Nick Hermanns - In der Hitze Havannas

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Robert Decker hat sein bisheriges Leben als Fotograf in München verbracht. Jetzt, mit Anfang 60, lebt er in Venice Beach bei Los Angeles, wo er ein Strandhaus geerbt hat. Er ist mit Hannah, einer Psychotherapeutin, verheiratet, jedoch leben die beiden seit seiner Übersiedlung in die USA getrennt. Die Ehe kriselt.
Robert (Bob) ist seit kurzem als Partner bei T&T Investigations eingestiegen, einem Ermittlerteam, das neben ihm noch aus Tyler Franklin und Tim McCullam, sowie Betsy, der Büroleiterin besteht. Tyler und Tim sind auch privat ein Paar.
Bob wird in seinem Haus überfallen und zusammengeschlagen, weil er im Besitz eines Fotos sein soll, das einen prominenten Politiker in Schwierigkeiten bringen würde. Er selbst weiß allerdings überhaupt nicht, worum es dabei geht. Er gerät in ernste Schwierigkeiten, als er, zusammen mit seinen Partnern und Mag, einer Polizistin des LAPD der Wahrheit auf die Spur kommt.
Zur gleichen Zeit wird T&T beauftragt, den verschwundenen Ehemann einer wohlhabende Klientin aufzuspüren. Die Fährte führt nach Havanna, und Bob reist dorthin, um ihn zu suchen. Der Fall nimmt im Laufe seines Aufenthalts auf Kuba einige überraschende Wendungen, bis sich schließlich herausstellt, dass alles ganz anders ist, als vermutet.

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Vor rund einem Jahr hatten sie für eine Beschattung einen erfahrenen Fotografen gesucht und waren von einem gemeinsamen Bekannten an mich verwiesen worden. Seitdem hatte ich immer wieder mal für die beiden gearbeitet, mich im Laufe der Zeit mit ihnen angefreundet und war schließlich vor drei Monaten als Partner bei ihnen eingestiegen. Dass wir ohnehin schon zusammen arbeiteten und die Tatsache, dass dem Büro die Summe, mit der ich mich einkaufte, ganz gelegen kam, hatte unser aller Entscheidung einfach gemacht.

Ich liebte die Jungs.

George stupste mich an.

„OK, Strandspaziergang, mein Alter.“

George lächelte vorne und wedelte hinten.

Ich griff mir eins seiner Kacktütchen, während George bereits die Treppe zum Garten hinunter stürmte und aufgeregt am Tor wartete. Ich schob die Terrassentür zu und folgte ihm. Allerdings stopfte ich mir vorher meinen stupsnasigen .38er Colt in den Bund meiner Jeans und ließ das Hemd locker darüber hängen. Bob, der coole Revolverheld. Toll. Ich wusste ja gerade mal ungefähr, wie das Ding funktionierte.

***

Um genau neun Uhr klingelte bei T&T Investigations das Telefon. Eigentlich hatte Tyler gemeint, dass die Detektei mit meinem Eintritt in die Firma nun TT&B heißen müsse, aber ich hatte ihn davon überzeugt, das T&T erstens besser klang, zweitens schon in der Branche bekannt war und es drittens keine so geniale Idee wäre, schon im Firmennamen auf einen illegal in den USA lebenden Ausländer hinzuweisen. Musste ja nun nicht wirklich sein.

Betsy, unsere treue Seele meldete sich mit „T&T Investigations, guten Morgen. Wie können wir Ihnen helfen?“

„Catherine Remington. Ich möchte so bald als möglich einen Termin bei Ihrem besten Ermittler. Am besten noch heute.“

Betsy studierte sorgfältig den für diesen Tag komplett leeren Terminkalender. „Einen kleinen Moment bitte, ich werde sehen, ob Mr. Franklin Sie heute noch einschieben kann. Warten Sie, er kommt gerade ins Büro.“

Sie deckte die Sprechmuschel mit der Hand ab und wandte sich zu Tyler, der gerade seine Jacke an die Garderobe gehängt hatte und sich nun einen Kaffee eingoss. „Eine Catherine Remington. Klingt reich, weiß und schnöselig.“

Tyler machte Betsy ein Zeichen, den Hörer weiter zu reichen und meldete sich. „Tyler Franklin von T&T Investigations. Was kann ich für Sie tun, Misses Remington?“

„Sie müssen meinen Mann finden, Oliver Remington, er ist seit drei Tagen verschwunden. Und: ja ich habe schon alle Bekannten und Freunde angerufen, niemand weiß etwas. Und nein: ich habe die Polizei nicht verständigt. Ich würde das Ganze aus verschiedenen Gründen gerne diskret behandelt wissen.“

„Ich könnte ihnen einen Termin heute gegen elf Uhr anbieten, Misses Remington. Wäre das für Sie Ordnung? Und könnten Sie bitte alle relevanten Unterlagen, vor allem ein paar aktuelle Bilder, mitbringen?“

„Gut. Ich werde pünktlich bei Ihnen sein. Danke, Mister Franklin.“

„Sehr gerne. Wir werden tun, was immer wir können.“

Tyler legte auf.

„Du kannst ja richtig seriös und gebildet klingen”, sagte Betsy.

„Ich bin richtig seriös und gebildet, meine Gute”, näselte Tyler.

„Hmmmm”, murmelte Betsy.

