Alexander Mosca Spatz - Pfad des Feuers

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Pfad des Feuers: краткое содержание, описание и аннотация

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Hundert Jahre ist es her, dass der Letzte Herrscher die Menschheit durch den Krieg gegen die Vampire führte und diese vollständig ausgelöscht wurden. Hundert Jahre ist es her, dass er sich daraufhin zum neuen Gott ausrief und seitdem unangefochten über das Land herrscht, bis eines Nachts einer seiner Priester grausam ermordet in der Kirche aufgefunden wird. Gleichzeitig beginnen sich die Überfälle zu häufen und Gerüchte einer Rebellion herrschen unter dem Volk. Die Paladine des Ordens unter der Führung von General Aaron haben nur wenig Zeit, dem Mord auf den Grund zu gehen und schicken sich damit an, das dunkle Geheimnis des Letzten Herrschers und dessen Sieges über die Vampire zu lüften.

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Es war nun sieben Jahre lang her, dass er dem Mädchen den Dolch in die Brust gerammt und sie über den Brunnen gehalten hatte, während sie beide wegen der Symbiose schrien und ihre Klageschreie die Kirche erfüllten. Sieben Jahre, seit er körperlich und seelisch zu einem Krüppel geworden war. Hastig schlug er wieder den Ärmel über seinen Arm und kämpfte die aufsteigende Leere nieder, versuchte das Gefühl der fehlenden magischen Kraft in seinem Inneren irgendwie zu überdecken.

In diesem Augenblick öffnete sich knirschend einer der beiden Torflügel zur Kirche, ein schmaler Lichtkegel fiel hinein, als ein weiterer Blitz am Himmel explodierte. Kurz wurde das Heulen und Donnern des tobenden Sturms übermächtig laut. Godric sprang von dem Brunnenrand auf und trat hinter den drei Säulen hervor, gerade als der Torflügel wieder zugeschoben wurde und krachend zurück in das große Schloss fiel; das Einrasten des großen Riegels verklang in der Kirche und Godric hob überrascht die Brauen, richtete sich zu voller Größe auf und setzte ein gezwungenes Lächeln auf. Seit er degradiert worden war, musste er dem gemeinen Volk die Beichte abnehmen und jede Nacht aufpassen, dass keine Armen und Kranken sich über Nacht in der Kirche einnisteten; wahrscheinlich war wieder ein Obdachloser wegen des Unwetters in die Kirche geflüchtet – nur um von Godric wieder hinaus geworfen zu werden. Das Lächeln verblasste auf seinen Lippen und er setzte einen finsteren Gesichtsausdruck auf, stemmte herrisch die Hände in die Hüften und wartete. Es kam niemand …

Draußen tobte der Sturm einfach weiter, der Regen prasselte weiterhin eintönig gegen die verzierten Fensterscheiben, welche Ausschnitte aus den Schlachten des Letzten Herrschers gegen die Vampire zeigten. Kein Geräusch von Schritten, die sich näherten, niemand, der sich aus dem Dunkel der Kirche schälte und auf ihn zu kam.

Verdutzt kniff Godric die Augen zusammen, spähte in das finstere Zwielicht, versuchte etwas zu erkennen; nichts.

Ich habe doch gesehen wie das Tor aufgegangen ist! Es muss jemand in die Kirche gekommen sein, ich halluziniere doch nicht. Wie ich diese ehrlosen Sünder hasse, vor allem, wenn sie sich in der Dunkelheit verkriechen und meinen, ich fände sie nicht! Elendes Pack, soll der Zorn des Letzten Herrschers sie holen!

Kurz überprüfte er, ob der Zeremonienendolch, den jeder Priester bei sich trug, am richtigen Ort in seinem Ärmel steckte und griff so leise wie möglich nach einem Kerzenständer, überprüfte kurz die Kerzen und schritt die Stufen des Altars hinab, auf das Doppeltor der Kirche zu. Das Echo seiner schnellen, energischen Schritte war das einzige Geräusch innerhalb des Gotteshauses, als er mit einem Schaudern die Fratzen der steinernen Dämonen und Vampire passierte und das flackernde Licht der Kerzen auf die zahlreichen Abbildungen der tiefsten menschlichen Ängste fiel.

Er fühlte sich, als bohrten sich Blicke in seinen Rücken, die Ränge und Bänke hinter ihm füllten sich in seinen Vorstellungen mit den Dämonen und Vampiren, die sich in diesem Moment von den Wänden lösten und …

Godric schüttelte sich leicht und schloss kurz die Augen, atmete tief durch.

Beruhige dich!, beschwor er sich und öffnete die Augen, harrte der Finsternis vor dem Doppeltor. Verwundert fuhr er mit dem Kerzenständer durch die Luft, das rötliche Licht der kleinen Flammen fiel auf die Wandgemälde, das stabile Holztor.

„Ist da jemand?“, rief Godric ins Nichts und trat einige Schritte zurück zwischen die ersten beiden Bankreihen, und musterte skeptisch das Tor. Keine Antwort.

