Paolo Bacigalupi - Biokrieg

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Die nicht allzu ferne Zukunft. Der Klimawandel und die Profitgier der internationalen Großunternehmen haben die Erde, wie wir sie kennen, zerstört: Der Meeresspiegel ist angestiegen, das Erdöl versiegt und ganze Spezies wurden ausgerottet. Künstlich generierte Krankheiten, Bioterrorismus und Hungersnöte gehören zum Alltag. Die Supermächte sind schon lange untergegangen, stattdessen beherrschen die Lebensmittelkonzerne die globale Marktwirtschaft. Einzig dem Königreich Thailand ist es gelungen, sich durch Isolation und eine rigorose Biopolitik, seine Unabhängigkeit zu bewahren. Anderson Lake, Mitarbeiter der Firma AgriGen, wird nach Bangkok geschickt, wo er sich Zugang zu thailändischen Genlaboratorien verschaffen soll — weltweit die einzigen, die noch Stammkulturen unverseuchten Getreidesamens besitzen. Doch Thailands Regierung setzt alles daran, das Eindringen westlicher Konzerne in ihr Land zu verhindern …
Biokrieg

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Das Türschloss klappert. Sie alle blicken auf, als Anderson-sama und noch ein anderer Gaijin durch die Wohnungstür stolpern. Obwohl die Gesichter der beiden Ausländer von blauen Flecken bedeckt sind, lächeln sie und sind bester Laune. Beide halten unvermittelt inne. Anderson-samas Blick schweift zwischen ihr und dem alten Mann hin und her; dann bleibt er an der Pistole hängen, die jetzt auf ihn gerichtet ist.

»Hock Seng?«

Der andere Gaijin weicht zurück und versteckt sich hinter Anderson-sama. »Was zum Teufel?«

»Gute Frage.« Anderson-sama versucht, die Situation einzuschätzen.

Ganz automatisch verbeugt sich das kleine Mädchen vor dem Gaijin. Emiko muss beinahe lächeln, als sie sich selbst in ihr wiedererkennt. Auch sie kennt den reflexartigen Drang, sich respektvoll zu verhalten.

»Was haben Sie hier zu suchen, Hock Seng?«, fragt Anderson-sama.

Hock Seng schenkt ihm ein schmales Lächeln. »Freuen Sie sich denn nicht, den Mörder des Somdet Chaopraya zu fassen?«

Anderson-sama antwortet nicht, sondern blickt von Hock Seng zu Emiko und dann wieder zurück. »Wie sind Sie hier reingekommen?«, fragt er schließlich.

Hock Seng zuckt mit den Schultern. »Immerhin war ich es, der diese Wohnung für Mr Yates gefunden hat. Ich habe ihm eigenhändig die Schlüssel übergeben.«

Anderson-sama wiegt den Kopf hin und her. »Er war ein Dummkopf, nicht wahr?«

Hock Seng neigt den Kopf.

Emiko läuft ein kalter Schauer den Rücken hinunter, als ihr klar wird, dass diese Konfrontation nur zu ihren Ungunsten ausgehen kann. Sie ist hier die Einzige, die entbehrlich ist. Wenn sie schnell genug ist, könnte sie dem alten Mann die Waffe entwenden. Genau wie sie den trägen Leibwächtern die Pistolen abgenommen hat. Das würde wehtun, aber sie kann es schaffen. Der alte Mann ist ihr in keiner Hinsicht gewachsen.

Der andere Gaijin schlüpft ohne ein weiteres Wort durch die Tür hinaus. Emiko ist überrascht, dass Anderson-sama sich nicht ebenso davonmacht. Stattdessen nähert er sich ihnen vorsichtig, mit erhobenen Händen und nach außen weisenden Handflächen. Eine seiner Hände ist verbunden. Seine Stimme klingt besänftigend.

»Was wollen Sie, Hock Seng?«

Hock Seng weicht zurück, um zwischen sich und dem Gaijin den Abstand zu wahren. »Gar nichts.« Hock Seng zuckt kaum merklich mit den Achseln. »Die Mörderin des Somdet Chaopraya ihrer gerechten Strafe zuführen. Das ist alles.«

Anderson-sama lacht auf. »Ausgezeichnet.« Er dreht sich um und lässt sich vorsichtig auf der Couch nieder. Während er sich nach hinten lehnt, stöhnt er auf und zuckt zusammen. Dann lächelt er wieder.

»Also, was wollen Sie wirklich?«

Die Lippen des alten Mannes zucken, als hätte Anderson-sama einen Witz erzählt, den nur sie beide verstehen. »Das, was ich immer schon wollte. Eine Zukunft.«

Anderson-sama nickt nachdenklich. »Und Sie gehen davon aus, dass dieses Mädchen Ihnen eine verschaffen kann? Eine saftige Belohnung?«

»Für die Ergreifung einer solchen Mörderin bekomme ich bestimmt genug Geld, um meine Familie wiederaufzubauen.«

Anderson-sama erwidert nichts, sondern sieht Hock Seng nur ausdruckslos aus kalten blauen Augen an. Dann richtet sich sein Blick auf Emiko. »Hast du ihn umgebracht? Wirklich? «

Am liebsten würde sie lügen. Ihm ist anzusehen, dass ihm das auch lieber wäre, doch sie bringt es einfach nicht über sich, die Worte auszusprechen. »Es tut mir leid, Anderson-sama. «

