Émile Zola - Ein feines Haus

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Der zweiundzwanzigjährige Octave Mouret, der dem Leser bereits aus den Romanen Das Glück der Familie Rougon und Die Eroberung von Plassans bekannt ist, zieht in das besagte Mietshaus ein. Er hat eine Anstellung in einem kleinen nahe gelegenen Modegeschäft, das den Namen «Paradies der Damen» führt. Octave ist attraktiv und charmant. Er hat Erfolg bei den Damen und hat somit mehrere Affären mit den Bewohnerinnen des Hauses, u. a. mit Madame Pichon. Sein Annäherungsversuch an seine Chefin Madame Hédouin scheitert und hat seine Entlassung zur Folge.

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»Nicht das, o nein, o nein! Das ist verboten.«

Glühend sagte er immer wieder:

»Es wird ja keiner erfahren, ich werde es niemandem sagen.«

»Nein, Herr Octave ... Sie verderben doch das Glück, das mir die Begegnung mit Ihnen verschafft hat ... Das führt zu nichts, versichere ich Ihnen, und ich hatte mir so manches erträumt ...«

Da redete er nicht mehr, er hatte eine Vergeltung zu üben, unverblümt sagte er sich im stillen: Du, du mußt dran glauben! Da sie sich weigerte, ihm ins Schlafzimmer zu folgen, drückte er sie brutal rücklings über die Tischkante; und sie unterwarf sich, zwischen dem vergessenen Teller und dem Roman, den ein Stoß zu Boden fallen ließ, nahm er Besitz von ihr. Die Tür war nicht einmal geschlossen worden, inmitten des Schweigens stieg die Feierlichkeit der Treppe herauf. Auf dem Kopfkissen der Wiege schlief friedlich Lilitte.

Als sich Marie und Octave in der Unordnung der Röcke, wieder erhoben hatten, fanden sie einander nichts zu sagen. Sie ging mechanisch nach ihrer Tochter sehen, nahm den Teller weg, stellte ihn dann wieder hin. Er blieb stumm, von demselben Unbehagen erfaßt, so unerwartet war das Abenteuer gekommen, und er erinnerte sich, daß er die brüderliche Absicht gehabt hatte, dafür zu sorgen, daß sich die junge Frau ihrem Mann an den Hals hängte. Da er das Bedürfnis verspürte, dieses unerträgliche Schweigen zu brechen, murmelte er schließlich:

»Hatten Sie denn die Tür nicht zugemacht?«

Sie warf einen kurzen Blick auf den Treppenflur, sie stammelte: »Wahrhaftig, sie war offen.«

Ihr Gang schien gehemmt, und auf ihrem Gesicht lag Ekel.

Der junge Mann dachte jetzt, bei einer Frau ohne Gegenwehr, in dieser tiefen Einsamkeit und Dummheit, sei das eigentlich kein Spaß. Nicht einmal Lust hatte sie empfunden.

»Ach je! Das Buch ist runtergefallen!« sagte sie und hob es auf.

Aber eine Ecke des Einbandes war eingeknickt. Dies brachte sie einander näher und verschaffte ihnen Erleichterung. Sie fanden die Sprache wieder. Marie zeigte sich untröstlich.

»Es ist nicht meine Schuld ... Sie sehen ja, ich hatte es in Papier eingeschlagen, aus Furcht, es schmutzig zu machen ... Wir haben es ganz unabsichtlich hinuntergestoßen.«

»Lag es denn da?« sagte Octave. »Ich habe es gar nicht bemerkt ... Ach, was mich betrifft, mir ist das schnuppe! Aber Campardon hängt so an seinen Büchern!«

Sie reichten sich das Buch, suchten die Ecke wieder geradezubiegen. Ihre Finger umschlangen einander ohne ein Erbeben. Als sie über die Folgen nachdachten, verharrten sie wahrhaft bestürzt über das Mißgeschick, das diesem schönen Band George Sand zugestoßen war.

»Das mußte ja ein schlimmes Ende nehmen«, schloß Marie mit Tränen in den Augen.

Octave war genötigt, sie zu trösten. Er werde sich eine Geschichte ausdenken, Campardon werde ihn schon nicht fressen. Und in dem Augenblick, da sie sich trennten, setzte ihre Verlegenheit von neuem ein. Gern hätten sie einander wenigstens einen liebenswürdigen Satz gesagt; aber das Du erstickte ihnen in der Kehle. Zum Glück waren Schritte zu hören, das war der Ehemann, der die Treppe heraufkam. Schweigend faßte Octave sie wieder und küßte sie nun seinerseits auf den Mund. Abermals unterwarf sie sich willfährig, und ihre Lippen waren eisig wie zuvor.

Als er lautlos in sein Zimmer zurückgekehrt war, sagte er sich, während er seinen Überzieher ablegte, daß auch diese hier so was nicht zu lieben scheine. Was begehrte sie dann aber, und warum fiel sie den Leuten in die Arme? Die Frauen waren entschieden recht komisch.

Am folgenden Tag erklärte Octave nach dem Mittagessen bei Campardons gerade noch einmal, er habe vorhin ungeschickterweise das Buch vom Tisch gestoßen, da kam Marie herein. Sie fuhr Lilitte in den Jardin des Tuileries, sie fragte, ob man ihr Angèle anvertrauen wolle. Und ohne jede Verwirrung lächelte sie Octave zu, betrachtete sie mit ihrer unschuldigen Miene das auf einem Stuhl liegengebliebene Buch.

»Wieso denn? Ich bin Ihnen doch dankbar«, sagte Frau Campardon. »Angèle, geh und setz dir einen Hut auf ... Bei Ihnen ist mir nicht bange.«

Marie, die ganz sittsam ein einfaches dunkles Wollkleid trug, sprach von ihrem Mann, der gestern abend erkältet heimgekehrt sei, und vom Fleischpreis, den man bald nicht mehr werde erschwingen können. Als sie Angèle dann mitgenommen hatte, beugten sich alle zu den Fenstern hinaus, um sie zusammen weggehen zu sehen. Auf dem Bürgersteig schob Marie langsam mit ihren behandschuhten Händen Lilittes Wagen vor sich her, während Angèle, die sich beobachtet wußte, neben ihr einherging und die Augen niederschlug.

»Das ist doch wenigstens eine anständige Frau!« rief Frau Campardon aus. »Und so sanft! Und so ehrbar!«

Da klopfte der Architekt Octave auf die Schulter und sagte:

»Es geht doch nichts über die häusliche Erziehung, mein Lieber!«

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