Hermann Mezger - Wasser für Abu Dhabi

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Kurz vor seinem größten Erfolg stirbt Paul Kartzow auf einem Golfplatz in Abu Dhabi. Mord? In seiner Firma wurde eine Membrane entwickelt, die Osmosekraftwerke erst wirtschaftlich macht und ein Umsatzvolumen von mehreren Millarden pro Jahr verspricht. Diese revolutionäre Entwicklung, die nicht nur die Energie-Erzeugung weltweit revolutioniert, sondern auch die Meerwasserentsalzungsanlagen für den immensen Wasserbedarf der Emirate kostenlos mit Strom versorgt, wollte er auf der Weltklimakonferenz in Abu Dhabi vorstellen. Natürlich ist die ganze Fachwelt hinter dieser Membrane her und einige Firmen sind dabei in der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich. Ein großer Konzern beauftragt Slatter, eine zwielichtige Gestalt, die Membrane zu beschaffen, koste es, was es wolle.
Kartzows Bruder Peter fordert Hauptkommissar Bramme auf, mit ihm nach Abu Dhabi zu reisen und den Tod seines Bruders aufzuklären. Dort angekommen, stellen sie fest, dass Pauls Suite bereits geräumt war und seine Habseligkeiten, darunter auch ein Modell mit der Membrane in einen Abstellraum gebracht wurde.
Einbrüche, Anschläge, eine Entführung und eine Notlandung mit dem Hubschrauber mitten in der Wüste, machen Bramme das Leben schwer. Nach unsäglichen Strapazen bringt er Slatter und dessen Hintermänner zur Strecke.

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Als er nun wieder einmal in die Einfahrt des Emirates Palace einbog, hielt er vor Ehrfurcht die Luft an. Dieses Luxus-Hotel kam dem Traum aus Tausendundeiner Nacht am nächsten. Palmen, Sträucher und Blumen in allen Farben, verschlungene Spazierwege und eine exotische Vogelwelt verwandelten den Außenbereich wahrlich in einen Palastgarten. Dahinter erhob sich das Hotel in majestätischer Größe, mit hochaufragenden Stockwerken, kleinen Türmen und in ihrer Mitte, die innen mit Silber und Gold ausgelegte riesige Kuppel, die es an Höhe und Schönheit mit der des Peterdoms in Rom spielend aufnehmen konnte. Betont langsam fuhr al Das die Einfahrt hinauf und spähte dabei durch die Windschutzscheibe, bis er an der Pförtnerloge stoppte. Dem Pförtner streckte er durch das Fenster seinen Ausweis entgegen, dann machte er sich auf den Weg zum überdachten Eingang des Hotels hinauf.

Ein Dutzend Diener mit weißen Handschuhen standen dort in Reih und Glied, um die ankommenden Gäste in Empfang zu nehmen. Einer von ihnen machte al Das sogleich mit einer Verbeugung die Wagentür auf. Der Polizeichef ließ sich nicht lange bitten, stieg aus und ließ den Schlüssel stecken. Sofort setzte sich ein anderer Mann hinter das Steuer des Wagens und fuhr ihn weg. Ohne sich umzudrehen durchschritt al Das die riesige Eingangstür und ging auf spiegelglattem Marmorboden in das lichtdurchflutete Innere. Die Rezeption ließ er zunächst rechts liegen und blieb erst stehen, als er direkt unter der gigantischen Kuppel stand. Mit stolzgeschwellter Brust betrachtete er die vor Edelmetallen nur so strotzende architektonische Meisterleistung. Lange bewunderte er diese Kostbarkeit, dann besann er sich auf seine Aufgabe, machte kehrt und steuerte die Rezeption an, hinter der eine außergewöhnlich hübsche junge Frau ihn bereits lächelnd erwartete.

Karin Holm behauptete gern, sie habe einen sechsten Sinn für gewisse Dinge. Sie arbeitete schon lange genug als dienstbare Seele im Emirates Palace, um gewisse Dinge einfach zu wissen. Hoch gewachsen, blond, charmant und mit ausdrucksstarken meerblauen Augen zog sie die Blicke der meisten Gäste auf sich, die an der Rezeption vorbeikamen. Doch so sehr die Leute sie auch anstarrten, sie war es, die beobachtete. Kein Gast entging ihrem aufmerksamen Blick. Ein leichtes Humpeln bei einem älteren Herrn? Sofort den Liftboy kontaktieren. Eine Dame mit nur einem Ohrring? Dem Zimmermädchen Bescheid geben, die Augen offen zu halten. Eiserne Disziplin gepaart mit fundierten Sprachkenntnissen verliehen ihr eine natürliche Autorität.

Als Ali al Das nun direkt auf sie zusteuerte, schrillten bei Karin bereits sämtliche Alarmglocken. Polizei im Haus war ein heikles Thema, zumal jetzt, da die Lobby voller Gäste war. Mit geübten Handgriffen öffnete sie den Durchgang hinter der Rezeption und winkte al Das in das dahinterliegende Büro. Als der Polizeichef seinen Ausweis aus der Tasche zog, winkte sie ab.

„Ich weiß, wer Sie sind“, sagte sie, verschränkte die Arme vor der Brust und sah al Das direkt ins Gesicht. „Was immer Sie herführen mag, Diskretion ist in unserem Hause oberstes Gebot.“

„Deshalb bin ich auch in Zivil und alleine gekommen.“

Al Das musste lächeln. Diese Frau verstand etwas von ihrem Beruf, doch das Gleiche nahm er auch für sich in Anspruch.

