Mom war einverstanden, so wanderte ich, abwechslungsweise mal, mit meiner Plastiktüte Müsli, zum Schlossplatz. Dort hatte ich heute besonderes Glück, ich erwischte einen prachtvollen Täuberich und danach, bereits auf dem Weg zum Breuninger, noch ein paar junge Katzen. Sie spielten begeistert mit meiner Plastiktüte vom Taubenfutter.
Melissa wartete bereits und winkte mir freudig zu. Nach kurzer Erkundigung, wurden wir in die Sportabteilung im dritten Stock verwiesen. Dort war kaum etwas los, eine Verkäuferin kam jedoch schnell auf uns zu.
„Ich möchte gerne einen schönen Sommerbikini“, bat Melissa. „Preislage um 50 Euro.“
Die Verkäuferin zeigte uns ein gewaltiges Sortiment, meinte aber „Das sind aber leider nur Bikinis aus diesem Sommer. Die neue Kollektion ist noch nicht da.“ Das konnte Melissa jedoch nicht hindern, mit großen strahlenden Augen, bereits bei der richtigen Größe die ersten Exemplare rauszufischen. Ich fürchte, ich bekam eine erste Ahnung, was es bedeutet, mit einer Frau einkaufen zu gehen. Jetzt verstand ich Pop, warum er da nie mitwollte, wenn Mom einkaufen ging.
Endlich hatte Melissa fünf verschiedene Prachtexemplare. Ich hatte ihr auch noch einen ausgesucht; kaum Stoff, das Oberteil war an einer um den Körper zu bindenden dünnen Kordel verschiebbar und das Höschen … ich fürchte, da war mein Taschentuch größer. Mit den Bikinis wanderte Melissa zu den Umkleidekabinen. Die Verkäuferin bedeutetet ihr, sie dürfe nur drei Teile auf einmal mit in die Kabine nehmen, Melissa drückte mir einfach drei ihrer Auswahl in die Hand und verschwand.
Es dauerte nicht lang und Melissa kam raus. Der Bikini sah prima aus, doch die Körbchenform gefiel ihr nicht. Das zweite Muster wurde nicht vorgeführt, es fiel wohl bei der ersten Musterung durch. Der Dritte war in meinen Augen ein wenig zu stofflastig. Ich schüttelte den Kopf und Melissa grinste. Melissa drückte mir zwei der Bikinis in die linke Hand, den Ersten, den sie anhatte, in die rechte, und zog mit den Nächsten drei wieder ab.
Ich will das Verfahren abkürzen. Zum Schluss blieben zwei Bikinis übrig; der Erste und - der von mir ausgewählte, der an ihr wirklich fantastisch aussah. Er brachte ihre Figur so voll zur Geltung, dass er auch unsichtbar hätte sein können.
Die Verkäuferin riet zu dem mit etwas mehr Stoff ausgestatteten. Ich, natur-gemäß zu dem Itzi Bitzi. Melissa grinste und sagte zu der Verkäuferin: „Mein Bruder hat zwar einen guten Geschmack, aber was tragbar ist, muss ich am Ende doch selbst entscheiden“, dabei lächelte sie mich süß an.
Ich war da etwas anderer Meinung und fragte erst mal nach dem Preis. Der schöne Elegante kostete 39.95 der freche Frivole 29.95 Euro. Melissa konnte sich nicht entscheiden. Sie versuchte zu handeln, ob denn nicht beide drin wären - so aus der alten Kollektion. Sie hätte halt nur die 50 Euro zur Verfügung.
Die Verkäuferin lehnte natürlich ab. Allerdings hätte ich sie erschlagen kön-nen, als sie vorschlug: „Vielleicht kann ja ihr Bruder den Rest drauflegen“, dabei sah sie mich auch noch frech an.
Ich schaute in mein Portemonnaie, als Melissa bekundete, sie hätte noch 10 Euro. Als ich halt den Rest auch noch rausrückte, bekam ich schon wieder ein Küsschen von Melissa, in der Öffentlichkeit, auf den Mund aber ohne Zunge, und der Deal war komplett.
Auf dem Heimweg stellte ich verblüfft fest, trotz des sehr appetitlichen Aussehens von Melissa, blieb heute in meiner Hose Ruhe. Das sollte es für heute auch bleiben, auch wenn ich bereits an die Aufnahmen von morgen dachte. Irgendwie fühlte ich mich fit, morgen mit Melissa einen ersten Versuch zu wagen.
Конец ознакомительного фрагмента.
Текст предоставлен ООО «ЛитРес».
Прочитайте эту книгу целиком, купив полную легальную версию на ЛитРес.
Безопасно оплатить книгу можно банковской картой Visa, MasterCard, Maestro, со счета мобильного телефона, с платежного терминала, в салоне МТС или Связной, через PayPal, WebMoney, Яндекс.Деньги, QIWI Кошелек, бонусными картами или другим удобным Вам способом.