Olaf Jansen - Von Losern und Quietschmäusen

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Das Buch liefert eine ebenso höchst amüsante wie provokante Antwort auf lieblose Zeiten. Anhand einiger Episoden aus dem Leben seines fiktiven Helden Lars schildert der Autor die Verklemmtheit und den erotischen Notstand deutscher Nachkriegszeit sowie die schrecklichen und schrillen Folgen ihrer rigiden und repressiven Erziehungsmethoden. Wem alles erotische und sexuelle von Kindesbeinen an zur Sünde erklärt wird, dem Gerät das Erwachsenwerden zu einer von unerreichbaren Sehnsüchten getriebenen und von schrecklichem Schuldwahn gehemmten Schlitterpartie. Er lernt bestenfalls, durch Härte, aber nicht Verhärtung des Denkens der zwischengeschlechtlichen Realität beizukommen und sich so in einen ironisch – zynischen Schutzpanzer einzuigeln, hinter dem sich der «freizügige» Moralist unschwer erkennen lässt. Das Buch gibt im Kern der Hoffnung Ausdruck, dass sich Männer und Frauen in einer nicht zu fernen Zukunft unverstellt begegnen.

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Lars war jedenfalls klar, dass die allgemeine Lehre richtig war: Die Mädchen wollten seinen Begierden nicht nachgeben; denn es war offensichtlich unanständig, eine Schweinerei und sündhaft. So quälten sich die Jahre ohne sexuelle Kontakte dahin. Es waren die schlimmsten Jahre seines Lebens. Dies auch deshalb, weil er keine Ahnung hatte, wie das weitergehen sollte.

Auf der Schule waren leider nicht die hübschesten Mädchen zu finden. Es war ein sogenanntes humanistisches Gymnasium mit teilweise gemischten Klassen. Die Eltern der Mitschüler waren meist Akademiker, insbesondere Lehrer, Ärzte, Pastoren, Offiziere, Beamte oder dergleichen. Dementsprechend sahen auch die meisten ihrer Töchter aus. Viele der Mitschüler und Mitschülerinnen hatten keinen Vater mehr. Der war gefallen, verschollen oder verschleppt, ohne dass Hoffnung auf Rückkehr bestand. Einige hatten gar keine Eltern mehr. Sie wuchsen bei ihren Großeltern oder bei Adoptiveltern auf.

In dem außerordentlich konservativen Gymnasium gab es drei Sorten von Lehrern:

Die erste bestand aus alten, bereits pensionierten Lehrern, die wegen kriegsbedingten Lehrermangels reaktiviert worden waren und die noch in Latein bzw. Griechisch unterrichten konnten. Sie waren noch vom alten Schrot und Korn und geprägt von dem ehemals wilhelminischen Verständnis von Zucht und Ordnung. Wenn der Lehrer den Klassenraum betrat, mussten die Schüler auf Kommando aufstehen, strammstehen und den Lehrer im Chor mit seinem Namen begrüßen. Sodann gab es das Kommando „Setzen“ und der Unterricht begann. Im Falle von Verfehlungen oder sonstigen Unbotmäßigkeiten eines Schülers gab es Bestrafungen wie Schläge mit dem Lineal auf den Handrücken, Kopfnüsse, Eckestehen, Ohr einreißen oder eine schallende Ohrfeige. In der Folge musste man dann mit dem guten Ohr dem Unterricht weiter folgen, während es im schlechten Ohr grässlich summte.

Die zweite Sorte waren Lehrer im normalen Beamtenalter, die den Krieg vollkommen unversehrt überstanden hatten. Diese Lehrer verwalteten weiterhin unbekümmert ihr Bild vom deutschen Jungen, der zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl und schnell wie ein Windhund sein müsse und im Übrigen sich ehrlich, anständig und aufrichtig zu verhalten habe. Für Schwächen eines Schülers war hier kein Platz, denn es galt: „Gelobt sei, was hart macht!“ Der deutsche Junge machte zwar Streiche, aber er stand auch dafür ein, hieß es.

Die dritte Sorte waren die vom Krieg gezeichneten und beschädigten Lehrer. Sie waren entweder sichtbar beschädigt, indem ihnen verschiedene Gliedmaßen oder ein Auge fehlten. Teilweise trugen sie noch Granatsplitter im Körper, teilweise waren sie in unsichtbarer Weise seelisch schwer geschädigt. Es kam vor, dass sie bei rüpelhaftem Verhalten der Schüler in Hysterie ausbrachen und wie enthemmt ihre Kriegserlebnisse quasi herauskotzten.

Dieser als „Lehrkörper“ bezeichnete Bestand war jedenfalls nicht geeignet oder dazu berufen, das verklemmte Verhältnis zwischen den Geschlechtern der Halbwüchsigen wenigstens ansatzweise zu ordnen.

So gab es einen dauernden Schwebezustand, sowohl zuhause als auch in der Schule, wo weder hier noch dort etwas Reales vorgegeben oder gar vorgelebt wurde. Insofern fehlte jede Vergleichsmöglichkeit, wie es sonst hätte sein können, wenn es anders gelaufen wäre. So gab es auch keine vergleichbaren Erfahrungen, wie man mit dieser oder jener Situation umgehen könne, die man in dieser oder jener Form so ähnlich schon einmal erlebt hatte. Denn es geschah gar nichts. Es blieb ein Schwebezustand ohne Vergleichbarkeit, ohne Mittelpunkt.

Lars und seine Kumpane lernten Griechisch und Latein und zwar von der trockensten Seite, nämlich zunächst die Grammatik. Aber es fehlte an jedem Bezugspunkt, wie man im täglichen Leben mit anstehenden Fragen und Problemen fertig werden könne. Davon hatte Cäsar in seinem drögen Bericht „De bello Gallico“ nichts erzählt. Die Folge der Zusammenhanglosigkeit war die Zusammenrottung mit ähnlich verzweifelten und haltlosen Schulkameraden, die unsicher und ziellos durch die Gegend taumelten und hier und dort, wo es sich gerade bot, sinnlose Zerstörungen anrichteten.

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