Stephen Baxter - Zeitschiffe

Здесь есть возможность читать онлайн «Stephen Baxter - Zeitschiffe» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1995, ISBN: 1995, Издательство: Wilhelm Heyne, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Zeitschiffe: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Zeitschiffe»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eine neue Reise durch die Zeit führt den Helden aus H. G. Wells’ »Die Zeitmaschine« in Vergangenheiten und Zukünfte, die sich als alternative Zeitströme entpuppen, die er womöglich sehr erzeugt. Der Versuch, das temporale Durcheinander zu ordnen, führt ihn zum Urknall zurück und enthüllt ihm die Geheimnisse des Multiversums… Die »offizielle Fortsetzung« des SF-Klassiker ist eine sehr lange, recht zähe und wenig originelle Hetzjagd durch die Äonen, die erst in ihrem Finale einen »sense of wonder« gewinnt und ein wenig für die aufgewendete Lesezeit entschädigt.

Zeitschiffe — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Zeitschiffe», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Das konnten nur Morlocks sein!

Meine Begegnung mit den Morlocks

Mit aufkeimender Angst — und, wie ich eingestehen muß, einer in meinem Kopf pulsierenden Mordlust — röhrte ich auf, erhob den Schürhaken und rannte den Pfad zurück. Achtlos ließ ich die Kodak fallen; hinter mir hörte ich das leise Splittern von zerbrechendem Glas. Nach allem, was ich weiß, liegt die Kamera immer noch dort, zurückgelassen in der Dunkelheit.

Als ich mich der Maschine näherte, sah ich, daß es sich wirklich um Morlocks handelte — vielleicht ein Dutzend von ihnen, die um die Maschine herumstrichen. Meine Lichter schienen sie abwechselnd anzuziehen und abzuschrecken, genau wie Motten, die um eine Kerze flogen. Es waren die gleichen affenartigen Kreaturen, die ich schon kannte — vielleicht etwas kleiner — mit diesem langen, flachsblonden Haar, die Hautfarbe wie Deckweiß, die Arme so lang wie die von Affen und mit diesen unangenehmen rotgrauen Augen. Sie brüllten und plapperten in ihrer komischen Sprache aufeinander ein. Mit etlicher Erleichterung registrierte ich, daß sie die Zeitmaschine noch nicht angerührt hatten, aber ich wußte, daß es nur noch eine Frage der Zeit war, bis diese unheimlichen Finger — affengleich, aber dennoch so geschickt wie die eines Menschen — sich nach dem funkelnden Messing und Nickel ausstrecken würden.

Aber dazu würden sie keine Zeit mehr haben, denn ich kam über diese Morlocks wie ein Racheengel.

Ich stürzte mich mit Schürhaken und Faust auf sie. Die Morlocks plapperten und quiekten und versuchten zu fliehen. Ich packte eine dieser Kreaturen, als sie an mir vorbeirannte, und wieder spürte ich die Leichenkälte des Morlock-Fleisches. Spinnwebenartiges Haar wischte über meinen Handrücken, und das Tier nagte mit seinen kleinen Zähnen das Fleisch meiner Hand an, aber ich ließ nicht locker. Ich schwang den Schürhaken und spürte den weichen, feuchten Kollaps von Fleisch und Knochen, als er auftraf.

Diese grau-roten Augen weiteten sich und schlossen sich dann für immer.

Ich schien das alles aus einer kleinen, entfernten Ecke meines Bewußtseins wahrzunehmen. Ich hatte meine Absicht, Beweise für die Durchführbarkeit der Zeitreise zu sammeln, völlig vergessen; ich dachte nicht einmal mehr daran, Weena zu finden: Ich glaubte in diesem Moment, daß es das war, weshalb ich in die Zukunft zurückgekehrt war — für diesen Augenblick der Rache: für Weena, und für die Ermordung der Erde, und mein eigenes unwürdiges Verhalten. Ich ließ den Morlock fallen — bewußtlos oder tot, er war nicht mehr als ein Bündel aus Haar und Knochen — und setzte knüppelschwingend seinen Spießgesellen nach.

Dann hörte ich eine Stimme — einwandfrei Morlock, hob sich jedoch in Ton und Tiefe deutlich von den anderen ab —, die eine einzige, befehlende Silbe ausstieß. Ich drehte mich um, mit bis zu den Ellenbogen meiner Jacke blutverschmierten Armen, und bereitete mich auf einen weiteren Kampf vor.

Doch jetzt stand mir ein Morlock gegenüber, der nicht vor mir davonlief. Obwohl er wie die anderen nackt war, schien seine Haarmähne gebürstet und frisiert zu sein, so daß er etwas von einem gestriegelten Hund hatte, der Männchen machte.

Ich machte einen Ausfallschritt vorwärts, wobei ich den Knüppel fest in beiden Händen hielt.

Ruhig hob der Morlock die rechte Hand — da glitzerte doch etwas —, und plötzlich ein grüner Blitz, und ich fühlte, wie die Welt nach unten wegkippte und ich neben meiner glühenden Maschine der Länge nach zu Boden stürzte. Und dann verlor ich das Bewußtsein.

Der Lichtkäfig

Langsam kam ich wieder zu Bewußtsein, als ob ich aus einem tiefen und erholsamen Schlaf erwachte. Ich lag mit geschlossenen Augen auf dem Rücken. Ich fühlte mich so wohl, daß ich für einen Moment dachte, in meinem eigenen Bett zu liegen, in meinem Haus in Richmond, und daß das durch die Augenlider dringende rosa Glühen die Morgensonne sein mußte, die durch die Vorhänge schien…

Aber dann registrierte ich, daß die Oberfläche unter mir — obwohl elastisch und recht warm — nicht so weich wie eine Matratze war. Ich spürte weder Bettzeug unter mir noch Decken über mir.

