Erich Kästner - Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee

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Der Onkel liest, was er erlebt hat

Als Ringelhuth zu Konrads Eltern kam, hatten sie den Jungen schon zu Bett geschickt.

»Was habt ihr denn heute wieder angestellt?« fragte Konrads Mutter (also die Frau von Onkel Ringelhuths Bruder).

»Hat er nichts erzählt?« fragte der Onkel obenhin.

»Keinen Ton«, sagte Konrads Vater. »Der Junge tut, als seien eure Donnerstage das Geheimnisvollste, was es gibt.«

»Sind sie auch«, entgegnete Ringelhuth. »Übrigens, krieg ich nun ein Glas Bier oder krieg ich keins?«

Konrads Mutter schenkte ihm ein und fragte, während er das Glas auf einen Hieb leertrank: »Was für Dummheiten habt ihr heute gemacht?«

»Ach«, sagte der Onkel, »heute ging’s sehr lebhaft zu. Auf der Glacisstraße fragte ein Pferd, ob wir Zucker bei uns hätten. Wir hatten aber keinen. Wer denkt denn auch an so was? Na, und dann kam es in meine Wohnung. Anschließend waren wir beim dicken Seidelbast. Der ging früher in Konrads Klasse. Kennt ihr ihn? Nein? Jetzt ist er

Präsident im Schlaraffenland. Besonders nett sind dort die Hühner. Sie legen Spiegeleier mit Schinken. Ja, und dann hatte ich mit Napoleon und Julius Cäsar Krach. Sie saßen nämlich auf unsern Plätzen. Auf bezahlten Plätzen! Später trafen wir die kleine rothaarige Babette. Die ist in der Verkehrten Welt Ministerialrat für Erziehung und Unterricht. Weil ihre Frau Mutter dort ausgebessert wird. Mein Hauswirt, der Clemens Waffelbruch, ist übrigens auch dort. Na, der kann’s brauchen. Dann waren wir in der automatischen Stadt. Dort lenken sich die Autos von selber. Und dann ritten wir auf dem Äquator zur Südsee. Ein Glück, daß ich meinen Spazierstock mithatte. Konrad befreundete sich mit einem schwarz und weiß karierten

Mädchen. Petersilie hieß das reizende Geschöpf. Also, ich wundre mich immer noch, daß wir rechtzeitig wieder zu Hause waren!«

Konrads Eltern, die auf dem Sofa saßen, blickten einander entsetzt an. Der Vater sagte ernst: »Komm, zeig mal deine Zunge!« Und die Mutter fragte: »Willst du einen Prießnitzumschlag auf die Stirn?«

»Noch ‘n Glas Bier will ich«, meinte Ringelhuth. »Aber rasch, sonst trink ich aus der Flasche!«

»Auf keinen Fall«, rief sein Bruder. »Keinen Tropfen Alkohol kriegst du mehr!«

»Lieber Julius«, sagte Konrads Mutter streng zu ihrem Mann, »warum hast du mir bis heute verschwiegen, daß es in eurer Familie Geisteskranke gibt?«

»Hast du Schmerzen im Hinterkopf?« fragte Konrads Vater den Apotheker. »War der Junge am Nachmittag zu lebhaft? Du mußt strenger mit ihm sein.«

Ringelhuth schenkte sich sein Glas voll, trank und sagte: »Mit euch ist heute wieder mal nicht zu reden. Ihr seid viel zu ernst für euer Alter.«

»Das hat uns noch gefehlt«, rief Konrads Vater. »Jetzt machst du uns noch Vorwürfe. Wir wären zu alt! Du bist zu jung! Daß du’s nur weißt!«

»Das gibt’s?« fragte der Onkel. »Na, denn prost! Gehabt euch wohl! Ich guck noch zum Jungen rauf. Mal schaun, wie er schläft.«

»Und gute Besserung«, sagte Konrads Vater.

»Wenn ihr noch mal davon anfangt«, rief Ringelhuth, »renn ich in meine Apotheke, hole Niespulver und spreng euch damit in die Luft. Servus, ihr Trauerklöße!« Er kreuzte die Arme vor der Brust, verneigte sich wie ein vornehmer Türke und verließ die beiden, die ihm bewegt nachblickten.

Ganz behutsam knipste er in Konrads Zimmer das Licht an. Dann schlich er auf Zehenspitzen zu dem Bett hin. Der Junge schlief fest.

Aber plötzlich bewegte er sich, lächelte im Traum und sagte: »‘ne Mark wär’ mir lieber.«

Ringelhuth beugte sich über den Schlafenden und flüsterte:

»Am nächsten Donnerstag kriegst du ‘ne Dampfmaschine, du Lümmel.« Dann sah er sich im Zimmer um. Auf dem Schreibpult lag ein Heft. Er schlich hinüber. »Deutsche Aufsätze« stand auf dem Heft.

Er schlug es auf und blätterte, bis er, was er suchte, gefunden hatte. Er las die Überschrift, und dann las er den ganzen Aufsatz:

Der 35 Mai oder Konrad reitet in die Südsee - фото 1 Der 35 Mai oder Konrad reitet in die Südsee - фото 2 Der 35 Mai oder Konrad reitet in die Südsee - фото 3 Onkel Ringelhuth legte das Heft behutsam aufs Schreibpult - фото 4 Onkel Ringelhuth legte das Heft behutsam aufs Schreibpult zurück ging noch - фото 5 Onkel Ringelhuth legte das Heft behutsam aufs Schreibpult zurück ging noch - фото 6 Onkel Ringelhuth legte das Heft behutsam aufs Schreibpult zurück ging noch - фото 7 Onkel Ringelhuth legte das Heft behutsam aufs Schreibpult zurück ging noch - фото 8

Onkel Ringelhuth legte das Heft behutsam aufs Schreibpult zurück, ging noch einmal zum Bett hinüber, nickte dem schlafenden Jungen zu, schlich auf den Zehenspitzen zur Tür, drehte sich dort noch einmal um und sagte, während er das Licht ausknipste: »Gute Nacht, mein Sohn.«

Und dabei war es doch nur sein Neffe.

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