan beschwerten. Sie warfen ihm vor, sie mit diesen Experimenten töten zu wollen. Was Aidan heftig verneinte. Den restlichen Vormittag musste er seinen Unterricht in dem Raum, der nebenan lag, halten.

Der übrige Tag verlief für Aidan besser, denn Dichtkunst und Rechnen waren eher nach dem Geschmack seiner Schüler und auch ungefährlicher als Alchimie. Daher hörten sie wenigstens zu.

Zum Mittagessen kehrte Aidan in die Burgküche zurück. Cadha war nicht dort, was ihn sehr freute. Es verschaffte ihm den Aufschub, den er brauchte ,um die Wünsche der Alten zu erfüllen. Nach seinem dürftigen Mahl, aus den Resten von Braten und Kuchen der hohen Herrschaften oben im großen Saal, nutzte Aidan die Zeit, draußen in dem Burggarten die Kräuter zu sammeln, die er für den Liebestrank brauchen würde. Er hoffte nur, dass die Alte ihn nicht an ihm ausprobieren wollte. Der Zauberer war nicht sehr erpicht auf ein Schäferstündchen mit der alten Magd. Zu Frauen hatte er sowieso ein zwiespältiges Verhältnis, denn bisher schien sich keines der jungen Mädchen für ihn näher zu interessieren. Ob das an seiner dunklen Kleidung lag oder seinem Beruf, konnte er nicht genau sagen. Was ihm im Grunde nur Recht war, denn seit seiner Kindheit liebe er heimlich ein rothaariges Mädchen, das er am Strand kennengelernt hatte und von dem er Nacht für Nacht träumte. Ob sie real war, wusste er bis heute nicht zu sagen. Aber er wünschte es sich und hoffte sie irgendwann zu wieder treffen.

Er erinnerte sich, dass seine Mutter ihm früher immer von Meerjungfrauen erzählt hatte. Eine Frau mit Fischschwanz, das wäre es, dachte er. Genauso ein Außenseiter wie er und exotisch dazu. Ob es sie gab, bezweifelte er nur selten, auch wenn sein Vater immer gemeint hatte, seine Mutter würde ihn verweichlichen mit diesen Geschichten. Aidan sehnte sich nach einem Wesen, welches ihm ähnlich und bereit war, sein Leben mit ihm zu teilen. Bisher hatte er dieses Wesen noch nicht gefunden.-

Kaum war er wieder in der Burg, ließ man ihm ausrichten, der Fürst wünschte ihn zu sprechen. Erstaunt und überrascht machte er sich sofort auf den Weg hinauf in die Privatgemächer der fürstlichen Familie. Den Fürsten fand er in dem kleinen Audienzsaal, den er nur für besondere Besprechungen nutzte.

„ Kommen Sie herein, Herr Aidan. Setzen Sie sich. Möchten Sie etwas trinken?“ Der Fürst, ein rundlicher Mann Anfang der fünfziger, deutete auf den Sessel vor ihm.

„ Danke, nein. Sie ließen nach mir rufen“, fragte Aidan neugierig und etwas besorgt.

„ Ja, ich muss mit Ihnen sprechen. Wie Sie wissen, war ich immer mit ihrer Arbeit hier sehr zufrieden. Leider haben sich die Umstände geändert, so dass ich ihre Tätigkeit hier nicht mehr brauche“, begann der Fürst und blickte ihn ernst an.

„ Sie entlassen mich“, rief Aidan. Damit hatte er nicht mal in seinen kühnsten Träumen gerechnet.

„ Ja, ich muss. Mein Ältester reist schon morgen zu meinem Schwager auf Burg Falkenstein. Er wird dort zum Ritter ausgebildet. Und Brenda hat einen netten Mann in Aussicht. Ende des Jahres wird die Hochzeit sein. -Die anderen Kinder haben nun genug gelernt, so dass ich leider keine Verwendung mehr für Sie als Lehrer habe.“ Der Fürst rieb sich nachdenklich das Kinn. „ Sie verstehen, es fällt mir nicht leicht. Aber ich sehe keine andere Möglichkeit.“

„ Wann…wann endet meine Tätigkeit hier“, fragte Aidan geknickt. Er war verzweifelt, denn wo sollte er so schnell eine neue Anstellung her bekommen?

