Leo Tolstoi - Leo Tolstoi - Hadschi Murat

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Leo Tolstoi: Hadschi Murat: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Völker das Kaukasus leisten heftigen Widerstand gegen die Herrschaft des russischen Zaren. Der Widerstandskämpfer Hadschi Murat gehört zu den mutigsten Rebellen. Nach einem Streit wechselt er zu den Russen, um sich an seinen einstigen Weggefährten zu rächen. Doch sein Plan führt in die Katastrophe.
Dieses E-Book enthält eine vollständige deutsche Ausgabe des Werkes «Hadschi Murat» von Leo Tolstoi.

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„Na, hast du es fertig gebracht?“ fragte er den Soldaten.

„Und ob – da, sieh doch!“ antwortete dieser.

„Bist doch ein tüchtiger Kerl, Awdjejew – ein ganz durchtriebener Bursche.“

Awdjejew rückte zur Seite, um Panow Platz zu machen.

Während noch eine letzte Rauchwolke seinem Munde entstieg, legte Panow sich lang hin auf den Bauch, wischte das Mundstück des Pfeifenrohres mit dem Ärmel ab und begann drauflos zu dampfen.

Als alle der Reihe nach drangewesen waren, kamen sie ins Gespräch.

„Der Kompagniechef soll wieder mal in die Kasse gegriffen haben. Mächtig viel soll er verspielt haben,“ sagte einer der Soldaten in lässigem Ton.

„Er wird's schon zurückgeben,“ meinte Panow.

„Gewiß doch, er ist ein braver Offizier“, bestätigte Awdjejew.

„Was heißt brav!“ versetzte düster der Soldat, der die Sache aufs Tapet gebracht hatte. „Ich meine, die Kompagnie sollte ihn zur Rede stellen – wenn er's schon genommen hat, dann mag er sagen, wie viel, und wann er's zurückzahlen wird.“

„Darüber muß die Kompagnie entscheiden,“ sagte Panow, die Pfeife aus dem Munde lassend.

„Das versteht sich, dafür hat sie ihren Verstand, gerade so gut wie der einzelne Mensch,“ pflichtete Awdjejew ihm bei.

„Es muß Hafer gekauft werden, und zum Frühjahr brauchen wir neue Stiefel – woher soll das Geld genommen werden, wenn er es wegnimmt?“ murrte der Unzufriedene.

„Ich sage ja: die Kompagnie mag's entscheiden“, wiederholte Panow. „Es wäre nicht das erste Mal, daß er's nimmt und wieder zurückgibt.“

In jener Zeit verwaltete beim kaukasischen Heere jede Kompagnie ihre ökonomischen Angelegenheiten durch erwählte Vertrauensleute. Sie erhielt aus der Kasse sechs und einen halben Rubel auf den Mann und verproviantierte sich dafür selbst, pflanzte Kohl, mähte Heu, hatte ihren eigenen Fuhrpark und war stolz auf ihre wohlgenährten Pferde. Das Geld der Kompagnie befand sich in einer Schatulle, deren Schlüssel der Kompagniechef in Verwahrung hatte, und es kam häufig vor, daß dieser Anleihen bei der Schatulle machte. Ein solcher Fall lag auch diesmal wieder vor, und eben davon sprachen die Soldaten. Der mürrische Soldat – Nikitin hieß er – wollte, daß der Chef Rechenschaft ablege, während Panow und Awdjejew der Ansicht waren, daß dies nicht nötig sei.

Nach Panow kam Nikitin an die Reihe, ein paar Züge aus der Pfeife zu tun, worauf er seinen Mantel neben einem Baume ausbreitete und, mit dem Rücken gegen den Baumstamm gelehnt, sich niedersetzte. Die Soldaten verstummten. Man hörte nur das Rauschen des Windes hoch oben in den Wipfeln der Bäume. Mitten durch dieses ununterbrochene leise Geräusch hindurch ertönte plötzlich das Heulen, Winseln, Weinen und Lachen der Schakale.

„Da – wie sie lachen, die Biester!“ sagte Awdjejew.

„Sie lachen dich aus, weil deine Schnauze schief ist,“ ließ der vierte Soldat, ein Kleinrusse, seine feine, singende Stimme vernehmen.

Wieder wurde es still, nur der Wind strich durch das Geäst der Bäume und bewegte diese, daß die Sterne am Himmel abwechselnd verdeckt und wieder sichtbar wurden.

„Sag' mal, Antonytsch,“ fragte plötzlich der muntere Awdjejew den Unteroffizier, „kommt es dir auch mal vor, daß die Sehnsucht dich erfaßt?“

„Was für eine Sehnsucht?“ fragte Panow griesgrämlich.

„Mich packt es manchmal so schlimm, so schlimm, daß ich selber nicht weiß, was ich mit mir anfangen soll.“

„Was du sagst!“ bemerkte Panow.

