Christine Boy - Sichelland

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Das Sichelvolk ist in den Krieg gezogen. Sie wollen Rache üben, einen Verräter stellen und eine tödliche Gefahr abwenden, die dem sagenumwobenen Stamm der Batí droht. Noch einmal muss Lennys das Reich Cycalas verlassen, aber im Süden warten nicht nur die Erzfeinde Zrundirs. Wird der Weg, der vor so langer Zeit im Nebeltempel begann, nun endlich ein Ende finden? Wird die Schuld, die so viele vor dreizehn Jahren auf sich geladen haben, endlich beglichen? Oder ist es einer der Flüche, die auf den Sichelländern lasten, dass manche Schlachten niemals endgültig geschlagen werden können?

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Lennys runzelte die Stirn. „So viele? Wir sollten uns nicht zu sicher sein. Vielleicht hat sich eine kleinere Gruppe abgespaltet.“

„Dann wären sie noch dümmer als ohnehin schon. Zwanzig stellen schon keine Gefahr dar... vier oder fünf... die erledige ich mit einer Hand und im Schlaf!“ Haz-Gor lachte dröhnend. Die anderen Cas stimmten mit ein.

„Genug jetzt.“ Lennys deutete auf die Pferde. „Bringt sie raus zur Quelle. Es wird sie schon keiner sehen. Sham, was haben wir noch an Vorräten?“

Sham-Yu durchsuchte die Proviantbeutel, die am Sattel seines Pferdes befestigt waren.

„Ein bisschen Brot und geräucherten Fisch. Mehr nicht. Wir werden uns bald etwas Frisches besorgen müssen.“

Jetzt schaltete sich Haz-Gor wieder ein. „Ich wollte eben vorschlagen, mit Zom zur anderen Seite des Plateaus zu gehen. Dort haben die Soldaten normalerweise ihr Lager. Sie müssen ja auch irgendwo Proviant versteckt haben.“

Lennys nickte. „Mach das, wenn du die Pferde rausbringst. Und nimm Garuel und Sham mit. Wer weiß, ob nicht doch noch jemand hier herumlungert.“

Es dauerte eine ganze Weile, bis die vier Cas zurückkamen. Das, was Haz-Gor als 'Lager' bezeichnet hatte, war nicht mehr als eine kleine Hütte, die noch schäbiger als die des Westbogens war. Wahrscheinlich hatten die Soldaten bald eine Ablösung oder eine Lebensmittellieferung erwartet, denn viel war nicht zu finden gewesen. Mit einer mageren Ausbeute von getrocknetem Obst, billigem Wein und den Resten eines Hasenbratens kehrten sie zurück. Auch eine nochmalige Durchsuchung der Leichen förderte nichts Brauchbares zutage.

„Sie haben sich wohl vor allem von den Pflanzen und Tieren aus dieser Gegend ernährt.“ mutmaßte Sham. „Aber für uns wird es reichen. In den Sümpfen können wir sicher auch jagen.“

„Das würde ich dir nicht raten.“ Lennys hatte sich auf dem Boden ausgestreckt und die Arme hinter dem Kopf verschränkt. „Man sollte sich dort nicht zu weit hinauswagen, es gibt nur wenige sichere Pfade. Wir werden uns also einschränken, bis wir den Wald erreicht haben.“

Diese Aussicht schreckte die Cas nicht. Sie waren es gewohnt, Entbehrungen hinzunehmen. Stumm kauten sie auf ihren Brotkanten, am Fisch und am Trockenobst und applaudierten erst, als Faragyl ein paar Flaschen Rum zutage förderte, die er in weiser Voraussicht eingepackt hatte. Nur Lennys lehnte ab.

Sie wollte ihre Konzentration nicht beeinträchtigen. Von jetzt an mussten sie darauf gefasst sein, hinter jeder Wegbiegung auf die Hantua zu stoßen. Der Gedanke daran ließ sie ungeduldig werden. Sie konnte es kaum erwarten, wieder das herrlich süße Blut ihrer Feinde zu schmecken.

„Du hättest sie aufhalten müssen!“

Akosh ging wütend auf und ab. Gerade eben erst war er mit Racyl und Mo im Generalsviertel Semon-Seys angekommen, um sich dort in Rahors Haus mit Wandan und Mondor zu treffen. Eigentlich sollte er sich hier von dem jungen Mädchen und dem alten Diener fürs Erste verabschieden und bei dieser Gelegenheit noch ein letztes Mal Rücksprache mit dem früheren Cas und dem Batí-Priester halten, bevor er selbst mit Sara und Menrir gen Süden aufbrach. Oras und Haya würden sich nach dem Treffen auf den Weg nach Vas-Zarac machen, um dort Imra zu treffen. Doch als Wandan dem Schmied die letzten Neuigkeiten präsentierte, schienen diese all seine Pläne über den Haufen zu werfen.