Dann fiel es mir schlagartig wieder ein: alles — mein zweiter Flug durch die Zeit, die Verdunkelung der Sonne und meine Begegnung mit den Morlocks.

Angst überflutete mich, versteifte die Muskeln und zog mir den Magen zusammen. Ich war von den Morlocks gefangengenommen worden! Ich riß die Augen auf…

Und sofort wurde ich von einem gleißenden Licht geblendet. Es kam von einer entfernten Scheibe, die direkt über mir ein intensives weißes Licht ausstrahlte. Ich schrie auf und legte einen Arm über die geblendeten Augen; ich rollte mich herum und preßte das Gesicht auf den Boden.

Dann nahm ich eine Krabbelposition ein. Der Boden war warm und nachgiebig, wie Leder. Zuerst war mein Blickfeld voller tanzender Abbilder dieser flammenden Scheibe, aber schließlich konnte ich meinen eigenen Schatten unter mir erkennen. Und dann, noch immer auf allen vieren, sah ich das bisher Merkwürdigste: die Fläche unter mir war durchsichtig, als ob sie aus flexiblem Glas bestünde, und — wo mein Schatten das Licht überlagerte — konnte ich Sterne sehen, ganz klar zu erkennen durch den Boden unter mir. Sie hatten mich also auf einer transparenten Plattform abgelegt, mit diesem Sternendiorama darunter: es war, als ob ich mich in einer Art Freilandplanetarium befunden hätte.

Ich verspürte ein flaues Gefühl im Magen, war aber in der Lage aufzustehen. Ich mußte mit einer Hand die Augen vor dem unerbittlich gleißenden Licht abschirmen; ich wünschte, ich hätte noch den Hut, den ich aus dem Jahre 1891 mitgenommen hatte! Ich hatte noch den leichten Anzug an, obwohl er jetzt Sand- und Blutflecken aufwies, vor allem an den Ärmeln — indessen waren Anstrengungen unternommen worden, mich zu säubern, wie ich mit Erstaunen bemerkte, und das Morlockblut, Schleim und sonstige Substanzen waren von Händen und Armen entfernt worden. Mein Schürhaken war verschwunden, und auch mein Rucksack war weg. Die Uhr, die an einer Kette an der Weste hing, hatten sie mir gelassen, aber Streichhölzer und Kerzen steckten nicht mehr in den Taschen. Die Pfeife und der Tabak waren auch weg, und ich verspürte darob einen unmotivierten Anflug des Bedauerns — angesichts all dieser Mysterien und der Gefahr!

Da kam mir ein Gedanke, und die Hände flogen zur Westentasche — und dort steckten noch immer die beiden Hebel der Zeitmaschine. Ich schnaufte vor Erleichterung.

Ich schaute mich um. Ich stand auf einem flachen, ebenen Boden aus der lederartigen, durchsichtigen Substanz, die ich bereits erwähnt habe. Ich befand mich nahe am Zentrum eines etwa dreißig Yard durchmessenden Lichtflecks, den der Strahler über mir auf diesen rätselhaften Boden warf. Die Luft war ziemlich staubig, so daß ich leicht den Strahlengang des auf mich herabflutenden Lichts erkennen konnte. Man muß sich vorstellen, daß ich da im Licht stand wie auf der Sohle eines staubigen Minenschachtes und nach oben in die Mittagssonne starrte. Und tatsächlich wirkte es auch wie Sonnenlicht — aber ich konnte weder verstehen, wie die Sonne wieder zum Leuchten gebracht worden war, noch, warum sie jetzt stationär über mir stand. Ich konnte es mir nur so erklären, daß ich während meiner Bewußtlosigkeit an irgendeinen Punkt des Äquators gebracht worden war.

Und jenseits meiner staubigen Lichtsäule war nur Dunkelheit, tief und kompakt. Es gab keinen Hinweis auf die Zeitmaschine.

Ich kämpfte die aufsteigende Panik nieder und umrundete den Lichtkreis. Ich war allein, und der Boden war frei — bis auf Platten, zwei an der Zahl, mit Behältern und Kartons, die vielleicht zehn Fuß entfernt von der Stelle standen, an der ich gelegen hatte. Ich versuchte die mich umgebende Dunkelheit zu durchdringen, konnte aber selbst mit beschirmten Augen nichts erkennen. Ich klatschte in die Hände und wirbelte Staubflocken auf, die in der erleuchteten Luft tanzten. Das Geräusch klang gedämpft und erzeugte kein Echo. Entweder waren die Wände weit entfernt, oder sie waren mit einer schallabsorbierenden Substanz beschichtet; was davon auch zutreffen mochte, ich hatte keinen Anhaltspunkt hinsichtlich ihrer Entfernung.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Zeitschiffe»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Zeitschiffe» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Stephen Baxter - The Martian in the Wood
Stephen Baxter
Stephen Baxter - The Massacre of Mankind
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Project Hades
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Evolution
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Bronze Summer
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Iron Winter
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Firma Szklana Ziemia
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Les vaisseaux du temps
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Moonseed
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Exultant
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Coalescent
Stephen Baxter
libcat.ru: книга без обложки
Stephen Baxter
Отзывы о книге «Zeitschiffe»

Обсуждение, отзывы о книге «Zeitschiffe» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x