Christine Boy - Sichelland

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Das Sichelvolk ist in den Krieg gezogen. Sie wollen Rache üben, einen Verräter stellen und eine tödliche Gefahr abwenden, die dem sagenumwobenen Stamm der Batí droht. Noch einmal muss Lennys das Reich Cycalas verlassen, aber im Süden warten nicht nur die Erzfeinde Zrundirs. Wird der Weg, der vor so langer Zeit im Nebeltempel begann, nun endlich ein Ende finden? Wird die Schuld, die so viele vor dreizehn Jahren auf sich geladen haben, endlich beglichen? Oder ist es einer der Flüche, die auf den Sichelländern lasten, dass manche Schlachten niemals endgültig geschlagen werden können?

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Als die Shaj der Nacht von dem Steinblock, auf dem sie geruht hatte, herunterrutschte, knickte sofort ihr Bein unter dem stechenden Schmerz ein. Sie kannte sich gut genug, um zu wissen, wie ernst eine Verletzung zu nehmen war oder nicht. Noch einmal versuchte sie vorsichtig, das Knie zu belasten. Es war mehr als unangenehm, aber nicht unmöglich.

Rahor, der als erster in ihre Richtung sah, runzelte die Stirn, als Lennys auf sie zu hinkte.

„Das sieht nicht gut aus.“

Aber sie beachtete seinen Einwand nicht und schaute hinab zu den Sümpfen.

„Wir müssen darauf gefasst sein, dass es noch mehr solcher Angriffe geben wird. Das hier war nur ein kleiner Vorgeschmack. Lasst uns diese Gegend schnell hinter uns bringen, ich will lieber auf festem Boden kämpfen.“

Kurz darauf waren auch Karuu und Faragyl aus dem Schlaf geholt. Wie alle Cas – außer Haz-Gor, Zom und Balman – waren auch sie Batí, die des nachts reichlich die Kelche gefüllt hatten und nun mit den Nachwirkungen kämpften. Sehr bald schon konnte sie das nicht mehr beeinträchtigen, allein der lange Verzicht brachte ihre Wahrnehmung noch etwas durcheinander.

Grinsend nickte Haz-Gor zu den Toten hinüber.

„Ein Festmahl ist angerichtet. Ein Paradies für die Krähen.“

„Sollen sie ihnen die toten Augen aushacken.“ meinte Lennys gleichgültig und rief dann ein knappes Kommando in Richtung der Pferde, woraufhin ihr mächtiger schwarzer Hengst auf sie zutrabte.

„Wie gefährlich sind die Sümpfe eigentlich?“ fragte Sham-Yu unsicher, während sich die Krieger auf die Rücken der Tiere schwangen. „Ich meine, wie sicher sind die Wege dort? Es heißt, auch im Winter könne man dort leicht versinken.“

„Nur, wenn man unvorsichtig ist.“ antwortete Rahor. „Man sollte auf jeden Fall auf den Pfaden bleiben, die schon vor langer Zeit ausgetreten wurden. Die sind auch recht gut zu erkennen. Abseits davon sollte man sich aber nicht zu weit hinauswagen. Schon gar nicht zu Pferd. Die Hantua können sich durchaus auch an anderen Stellen verschanzen. Sie können die Sümpfe noch weniger ausstehen als wir, vermutlich werden wir also nur auf einzelne kleine Verbände treffen, wenn überhaupt. Lennys hat auf jeden Fall recht, wir müssen sehen, dass wir so bald wie möglich von hier wegkommen.“

„Wir halten uns westlich.“ erklärte die Shaj jetzt. „In dieser Gegend ist der Boden etwas fester. Geradewegs nach Süden zu reiten, wäre zu gefährlich und kostet zudem noch mehr Zeit als dieser Umweg. Wenn wir nicht ständig von den Missgeburten aus Zrundir aufgehalten werden, erreichen wir morgen die Waldgrenze.“

„Dann sind wir doch auch nicht mehr weit vom Fluss entfernt, oder?“ erinnerte sich Faragyl.

„Nein, nicht sehr weit. Trotzdem bleiben wir im Drei-Morgen-Wald und werden erst vom Mondsee aus am Ben-Apu entlang reiten. Bis Qorell. Und von da aus direkt südwärts nach Manatara.“

„Log wird sich freuen.“ grinste Haz-Gor. „Ob er uns einen königlichen Empfang bereitet?“

„In seinen Augen zumindest einen angemessenen.“ Lennys Tonfall war angriffslustig. „Es wird nicht leicht, an ihn heranzukommen, geschweige denn an die Cycala, die er in seiner Gewalt hat. Aber noch ist es nicht so weit. Erst einmal will ich dieses stinkende Brühe hier hinter mich bringen.“

Es zeigte sich bald, dass die Sonne, die im restlichen Sacua vermutlich für Freudenrufe sorgte, für die zehn Krieger einen zusätzlichen Nachteil brachte. Zwar war es auch im Mittelland noch Winter und die Temperaturen waren durchaus erträglich, doch aus unerfindlichen Gründen wimmelte selbst jetzt die Luft von Stechmücken und anderen Insekten. Bei eigentlich viel zu kaltem Klima bildeten sich mancherorts wahre Wolken von ihnen, insbesondere dort, wo die Sonnenstrahlen gebündelt auf stinkende Tümpel und faulige Schlammlöcher trafen. Unentwegt schlugen die Mondpferde mit dem Schweif nach ihnen, stampften zornig auf und schüttelten ihren Kopf und die nachtschwarze Mähne, wenn die Plagegeister sich auf ihren Augen, Ohren und Nüstern festsetzten. Auch ihre Reiter hatten reagiert und sich schwarze Tücher vor das Gesicht gebunden, die nur die Augen frei ließen.