Entweder der Bettler, der sich hinein geschlichen hatte, verstand etwas davon, sich zu verstecken oder der Wind draußen musste so stark gewesen sein, dass er den schweren Torflügel kurz nach innen geweht hatte – aber das war unmöglich! Es musste jemand in der Kirche sein!

„Wer immer du bist, deine Anwesenheit beleidigt die Heiligkeit dieser ehrwürdigen Hallen!“, drohte Godric, laut genug, dass jeder es hätte hören können.

„Das Auge des Letzten Herrschers sieht alles, egal wie gut du dich auch verbergen magst! Ich rate dir also, wer immer du bist, komme heraus und beschwöre nicht den Zorn deines Gottes herauf, der durch meine Adern fließt!“

Godric fachte den winzigen Rest der magischen Kraft in seinem Inneren an und hob die Hand; eine kleine Stichflamme schoss aus seiner Hand in die Dunkelheit, eine Lichtzunge fiel auf die Reihen der Bänke und in die Ecken, in die sich die Armen bevorzugt verkrochen, bevor sich die Flammen wieder auflösten und Godric seine Hand wieder senkte.

Godric wollte gerade abfällig schnauben, als plötzlich der Sturm draußen wütend brüllte und ihn einen Schritt zurückweichen ließ. Er hob schützend eine Hand vor das Gesicht, als aus dem Nichts eine kräftige Windböe kam und ihm den Kerzenständer aus der Hand riss; die Kerzen erloschen sofort, das heiße Wachs zischte auf dem Marmorboden, der goldene Kerzenständer landete klirrend auf dem Boden und rollte zwischen die hölzernen Bänke.

Godric ging in die Knie, kauerte sich hinter einer Bank in Deckung, wirbelte blitzschnell herum und blickte in die Richtung, aus der die Windböe gekommen war.

Unmöglich! Die ganze Kirche besteht aus massivem Stein! Hier drinnen darf es keinen Wind geben!

Vorsichtig erhob Godric sich, hielt sich jedoch immer noch geduckt und eilte unsicheren Schrittes zum Altar zurück, warf dabei nervöse Blicke über seine Schultern nach hinten; die Kirche lag immer noch verlassen vor ihm da, es war rein gar nichts zu sehen.

Ich weiß nicht, was hier los ist, aber ich werde keinen Moment länger hier bleiben! Soll mich der Erzbischof später bestrafen, wenn er erfährt, dass ich gegangen bin. Alles ist besser als das hier …

Godric lief an den drei Säulen vorbei, ignorierte den metallenen Geruch des Blutes und bog in einen Seitenflügel der Kirche ab, hielt auf die Tür zur Sakristei zu, wo Priester und Messdiener sich umzogen und auf die Opferungen vorbereiteten. Auf der anderen Seite lag der Beichtstuhl, wo dem Opfer im Namen des Letzten Herrschers alle Sünden vergeben wurden, bevor es starb.

An der Tür zur Sakristei angekommen, wischte Godric sich die schweißnassen Hände an seiner Priesterrobe ab, griff in eine kleine Tasche darin und suchte fieberhaft nach dem Schlüssel.

Seine Finger schlossen sich um nichts. Nervös spähte er über seine Schulter zurück, suchte nach …

Ja, wonach suche ich eigentlich? Ich weiß es gar nicht!

Mit einem Schnauben zog er an dem Stoff in der Innenseite der Tasche, kramte nach seinem Schlüssel, doch da war nichts.

Godric fluchte leise, riss die Hand aus der Tasche und griff nach der Klinke, rüttelte an ihr und beinahe hätte er erschrocken aufgeschrien. Das Metall der runden Klinke war eiskalt!

Er prallte von der Tür zurück, starrte ungläubig die Klinke und dann seine Hand an; sie hatte leichte Verbrennungen durch die Kälte erlitten und der Schweiß an seiner Hand begann langsam zu gefrieren. Jetzt erst bemerkte er, dass sein Atem kondensierte. Er hauchte sich auf die verletzte Hand.

Was im Namen des Letzten Herrschers … ?

Zögerlich drehte Godric sich um und seine Augen weiteten sich entsetzt.

Eisblumen bildeten sich an den Steinwänden, krochen die Holzbänke entlang und er wich zurück, prallte mit dem Rücken an die schwere Holztür zur Sakristei und presste sich daran, als könne er rückwärts durch die Tür hindurchgehen. Knirschend breitete sich das Eis aus, die dunklen Bänke wurden weiß. Erneut fegte ein kalter Wind durch die Kirche und Godrics Rücken wurde plötzlich eiskalt. Sofort löste er sich von der Tür und starrte das Eis entgeistert an, seine Kinnlade klappte fassungslos nach unten. Eiskristalle bildeten sich auf dem dunklen Holz, die Türklinke knirschte leise, als sie ebenfalls vereiste.

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