Pat O'Brien - Den Hunnen überlisten

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Pat O'Brien erzählt in diesem Erlebnisbericht über seine kurze Karriere als Flieger im Dienste des Britischen Royal Flying Corps. Als Kampfflieger flog O'Brien Einsätze über der Front und wurde nach kurzer Zeit abgeschossen. Er erzählt von seinem Aufenthalt in einem deutschen Krankenhaus, einem Offiziersgefangenenlager und der darauffolgenden entbehrungsreichen und zweiundsiebzig Tage währenden Flucht durch Deutschland, Luxemburg und das besetzte Belgien, um die sicheren Niederlande zu erreichen. O'Briens Erlebnisbericht ist ein interessantes Stück Geschichte, das nicht nur vom Leid eines Mannes erzählt, sondern auch vom Leid der Bevölkerung des besetzten Belgiens und davon, wie sich der Erste Weltkrieg auf das Leben der einfachen Leute in Belgien auswirkte.

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Ich war ein Kriegsgefangener!

IV Gestutzte Flügel Das Krankenhaus in dem ich mich am Morgen nach meiner - фото 3

IV

Gestutzte Flügel

Das Krankenhaus, in dem ich mich am Morgen nach meiner Gefangennahme wiederfand, war ein geziegeltes Privathaus, sehr niedrig und nicht wirklich als Krankenhaus geeignet. Es war offensichtlich wegen des großen Vorstoßes, der zu dieser Zeit des Jahres stattfand, erst seit ein paar Tagen genutzt worden und würde wahrscheinlich wieder verlassen werden, sobald sie einen besseren Ort gefunden hatten.

Alles in allem besaß das Haus vier Zimmer und einen Stall, der bei Weitem der größte Raum war. Wenngleich ich niemals in diesen ‚Flügel‘ geschaut habe, wurde mir gesagt, dass er ebenfalls mit Patienten gefüllt war, die auf Betten aus Stroh auf dem Boden verteilt lagen. Ich weiß nicht, ob es sich dabei um Offiziere oder Soldaten gehandelt hat.

Das Zimmer, in dem ich mich wiederfand, bestand aus acht Betten, drei davon waren von verwundeten deutschen Offizieren belegt. Die anderen Zimmer, wie ich mir vorstelle, hatten dieselbe Anzahl an Betten wie meines. Es gab hier keine Krankenschwestern des Roten Kreuzes, nur Krankenpfleger, da dies ein Notfallkrankenhaus war, das sich für die Krankenschwestern zu nah an der Feuerlinie befand. Die Krankenpfleger waren keine alten Männer, noch waren sie junge Buben, die ich erwartet hatte, sondern junge Männer in der Blütezeit ihres Lebens, die offensichtlich Medizinstudenten waren. Ein oder zwei von ihnen sprachen, wie ich bemerkte, Englisch, aber aus irgendeinem Grund sprachen sie nicht mit mir. Vielleicht war ihnen das vom verantwortlichen Offizier verboten worden.

Zusätzlich zur Schusswunde in meinem Mund hatte ich eine Schwellung von der Stirn bis zum Hinterkopf, die beinahe so groß war wie mein Schuh – und damit meine ich beträchtlich. Ich konnte mich nicht einen Zoll bewegen, ohne starke Schmerzen zu erleiden, und als mir der Arzt sagte, dass ich keine gebrochenen Knochen hätte, wunderte ich mich, wie sich jemand fühlen würde, der welche hatte.

Deutsche Offiziere besuchten mich an diesem Morgen und sagten mir, dass meine Maschine aus einer Höhe von acht- und neuntausend Fuß trudelnd heruntergestürzt sei und sie die Überraschung ihres Lebens erlebt hätten, als sie entdeckt hatten, dass ich nicht in Stücke geschlagen war. Sie mussten mich aus meiner Maschine schneiden, die mit Löchern überzogen war und in Stücke zertrümmert worden war.

Ein deutscher Arzt entfernte die Kugel aus meinem Hals, und das Erste, was er mir sagte, als ich zu mir kam, war: »Sie sind Amerikaner!«

Es war nutzlos, es abzustreiten, denn die metallene Identifikationsscheibe an meinem Handgelenk trug die Inschrift: »Pat O’Brien, U. S. A. Royal Flying Corps«.

Obwohl ich starke Schmerzen hatte, bestand der Arzt, der perfektes Englisch sprach, auf einer Konversation mit mir.

»Sie mögen als Sportsmann in Ordnung sein«, erklärte er, »aber Sie sind trotzdem ein verdammter Mörder, weil Sie hier sind. Ihr Amerikaner macht bei dieser Sache mit, bevor Amerika dem Krieg beitritt, und seid deshalb nicht besser als gewöhnliche Mörder, und ihr solltet ebenso behandelt werden!«

Die Wunde in meinem Mund machte es unmöglich, ihm zu antworten, und ich erlitt solche starken Schmerzen, dass es egal war, was er sagte, er konnte mich damit nicht verletzen.

Er fragte mich, ob ich einen Apfel wolle! Ich hätte genauso gut einen Ziegel fressen können.

