Pat O'Brien - Den Hunnen überlisten

Здесь есть возможность читать онлайн «Pat O'Brien - Den Hunnen überlisten» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Den Hunnen überlisten: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Den Hunnen überlisten»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Pat O'Brien erzählt in diesem Erlebnisbericht über seine kurze Karriere als Flieger im Dienste des Britischen Royal Flying Corps. Als Kampfflieger flog O'Brien Einsätze über der Front und wurde nach kurzer Zeit abgeschossen. Er erzählt von seinem Aufenthalt in einem deutschen Krankenhaus, einem Offiziersgefangenenlager und der darauffolgenden entbehrungsreichen und zweiundsiebzig Tage währenden Flucht durch Deutschland, Luxemburg und das besetzte Belgien, um die sicheren Niederlande zu erreichen. O'Briens Erlebnisbericht ist ein interessantes Stück Geschichte, das nicht nur vom Leid eines Mannes erzählt, sondern auch vom Leid der Bevölkerung des besetzten Belgiens und davon, wie sich der Erste Weltkrieg auf das Leben der einfachen Leute in Belgien auswirkte.

Den Hunnen überlisten — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Den Hunnen überlisten», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Vielleicht ist man der Erste, der landet. Bald sieht man eine weitere Maschine am Himmel, dann eine andere, und man wartet geduldig, dass der Rest erscheint. Innerhalb einer Stunde sind vielleicht alle außer einem erschienen und man beginnt zu spekulieren und sich zu fragen, was ihm zugestoßen ist.

Hat er den Weg nicht gefunden? Ist er in einem anderen Aerodrom gelandet? Haben ihn die Hunnen erwischt?

Wenn es dunkel wird, weiß man jedenfalls, dass er in dieser Nacht nicht zurückkehren wird, und man hofft auf einen Telefonanruf von ihm, in dem er erzählt, wo er sich befindet.

Wenn die Nacht ohne ein Zeichen oder eine Nachricht von ihm vergeht, wird er als vermisst gemeldet, und dann wartet man darauf, dass sein Verlust in den Listen des Kriegsministeriums auftaucht.

Einen Tag, vielleicht einen Monat später wird von den deutschen Fliegertruppen eine Nachricht abgeworfen, die eine Liste der von den Hunnen gefangenen oder getöteten Piloten enthält, und dann, zum ersten Mal, weiß man mit Sicherheit, warum der Kamerad an dem Tag, an dem er zum letzten Mal mit seiner Schwadron über die Linien ging, nicht zurückkehrte.

Ich sinnierte immer noch über diese melancholische Phase des Kampffliegerlebens, als mir ein Krankenpfleger erzählte, dass ein wundervoller Kampf in der Luft stattfinde, und er bot an, mir aus dem Krankenhaus zu helfen, damit ich es sehen konnte, und ich akzeptierte seine Hilfe bereitwillig.

An diesem Nachmittag sah ich einen der mutigsten Kämpfe, die ich jemals erwartete zu erleben.

Dort waren sechs unserer Maschinen gegen vielleicht sechzehn Hunnen. Aufgrund des Flugzeugtyps weiß ich, dass sie vielleicht von meinem eigenen Aerodrom waren. Zwei unserer Maschinen waren offensichtlich von sechs Hunnen herausgepickt worden und führten die Hauptlast des Kampfes. Der Wettkampf wirkte auf mich so unausgeglichen, dass ich kaum an einen Sieg unserer Männer denken konnte, und trotzdem konnten sie die Hunnen völlig ausmanövrieren, dass ich dachte, dass sie aufgrund ihres höheren Könnens den Kampf gewinnen könnten, obwohl sie so hoffnungslos unterlegen waren. Eine Sache war für mich klar: Sie würden niemals klein beigeben.

Natürlich wäre es für unsere Männer vergleichsweise einfach gewesen; als sie sahen, wie sich die Sache gegen sie entwickelte, hätten sie ihre Nasen nach unten drücken, hinter den deutschen Linien landen und sich selbst als Gefangene aufgeben können, aber so macht man das nicht beim R.F.C.

Ein Kampf dieser Art dauert selten lange Minuten, jedoch wirkt jede Sekunde für die, die daran teilnehmen, wie Stunden, und selbst Zuschauer durchstehen mehr Nervenkitzel im Verlauf des Kampfes, als sie normalerweise in ihrem normalen Leben erleben würden. Es ist selbst für einen Neuling offensichtlich, dass das Schicksal des Verlierers der Tod ist.

Natürlich sahen die Deutschen um das Krankenhaus herum zu und feuerten ihre Kameraden an, aber die Engländer hatten auch einen Sympathisanten in der Gruppe, der keine Anstrengungen unternahm, seine Bewunderung für den Mut, den seine mutigen Kameraden zur Schau stellten, zu verstecken.