„ In einer Woche. Ich zahle Ihnen auch noch das ausstehende Gehalt. Es tut mir wirklich leid.“ Der Fürst lächelte ihn entschuldigend an, blieb aber bei seinen Worten.

Aidan nickte. „ Nun gut. Ich packe meine Sachen.-Wollen Sie es sich nicht noch mal überlegen“, fragte er, hoffend, doch noch bleiben zu können.

„ Sie haben noch einige Tage Zeit. Ich hoffe, Sie bleiben zum Erntedankfest Ende der Woche“, fragte der Fürst, ohne auf Aidans Bitte einzugehen.

„ Sicher. Danke.“ Wie ein geprügelter Hund verließ Aidan den Fürsten. Wieder mal hatte er eine Lehreranstellung verloren. Nicht das erste Mal und ,vermutlich, auch nicht das letzte. Er fragte sich, was er falsch machte, das seine Anstellungen immer schon nach kurzer Zeit endeten? Lag es an ihm oder an den Umständen, die momentan herrschten. Man munkelte von Krieg an der Grenze und den Überfall finsterer Horden. Immer wieder ließ der König seine Untergebenen zu den Waffen rufen und auch die Fürsten auf ihren Burgen waren verpflichtet, ihm zu folgen. Taten sie dies, benötigten sie erstmal keinen Lehrer mehr.

Ich bin ein miserabler Zauberer, und ein noch schlechterer Lehrer, dachte er. Vielleicht sollte ich doch besser das Kriegshandwerk lernen, so wie sich das mein verstorbener Vater gewünscht hatte. Aber nein, ich bin und bleibe Zauberer! Das ist das, was ich immer wollte! So wie mein Großvater, der geschätzt und geachtet wurde. Solas, der Mächtige, nannten sie ihn. Ich wünschte, ich wäre wie er!

Traurig und mutlos kehrte Aidan in seine Kammer zurück. Auch wenn er noch Zeit hatte, packen wollte er schon jetzt. Mit hohen Herrschaften hatte er so seine Erfahrungen gemacht. Heute redeten sie so, morgen so. Besser, die Sachen waren gepackt, dann konnte er verschwinden wenn es Not tat.

Es war nur wenig, was er in seinen Beutel stopfte. Ein wenig Wäsche zum Wechseln und seine Kräuterbeutel, natürlich. Alles andere gehörte nicht ihm und man würde schon bald dort jemand anderes beherbergen.

„ Hast du meinen Trank vergessen“ fragte die Alte, als Aidan wieder in die Küche kam.

„ Nein, habe ich nicht. Ich bereite ihn dir jetzt zu“, meinte Aidan kurzangebunden.

„ Schlechte Laune“, fragte sie ihn ungerührt.

„ Nein. Ich denke nur nach. Lass mich in Ruhe.“ Aidan war leicht genervt und zeigte dies auch.

„Schon gut, Herr Zauberer. Er soll ja gut werden, der Trank. Ich hole ihn später ab.“ Sie zwinkerte ihm zu und ging zurück an ihre Arbeit.

Aidan mischte die Kräuter und kochte dann aus ihnen einen Sud, den er soweit reduzierte, dass er das ganze Aroma des Sommers enthielt. Vorsichtig füllte er das Ganze dann in eine irdene Flasche und brachte sie Cadha.

„ Hier, dein Trank. Ich hoffe, er zeigt die gewünschte Wirkung“, sagte er.

Die Alte bedankte sich und verstaute die Flasche unter ihre Röcke. „ Wird sie schon. Bist und bleibst der beste Zauberer der Welt. Ich koche dir heute Abend was Gutes, als Lohn. Wie du weißt, habe ich nicht viel, um dich zu bezahlen.“

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