„Nennen Sie mir auch den Grund Ihres Besuches?“

„Einer Ihrer Gäste, Herr Kartzow ist tot.“

Karins Professionalität wurde auf eine harte Probe gestellt, sie löste die Verschränkung ihrer Arme und sah al Das erschrocken an.

„Ein Verkehrsunfall?“, ihre Stimme klang wenig hoffnungsvoll. Es schien, als habe sie bereits alles vor Augen, was dieses Ereignis bedeuten konnte.

„Schön wär’s“, al Das seufzte. Er überlegte kurz, doch dann entschied er sich dafür, ihr nicht mehr zu sagen, als sie unbedingt wissen musste. „Ich schicke Ihnen die Spurensicherung vorbei. Die sollen sich mal in seinem Zimmer umsehen.“

„Herr Kartzow hatte kein Zimmer“, sagte sie pikiert und reckte stolz das Kinn. „Er hatte eine Suite. Da fällt mir ein, dass ich ihn ja bei der Konferenz abmelden muss!“, sagte sie und fuhr sich mit einer Hand durch ihr blondes Haar.

Al Das wurde hellhörig.

„War Herr Kartzow ein Teilnehmer der Weltklimakonferenz?“

„Herr Kartzow war nicht nur ein Teilnehmer, sondern auch einer der Redner. Er wollte hier ein neues Kraftwerk vorstellen. Das ist eine ziemlich große Sache und streng geheim. Zu diesem Zweck hat er sogar ein Demonstrationsmodell aufgebaut und uns eindringlich darauf hingewiesen, dass niemand dieses Modell sehen darf.“

Sofort speicherte al Das diese Information in einer mentalen Notiz und schärfte sich ein, sie bei nächster Gelegenheit weiterzugeben. Dann hielt er Karin die Hand hin.

„Danke, das wäre es fürs Erste. Bitte sorgen Sie dafür, dass niemand die Suite betritt, bis meine Leute kommen.“

3. Kapitel

Hauptkommissar Bramme schien die Sonne auf den Schreibtisch. Die Ärmel seines Hemdes hatte er lässig hochgekrempelt, die Lehne seines Stuhls bequem nach hinten gekippt und eine dampfende Tasse Kaffee mit Milchschaum griffbereit abgestellt. Während er in einer dünnen Akte blätterte, fuhr er sich mit einer Hand durch das blonde Haar und gähnte herzhaft.

„Früher Morgen und schon wieder müde? Du wirst alt!“, kam es trocken von der anderen Seite des Schreibtischs, wo Brammes Kollege Petersen mit den Füßen auf der Tischplatte dasaß. Bramme ignorierte die Bemerkung, konnte sich aber ein Schmunzeln nicht verkneifen. Er kannte seinen Kollegen lange genug, und an derlei Sprüche hatte er sich längst gewöhnt. Petersen war ein Hüne von 1,90 Metern, trug vier Ringe am linken Ohr und hatte die Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Ein Blick über die Akte hinweg verriet Bramme, dass er gerade dabei war, eine Prise Schnupftabak auf seinen Handrücken zu streuen. Im selben Moment wurde die Bürotür schwungvoll aufgestoßen. Petersen schrak so zusammen, dass sich der Tabak selbstständig machte und auf seine helle Hose hinunterrieselte. Gerade wollte er zu einem Fluch ansetzen, als er in dem Eindringling seinen Chef Kriminalrat Behrendtsen erkannte, der sich noch nie lange mit Anklopfen aufgehalten hatte. Notgedrungen schluckte er Fluch samt bissigem Kommentar hinunter.

„Moin, moin, meine Herren!“, der Mann im Türrahmen betrat mit Elan den Raum.

„Moin“, kam es von Bramme und dem erbost dreinblickenden Petersen gleichzeitig.

Behrendtsen zog einen Stuhl heran und ließ sich keuchend darauf nieder. Mit einem Taschentuch wischte er sich den Schweiß von der Stirn. Es war ein sehr heißer Tag und das beträchtliche Übergewicht machte dem Kriminalrat schwer zu schaffen.

„Ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass in wenigen Minuten Herr Peter Kartzow hier aufkreuzt“, sagte er kurzatmig. „Der Mann konnte am Telefon vor Aufregung kaum sprechen und hat etwas von einem Mord gefaselt.“

„Herr Kartzow von den Kartzow-Werken?“, Bramme legte die Akte zur Seite und griff nach seinem Kaffee. Petersen war immer noch damit beschäftigt, den Schnupftabak aus seiner Hose zu klopfen, dennoch pfiff er bei diesen Worten interessiert durch die Zähne.

„Genau. Einer der Inhaber. Die Leute schwimmen im Geld und tun eine Menge Gutes. Behandeln Sie den Mann also entsprechend.“

„Wir sind doch zu allen lieb“, stichelte Petersen und erntete dafür einen strafenden Blick von Behrendtsen, während Bramme grinste.

Draußen im Gang hob ein Tumult an. Schnelle Schritte und ein kurzes Wortgefecht drangen an ihre Ohren. Kurz darauf wurde die Tür erneut aufgerissen und ein Mann, der von Anklopfen auch nicht viel hielt, stolperte atemlos herein. Prüfend ließ er den Blick über Bramme, Behrendtsen und Petersen wandern.

„Ah, da sind Sie ja schon, Herr Kartzow!“, Behrendtsen erhob sich so schnell es sein Gewicht zuließ und bot Kartzow einen Stuhl an. „Das sind die Hauptkommissare Bramme und Petersen.“

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