Scheinbar war dies nicht der erste sonnige Tag im Mittelland in der letzten Zeit. Der Boden war weicher und morastiger, als man es hatte erwarten können, vermutlich durch gerade erst vergangene milde Tage, die dem heutigen geähnelt haben mussten. Immer wieder bekräftigte Zom, dass man sich im Mittelland noch nicht einmal auf den Winter verlassen könne und bekam regen Zuspruch. Ansonsten waren alle aber viel zu sehr damit beschäftigt, ihr Pferd auf den festen Wegen zu halten, die Insekten abzuwehren und vor allen Dingen die Umgebung im Auge zu behalten. Aber alles, was sich dort regte, waren Krähen, Wasservögel, Ratten und einmal sogar eine Wasserschlange, was in dieser Jahreszeit sehr ungewöhnlich war. Horem und Karuu stiegen mehrmals ab, um auch jenseits der Pfade nach Hantua-Spuren Ausschau zu halten, kehrten jedoch immer nur mit einem Kopfschütteln und gleichgültigem Achselzucken zurück.

„Von hier sind die, die wir oben erledigt haben, jedenfalls nicht gekommen.“ meinte Horem einmal. „Hier war schon lange keiner mehr.“

„Könnten sie nicht noch weiter draußen sein?“ Rahor hegte Zweifel an der Ruhe.

„Könnten sie. Aber ist nicht sehr wahrscheinlich. Die kennen sich hier auch nicht aus und haben auch keine große Erfahrung mit solchen Gegenden. Alles, was weiter weg ist, ist tödlich. Würde nicht mal ich mich 'rauswagen. Sieht so aus, als hätte es hier in letzter Zeit häufig geregnet und es ist auch nicht so kalt, wie es sein müsste momentan. Die Sümpfe sind genauso gefährlich wie im Frühling.“

Horem gehörte zu den wenigen, die schon einmal hiergewesen waren. Seine langjährigen Erfahrungen als Kundschafter und seine Gabe, Spuren schneller zu finden und zu erkennen als alle anderen, waren nicht zu unterschätzen. Auch Lennys wusste das.

Gegen Mittag kam ein leichter Wind auf. Er vertrieb die Stechmücken, überrollte die Landschaft aber immer wieder mit einer Woge üblen Gestanks. Ein merkwürdiges Heulen fing sich in den Senken.

Sham-Yu sah sich verwirrt um.

„Ist das der Wind? Klingt eher menschlich...“

Ausgerechnet der stille, aber umso belesenere Garuel gab ihm die Antwort.

„Dieses Heulen gab der Gegend den Namen. Singende Sümpfe. Früher wurden hier die Toten im Morast begraben und das abergläubische Volk hier ist der Überzeugung, sie jammern bis in alle Ewigkeit darüber. Tatsächlich ist es wirklich nur der Wind. Es liegt daran, dass wir noch so dicht an Valahir sind.“

„Als ein Singen würde ich das aber nicht bezeichnen.“

„Das kommt auch auf die Jahreszeit an. Gerade im Herbst müssen die Töne durchaus beeindruckend sein.“

Das Heulen begleitete die Gruppe noch eine ganze Weile. Es schwoll an, nahm wieder ab, wurde mal höher und dann wieder tiefer und zehrte so an den Nerven. Dies, die Nachwirkungen des Blutrausches und nicht zuletzt die Tatsache, dass sie kaum voranzukommen schienen, steigerte die Reizbarkeit der Cycala. Gerade jetzt hätten sie dies nur allzu gern an einigen Hantua oder zumindest an manatarischen Soldaten ausgelassen. Dazu kam, dass sie mit ihren Wasservorräten sparsam umgehen mussten, denn die Tümpel um sie herum waren so schlammig, dass noch nicht einmal die Mondpferde daraus tranken.

Ein jeder fluchte mehr oder weniger lautstark vor sich hin, wenn eine Morastgrube den Weg versperrte, er sich durch die Sonne geblendet fühlte oder sich der Rüssel eines gierigen Insekts in seine Haut bohrte.

Nur Lennys blieb stumm. Sie hatte es aufgegeben, sich gegen die Erinnerungen aufzulehnen, die sich gerade hier wieder entschieden in ihr Bewusstsein drängten.

Es war die Nacht gewesen, in der sich ihr Weg von dem Akoshs getrennt hatte. Der letzte Gefährte, der sie noch begleitet hatte, während alle anderen mehr oder minder schwer verletzt nun unter Menrirs Fürsorge wieder zu Kräften zu kommen ersuchten, um dann nach Hause zurückzukehren. Viele hatten sie angefleht, zu bleiben, vor allem, weil sie ihr nicht mehr zutrauten, allein besonders lang zu überleben. Aus diesem Grunde und weil er erwog, vorerst noch im Mittelland zu bleiben, hatte sich Akosh, der damalige Cas, entschlossen, mit ihr zu gehen. Zumindest bis hierher. Er wäre ihr sicher noch weiter gefolgt, doch das hatte sie nicht gestattet. Sie brauchte keinen Aufpasser. Sie wollte allein sein.

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