E r trägt seine Schmerzen
wie ein Vogel den Wind zwischen seinen Flügeln trägt.
Der Vogel wurde sein Zwilling,
er begleitete seinen schwebenden Emigranten auf der Nahrungssuche,
auf der Suche nach Freunden, Glück
und auf der Suche nach sich selbst.
Vielleicht kann er seinen Schmerz lindern, aber wie?
Obwohl dieser ein großer Teil seines Unterbewusstseins wurde?
Ihm fällt es schwer, sich von seinem Zwillings -Spiegelbild zu trennen.
Es ist für ihn unerträglich, ohne es weiter zu leben.
Der Schmerz wurde ein Organ, das in seiner Brust wächst,
das er fühlt, aber nicht in sich trägt.
Er wurde zu den täglichen Geschichten seiner Träume
und den zukünftigen Ängste seines Schweigens.
Der Vogel fragt: „Wie kann ich je wieder spontan ohne ihn fliegen?
Wie kann ich je auf den einzigen Freund meines Weges
verzichten?“
Der Schmerz: „Wir müssen unzertrennlich bleiben.
Entweder fliegen wir immer zusammen,
egal wie bitter und schmerzhaft unsere Reise sein mag,
oder es bleiben meine Flügel für immer und ewig
ohne Wind.“
Die Freundschaft ist ein Tor zum Leben
D urch gute Freunde öffnet man bunte Wege
und verziert diese mit schönen Träumen.
Wir brauchen Menschen, um ihnen von unseren Plänen zu erzählen,
um weite Welten in uns zu erzeugen.
Wir pflanzen tiefe Wurzeln in unseren Freunden,
um das Licht unserer Träume in ihnen zu betrachten.
Sie tragen unseren Kummer auf ihren Schultern mit,
und falten unsere Schwäche in ihrem Herzen
schweigsam zusammen.
Höchstes Glück oder tiefstes Unglück empfinden wir
durch die weit geöffneten Tore unserer Freundschaften.
Alles ist relativ, mit dem einen Freund kannst du Berge versetzen,
mit einem anderen tauchst du endlos tief
in den Abgrund hinab.
Mit guter Freundschaft brichst du
die Mittelmäßigkeit aller Regeln.
Mit seiner eigens gewonnen Stärke schlägt man unbekannte Wege ein,
und schaut unendlich in eine Welt, die ohne Ecken und Ränder ist.
Wir müssen immer bereit sein, eine neue Freundschaft zu gewinnen,
um die Fundamente unseres sozialen Himmels zu verstärken.
Die Freunde sind zarte Lichtblicke der Zukunft.
Wir müssen sie vor unserem ermüdenden Pessimismus bewahren.
Die Sprache der Tränen
M anchmal sickern die Tränen durch jedes Lächeln
und strahlen Liebe und Wärme aus,
aber manchmal graben sich tiefe Bäche in den Tälern der Träume,
die niemals vergessen werden.
Sie sprechen meistens still, ohne Mimik,
und fließen hinter dem Schmerz ohne Spuren zu hinterlassen.
Mit wahren Tränen säubern sich
wenige Menschen von ihren Sünden,
um sich stolz in neuem reinen Kleid zu zeigen.
Die Tränen werden manchmal zu der Strafe,
die man nicht abbezahlen oder nicht wieder gutmachen kann.
Sie steigen auf in den Himmel der Unfehlbarkeit,
um sich als ein heiliges Almosen für die Taten der Sünder
zu opfern.
Die Träne ist die Sprache, die keine Zunge braucht,
und das Auge ist nicht immer ihre Quelle.
Die Seele ist ihr kleines Dorf,
und das Herz ist der einzige Weg zu ihrer Heimat.
Die Wolken der Reue
D ie Reue verließ schwebend unsere Herzen,
sie webte dir ein warmes Bild
aus den leuchtenden Fäden der aufgegangenen Sonne,
und so fliegst du so leicht und unbeschwert wie eine freie Wolke
auf die Flügel meines Herzens.
Atme die Vergebung ein, weil das Verzeihen
ohne Vergessen wie ein uralter Schmerz ist,
der seine Heimat in unseren Seelen sucht.
Die Reue schenkt uns die Reinheit des Himmels
und die Verzeihung heilt die letzten Wunden in uns,
und so werden wir erneut geboren mit Körpern und Seelen
ohne Narben, ohne Sünde, glänzend, leuchtend,
und so hell wie die Wahrheit.
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