Material:
ein großes Blatt Karton;
2 Enten;
ein Fuchs;
eine Basis aus Karton für einen Zaun und Streichhölzer.
Wir machen kleine Löcher im Karton, erklären dem Kind, dass der Fuchs sehr schlau ist und er die Enten fangen möchte. Wir müssen den Enten helfen und einen Zaun bauen. Wir geben dem Kind unsere fertig gemachte Basis und bitten das Kind Streichhölzer hinein zu stecken.
6. Malen
Die Übung fördert die Kreativität und Fantasie des Kindes, entwickelt die Feinmotorik und hilft die Umwelt kennenzulernen.
Wir malen einen Fuchs.
Material:
ein Bild mit dem Fuchs;
Servietten;
ein Tuschkasten;
ein Pinsel;
ein Malbecher.
Wir nehmen das Bild mit dem Fuchs und kleben auf dem Bild (Körper und Schwanz) weiße Serviette auf. Das Kind muss mit dem Pinsel gefärbtes Wasser eintropfen und beobachten wie das Wasser zerfließt und das Bild färbt. Wir machen ein Ergebnis: Der Fuchs hat ein rotes Fell.
7. Kneten „Der Schwanz des Fuchses“
Um die Fingermuskulatur und die Beweglichkeit der Finger zu trainieren, eignet sich Knete sehr gut. Wir kneten den Schwanz des Fuchses.
Material:
ein Bild mit dem Fuchs;
die orangene Knete.
Das Kind muss „ein Würstchen“ kneten. Das ist der Schwanz des Fuchses. „Der Schwanz“ muss das Kind zum Bild festmachen.
8. Märchenzeit
Am Ende des Themas lesen wir vor und stellen das Märchen „Vom Fuchs und Hahn“ dar.
Vom Fuchs und Hahn
Einst kam ein hungriger Fuchs in ein Dorf und fand einen Hahn. Der Fuchs sprach: "Oh Herr Hahn, welch schöne Stimme hat dein Herr Vater gehabt! Ich bin nur hierhergekommen, weil ich deine Stimme hören möchte. Darum bitte ich dich! Singe mit lauter Stimme, damit ich hören kann, ob du eine schönere Stimme hast als dein Vater."
Da schüttelte der Hahn sein Gefieder, und fing mit geschlossenen Augen auf das Lauteste an zu krähen. Der Fuchs aber sprang schnell auf, schnappte sich den Hahn und trug ihn in den Wald. Als die Bauern das merkten, liefen sie dem Fuchs hinterher und schrien: "Der Fuchs trägt unseren Hahn hinfort!" Der Hahn hörte es und sprach zu dem Fuchs: "Hörst du, Herr Fuchs, was die groben Bauern sagen? Gib ihnen diese Antwort: 'Ich trage meinen eigenen Hahn und nicht den Euren'."
Da ließ der Fuchs den Hahn aus dem Maule und rief den Bauern zu: "Ich trage meinen eigenen Hahn und nicht den Euren." Das nutzte der Hahn aus, flatterte geschwind auf einen Baum und sprach: "Du lügst, Herr Fuchs, du lügst! Ich gehöre den Bauern, bei Leibe nicht dir."
Da schlug der Fuchs sich selbst mit den Pfoten aufs Maul und sprach: "Oh du böses Maul, was schwätzest du? Wie viel Nutzloses redest du? Hättest du jetzt nicht geredet, so hättest du dein Festmahl nicht verloren."
1. Bilders/Spielzeuges Ansicht
Wir zeigen dem Kind ein Bild oder ein Spielzeug und lesen das Gedicht vor.
Brumm, brumm, brumm,
Wer stampft da herum?
Ein dicker Bauch,
Ein langer Schlauch,
Den Bär,
Den Herrn, den kennt ihr sicher auch.
Wir erzählen dem Kind, dass:
ein Bär sehr groß ist;
sein Fell länglich und dicht ist;
sein Kopf länglich mit kleinen, rundlichen Ohren ist;
sein Schwanz kurz ist;
der Bär geht einwärts;
der Bär tapsig ist;
der Bär einen wiegenden Gang hat;
der Bär im Sommer und Herbst viel fressen muss, damit er für seine Winterruhe sich vorbereitet. Er schläft sehr lang;
der Bär im Wald lebt. Der Bär scharrt eine Bärenhohle und schläft in der Bärenhohle (wo lebt ein Bär).