„Weißt du noch, wie ich damals das Geld vertrank? Auch das geschah nur aus lauter Sehnsucht. Wie es so über mich kam, sagte ich mir: Nun wirst du dich mal ganz gehörig bezechen!“

„Es wird aber manchmal noch schlimmer, wenn man trinkt.“

„Gewiß, auch das hab' ich schon erlebt – doch was soll ich machen?“

„Wonach sehnst du dich denn eigentlich so sehr?“

„Wonach ich mich sehne? Nach der Heimat, nach den Meinigen sehn' ich mich.“

„Ihr seid wohl sehr reich?“

„Nicht gerade reich, aber wir hatten zu leben. Ganz gut haben wir gelebt,“ sagte Awdjejew und erzählte dem Unteroffizier zum soundsovielten Male seine Lebensgeschichte.

„Ich bin nämlich freiwillig für meinen älteren Bruder eingetreten,“ sagte er. „Er hatte fünf Kinder, und ich war eben jung verheiratet. Mütterchen bat mich so sehr, und da dachte ich: ›Was kommt mir's schon drauf an, vielleicht vergelten sie es mir einmal.‹ Ich ging zum Gutsbesitzer – ein guter Herr war's, den wir hatten – und er sagte zu mir: ›Das ist brav von dir, geh nur.‹ Na, und so bin ich eben für den Bruder eingesprungen.“

„Das war sehr schön von dir,“ meinte Panow.

„Ja, und möchtest du's wohl glauben, Antonytsch: jetzt sehne ich mich heim! Warum bin ich eigentlich für den Bruder eingesprungen? frag' ich mich. Er spielt jetzt den Herrn, und ich kann mich hier schinden. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto schlimmer wird's. Das mag wohl sündhaft sein, aber was soll ich machen?“

Awdjejew schwieg.

„Wollen wir nicht wieder ein Pfeifchen rauchen?“ fragte er nach einem Weilchen.

„Na, dann stopf' sie mal wieder!“ meinte einer von den Soldaten.

Doch sie kamen nicht mehr dazu, die Pfeife zu rauchen. Kaum hatte sich Awdjejew erhoben und mit dem Stopfen der „Pfeife“ begonnen, als sich durch das leise Rauschen des Windes Schritte auf dem Wege vernehmen ließen. Panow griff nach seinem Gewehr und stieß Nikitin mit dem Fuße an. Nikitin erhob sich und nahm seinen Mantel auf. Auch Bondarenko, der vierte Soldat, stand auf.

„Was für 'nen schönen Traum hatte ich doch, Brüder!“ begann er.

Awdjejew ließ einen leisen Zischlaut hören, zum Zeichen, daß er schweigen solle, und die Soldaten standen da und lauschten. Die leichten Schritte von Leuten, die offenbar keine Stiefel trugen, kamen näher. Immer deutlicher und deutlicher hörte man in der Dunkelheit das Rascheln der trockenen Blätter und Zweige. Dann vernahm man ein Gespräch in der an Kehllauten reichen Sprache der Tschetschenzen. Bald hörten die Soldaten nicht nur die Stimmen, sondern sahen auch zwei Schatten, die im matten Schimmer der sternhellen Nacht zwischen den Bäumen hinhuschten. Der eine Schatten war länger, der andere kürzer. Als die Schatten in einer Linie mit dem Posten waren, trat Panow mit zweien seiner Kameraden, das Gewehr im Anschlag, auf die Straße hinaus.

„Halt! Wer da?“ rief er.

„Tschetschenze, friedlich,“ sagte der Kleinere der beiden Ankömmlinge, der kein anderer war als Bata. „Gewehr iok, Säbel iok,“ sagte er, auf sich selbst zeigend. „Fürst sprechen.“

Der Größere der beiden stand schweigend neben seinem Gefährten. Auch er war unbewaffnet.

„Es werden Sendboten sein,“ erklärte Panow, zu den Kameraden gewandt. „Wir müssen sie zum Oberst bringen.“

„Fürst Woronzow sprechen, sehr nötig, große Ding“, sagte Bata.

„Gut, wir bringen euch hin,“ versetzte Panow. „Du kannst sie mit Bondarenko hinbringen,“ wandte er sich zu Awdjejew.

„Übergib sie dem diensttuenden Offizier und komm wieder zurück. Sei aber vorsichtig – laß sie immer vorausgehen!“

„Na, da hat das hier auch noch mitzureden“, sagte Awdjejew und machte mit dem Bajonett eine Bewegung, als wollte er zustechen. „Sowie sich einer verdächtig macht, gibt es so was!“

„Nicht doch, wir wollen ihn doch ganz hinbringen“, meinte Bondarenko.

„Na, geht nun – vorwärts, marsch!“

Als die Schritte der beiden Soldaten, die mit den Boten davonzogen, in der Ferne verhallt waren, begaben sich Panow und Nikitin wieder an ihren Platz.

„Was Teufel haben die Kerle hier in der Nacht zu suchen?“ sagte Nikitin.

„Es muß wohl irgend etwas Wichtiges sein,“ entgegnete Panow. „Es ist recht frisch geworden“, fügte er dann hinzu, wickelte seinen Mantel auseinander, zog ihn an und setzte sich unter den Baum, gegen dessen Stamm er sich lehnte.

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