Стивен Кинг - Das Institut

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Das Institut: краткое содержание, описание и аннотация

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In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich im Vorderbau des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe im »Hinterbau« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen.

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Drei Querstraßen weiter erblickte Tim hinter einer vierten Kirche das DuPray Motel. Jenseits davon, wo die Main Street wahrscheinlich wieder zur SR 92 wurde, folgten ein weiterer Bahnübergang, ein Güterbahnhof und eine Reihe von in der Sonne glitzernden Metalldächern. Hinter diesen Bauten erstreckte sich wieder der Nadelwald. Alles in allem, fand Tim, erinnerte der Ort an eine Country-Ballade, an eines von diesen nostalgischen Liedern, wie Alan Jackson und George Strait sie sangen. Das alte, rostige Schild am Motel ließ vermuten, dass das Etablissement ebenso dichtgemacht hatte wie das Kino, doch da der Nachmittag zur Neige ging und es dort offenbar die einzige Möglichkeit gab, Obdach zu finden, ging Tim trotzdem darauf zu.

Auf halbem Wege gelangte er gleich nach dem Rathaus von DuPray zu einem Backsteinbau mit Spalieren, an denen sich Efeu emporrankte. Auf dem sorgfältig gemähten Rasen verkündete ein Schild, dass hier der Sheriff von Fairlee County residiere. Das musste eine bettelarme County sein, wenn so ein Ort als Verwaltungssitz diente.

Vor dem Gebäude standen zwei Streifenwagen. Der eine war eine relativ neue Limousine, der ältere ein mit Dreck bespritzter 4Runner mit einer Rundumleuchte auf dem Armaturenbrett. Tim beäugte den Eingang – es war der beinahe unwillkürliche Blick eines Wanderers, der eine Menge Bargeld in der Tasche hatte–, ging ein paar Schritte weiter und drehte sich dann wieder um, damit er die Anschlagbretter zu beiden Seiten der Tür genauer betrachten konnte. Vor allem eine der Bekanntmachungen. Er dachte schon, er hätte sich verlesen, und wollte sich vergewissern.

Das ist doch ganz unmöglich heutzutage, dachte er. Das kann einfach nicht sein.

Aber da hatte er sich geirrt. Neben einem Plakat mit der Aufschrift WENN DU GEDACHT HAST, IN SOUTH CAROLINA WÄRE MARIHUANA LEGAL, DENK NOCH MAL DRÜBER NACHhing ein Zettel, auf dem schlicht und einfach stand: NACHTKLOPFER GESUCHT. BEWERBUNG HIER.

Wow, dachte er. Ein echter Ruf aus der Vergangenheit.

Er wandte sich dem rostigen Motelschild zu, hielt jedoch gleich wieder inne, weil ihm der Zettel nicht aus dem Kopf ging. Genau in diesem Augenblick gingen die beiden Türflügel der Polizeistation auf. Ein schlaksiger Cop trat heraus und setzte sich die Mütze auf den roten Haarschopf. In seinem Abzeichen funkelte die Abendsonne. Er musterte Tims Arbeiterstiefel, seine staubigen Jeans und sein blaues Chambrayhemd. Dann blieb sein Blick einen Moment auf der über Tims Schulter hängenden Reisetasche haften, bevor er ihm ins Gesicht sah. »Kann ich was für Sie tun, Sir?«

Derselbe Impuls, der Tim im Flugzeug dazu gebracht hatte aufzustehen, überkam ihn auch jetzt. »Wahrscheinlich nicht, aber wer weiß?«

5

Der rothaarige Cop war Deputy Taggart Faraday. Er begleitete Tim hinein, wo von den vier Zellen im hinteren Teil des Gebäudes der vertraute Geruch von Bleichmittel und Ammoniak hereinwehte. Faraday stellte Veronica Gibson vor, eine nicht mehr ganz junge Beamtin, die an diesem Nachmittag das Telefon betreute, dann bat er Tim um seinen Führerschein und mindestens ein weiteres Dokument. Was Tim zusätzlich zum Führerschein vorlegte, war sein Ausweis von der Polizei von Sarasota, wobei er nicht verbarg, dass der vor neun Monaten abgelaufen war. Dennoch änderte sich die Haltung der beiden Deputys leicht, als sie ihn sahen.

»Sie sind kein Einwohner von Fairlee County«, sagte Veronica Gibson.

