Alexander Mosca Spatz - Pfad des Feuers

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Pfad des Feuers: краткое содержание, описание и аннотация

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Hundert Jahre ist es her, dass der Letzte Herrscher die Menschheit durch den Krieg gegen die Vampire führte und diese vollständig ausgelöscht wurden. Hundert Jahre ist es her, dass er sich daraufhin zum neuen Gott ausrief und seitdem unangefochten über das Land herrscht, bis eines Nachts einer seiner Priester grausam ermordet in der Kirche aufgefunden wird. Gleichzeitig beginnen sich die Überfälle zu häufen und Gerüchte einer Rebellion herrschen unter dem Volk. Die Paladine des Ordens unter der Führung von General Aaron haben nur wenig Zeit, dem Mord auf den Grund zu gehen und schicken sich damit an, das dunkle Geheimnis des Letzten Herrschers und dessen Sieges über die Vampire zu lüften.

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Mit einem Schrei sprang Godric weg von der Tür, hetzte zur Statue des Letzten Herrschers die Stufen hinauf und kauerte sich zu Füßen der Statue zusammen. Er sandte ein Stoßgebet gen Himmel und sah sich hilfesuchend um; seine Glieder fingen nun ebenfalls an zu frieren, Eis bildete sich auf seinen Gewändern und jede seiner Bewegungen knirschte, seine Wirbel und Gelenke knackten.

Erst jetzt fiel ihm auf, dass seit langem kein Blitz mehr explodiert war, das Trommeln und Prasseln des Regens hatte aufgehört; selbst das Heulen des eisigen Windes war verstummt, als hätten diese Naturgewalten etwas ... anderem Platz gemacht. Es herrschte Totenstille, ähnlich einem Friedhof.

Zischend ballte er seine zitternden Hände zu Fäusten und suchte verzweifelt nach einem Ort, der nicht in Eisblumen aufging. Sein Blick blieb an dem Beichtstuhl hängen und er seufzte erleichtert, als er sah, dass die Eiskruste um den Beichtstuhl einen Bogen zu machen schien.

Er spähte noch ein letztes Mal zum Eingang der Kirche, abwägend, ob er es riskieren sollte, panisch zum Eingang der Kirche zu rennen und dann in die stürmische Nacht zu fliehen. Doch als er die Dunkelheit sah, die dort am Eingang herrschte und das Echo seines Rufes förmlich verschluckte, entschied er sich, die seitlichen Stufen hinab zu springen, auf dem die Statue des Letzten Herrschers und die drei Säulen ruhten. Von dort sprintete er auf den Beichtstuhl zu.

Eisige Kälte packte seine Brust und schien sich von innen nach außen auszubreiten als vergehe er langsam von innen! Endlich kam er beim Beichtstuhl an, griff nach der Klinke und drehte sie; es klickte leise.

„Verflucht!“, schrie Godric auf, warf sich gegen die verschlossene Tür, während die Kälte sich um ihn herum immer weiter ausbreitete.

Was immer hier vor sich geht, es ist dunkle Magie und mächtige noch dazu! Der Erzbischof selbst schützt diese heiligen Hallen mit seiner Kraft und doch schafft diese Kälte es, sich durch jeden Verteidigungszauber zu fressen! Ich muss hier raus!

Mit letzter Kraft warf er sich ein letztes Mal gegen die Tür des Beichtstuhls, rutschte an dem harten Holz hinab und ließ sich kraftlos zu Boden sinken; er atmete schwer.

Seine Brust hob und senkte sich, sein Atem ging flach und Godric fuhr sich mit der Hand durch das lange graue Haar, rieb sich das faltige Gesicht und seine knorrigen Finger begannen noch heftiger zu zittern als zuvor. Langsam kamen die Eisblumen zum Stillstand, hielten kurz vor Godrics Stiefeln inne und verfestigten sich knirschend. Verwundert rappelte Godric sich auf und griff nach dem magischen Amulett, das um seinen Hals baumelte; er hatte all seine magischen Kräfte verloren, doch dafür hatte er sich eine andere Quelle besorgt – er wusste, dass es gefährlich war.

Sollte der Erzbischof herausfinden, dass er eine andere magische Quelle verwendete, so würde das seinen Tod bedeuten.

Aber wenn ich es nicht tue, könnte das genauso mein Ende sein!, schoss es Godric plötzlich durch den Kopf.

„Pater!“

Godrics Hand erstarrte und seine Fingerknöchel traten weiß hervor, als seine Finger sich unwillkürlich noch fester um seine Roben klammerten; langsam drehte er sich um.

Da war niemand! Die Kirche war immer noch so leer, wie zu Anbruch der Nacht und doch hallte die eisige, kalte Stimme noch von den Wänden wider.

Godric schloss kurz die Augen.

Ich weiß nicht, was du bist, oder was du willst … aber ich werde mich nicht kampflos ergeben. Der Erzbischof wird mich töten, wenn er es herausfindet, doch ich werde nicht einfach so aufgeben, wenn ich noch auf mein letztes Ass zurückgreifen kann.

