Elke Lehne - Die kleine Schule

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Jeder Mensch lernt ununterbrochen. Es gibt kein Nichtlernen. Aber es gibt schöne und weniger schöne Themen, es gibt lustige und weniger lustige Themen und es gibt für unser Leben wichtige und weniger wichtige Dinge zu lernen.
Drei fidele Waldgeister mit all ihren Vorzügen, einigen kleinen Schwächen und vielen positiven Überlebensstrategien versuchen eine selbst gewählte Aufgabe, ihre Mission, zu erfüllen.
Viel Spaß beim Miterleben und Begleiten auf diesem holperigen Weg wünscht allen kleinen und großen Lesern
Elke Lehne

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Wenn einer der drei Waldgeister etwas Witziges ausgesonnen hatte, wussten die beiden anderen dieses vortrefflich zu ergänzen – um dann, irgendwann, wenn sie es gemeinsam im Wipfel auf den Gipfel getrieben hatten, gemeinsam in eben dieses schallende Gelächter zu verfallen, das fast an ein Donnergrummeln aus weiter Ferne erinnerte. Manchmal reisten sie auch umher, natürlich gemeinsam – in die Berge oder an die See – sogar ein weites Meer sahen sie vor Jahren, denn sie waren sehr neugierig.

Überall beobachten sie die Menschen und ihre Kinder. Das ist ihre liebste Beschäftigung auf dieser Welt - das ist für Waldgeister einfach sehr, sehr großartig.

Zum Schlafen aber kamen sie immer nach Hause zu der guten alten Föhre. Das war ihr Lieblingsplatz – ihre Heimat - und nirgends war es so kuschelig und gemütlich wie hier – und ein bisschen geheimnisvoll war es auch, denn diese Föhre hatte drei Spitzen. Etwa in der Mitte drittelte sich der Stamm. Das ist selten.

3. Die drei Waldgeister

Untereinander nannten sie sich nie beim Namen, und ich glaubte auch lange, sie hätten gar keine, obwohl mir so war, als hätte ich ihre Namen schon einmal ausgesprochen, aber leider war ich mir da nicht sicher.

Sie gehören einfach so zusammen, ob mit oder ohne Namen, wen stört es?

Man hatte sowieso den Eindruck, sie verstünden sich wortlos. Das war natürlich falsch.

Ihr Aussehen war und ist höchst verschieden, sie sind sich aber trotzdem irgendwie ähnlich, obgleich dass ein jeder von ihnen mit absoluter Sicherheit abstreiten würde.

Der erste, der Große, wirkt sehr vornehm, geht sehr aufrecht, fast zu gerade, er trägt seine braunen mittellangen Locken meist offen und stets frisch frisiert. Seine Kleidung passt immer in jedes Straßenbild moderner Städte, ein Blickfang, nicht nur für die Damenwelt, topchic. Meist trägt er – passend zu seinem Hemd - eine feine Schleife mit kleinen Pünktchen oder manchmal mit einem dezenten Karomuster und selbstverständlich den passenden Manschetten dazu. Natürlich ist seine gesamte Kleider-Kollektion bis ins Detail aufeinander abgestimmt, oft wiederholt sich das aktuelle Motiv sogar an den Mantel- oder Jackettaschen und den Hosenumschlägen. Wenn man ihn so anschaut, weiß man, wie ein echter Mann von Welt ausschaut - was immer das bedeutet.

Dabei ist ausgerechnet er der Clown, der Ulkigste von allen, der Schalk sitzt ihm im Nacken – zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Die beiden anderen sind nicht so aufwändig gekleidet: Der Kleine trägt immer diesen langen weiten Mantel mit den riesigen Taschen (dass vertuscht seine rundliche Figur – meint er), dazu liebt er seine bequemen hellen Cordhosen, die sich an Hosenträgern festhalten, um nicht herunterzurutschen und vor allem trägt er voll Stolz den alten Wanderhut mit vielen Abzeichen, den er einmal an einem Gipfelkreuz entdeckt und mitgenommen hat. Dessen weicher, seidig schwingender Gamsbart hatte es dem Kleinen angetan.

Der Hut passt genauso zu ihm wie die alten halbhohen geschnürten Treter, die ebenfalls ziemliche Gebrauchsspuren aufweisen. Auch sein warmer dunkelgrüner Sweater ist bereits älteren Datums.

Genau dieser Waldgeist ist der Denker in dieser Kleinfamilie - mit einer Denkerglatze. Diese wird allerdings von dem geliebten Hut verdeckt. Vielleicht liebt er ihn gerade deshalb. Drumherum schauen viele kurze dunkle Haare hervor und vermitteln den Eindruck einer prachtvollen Frisur.

Er wägt fast immer genau ab, ehe er etwas ausspricht, aber seine Meinung zählt. Er spricht wenig, hat dafür aber auch einfach fast immer recht.

