Ambrose Bierce - Das Spukhaus

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Die Sammlung enthält 14 Geschichten von Ambrose Bierce, darunter Klassiker wie das 'Spukhaus' und 'Die Schwierigkeit eine Weide zu überqueren'. Es wurden aber auch Texte aufgenommen, die zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind, wie etwa die obskure Erzählung 'Der Weinstock' oder die in ihrer Zuspitzung äußerst modern anmutende Groteske 'Aufstand der Götter', in der es um einen Krieg zwischen Katzen und toten Hunden geht.

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„Als ich mich von der Verwirrung, die der Wechsel von lautem Getöse zu dieser Stille in mir auslöste, erholt hatte, war mein erster Impuls, die Tür wieder zu öffnen, die ich eben geschlossen hatte und deren Knopf ich, soweit ich mich erinnern konnte, noch nicht losgelassen hatte. Ich spürte ihn noch immer deutlich zwischen meinen Fingern. Dadurch, dass ich wieder in den Sturm hinaustrat, wollte ich mich versichern, ob ich tatsächlich mein Augenlicht und mein Gehör verloren hatte. Ich drehte den Türknopf und zog die Tür auf.

Sie führte in einen anderen Raum!

Das Zimmer war von einem matten, grünen Licht erfüllt, dessen Quelle ich nicht ermitteln konnte und das alles, was in dem Raum vorhanden war, deutlich hervorhob, obwohl eigentlich nichts davon scharf umrissen war. Ich sage alles, was in dem Raum vorhanden war , doch in Wahrheit befanden sich innerhalb der schwarzen Steinwände nur menschliche Körper. Es waren vielleicht acht oder zehn – sicherlich ist es nachvollziehbar, dass ich sie nicht genau gezählt habe. Es handelte sich um Menschen unterschiedlichsten Alters und unterschiedlichster Größe, vom Kindesalter aufwärts, und es waren Menschen beiderlei Geschlechts. Alle lagen sie ausgestreckt auf dem Boden, mit einer Ausnahme, offensichtlich eine junge Frau, die aufrecht in einem der Winkel des Zimmers saß, den Rücken durch die Wände abgestützt.

Eine andere, ältere Frau hielt ein Baby mit beiden Armen fest umschlossen. Ein größerer Junge lag mit dem Gesicht nach unten quer über den Beinen eines vollbärtigen Mannes. Einer oder zwei der Körper waren fast nackt, und die Hand eines jungen Mädchens hielt einen Fetzen ihres Kleides fest, das sie an der Brust zerrissen hatte. Die Leichen befanden sich in unterschiedlichen Stadien des Verfalls, die Gesichter eingefallen, die Körper geschrumpft. Manche waren nicht viel mehr als Skelette.

Während ich durch diesen entsetzlichen Anblick starr vor Schreck die Türe noch offen hielt, wurde meine Aufmerksamkeit von diesem schockierenden Bild abgelenkt und begann sich, durch eine unerklärliche Abartigkeit der menschlichen Natur, mit Nebensächlichkeiten und Details zu beschäftigen. Vielleicht suchte mein Verstand aus reinem Selbstherhaltungstrieb eine gewisse Entlastung in Dingen, die die bedenkliche Anspannung verringern konnten. Neben einigem anderem bemerkte ich, dass die Tür, die ich noch geöffnet hielt, aus schweren, genieteten Eisenplatten bestand. Sowohl unten, als auch oben standen aus den abgeschrägten Kanten der Tür, in gleichem Abstand voneinander, drei kräftige Bolzen hervor. Als ich den Knopf drehte, verschwanden sie und als ich ihn losließ, sprangen sie wieder heraus. Es handelte sich um ein Schnappschloss! Auf der Innenseite gab es weder einen Knopf, noch eine andere Erhebung. Ich hatte eine glatte Eisenfläche vor mir.

Während ich all das mit einer Anteilnahme und einer Aufmerksamkeit betrachtete, die mich heute, wenn ich mich daran erinnere, in Erstaunen versetzen, spürte ich, dass mich Richter Veigh, den ich aufgrund der äußerst heftigen Verwirrung meiner Gefühle völlig vergessen hatte, zur Seite drängte und mich dadurch in das Zimmer stieß.

'Um Gottes Willen', rief ich. 'Gehen Sie da nicht rein. Lassen Sie uns von diesem fürchterlichen Ort verschwinden.'

Er beachtete meine Bitte nicht, sondern eilte (furchtlos wie ein Gentleman aus dem Süden nur sein kann) in die Mitte des Zimmers, kniete sich neben einen der Körper nieder, um ihn näher in Augenschein zu nehmen, und hob vorsichtig den geschwärzten, geschrumpften Kopf an. Ein starker, unangenehmer Geruch, der mich völlig überwältigte, drang bis zur Tür. Meine Sinne gerieten durcheinander. Ich spürte, dass ich zu Boden fiel und dass ich, während ich mich an der Tür festhielt, um Halt zu finden, diese mit einem lauten 'Klick' zustieß.

