Erich Kästner - Pünktchen und Anton
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- Название:Pünktchen und Anton
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Anton drehte den Gashahn zu, verteilte das Rührei gerecht auf die beiden Teller, wusch sich die Hände und band die große Schürze ab.
"Wir konnten gestern abend nicht kommen", meinte Pünktchen. "Meine Eltern hatten Gäste und blieben zu Haus."
"Ich dachte mir's schon", sagte der Junge. "Moment, ich bin gleich wieder da."
Er nahm die beiden Teller und schob durch die Tür. Pünktchen war allein. Sie versuchte, Piefke eine Eierschale auf den Kopf zu setzen. "Wenn du das lernst", flüsterte sie, "darfst du im Zirkus auftreten." Aber der Dackel schien etwas gegen den Zirkus zu haben. Er warf die Eierschale immer wieder herunter. "Denn nicht, oller Dussel", sagte Pünktchen und sah sich um. Kinder, Kinder, war das eine kleine Küche! Daß Anton ein armer Junge war, hatte sie sich zwar gleich gedacht. Aber daß er eine so kleine Küche hatte, setzte sie denn doch in Erstaunen. Vom Fenster aus blickte man in einen grauen Hof. "Unsere Küche dagegen, was?" fragte sie den Dackel. Piefke wedelte mit dem Schwanz. Da kam Anton wieder und fragte: "Wollt ihr mit ins Schlafzimmer kommen, während wir essen?" Pünktchen nickte und nahm Piefke am Schlafittchen.
"Sie sieht noch ziemlich krank aus", sagte der Junge.
"Aber tu mir den Gefallen, und laß dir's nicht merken."
Es war ganz gut gewesen, daß er das Madchen schonend vorbereitet hatte. Antons Mutter saß im Bett und sah sehr blaß und elend aus. Sie nickte Pünktchen freundlich zu und meinte: "Das ist schön, daß du gekommen bist. "Pünktchen machte einen Knicks und sagte: "Guten Appetit, Frau Anton. Sie sehen vorzüglich aus. Wie geht es der werten Gesundheit?"
Der Junge lachte, stopfte seiner Mutter noch ein Kopfkissen hinter den Rücken und sagte: "Meine Mutter heißt doch nicht Anton. Anton heiße doch nur ich."
"Die Männer, die Männer", sagte Pünktchen ganz verzweifelt und verdrehte die Augen. "Was man sich über diese Kerle ärgern muß, nicht wahr, gnädige Frau?"
"Ich bin keine gnädige Frau", erklärte Antons Mutter lächelnd, "ich bin Frau Gast"
"Gast", wiederholte Pünktchen. "Richtig, es steht ja auch draußen an der Tür. Ein hübscher Name übrigens." Sie hatte sich vorgenommen, alles, was sie hier sah, schön zu finden, um Anton und seine Mutter nicht zu kränken.
"Schmeckt's dir, Muttchen?" fragte er.
"Großartig, mein Junge", antwortete die kranke Frau und langte tüchtig zu. "Na, morgen koch ich wieder selber. Du kommst ja überhaupt nicht mehr zum Spielen. Die Schularbeiten leiden auch darunter. Gestern hat er sogar Deutsches Beefsteak zustande gebracht, erzählte sie dem Mädchen. Und Anton bückte sich tief über den Teller, um nicht zu zeigen, daß ihn das Lob freute.
"Vom Kochen verstehe ich keine Silbe", gab Pünktchen zu. "Das erledigt bei uns die dicke Berta, hundertachtzig Pfund wiegt sie. Dafür kann ich aber Tennis spielen."
"Und ihr Vater hat ein Auto und einen Chauffeur", berichtete Anton.
"Wenn du willst, nehmen wir dich mal mit. Der Direktor ist ein netter Mann", sagte Pünktchen. "Der Direktor, das ist mein Vater", fügte sie erläuternd hinzu.
"Es ist ein großer Mercedes, eine Limousine", ergänzte Anton, "und zehn Zimmer haben sie außerdem."
"Sie wohnen aber auch sehr schön, Frau Gast", sagte das Mädchen und setzte Piefke aufs Bett.
"Woher kennt ihr euch eigentlich?" fragte Frau Gast.
Anton trat Pünktchen auf die Zehen und sagte: "Ach, weißt du, wir haben uns mal auf der Straße angesprochen. Wir waren uns gleich so sympathisch." Pünktchen nickte zustimmend, betrachtete den Dackel von der Seite und meinte: "Herrschaften, ich glaube, Piefke muß mal raus."
Frau Gast sagte: "Ihr könntet überhaupt ein bißchen spazierengehen. Ich werde noch ein paar Stunden nicken." Anton brachte die Teller in die Küche und holte seine Mütze. Als er wieder hereinkam, meinte die Mutter: "Anton, du mußt dir die Haare schneiden lassen."