Als er keine Antwort von mir erhielt, ging er angewidert fort.

»Sie müssen sich keine Sorgen mehr machen«, erklärte er, »für Sie ist der Krieg vorbei!«

Mir wurde später am Tag etwas Brühe gegeben und als ich damit begann, meine Gedanken zu sammeln, wunderte ich mich, was meinen Kameraden in dem Scharmützel passiert war, das für mich so desaströs geendet hatte. Als ich damit begann, meine Notlage zu begreifen, war ich weniger um meinen gesundheitlichen Zustand besorgt als über die Tatsache, dass der Arzt mir erklärte hatte, dass der Krieg für mich vorbei sei. Ich hatte nur kurze Zeit an ihm teilgenommen und nun war ich bis zum Ende des Kriegs ein Gefangener!

Am nächsten Tag kamen einige deutsche Fliegeroffiziere und besuchten mich, und ich muss sagen, dass sie mich mit großer Rücksicht behandelten. Sie erzählten mir von dem Mann, den ich abgeschossen hatte. Sie sagten, dass er ein Bayer und ein sehr guter Pilot gewesen sei. Sie gaben mir seinen Hut als Souvenir und beglückwünschten mich zu dem Kampf, den ich geschlagen hatte.

Mein Helm, der aus weichem Leder bestand, war von vorne bis hinten von einer Patrone einer Maschinenkanone durchschnitten worden, und sie untersuchten ihn mit großem Interesse. Als sie mir meine Uniform brachten, fand ich heraus, dass der Stern von meinem Rangabzeichen auf meiner rechten Schulterschlaufe sauber weggeschossen worden war. Bei dem auf der linken Seite fragten sie mich, ob sie ihn als Souvenir behalten dürften, ebenso mein R.F.C.-Abzeichen, das ich ihnen überließ. Sie erlaubten mir, meine »Flügel« zu behalten, die ich auf der linken Brust trug, da ihnen bewusst war, dass dies der stolzeste Besitz eines britischen Fliegeroffiziers war.

Ich denke, dass ich richtig liege mit der Annahme, dass die einzige Ritterlichkeit in diesem Krieg auf deutscher Seite der Gräben von den deutschen Fliegertruppen gezeigt wurde, die aus den besten Deutschen bestand. Sie wiesen mich darauf hin, dass ich und meine Kameraden nur für die Liebe zum Kampf kämpften, während sie zur Verteidigung ihres Landes kämpften, aber trotzdem sagten sie, dass sie uns für unseren Sportsgeist bewunderten. Ich hatte das Bedürfnis, zu fragen, ob das Abwerfen von Bomben auf London und das Töten von so vielen unschuldigen Leuten auch zur Verteidigung ihres Landes gehöre, aber ich war weder in der Position noch in der Verfassung, zu diesem Zeitpunkt einen Streit zu beginnen.

Am selben Tag wurde ein deutscher Offizier ins Krankenhaus gebracht und wurde auf die Liege neben meiner gelegt. Natürlich blickte ich beiläufig zu ihm herüber, aber ich schenkte ihm zu dieser Zeit nur wenig Aufmerksamkeit. Er lag dort drei oder vier Stunden, bevor ich einen richtigen Blick auf ihn warf. Ich war mir sicher, dass er kein Englisch sprach, und natürlich sagte ich daher nichts zu ihm.

Einmal, als ich in seine Richtung blickte, waren seine Augen auf mich gerichtet und er sagte recht sarkastisch: »Was zur Hölle schauen Sie so?«, und dann grinste er. Zu diesem Zeitpunkt begann ich nur ein paar Worte zu sagen – meine Wunde machte es sehr schwer, zu sprechen –, aber ich sagte genügend, damit er verstand, was ich hier machte und warum ich hier war. Offensichtlich hatte er meine Geschichte von anderen gehört, doch er sagte, dass es zu schade sei, dass ich mir nicht das Genick gebrochen hätte, da er sowieso nicht viel Sympathie für die Fliegertruppen hege. Er fragte, aus welchem Teil von Amerika ich komme, und ich sagte ihm: »Kalifornien.«

Nach ein paar weiteren Fragen erfuhr er, dass ich aus San Francisco kam, und fügte zu meinem Elend hinzu: »Wie wäre es denn mit einem guten, saftigen Steak aus dem Hofbräu?« Natürlich sagte ich ihm, dass er damit »ins Schwarze treffen« würde, aber ich dachte, dass mein Mund jetzt kaum in der Lage wäre, es zu essen. Ich fragte ihn natürlich, was er über das Hofbräu wisse, und er antwortete: »Ich gehörte viele Jahre dazu und ich sollte alles darüber wissen.«

Danach wurde dieser deutsche Offizier recht kumpelhaft – na, soweit ich kumpelhaft mit dem Feind werden konnte – und wir verbrachten viele gute Stunden über die Tage, die wir in San Francisco verbracht hatten, und mehrmals erwähnte einer von uns in dieser Unterhaltung einen bekannten Kalifornier oder einen kleinen Vorfall, der dort passiert war, mit dem wir beide vertraut waren.

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