Wir zeigen dem Kind die Ohren, die Augen, die Nase und der Schwanz des Bären.
Wir merken: Es gibt einen Braunbär und einen Eisbären.
2. Das didaktische Spiel „Ein Bild und eine Figur“
Wir fragen das Kind, welche Tiere im Wald leben. Das Kind muss für das Bild des Fuchses (zum Beispiel) eine Figur des Fuchses finden. Mit diesem Spiel lernt das Kind zu
vergleichen und macht die ersten Schritte zur Auswertung.
Material:
- die Bilder des Fuchses, des Hasen, des Bären;
- die Spielzeuge des Fuchses, des Hasen, des Bären.
3. Das motorische Spiel „Ein Korb für den Bären“
Dieses Spiel fördert die Feinmotorik der Hand und erweitert das Wissen des Kindes über die Umwelt.
Material:
ein Korb aus Karton;
Beeren und Pilze aus Karton.
Ein Korb, Beeren und Pilze werden vorher aus Karton gemacht. Wir fragen das Kind, was der Bär im Sommer gerne frisst. Wenn das Kind nicht beantworten kann, helfen wir: der Bär frisst gerne Beeren und Pilze im Sommer. Dann zeigen wir zu unserem Bären und bitten das Kind, alle Beeren und Pilze für den Bären zu sammeln und im Korb hinzulegen.
4. Das motorische Spiel „Das Pilzkörbchen für den Bären“
Durch dieses Spiel wiederholt das Kind sein Wissen über den Bären und trainiert die Feinmotorik der Hand und die mathematischen Grundkenntnisse.
Material:
ein Korb;
Pilze (aus Holz oder Karton).
Wir erzählen dem Kind, dass im Grass viele Pilze wachsen. Wir müssen dem Bären helfen und nach den Pilzen im Körbchen suchen und sie auf dem Tisch legen. Dann zählen wir mit dem Kind zusammen, wie viele Pilze für den Bären wir gesammelt haben.
5. Das motorische Spiel „Der Fischfang“
Dieses Spiel vermittelt die Aufmerksamkeit des Kindes, die Feinmotorik der Hand und das Wissen des Kindes über den Bären.
Material:
eine Angel mit einem Magnet;
Fische mit den Magneten.
Das Kind muss die Fische für den Bären mit der Angel fangen.
6. Das motorische Spiel „Honig für den Bären“
Das Spiel trainiert die Feinmotorik der Hand, die Aufmerksamkeit des Kindes und erweitert sein Wissen über die Umwelt.
Am Anfang erklären wir dem Kind, dass der Bär alles Süße essen mag. Er frisst gerne Beeren, Fisch und Pilze, aber auch Honig. Wir sagen dem Kind, dass es wie eine Biene den Honig in die Waben sammeln muss.
Materialfür das Spiel:
Waben (aus Karton gemacht);
Knete.
Das Kind muss aus der Knete „Honig“ machen und in die Waben bringen.
7. Märchenzeit
Wir erzählen dem Kind ein Märchen und stellen es dar. Weil das Kind sehr klein ist, kann es jetzt nur ansehen, aber wenn es größer wird, wird es gerne auch mitmachen und darstellen.
„ Goldglöckchen und die drei Bären“
Ein riesengroßer Bärenvater, eine riesengroße Bärenmutter und ein kleines Bärchen lebten einst in einem dichten, dunklen Wald. Sie wohnten in einem riesengroßen Haus. Eines Tages gingen sie auf Honigsuche.
Da geschah es.
Ein kleines Mädchen (es heißt Goldglöckchen) hatte sich im Wald verirrt, war müde und hungrig. Plötzlich stand es vor dem Bärenhaus. Die Tür war offen, das Mädchen trat sein.
Es ging zum Tisch, wo drei Schüsseln mit Brei standen. Von allen probierte das Mädchen den Brei. Den Brei aus der kleinsten Schüssel aß es auf. Müde setzte es sich auf den kleinsten Stuhl, doch der brach zusammen!
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