"Bloß nicht!" rief er. "Da fallen einem dann so viele kleine Haare in den Kragen, und das kitzelt scheußlich."
"Gib mir mein Portemonnaie. Du gehst Haarschneiden", befahl sie.
"Wenn dir so viel daran liegt", sagte er, "na schön. Aber Geld habe ich selber." Und weil ihn die Mutter so merkwürdig ansah, sagte er noch: "Ich habe am Bahnhof 'n paar Koffer tragen helfen." Er gab der Mutter einen Kuß auf die Backe und riet ihr, sehr fest zu schlafen und ja nicht aufzustehen und sich warm zuzudecken und so weiter.
"Zu Befehl, Herr Doktor", sagte die Mutter und gab Pünktchen die Hand.
"Machen Sie's gut", meinte Pünktchen zum Abschied. "Aber nun fort, Piefke kann nicht länger warten." Der Dackel saß an der Tür und blickte unverwandt zur Klinke hinauf, als wolle er sie hypnotisieren. Da mußten alle drei lachen, und dann liefen die Kinder vergnügt fort.
Die zweite Nachdenkerei handelt:
Vom Stolz
Ich weiß nicht, wie ihr darüber denkt. Findet ihr es recht, daß ein Junge kocht? Daß er sich eine Schürze von der Mutter umbindet und Kartoffeln schält und sie in einen Topf tut und Salz darüber streut und was sonst alles?
Paul, mit dem ich davon sprach, sagte: "Ich würde nicht kochen. Ich denke ja gar nicht daran"
"Hm", sagte ich, "wenn deine Mutter nun im Belt läge, und sie wäre krank, und der Arzt hätte verordnet, daß sie tüchtig und regelmäßig zu essen bekommt, sonst würde sie vielleicht sterben..."
"Also schön", antwortete Paul hastig, "dann würde ich eben auch kochen, genau wie Ihr Anton. Meinetwegen, aber schämen würde ich mich trotzdem. Kochen ist nichts für Jungen."
"Wenn du mit einer Puppenküche spieltest, hättest du vielleicht Grund, dich zu schämen", sagte ich. "Wenn du aber dafür sorgst, daß deine kranke Mutter pünktlich zu essen kriegt, kannst du eher stolz darauf sein. Du könntest noch viel stolzer darauf sein als darauf , daß du vier Meter weit springst."
"Vier Meter zwanzig", sagte Paul.
"Siehst du", rief ich, "darauf bildest du dir nun etwas ein!"
"Ich habe mir's überlegt", sagte Paul nach einer Weile, "ich würde mich vielleicht doch nicht schämen, wenn man mich beim Kochen erwischte. Aber lieber wäre mir's, es käme keiner dazu. Ich glaube, ich würde die Küchentür abriegeln. Im übrigen ist meine Mutter ja gar nicht krank. Und wenn sie krank wäre, hätten wir eine Zugehfrau. Da könnte die doch kochen!"
So ein Dickkopf, was?
Drittes Kapitel
Ein Hund wird rasiert
Piefke machte gleich an der ersten Laterne Station. Als die Kinder weiter wollten, lief er nicht mit. Pünktchen mußte ihn ziehen. "Er rodelt schon wieder", erklärte sie.
"Gib mal her!" sagte Anton. "Das werden wir gleich haben." Er packte die Leine und zog sein Taschentuch aus der Tasche, daß man einen weißen Zipfel leuchten sah. Dann rief er: "Piefke!" Der Packet hob den Kopf, betrachtete den Zipfel neugierig und dachte: Das ist was zum Fressen. Und als Anton weiterging, wackelte er eilig hinterher, blickte dauernd nacb dem Taschentuch und schnupperte.
"Großartig!" erklärte Pünktchen. "Eine glänzende Idee. Das muß ich mir merken."
"Wie findest du eigentlich unser Haus?" fragte er. "Ziemlich schrecklich, was?"
"Es sieht ein bißchen verwahrlaust aus", meinte sie.
"Wie?" fragte er.
"Verwahrlaust!" sagte sie. "Gefällt dir das Wort? Das ist von mir. Ich entdecke manchmal neue Wörter. Wärmometer ist auch von mir."
"Wärmometer statt Thermometer?" rief er. "Du meinst es auch nicht gerade böse."
"Und ob", sagte sie, "Wollen wir mal Gelächter spielen?" Sie wartete gar nicht ab, ob er wollte oder nicht, sondern nahm ihn bei der Hand und murmelte. "Oje, oje, mir ist gar nicht lächerlich zumute. Ich bin tief, tief traurig." Anton sah sie verwundert an. Sie machte große Augen und hatte eine Falte auf der Stirn. "Oje, oje, mir ist gar nicht lächerlich zumute. Ich bin tief, tief traurig", wiederholte sie. Dann knuffte sie ihn und flüsterte: "Du auch!"
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