Im Zweifelsfalle hören alle auf ihn. Damit sind die drei Waldgeister bisher sehr gut gefahren.

Nun und Nr.3 sieht halt aus wie ein Waldgeist so aussieht – knorrige Gestalt – mittelgroß - kantiges Gesicht – große Nase – wild wuchernde ungekämmte Haarpracht in einem undefinierbaren Blond, dazu ein rotblonder, fast roter üppiger Rauschebart, der zu seinem weiteren Antlitz passt – dazu ebensolche Augenbrauen - insgesamt ein etwas einfältiges Aussehen. Aber das täuscht ein wenig, er besitzt eine gehörige Portion Bauernschläue.

Das Allerbeste an ihm sind seine munteren aufmerksamen blaugrauen Augen, in denen sich alle Güte dieser Welt vereint. Seinem Anzug fehlen die Knöpfe und den Hosenbeinen etwas an Länge – aber sein Spruch dazu ist: „Es gibt Schlimmeres auf der Welt!“

4. Die Alte Föhre kämpft

Ja und als nun die Zeit gekommen war, als die alte Föhre ihre Äste und Zweige fast nicht mehr halten konnte, damals, als der Nordwind den Schnee so reichlich aus dem hohen Norden holte, stützten die drei alten Gesellen ihre Freundin von allen Seiten. Zuerst hielten sie tagelang durch, dann wurde es Woche um Woche. Der Winter schien in diesem Jahr gar kein Ende nehmen zu wollen. Immer und immer wieder erlösten sie die Äste und Zweiglein der besten Freundin von dieser schweren kalten Last. Im Wechsel sprachen sie ihr tröstende Worte zu; sie schüttelten den Schnee immer wieder von den Zweigen herunter, abwechselnd - sie hauchten das Eis auf den Zweigen solange an, bis es schmolz, aber es kam immer und immer wieder.

Und dann kam das erste Frühlingsgewitter mit mächtigen Regengüssen. Dunkle Wolken von einem zum anderen Horizont – ein Blitz folgte auf den anderen, ein Donner auf den nächsten. Die Föhre stand stolz und trotzte dem Unwetter. Viele Vögel hatten in ihr Zuflucht gefunden, Hasen und Waldmäuse erzitterten unter ihr bei jedem Blitzschlag, der zu Boden ging.

War es jetzt endlich vorbei? Alle lauschen. Ein letzter mächtiger Blitz traf die Erde – nein – die geliebte Freundin! – Im selben Moment beendete ein ebensolcher Donnerschlag das Naturschauspiel. Ruhe im Wald.

Darauf folgte ein zweites Krachen, ein drittes und viertes! Die letzten waren zögerlich und nicht so laut – es waren Teile der höchsten Äste der alten Föhre, die langsam zu Boden gingen.

Noch stand sie da am Waldrand – immer noch höher als alle Bäume rundherum, breiter als zehn Bäume ihrer Nachbarschaft zusammen, aber von den drei Spitzen weit oben gab es keine mehr und auch auf der Wetterseite hatte ein abgebrochener Ast eine riesige Lücke hinterlassen.

Diese Teile der schönen Föhre ließ damals der für dieses Revier zuständige Förster mit Pferden abtransportieren.

Bald schon begann der Sommer – Hitze ohne Ende – Tag für Tag - kaum ein Regentropfen, der den Durst der vielen Bäume mit all ihren Blättern oder Nadeln (die auch eigentlich Blätter sind) hätte stillen können – Trockenheit wohin man sah.

Auch der vom Kampf gekennzeichnete Baum hatte Durst.

Da bildeten sich zuerst kleine Harztröpfchen an der guten alten Borke zwischen den noch sanft orange-rötlich schimmernden uralten Platten, die schon sehr grau geworden waren.

Das sah für die drei Freunde aus wie kleine heimliche Tränchen, die die Föhre vor ihren besten Freunden nicht mehr zurückhalten konnte.

Als dieses Harz größer wurde, und die restlichen Äste allmählich kahl, war es Gewissheit – die alte Föhre hatte ihren Kampf verloren, sie musste den Naturgewalten nachgeben.

Sie hatte gekämpft, ein Leben lang. Das brauchte sie nun nicht mehr. Sie dachte noch einmal an so unendlich viele schöne Tage in all den vielen Jahren. Sie hatte herrlich viele Frühlinge, Sommer, Herbste und Winter kommen und gehen sehen und nun war ihre Zeit gekommen.

Wie lange das alles dauerte, kann heute keiner mehr ganz genau sagen, aber die Alten unter uns wissen noch ganz genau von ihrer übergroßen Würde und Schönheit, die sanft dahinschmolz.

5. Föhres Freunde

Und wie es so ist nach einem langen, aber dennoch vergänglichem Leben – alle Freunde der guten alten Föhre, fast alle, kamen in ihrer Abschiedszeit und bekundeten ihr ihre ehrliche aufrichtige Trauer.

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