An mehr erinnere ich mich nicht: Sechs Wochen später kam ich in einem Hotel in Manchester wieder zu Bewusstsein, wohin mich Fremde einen Tag nach den Ereignissen gebracht hatten. Die ganzen Wochen über litt ich an nervösem Fieber, begleitet von einem anhaltenden Delirium. Man hatte mich auf der Straße gefunden, einige Meilen entfernt von dem Haus, doch wie ich es geschafft hatte zu entkommen und dorthin zu gelangen, werde ich wohl nie erfahren. Als es mir wieder besser ging, genauer gesagt, als ich wieder fähig war zu sprechen, erkundigte ich mich nach Richter Veigh. Heute weiß ich, dass man mich belogen hat, um mich zu beruhigen, als man mir mitteilte, er wäre bereits zu Hause und wohlauf.

Niemand glaubte ein Wort meiner Geschichte, und wen könnte das schon verwundern? Wer kann sich die Trauer vorstellen, die mich ergriff, als ich zwei Monate später zu Hause in Frankfort eintraf und erfuhr, dass niemand mehr etwas von Richter Veigh gehört hatte, seit dieser Nacht. Ich bedauerte bitterlich den Stolz, der es mir in den ersten Tagen, nachdem ich wieder zu Verstand gekommen war, verboten hatte, meine in Verruf geratene Geschichte zu erzählen. Nun bestand ich darauf die Wahrheit zu sagen.

Mit allem, was danach geschah – die Durchsuchung des Hauses, die Tatsache, dass kein Raum gefunden wurde, der dem ähnelte, den ich beschrieben hatte, der Versuch, mich für verrückt erklären zu lassen, und mein Sieg über die Ankläger – sind die Leser des Advocate bereits vertraut. Nach all diesen Jahren bin ich noch immer überzeugt davon, dass Ausgrabungen – zu denen ich weder das Recht habe, noch das Vermögen, um sie durchzuführen – das Geheimnis offenlegen würden, das hinter dem Verschwinden meines unglücklichen Freundes steckt, und möglicherweise auch hinter dem Verschwinden der früheren Bewohner und Besitzer des verlassenen und nun zerstörten Hauses. Trotzdem tue ich noch immer alles, um eine solche Suche in die Wege zu leiten, und es ist eine Quelle tiefer Trauer für mich, dass diese Suche von der unterschwelligen Feindschaft und der unklugen Skepsis der Familie und der Freunde des guten alten Richters Veigh immer wieder verzögert wird.“

Colonel Mc Ardle starb am 13. Dezember 1879 in Frankfort.

Drei und einer – macht einen

Im Jahr 1861 lebte Barr Lassiter, ein junger Mann von zweiundzwanzig Jahren, mit seinen Eltern und einer älteren Schwester in der Nähe von Carthage, Tennessee. Die Familie lebte in Umständen, die man als ärmlich bezeichnen könnte, und verdiente ihren Lebensunterhalt mit der Bewirtschaftung einer kleinen, nicht besonders fruchtbaren Plantage. Da sie keine Sklaven besaßen, gehörte die Familie nicht zu den 'Ersten Familien' in der Nachbarschaft, doch es handelte sich bei ihnen um ehrliche Leute von guter Bildung und guten Manieren, unbescholten, wie eine Familie nur sein kann, wenn sie aufgrund einer guten Erziehung ihrer Söhne und Töchter nicht als überheblich gilt.

Der ältere Lassiter legte jene Art von ernsthaftem Verhalten an den Tag, das so häufig kompromisslose Pflichterfüllung mit sich bringt, und hinter der sich dann häufig doch eine warme und herzliche Veranlagung verbirgt. Er war aus dem Eisen geschmiedet, aus dem Märtyrer gemacht sind, doch im Herzen dieser äußeren Schale lauerte ein nobleres Metall, ein Metall, das bereits bei geringer Hitze schmelzen konnte, das allerdings die harte Oberfläche niemals überlagerte oder abmilderte. Vererbung und soziale Prägung, beides führte dazu, dass etwas vom unbeugsamen Charakter dieses Mannes auf die anderen Familienmitglieder überging. Das Heim der Lassiters war zwar nicht bar jeglicher Gefühle, doch es war vor allem eine Festung der Pflicht, und Pflicht - oh, Pflicht - ist grausam wie der Tod!

Als der Krieg kam, stieß er in der Familie, wie in so vielen anderen Familien des Landes, auf geteilte Meinungen. Der junge Mann war der Union gegenüber loyal, während die anderen ihr extrem feindlich gesinnt waren. Diese unglückliche Spaltung zeugte von einer unerträglichen familiären Bitterkeit, und als der missratene Sohn und Bruder mit der erklärten Absicht sich der Unions-Armee anzuschließen das Haus verließ, reichte ihm niemand die Hand, und es gab keine Worte des Abschieds. Nicht ein guter Wunsch folgte ihm dorthin, wohin er ging, um sich - getrieben von all dem Mut, den er aufbringen konnte - seinem Schicksal zu stellen, wie immer es aussehen mochte.

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