»Nein, keineswegs«, sagte Tim. »Aber ich könnte einer werden, wenn man mir den Job als Nachtklopfer anvertraut.«

»Viel verdient man damit nicht gerade«, sagte Faraday. »Aber von mir hängt das ohnehin nicht ab. Für so was ist Sheriff Ashworth zuständig.«

»Unser letzter Nachtklopfer ist in Rente gegangen und nach Georgia gezogen«, sagte Gibson. »Ed Whitlock hieß er. Netter Mensch. Er hat ALS bekommen, diese Nervenkrankheit. Ist ’ne harte Sache. Aber er hat Verwandte da unten, die sich um ihn kümmern.«

»Es trifft immer die Guten«, sagte Faraday. »Gib ihm doch mal ein Bewerbungsformular, Ronnie.« Und zu Tim: »Wir sind hier eine kleine Truppe, Mr. Jamieson, ein Team aus sieben Leuten, von denen zwei bloß Teilzeit arbeiten. Mehr kann der Steuerzahler sich nicht leisten. Sheriff John ist momentan auf Streife. Wenn er bis fünf oder spätestens halb sechs nicht kommt, ist er nach Hause zum Abendessen und erst morgen früh wieder da.«

»Ich bleibe sowieso über Nacht. Vorausgesetzt, das Motel hat offen.«

»Ach, ich glaube schon, dass Norbert ein paar Zimmer frei hat«, sagte Ronnie Gibson. Sie wechselte einen Blick mit Faraday, worauf beide lachten.

»Vier Sterne hat der Laden wohl nicht, hm?«

»Kein Kommentar«, sagte Gibson. »Aber an Ihrer Stelle würde ich das Laken nach diesen kleinen roten Tierchen absuchen, bevor ich mich ins Bett lege. Wieso sind Sie denn nicht mehr bei der Polizei von Sarasota, Mr. Jamieson? Um in Rente zu gehen, sind Sie nämlich zu jung, würde ich sagen.«

»Über das Thema würde ich gerne mit Ihrem Chef reden, falls er mich zu einem Vorstellungsgespräch einlädt.«

Die beiden Beamten tauschten einen weiteren, diesmal längeren Blick, dann sagte Faraday: »Nett, Sie kennenzulernen, Sir. Willkommen in DuPray. Halten Sie sich an die Regeln, dann werden wir gut miteinander auskommen.« Damit ging er hinaus, ohne näher zu erläutern, was passieren würde, wenn Tim sich nicht an die Regeln hielte. Durch das vergitterte Fenster hindurch sah Tim, wie der 4Runner zurückstieß, um dann die kurze Hauptstraße von DuPray entlangzurollen.

Das Bewerbungsformular war auf einem Klemmbrett befestigt. Tim setzte sich auf einen der drei Stühle, die an der linken Wand standen, stellte die Reisetasche zwischen die Beine und fing mit dem Ausfüllen an.

Ein Nachtklopfer, dachte er. Mich laust der Affe.

6

Sheriff Ashworth – der, wie Tim später herausfand, von den meisten Einwohnern wie von seinen Deputys mit Sheriff John angeredet wurde – kam mit seinem dicken Bauch nur langsam vorwärts. Er hatte Hängebacken wie ein Basset und massenhaft weiße Haare. Auf seiner Uniformbluse sah man einen Ketchupfleck. An der Hüfte trug er eine Glock, an einem kleinen Finger einen Rubinring. Er sprach einen starken Dialekt und gab den freundlichen alten Herrn, aber seine tief in ihren fetten Höhlen liegenden Augen wirkten klug und neugierig. Wenn er nicht schwarz gewesen wäre, hätte er gut in einem Film wie Der Große aus dem Dunkeln auftreten können, wo ein klischeehafter Süden dargestellt wurde. Und noch etwas: Neben dem offiziellen Foto von Präsident Trump hing an der Wand seines Büros ein gerahmtes Abschlusszeugnis von der FBI National Academy in Quantico. So was bekam man nicht, indem man die Coupons auf Cornflakespackungen sammelte und einschickte.

»Na, dann wollen wir mal«, sagte Sheriff John und lehnte sich in seinem Bürostuhl zurück. »Ich hab nicht viel Zeit, Marcella kann es nicht ausstehen, wenn ich zu spät zum Essen komme. Falls nicht gerade irgend ’ne Krise herrscht.«

»Schon kapiert.«

»Kommen wir also gleich zum Knackpunkt. Wieso arbeiten Sie nicht mehr bei den Kollegen in Sarasota, und was machen Sie ausgerechnet hier? South Cah-lina bietet ohnehin nicht gerade viele Attraktionen, und DuPray gehört eindeutig nicht dazu.«

An diesem Abend würde Ashworth wahrscheinlich nicht in Sarasota anrufen, aber dafür morgen früh, weshalb es keinen Sinn hatte, die Sache zu beschönigen. Nicht dass Tim das überhaupt gewollt hätte. Wenn er den Job als Nachtklopfer nicht bekam, würde er die Nacht in DuPray verbringen und morgens einfach auf seiner unsteten Reise nach New York weiterziehen, die ihm inzwischen wie eine notwendige Auszeit zwischen dem vorkam, was gegen Ende des vergangenen Jahres in der Westfield Mall von Sarasota geschehen war, und dem, was als Nächstes geschehen würde. Abgesehen davon war Ehrlichkeit die beste Strategie, schon deshalb, weil Lügen normalerweise kurze Beine hatten, besonders in einer Zeit, wo praktisch alle Informationen für jeden zugänglich waren, der über eine Tastatur und einen Internetzugang verfügte.

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