Das Ende kam plötzlich. Vier Maschinen stürzten fast gleichzeitig zur Erde. Es war ausgeglichen – zwei von ihnen und zwei von unseren. Die anderen kehrten offensichtlich zu ihren eigenen Linien zurück.

Die Wunde in meinem Mund störte mich erheblich, aber mit der Hilfe von Stift und Papier bat ich einen der deutschen Offiziere, für mich herauszufinden, wer die englischen Offiziere waren und wen sie abgeschossen hatten.

Etwas später kehrte er zurück und gab mir eine Fotografie, die vom Körper eines Opfers gemacht worden war. Es war das Bild von Paul Raney aus Toronto und mir, das wir zusammen aufgenommen hatten! Armer Raney! Er war der beste Freund, den ich hatte, und einer der besten und mutigsten Männer, die jemals in Frankreich gekämpft haben!

Er war es, wie ich viel später erfuhr, der, als ich als vermisst gemeldet wurde, meine Sachen kontrolliert hatte und sie mit einer unterschriebenen Denkschrift zurück nach England geschickt hatte – die sich nun in meinem Besitz befindet. Armer Kerl, er erkannte zu dem Zeitpunkt nicht, dass er einen oder zwei Tage später in seinen letzten heroischen Kampf verwickelt werden würde, mit mir als hilflosem Zuschauer!

Derselbe deutsche Offizier, der mir die Fotografie gebracht hatte, zeichnete mir auch eine Karte mit dem exakten Ort, an dem Raney in Flandern beerdigt wurde. Ich schützte sie sorgfältig während all meinen späteren Abenteuern und übergab sie schließlich seinem Vater und seiner Mutter, als ich sie in Toronto besuchte, um die schwerste und traurigste Pflicht zu erfüllen, die mir aufgetragen worden war – ihnen in Person die Nachricht über den Tod des armen Paul zu überbringen.

Der andere britische Pilot, der abgestürzt war, war ebenfalls von meiner Schwadron und ein Mann, den ich gut kannte – Lieutenant Keith aus Australien. Ich hatte ihm nur ein paar Stunden vor dem Start zu meinem eigenen desaströsen Flug ein Bild von mir selbst gegeben. Er war einer der Starpiloten unserer Schwadron und war davor in vielen aussichtslosen Kämpfen gewesen, aber dieses Mal waren die Chancen gegen ihn zu groß gewesen. Er hatte einen großartigen Kampf gemacht und er gab so viel, wie er einsteckte.

Die nächsten beiden Tagen vergingen ereignislos und ich wurde dann zur Geheimdienstabteilung der deutschen Fliegertruppen gebracht, die sich etwa eine Stunde vom Krankenhaus entfernt befand. Dort blieb ich zwei Tage, in denen sie mir tausend und eine Frage stellten. Während ich dort war, übergab ich ihnen die Nachricht, die ich im Hotel geschrieben hatte, und fragte, ob sie sie von einem ihrer Flieger auf unserer Seite der Linien abwerfen könnten.

Sie fragten mich, wo ich sie abgeworfen haben wolle – vielleicht dachten sie, ich würde die Position meines Aerodroms verraten –, aber als ich lächelte und meinen Kopf schüttelte, bestanden sie nicht mehr auf einer Antwort.

»Ich werfe sie über —— ab«, sagte einer der Männer und nannte mein Aerodrom, was mir zeigte, dass ihre Fliegertruppen beim Sammeln von wertvollen Geheimdienstinformationen genauso effizient waren wie andere Branchen des Militärs.

Und genau hier möchte ich sagen, dass ich, je mehr ich den Feind kennenlernte, desto mehr verstand, wie schwierig die Aufgabe war, ihn in die Pfanne zu hauen. In allen meinen folgenden Erlebnissen wurde mir die Tatsache beigebracht, dass immer noch eine Menge Kampfeslust in den Hunnen steckt. Wir werden den Krieg letztendlich gewinnen, wenn wir nicht aufhören, den falschen Verdacht zu schöpfen, dass der Hunne bereits fertig ist, um am Boden zu liegen.

Die Fliegeroffiziere, die mich befragten, waren extrem begierig, alles darüber herauszufinden, welche Rolle Amerika im Krieg spielen würde, aber letztendlich kamen sie, nachdem sie die Informationen hatten – oder besser: dabei gescheitert waren, Informationen von mir zu erhalten –, zum Entschluss, dass mich Amerika nicht sehr tief ins Vertrauen genommen hatte.

Jedenfalls gaben sie mich wegen schlechter Arbeit auf und ich wurde zum Offiziersgefangenenlager nach Courtrai, Belgien, gesandt.

Конец ознакомительного - фото 4 Den Hunnen überlisten - фото 5 Конец ознакомительного фрагмента Текст предоставлен ООО ЛитРес Прочитайте - фото 6

Конец ознакомительного фрагмента.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Den Hunnen überlisten»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Den Hunnen überlisten» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Den Hunnen überlisten»

Обсуждение, отзывы о книге «Den Hunnen überlisten» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x