Erwin Hollecker - Bauen plus Wohnen

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Aus dem Inhaltsverzeichnis:
Die Suche nach dem Traumhaus
Baukostenermittlung und Baufinanzierung für Wohnhäuser
Den Hausbau realisieren
Verschiedene Haussysteme
Bauüberwachung
Normen und Formen
Elektroinstallationen Neubau
Wärmedämmverbundsysteme
Baustoff Holz
Fensterelemente
So schützen Sie Ihr Haus vor Urlaubseinbrechern
Der Neubau unter dem Aspekt Bauen mit ökologischer
und energetischer Nachhaltigkeit
Einfriedung von Baustellen – das ist zu beachten
Formen der Bauabnahme
Die Garage
Energie und Wärme
Aussenbereich
Wofür eigentlich ein Gartenhaus?
Weitere Tipps für den Außenbereich
Der Wintergarten
Umbau und Renovierung
Weitere Tipps zum Innenausbau und Einrichtung des Hauses
Beleuchtung
Sparen im Haushalt
Küche allgemein
Unterschiedliche Wohnungseinrichtungen

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Mit der fortschreitenden Industrialisierung in Deutschland verbesserten sich auch die Eigenschaften der Baustoffe und völlig neue Materialien für den Mauerbau wurden entwickelt. Heute kann der Bauherr aus mehreren Arten von Mauersteinen auswählen, um den für ihn am geeignetsten Baustoff zu verwenden.

Eine dieser relativ neuen Entwicklungen ist der Porenbeton, doch ist schon der Name etwas irreführend, denn mit Beton hat Porenbeton nichts zu tun. Das dampfgehärtete Material besteht aus einer Mischung von Kalk zusammen mit Quarzsand. Die sehr fein gemahlenen Grundstoffe werden mit Aluminiumpulver versetzt, das in der Masse ein Gas entwickelt und diese aufbläht. In der gleichen Zeit, wie das Material aufgeht, härtet es auch aus. Die endgültige Festigkeit erreicht Porenbeton in Dampfdruckkesseln bei Temperaturen von 180 bis 200 Grad.

Kalksandstein basiert auf einer ähnlichen Produktionsmethode und der sogenannte Schaumbeton ist tatsächlich Beton, der aufgeschäumt wird.

Ein oft verwendetes Material ist der Hohlblockstein. Dies ist ein großformatiger Stein aus Beton oder Leichtbeton mit Luftkammern. Dadurch wird bereits beim Mauerbau eine Wärmedämmung erzeugt. Inzwischen wurde der Hohlblockstein als Material für den Hausbau weitgehend durch den Ziegel- oder Porenbetonstein verdrängt, da dieser bessere Wärmedämmwerte bei kleineren Maßen erreicht. Trotzdem findet der Hohlblockstein seine Anwendung in Bereichen, in der die Wärmedämmung zweitrangig ist.

So manches Stadtbild wird auch heute noch vom Klinker bestimmt. Dieser hochfeste Baustein besteht aus Schamott, Feldspat und Ton. Durch unterschiedliche Mischungen der Zutaten entstehen verschiedene Farbnuancen. Damit ist der Klinker hervorragend als Sichtmauerwerk geeignet. Klinker prägte in weiten Teilen die Geschichte und auch das Bild mehrerer architektonischer Epochen in Deutschland.

Steinformate vom Klosterformat, Reichsformat, Normal- und Dünnformat bis hin zu den großformatigen modernen Formaten

Wann die Menschen begannen, Ziegel zum Hausbau zu verwenden, ist nicht mehr feststellbar und auch nicht wo. Sicher ist lediglich, dass die ersten Steinhäuser aus Bruchsteinen gefertigt wurden. Auch die Fertigung von Ziegeln aus getrocknetem Lehm für den Bau von Häusern begleitet den Menschen schon lange. Beide Materialien werden noch heute wie vor Tausenden von Jahren in manchen Teilen der Erde genutzt.

In der neueren Zeit und mit dem Aufkommen größerer Ansiedlungen wurde es notwendig, beim Hausbau eine Norm für Steine und Ziegel einzuführen, um den Bau rationeller gestalten zu können.

Die ältesten Normmaße für Steine entfallen vermutlich auf die sogenannten Klosterformate der Gotik. Allerdings waren diese Formate nicht wirklich einheitlich, sondern meist auf ein bestimmtes Bauwerk wie einen Dom abgestimmt.

Das Reichsformat wurde 1872 in Deutschland per Gesetz eingeführt und besagte, dass ein Ziegel 25 cm x 12 cm x 6,5 cm groß sein musste. Alle Hersteller waren verpflichtet, Steine in diesem Maß zu fertigen. Die Grundlage für dieses Maß war das Planungsmaß 1 Kubikmeter. Ein Kubikmeter Mauerwerk bestand inklusive 1 cm Fuge aus 400 Ziegeln im Reichsformat. Mit der späteren Einführung des metrischen Systems wurde auch das Reichsformat geändert und das sogenannte Normalformat kam dazu. Mit den Maßen des Normalformates, 24 x 11,5 x 7,1 cm, sowie einem Zentimeter Mörtelfuge ergibt sich eine Ziegelgrundfläche, die es erlaubt, alle Bauten in 1/8 Meter Einheiten aufzuteilen. Das oktametrische System gilt seitdem als Baurichtmaß und ist die Grundlage für weitere Normungen im Bauwesen.

