Alexander Kobs - Die zehn Lebensempfehlungen des Yoga

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Bewusst den Weg des Yoga gehen.
Yoga ist mehr als Dehnen, Strecken, Beugen, Atmen und Entspannen. Ein tieferes Verständnis für sein Potenzial erschließt sich erst aus der Anwendung im Alltag und in einer Auseinandersetzung mit der Yoga-Philosophie: Die zehn yogischen Lebensempfehlungen des Patanjali bilden die Basis für persönliche Sinnfindung und ein beherztes Miteinander.
Ein glückliches und erfülltes Leben ist auf grundlegende Werte zurückzuführen, in denen gleichzeitig die Kraft von rechtem, couragiertem Handeln liegt. Klar strukturiert und facettenreich zeigt Alexander Kobs, wie wir unter anderem Gewaltfreiheit, Wahrhaftigkeit oder Bescheidenheit in der heutigen Welt in die Tat umsetzen können.
Traditionelle und persönliche Geschichten sowie zahlreiche Beispiele aus dem öffentlichen Leben zeichnen ein lebendiges Bild von der zeitlosen Weisheit der Yoga-Ethik, die sich im Alltag bewusst erfahren und anwenden lässt.
Ein Buch, das zu überzeugen vermag, dass Veränderung immer mit uns selbst anfängt.

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Die zehn Lebensempfehlungen werden auch als Mahavratas, als große Gelübde bezeichnet. Yogis betrachten diese ethischen Prinzipien als tiefes Bekenntnis, die eigene Persönlichkeit freiwillig zum Positiven zu verändern. Sie werden als universell gültig betrachtet, und können ihren Wert nicht durch Veränderungen von Zeit, Ort, Geschlecht, Situation oder Lebensumständen verlieren. Andere spirituelle Traditionen besitzen ebenfalls ethische Verhaltensempfehlungen – zur Anregung im Folgenden zwei Aufstellungen aus der christlichen und buddhistischen Lehre.

Die erste Stufe des Raja-Yoga (s. Abb. 2, S. 18und Abb. 3, S. 24) definiert einen sozialen Verhaltenskodex. Das Wort Yama bedeutet „das, was hilft, innerhalb unserer Grenzen zu bleiben und nicht die Grenzen anderer zu überschreiten“. Verkürzt ausgedrückt: „Leben und leben lassen.“ Handlungen, die anderen oder einem selbst Schaden zufügen, sollten nicht begangen werden. Yama stammt von der Wortwurzel yam , was kontrollieren meint: die bewusste Kontrolle und Pflege unserer Beziehungen zu allen Geschöpfen ohne Ausnahme und ohne Ausschluss.

Christentum 4

1.Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

2.Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.

3.Du sollst den Feiertag heiligen.

4.Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

5.Du sollst nicht töten.

6.Du sollst nicht ehebrechen.

7.Du sollst nicht stehlen.

8.Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

9.Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

10.Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

Buddhismus 5

1.Enthaltung vom Töten

2.Enthaltung vom Stehlen

3.Enthaltung von allen sexuellen Aktivitäten

4.Enthaltung vom Lügen

5.Enthaltung von Rauschmitteln

6.Enthaltung von Nahrungszufuhr nach 12 Uhr

7.Enthaltung von sinnlichen Vergnügungen und kostbaren Gewändern und Schmuck

8.Enthaltung von hohen und luxuriösen Betten

YAMAS

Ahimsa

1. Nicht verletzen, nicht schaden, nicht töten

· Gewaltlosigkeit; Verschwinden von Feindschaft

· Entwickeln von Mitgefühl, Toleranz, Offenheit

· Erkennen wechselseitiger Beziehungen aller Lebewesen auf der Welt

· Befreiung von Isolation und Trennung;

Dialog- und Kooperationsbereitschaft

· Entwicklung von Mut, Eindeutigkeit, Selbstvertrauen

Satya

2. Nicht lügen

· Wahrhaftigkeit

· Mutiges Ansprechen von Missständen

· Vermeiden von Übertreibungen, Heucheleien, Falschheit

· Andere Menschen und Situationen nicht als Bedrohung empfinden

Asteya

3. Nicht stehlen

· Beenden von gierigem oder eifersüchtigem Verhalten

· Respektieren von Eigentum und Beziehungen anderer Menschen

· Sich nicht korrumpieren und bestechen lassen

Brahmacharya

4. Nicht Energie verschwenden

· Regulieren und Halten der eigenen Lebensenergie; z. B. durch sinnliche/sexuelle Mäßigung

· Wandeln im Göttlichen (Brahman): geistige Konzentration und Transformation zum Göttlichen