„Sie aufhalten?“ Wandan grinste. „Mach dich nicht lächerlich, Akosh. Du kennst doch Sara. Neuerdings kann sie ebenso stur sein wie Lennys. Vielleicht hat unsere verehrte Shaj ein bisschen auf sie abgefärbt. Sie ist damals aus dem Nebeltempel weggelaufen und jetzt eben noch ein zweites Mal. Seltsamerweise tat sie es beide Male aus dem gleichen Grund – um bei ihrer Herrin zu sein. Das nenne ich einmal wahrhafte Treue...“

„Schön, dass du das so gelassen siehst, Wandan. Aber darf ich dich daran erinnern, dass Sara auch vor Lennys weggelaufen ist? Und zwar erst vor wenigen Tagen! Und jetzt will sie plötzlich zu ihr zurück? Und überhaupt... sie ist eine Fremde! Eine Mittelländerin in Cycalas! Ein Mädchen, dass kaum einen Säbel halten kann! Wie soll sie denn überhaupt lebend im Mittelland ankommen? Wie will sie Lennys finden? Und das alles im Krieg! Nein, wirklich, das war vollkommen verantwortungslos!“

„Das war es nicht.“ ertönte jetzt Mondors heisere Stimme. Er war ganz ruhig. „Akosh, das alles hier ist ein wenig schwierig. Wir sind nicht so stark, wie wir es gerne wären. Sieh mal, Oras wird noch heute all seine Überredungskünste aufbringen, um Haya in die Burg einzuschleusen. Zum Glück sieht sie den Sichelländern recht ähnlich, vielleicht wird sie gar nicht als Fremde erkannt. Aber sie haben beide keine Ahnung davon, wie es in Vas-Zarac zugeht. Dann haben wir eine junge Priesterin in unseren Reihen, die aber erst einmal ihr eigenes Leben in Ordnung bringen muss.“ Er sah Racyl nicht an. „Und dann noch einen Schmied, dem viele unserer Verbündeten mit Misstrauen begegnen, einen fremdländischen Heiler, der seine kräftigsten Jahre schon hinter sich hat und einen Diener eines Cas, der für die meisten Menschen keine respekteinflößende Person darstellt. Und zuletzt noch uns beide, Wandan und mich. Viele sind der Meinung, wir sollten in den Norden zurückkehren und dort den Tod erwarten. Nein, Akosh, wir haben den Lügen, dem Verrat und all unseren Feinden nicht viel entgegenzusetzen. Deshalb müssen wir so viele verschiedene Wege in Betracht ziehen, in der stillen Hoffnung, dass einer zum Erfolg führt – nämlich unser Land zu retten. Samt unserer Shaj! Oh ja, Akosh, auch das ist unser Ziel. Und jetzt gibt es da eine nette kleine Heilerin aus dem Mittelland. Fällt dir eigentlich auf, wie viele Fremde in unseren Reihen kämpfen? Sara, Menrir, Haya... seltsam, oder? Nun, da ist dieses Mädchen, die mehr Willenskraft und Mut aufbringt als manch ein Sichelländer. Lass sie gewähren, Akosh. Sie ist eine mächtigere Waffe, als du dir gerade vorstellen kannst. Und ich fürchte, es wird der Tag kommen, an dem Lennys froh sein muss, dass Sara in ihrer Nähe ist. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Ja, auch wir machen uns Sorgen. Aber wir müssen ihr auch vertrauen. Sie wird es schaffen.“

„Und wie? Allein kommt sie nicht einmal bis nach Valahir, geschweige denn darüber!“

„Lass das mal ihre Sorge sein.“ lächelte Wandan. Noch nicht einmal Mondor wusste, dass Sara keineswegs vorhatte, das Gebirge zu besteigen, und natürlich erst recht nicht, dass sie mit einer Kriegsbarke aus Semon-Seys Kasernen reisen würde. Vielleicht würde er es ihm irgendwann erzählen.

Akosh schien immer noch nicht beruhigt, wechselte aber dann doch das Thema. „Sie glaubt mir nicht. Sie denkt, ich benutze nur eine Ausrede und hätte eigentlich vor, die Shaj zu stürzen.“ Es klang verbittert. „Eigentlich sollte sie mich gut genug kennen. Ich habe ihr erklärt, dass Lennys von Anfang an von meinen Kontakten zu Talmir wusste - ja, dass sie mich sogar damit beauftragt hatte, mich als Verbündeter Talmirs auszugeben. Ihn zu bestärken, um dadurch zu erfahren, wie weit er gehen würde.... Als ich mit ihr in dieser Nacht in der Bibliothek sprach, da schien sie mir sogar wirklich zu glauben. Und sie war wütend, weil Lennys mit diesem Befehl unsere Freundschaft zerstört hat. Und dann wieder konnte sie sich das alles nicht vorstellen. Dass sie unsicher ist, verstehe ich, aber... wie gesagt... Ich dachte sie kennt mich.“

„Vielleicht denkt sie etwas ähnliches.“ meinte Wandan vorsichtig. „Vielleicht meint sie, du müsstest Lennys gut genug kennen.“

„Das dachte ich ja ursprünglich auch. Nur leider...“

„Akosh, wir alle geben dir Recht, wenn du sagst, dass Lennys sich manchmal etwas seltsam verhält und dass sie völlig anders ist als wir. Aber das muss nichts Schlechtes bedeuten.“

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