»Und auch die Leibgarde?«

»Sie haben mir wehgetan.«

Er schüttelt den Kopf. »Ich habe es nicht glauben wollen. Ich war mir sicher, dass Akkarat dahintersteckt. Bis du vom Balkon gesprungen bist.« Seine verstörend blauen Augen halten sie gefangen. »Bist du zum Töten geschaffen worden?«

»Nein!« Der Verdacht lässt sie zurückschrecken. Hastig beginnt sie zu erklären. »Ich wusste das nicht. Sie haben mir wehgetan. Ich war wütend. Ich wusste nicht …« Sie spürt den unbezwingbaren Drang, sich vor ihm niederzuwerfen. Sie muss versuchen, ihn von ihrer Loyalität zu überzeugen. Sie kämpft gegen ihre Instinkte an, denn sie weiß, dass es nur ihre genetischen Anlagen sind, die ihr diese Unterwerfungsgeste einflüstern.

»Du bist also keine ausgebildete Attentäterin?«, hakt er nach. »Kein militärisches Aufziehwesen?«

»Nein. Kein Militär. Bitte. Glauben Sie mir.«

»Gefährlich bist du trotzdem. Du hast dem Somdet Chaopraya den Kopf abgerissen.«

Emiko möchte einwenden, dass das nicht sie war, dass sie keine solche Kreatur ist, aber aus ihrem Mund kommen keine Worte. Sie bringt nur ein Flüstern zustande: »Ich habe ihm nicht den Kopf abgerissen.«

»Trotzdem könntest du uns alle umbringen, wenn du wolltest. Noch bevor wir wissen, wie uns geschieht. Hock Seng hätte nicht einmal mehr Gelegenheit, die Waffe zu heben.«

Bei diesen Worten reißt Hock Seng die Waffe wieder herum, um sie auf Emiko zu richten. Jämmerlich langsam.

Sie schüttelt den Kopf. »Das will ich gar nicht«, sagt sie. »Ich möchte nur weg von hier. In den Norden. Das ist alles.«

»Das ändert nichts daran, dass du ein gefährliches Wesen bist«, sagt Anderson-sama. »Eine Gefahr für mich. Für andere. Wenn wir jetzt zusammen gesehen würden …« Er schüttelt den Kopf und verzieht das Gesicht. »Tot bist du mehr wert als lebendig.«

Emiko macht sich auf den unerträglichen Schmerz gefasst. Zuerst ist der Chinese dran, dann Anderson-sama. Das kleine Mädchen kann sie vielleicht verschonen …

»Tut mir wirklich leid, Hock Seng«, sagt Anderson-sama unvermittelt. »Ich kann sie Ihnen nicht überlassen.«

Emiko starrt den Gaijin bestürzt an.

Der Chinese lacht. »Wollen Sie mich aufhalten?«

Anderson-sama schüttelt den Kopf. »Die Zeiten ändern sich, Hock Seng. Meine Leute sind auf dem Weg hierher. In großer Zahl. Unser aller Geschick wird sich wenden. Bald wird es nicht mehr nur die Fabrik geben. Sondern Kalorien-Verträge, Frachtgut, das verschifft werden muss, Zentren für Forschung und Entwicklung, wirtschaftliche Absprachen … Vom heutigen Tag an wird sich alles ändern.«

»Und diese steigende Flut soll auch mein Schiff emportragen? «

Anderson-sama lacht, zuckt dann zusammen und fasst sich an die Rippen. »Höher als je zuvor, Hock Seng. Leute wie Sie werden wir brauchen, und zwar dringend.«

Der Blick des alten Mannes wandert von Anderson-sama zu Emiko hinüber. »Und was ist mit Mai?«

Anderson-sama hustet. »Hören Sie auf, sich über Kleinigkeiten den Kopf zu zerbrechen, Hock Seng. Sie werden über ein nahezu unbegrenztes Spesenkonto verfügen können. Stellen Sie sie ein. Heiraten Sie sie. Mir ist das egal. Tun Sie, was Sie wollen. Zum Teufel, ich bin mir sogar sicher, dass Carlyle etwas für sie finden könnte, falls Sie sie nicht auf Ihrer Gehaltsliste haben wollen.« Er lehnt sich weiter zurück und ruft in den Flur hinaus: »Ich weiß, dass Sie immer noch da sind, Sie elender Feigling. Kommen Sie wieder rein!«

Die Stimme des Gaijin Carlyle dringt von draußen herein. »Haben Sie tatsächlich vor, dieses Aufziehmädchen zu schützen? « Misstrauisch lugt er um die Ecke.

Anderson-sama zuckt mit den Schultern. »Ohne das Mädchen hätten wir keinen Vorwand für unseren Staatsstreich gehabt. « Er schenkt ihr ein schiefes Lächeln. »Das muss doch etwas wert sein.«

Dann blickt er wieder zu Hock Seng hinüber. »Also, was halten Sie davon?«

» Würden Sie darauf schwören?«, fragt der alte Mann.

»Wenn wir nicht Wort halten, können Sie sie ja später immer noch anzeigen. Alle Welt hält nach einer Aufziehmörderin Ausschau, da wird sie sowieso erst mal nirgendwo untertauchen können. Wenn wir uns einig werden, haben alle etwas davon. Jeder von uns. Also los, Hock Seng. Ausnahmsweise einmal gewinnen alle Beteiligten.«

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