Nach der seit 1955 geltenden DIN 4172 werden in Deutschland das Dünnformat (DF) sowie das Normalformat (NF) zur Zuordnung der Steinformate genutzt. Grundlage dieser Formate ist ein Modul auf der Basis von 12,5 cm.

Das kleinste Format sind hier 24 x 11,5 x 5,2 cm große Steine (1DF) und das größtmögliche Format beträgt 36,5 x 24 x 23,8 cm (12DF).

Auf dieser Basis wird auch das sogenannte Schichtenmaß errechnet. Das Schichtenmaß findet seine Anwendung auf der Baustelle und ist ein Hilfsmittel für den Maurer, um eine einheitliche Mauerhöhe zu erhalten. Da es bei den Mauersteinen der unterschiedlichen Hersteller immer kleine Abweichungen gibt, errechnet der Maurer das Schichtenmaß aus den zur Verfügung stehenden Mauersteinen und der angewendeten Fugendicke.

Dachformen, Walmdach, Satteldach, Schleppgaube, Trapezgaube, Ochsenauge, Traufe, Dachüberstand, Dachkasten, Sichtschalung...

Mit der Gründung von Siedlungen und Städten machten sich Baumeister und Bauherren auch immer wieder Gedanken über die Form der Dächer, unter denen Sie lebten und arbeiteten. Oft war die Gestaltung des Daches den örtlichen Bedingungen geschuldet und weniger architektonischen Zielen. Dass aber das Dach als solches immer wieder in den Fokus von Tüftlern und Erfindern rückt, beweist zum Beispiel das sogenannte Zollingerdach. Diese Dachkonstruktion ist frei von Stützbalken und trägt sich quasi selber. Der Nachteil des Zollingerdaches, deswegen wird es auch nicht mehr gebaut, sind die fatalen Folgen, wenn das Dach nicht regelmäßig kontrolliert und gepflegt wird. Es konnte bei auftretenden Fehlern einfach zusammenstürzen oder sehr schnell abbrennen.

Darum werden heute nach wie vor Dachkonstruktionen verwendet, die auf langen Dachbohlen basieren, die auch bei ungenügender Wartung eine lange Lebenszeit besitzen und auch Bränden aufgrund Ihrer Stärke besser widerstehen.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich unterschiedliche Dachformen für Wohn- und Gewerbegebäude. Die Häufigste, weil einfachste, Konstruktion für Wohnhäuser ist das Sattel- oder Giebeldach. Dem folgt das Walmdach und auch das profane Flachdach. Ausgehend von Sattel- und Walmdach entwickelten sich davon abgeleitete Dachformen wie das Fußwalmdach, das Schopfwalmdach, das Schleppdach und auch das Zeltdach.

Alle diese Dachkonstruktionen besitzen bestimmte Eigenschaften, um die auftretenden Kräfte und Gewichte durch die Dachhaut und auch zum Beispiel von Schneelasten so zu verteilen und abzuleiten, dass es zu keinem Schaden kommt. Das hört sich einfacher an, als es ist, denn am Dach können sehr unterschiedliche, schnell wechselnde Kräfte auftreten.

Waren Dachstühle früher meist nur Aufbewahrungsorte für Möbel und anderes gerade nicht benötigte im Haushalt, so wird dieser Raum immer mehr schon in der Neubauplanung als Wohnfläche eingeplant. Entsprechend werden dafür auch Fenster benötigt. So wie es unterschiedliche Dachformen gibt, so sind auch unterschiedliche Dachfenster im Laufe der Zeit entwickelt worden. Meist der Dachform angepasst. Diese Dachgauben genannten Fenster sind eine eigenständige Konstruktion im Dachstuhl und je nach Ausführung recht aufwendig. Eine sehr schöne Form der Dachgaube ist das Ochsenauge oder Fledermausgaube. Durch die geschwungene Form des Gaubendachs wirkt das meist halbrunde dazugehörende Fenster sehr elegant. Ansonsten ist so gut wie jede geometrische Form als Dachgaube vertreten. Den Hauptbestandteil machen dabei die unterschiedlichen Formen der Schleppgaube aus.

Eine Besonderheit ist der Dacherker oder auch Zwerchhaus, der quer zum Hauptdach verbaut ist. Ein Dacherker kann sogar zweigeschossig sein, bleibt aber unter der Firsthöhe des Hauptdaches.

Dachziegel, Dachsteine - Ton, Beton, Formen von Biber bis Fachdachziegel, Reformziegel bis zu Mönch und Nonne, Natur, engobiert, glasiert...

Der Schutz gegen Schnee, Regen und auch Sonne gehörte zu den ersten Vorrichtungen die der Mensch auf dem Weg in die moderne Zivilisation vornahm. Die ersten Dächer bestanden je nach Siedlungsort aus großen Blättern und Ästen. In baumarmen Regionen wurden auch natürlich gewachsene Steinplatten im Verbund aufeinandergeschichtet. Eines dieser Materialien findet auch heute noch seine Anwendung, da es ausreichende natürliche Vorkommen gibt, der Schiefer.

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