Godric ging tief in sich, spürte die sanfte Flamme der Magie in sich brennen und fachte das Feuer an bis es zu einem tobenden Sturm wurde. Es knisterte laut und als Godric seine Augen wieder öffnete, hielt er einen flammenden Feuerball in Händen.

Augenblicklich wich die Eisdecke von ihm zurück, bildete einen im Licht des Feuers glühenden Eiskreis um ihn, als fürchteten die Eiskristalle sich vor dem Feuer. Ein Lächeln huschte über Godrics Züge und er trat vor den Altar, breitete die Arme etwas aus, so dass der Feuerball fauchend größer wurde.

Das Licht des Feuerballs vertrieb die drückende Dunkelheit, die Wärme umschlang ihn fast völlig, die eisige Kälte fiel von ihm ab.

„Ich bin hier!“, antwortete Godric, bemüht, seine Stimme ruhig und selbstsicher klingen zu lassen.

Mit zusammengekniffenen Augen suchte er die Haupthalle ab, dann die Seitenflügel.

Komm endlich raus, du elender …!

Godric brachte den Gedanken nicht zu Ende, erstarrte und seine Hände über dem Feuerball zuckten nervös.

Eine Gestalt kniete hinter der vordersten Bankreihe in Gebetsposition.

Ein schwerer Mantel fiel ihr um die Schultern, den Flügeln eines schwarzen Raben gleich und eine Kapuze verdeckte das Gesicht vollständig. Dort, wo es sich befinden sollte, befand sich eine schwarze Leere, nicht einmal das Licht des Feuerballs in Godrics Händen vermochte einen Blick auf das Gesicht zu ermöglichen. Langsam erhob die Gestalt sich; die helle Eisdecke schien sie nicht zu stören.

„Es schickt sich nicht, in einer Kirche die Kapuze anzubehalten“, knurrte Godric bedrohlich und die Falten seines Gesichts gruben sich noch tiefer, als er die Augen zu funkelnden Schlitzen verzog.

Die Gestalt blieb stehen und legte den Kopf schief, als warte sie auf etwas; dann deutete sie mit einer beiläufigen Bewegung auf den Feuerball.

„Mit den Feuerzaubern verhält es sich genauso, habe ich gehört“, erwiderte sie schließlich und Godric zischte leise, drohte den Feuerball zu werfen – der Fremde rührte sich nicht.

„Wer seid Ihr?“, verlangte Godric zu wissen und trat nervös einen Schritt zurück.

Ihn scheint der Feuerball nicht zu kümmern! Beim Letzten Herrscher, wer ist das?

Die Gestalt neigte leicht den Kopf, deutete eine lässige Verbeugung an.

„Ich bin nur eine arme Seele auf der Suche nach einer Beichte, Pater. Etwas Schreckliches ist heute Nacht geschehen. Ich habe hier ein Geschenk als Zeichen meines guten Willens ...“

„Was kann so schlimm sein, dass Ihr das Risiko auf Euch nehmt, nachts durch die Straßen zu laufen. Draußen lauern Banditen und Mörder!“, stieß Godric verächtlich aus.

Die Gestalt lachte leise;

„Und hier lauert das Risiko, nicht das zu finden, was man sucht. Ich kam her auf der Suche nach Erlösung … und begegne Eurer Kälte und der spöttischen Verachtung in Euren Augen, Pater.“

Vorsichtig griff die Gestalt in eine ihrer Manteltaschen und holte etwas Funkelndes hervor, hielt es ins Licht des Feuerballs.

„Das Geschenk“, erklärte die Gestalt und ließ den Ring in ihrer Faust verschwinden.

Godric zog misstrauisch eine Braue in die Höhe, ließ den Feuerball allerdings verlöschen. Die Gestalt warf Godric den Ring zu, der diesen geschickt auffing.

„Und was wollt Ihr beichten?“, fragte der Pater, während er langsam den Blick vom Ring abwandte und seine Aufmerksamkeit wieder auf den Fremden richtete. Die Hände der Gestalt fuhren zu ihrer Kapuze, ergriffen diese und schlugen sie zurück.

Die Augen des Priesters weiteten sich vor Entsetzen, sein Mund öffnete sich zu einem panischen, langgezogenen Schrei. Die blassen Lippen der Gestalt verzogen sich zu einem kalten Lächeln, eine Klinge blitzte auf und der Schrei Godrics hallte noch lange von den hohen Mauern der Kirche wider bis der Schrei langsam zu einem Röcheln verkam, das schließlich erstarb.

„Ich habe einen Priester ermordet!“, flüsterte die Gestalt leise.

Der Wind begann wieder zu heulen …

II

Jemand klopfte! Laut, widerlich und drängend! Mürrisch wandte sich Aaron in seinem Bett, hielt die Augen geschlossen. Es klopfte erneut! Aaron stöhnte leise auf, öffnete die Augen und setzte sich in seinem Bett auf, die Decke um sich wickelnd. Sein schwarzes Haar hing ihm in unordentlichen Strähnen ins Gesicht und seine dunklen Augen funkelten wütend, als es erneut laut klopfte. Seine Frau neben ihm wälzte sich umher, ihre Hand traf die seine.

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