***

Gegen zehn Uhr traf auch Tim in der Firma ein. Wie nicht anders zu erwarten, trug er ausgefranste, verblichene und etwas zu weit geratene Chinos, ein Feinripp-Unterhemd und ein verschwenderisch mit Orchideen bedrucktes Hawaiihemd in Gelb-, Orange- und Rottönen. Dazu ziemlich strapazierte navyblaue Chucks und einen leichten Sonnenbrand auf der Nase. Betsy schaute über ihre Lesebrille und schüttelte leise den Kopf.

„Du fährst heute in Urlaub, nehme ich an?“

Tim grinste.

„Heute war ich ganz früh wach und die Wellen waren so toll, und da wir heute ohnehin nix zu tun haben...“

„Falsch, mein Lieber. In einer Stunde kriegen wir hochherrschaftlichen Besuch von einer reichen Lady. Du ziehst Dich also besser gleich um. Oder gehst wieder surfen.“

Tyler steckte den Kopf aus seiner Bürotür, und hielt sich abwehrend die Hände vor die Augen, als er Tim sah.

„Das geht gar nicht, Partner! Zum einen sowieso nicht. Und heute erst recht nicht. Du hast Glück, dass du mir heute früh entwischt bist, als ich noch zu müde war, um deinen Aufzug zu kontrollieren. Oder fährst Du heute in Urlaub?“

Tim verdrehte die Augen.

„Das war Betsys Text. Die Wellen heute morgen... Ach egal. Geh ich halt wieder. Ich wusste ja nicht, dass wir heute ernstlich was zu tun haben würden.“

„Mit so etwas zu rechnen, wäre vielleicht im Geschäftsleben nicht ganz verkehrt. Und jetzt raus hier. Ich habe um elf einen Termin, danach treffen wir uns bei Humberto’s zum Essen.“

Tyler warf ihm Kusshand zu und schloss seine Tür.

„Was hat er denn?“, fragte Tim.

„Recht”, sagte Betsy.

***

Misses Remington war exakt um drei Minuten nach Elf da. Betsy begrüßte sie, bot ihr einen Kaffee an („Danke, aber ein stilles Mineralwasser wäre wunderbar“) und bat sie, Platz zu nehmen und einen Moment zu warten. Sie setzte sich auf den Rand eines unserer todschicken Bauhausstühle, auf deren Anschaffung Tyler kürzlich bestanden hatte – er hatte einen ausgeprägten Hang zu europäischem Design –, und stellte ihr Chanel-Täschchen auf ihre Knie.

Klienten ein Weilchen warten zu lassen, gehörte zur Firmenphilosophie. Wir versuchten strikt, den manchmal nicht ganz verkehrten Eindruck zu vermeiden, wir hätten zu viel Zeit.

Nach fünf Minuten führte Betsy sie schließlich in Tylers Büro, wo es Caroline Remington nur unvollkommen gelang, ihre Irritation zu verbergen, als sie Tyler sah, groß und vor allem schwarz, der um seinen Schreibtisch herum kam und ihr seine Hand darbot.

Sie ergriff sie zögernd und setzte, als Tyler sie amüsiert ansah, zu einer Erklärung an. „Ich dachte nicht, dass Sie... ähhh.... so groß sind und...“

„Bitte nehmen Sie Platz, Misses Remington“, erwiderte Tyler, ohne auf ihren Fauxpas einzugehen. „Hat Ihnen meine Mitarbeiterin schon etwas zu trinken angeboten?“

„Danke, ich hatte ein Glas Wasser. Darf ich mir eine Zigarette anzünden?“

Tyler nickte und holte einen schweren, dunkelblauen Ascher aus Murano-Glas aus dem Regal neben seinem Schreibtisch, während sie sich eine lange, schlanke Zigarette entzündete. Tyler registrierte, dass das Feuerzeug ein massiv goldenes Dupont war. Sie inhalierte tief und blies den Rauch zur Seite. Es klang wie ein Seufzer.

Tylers Augen wanderten über die elegante Erscheinung von Catherine Remington. Es war nicht nur das Dupont – alles an ihr sagte: ich habe Geld und Stil. Sie war recht groß, sehr schlank mit blonden Haaren. Typ Grace Kelly. Tyler schätzte sie auf Mitte dreißig.

„Erzählen Sie, Misses Remington. Was ist geschehen?“

Sie atmete hörbar ein und aus und begann zu erzählen.

***

Gegen Mittag setzte ich mich in meinen 86er Buick Century Station, ein nahezu sechs Meter langes Monster von einem Kombi, das ich gleich nach meiner Ankunft in den USA für einen Spottpreis von einem alten Herren gekauft hatte. Der Wagen war zu schwer, soff zu viel und passte nicht mehr so richtig in die Zeit – ach Gott... wir hatten so viel gemeinsam. Anders als ich war er aber in einem makellosen Zustand mit seinem glänzenden weißen Lack und den Seitenverkleidungen aus Holzimitat.

George legte sich seufzend in den Fußraum auf der Beifahrerseite und begann nahezu umgehend zu schnarchen, während ich den großen Wagen rückwärts durch das hintere Gartentor auf die schmale Straße bugsierte, die ins Zentrum von Venice Beach führte. Falls irgendwelche schurkischen Kerle den Plan gehabt haben sollten, mich zu beschatten, so hatten sie mit dieser Straße ernstlich Pech. Links wie rechts galt ein striktes Halteverbot, und darüberhinaus war sie so schmal, dass sich regelmäßig Autos stauten, wenn die Post oder die Müllabfuhr an den Straßenrand gequetscht hielten. Dann passte allenfalls noch ein Smart vorbei, aber kein ernst zu nehmendes Auto. Von meinem Buick ganz zu schweigen.

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