Aparigraha

5. Nicht Besitz anhäufen

· Nicht nach materiellem Besitz streben

· Bescheidenheit, Genügsamkeit

· Angemessene Verwendung von Ressourcen

· Ende der Anhaftung an äußere Objekte

· Beenden von Abhängigkeiten: mehr Zeit und Raum zur Erforschung des Sinns des Lebens

Abbildung 3: Yamas – Ausgewählte Facetten des ethischen Umgangs mit anderen

NIYAMAS

Saucha

1. Sich reinigen

· Körperliche Hygiene und geistige Reinheit

· Gesunde Ernährung und Atmung

· Reinigungsübungen (Shatkarmas)

· Relativieren der Bedeutung des Körpers

· Üben von Unterscheidungsvermögen und Achtsamkeit

Santosha

2. Zufrieden sein

· Innere Ruhe des Geistes

· Zufriedenheit und Gelassenheit unter allen Umständen

· Entwickeln von Dankbarkeit und innerer Freude

· Akzeptanz von Wandel

Tapas

3. Sich selbst disziplinieren

· Askese

· Entzünden des „inneren Feuers“, Motivation

· Zielorientierung, Willenskraft, Selbstvertrauen, Beharrlichkeit

· Freiwillige Entbehrung, Freude an Selbstdisziplin

· Loslösung von der inneren Bindung an Objekte

Svadhyaya

4. Sich und das Selbst studieren

· Studium der Schriften

· Selbstreflektion

· Verständnis der eigenen Natur

· Mantra-Meditation

· Lernen mit kompetenten Lehrern

· Erkennen des Ziels des Yoga

Ishvara Pranidhana

5. Sich Höherem hingeben

· Überwinden der Ichbezogenheit

· Öffnung und Hingabe an Gott

· Meditation in Aktion (Karma Yoga)

· Erleben einer Gotteserfahrung

· Teil eines allumfassenden Ganzen werden

Abbildung 4: Niyamas – Ausgewählte Facetten des Umgangs mit sich selbst

Yamas definieren zunächst Beziehungen zwischen Lebewesen. Das eigene Leben wird durch Einsicht und Selbstverpflichtung so gestaltet, dass Stress sich verringert. Schädigendes Verhalten reduzieren wir so zum Wohle anderer, ohne uns selbst dabei zu verleugnen. Da ist zuallererst Gewaltlosigkeit – wenn man freundlich und liebevoll zu Menschen ist, hat man tendenziell weniger Stress. Wahrhaftigkeit – sind wir ehrlich zu Menschen, kommt es tendenziell zu weniger Stress. Gleiches gilt für das Nicht-Stehlen, das sinnliche Maßhalten, und die Anspruchslosigkeit. Beim Anwenden und Üben werden wir immer weniger zur Quelle von Anspannung und Bedrohung für andere – auch wenn es manchmal gar nicht vorstellbar erscheint, dass wir in anderen Menschen Stress hervorrufen könnten! Friedfertigkeit entwickelt sich zunehmend im Umgang mit uns selbst und mit den Mitmenschen. Wie dies genau geschieht, wird in den folgenden Kapiteln detaillierter erläutert werden.

Mit den Niyamas nehmen wir die zweite Stufe des Raja-Yoga (s. Abb. 2, S. 18und Abb. 4, S. 25). In älteren Yoga-Büchern werden diese als Selbstzucht und Beherrschung umschrieben, als fünf Grundtugenden und Selbstverpflichtungen. Mit ihnen werden eigene Gewohnheits- und Verhaltensmuster durchdrungen und verändert. Der Politikwissenschaftler Ulrich Fritsch, Yogalehrer, BDY-Referent und -Moderator führt zu den Niyamas weiter aus:

Die Niyamas beschreiben einen Reifungsprozess, der über die Entfaltung der Persönlichkeit zur Transzendenz führt .

Im Gegensatz zu den Yamas kann die Reihenfolge bei den Niyamas nicht verändert werden. Denn bei den Niyamas steht der Entwicklungsprozess, den wir mit unserem Üben durchlaufen, im Vordergrund. Sie stehen in einer hierarchischen Abhängigkeit zueinander. Ihre Reihenfolge ist nicht austauschbar, denn sie bauen aufeinander auf . 6

Die Abgrenzung zwischen Yamas und Niyamas ist nicht so scharf und eindeutig, wie man zuerst vermuten könnte. Ahimsa wird bei den Yamas als Grundstein für gewaltloses Zusammenleben mit der Schöpfung benannt. Gleichzeitig ist nicht-verletzendes Handeln essenziell für sämtliche Niyamas, um keine Rigidität und Verletzungen für sich selber heraufzubeschwören. Dass die Yamas für äußere Beziehungen und die Niyamas in Beziehungen zu uns selbst geübt werden, gilt vorerst als Faustregel und erste Annäherung an das Thema. Es gibt Wechselwirkungen, die in den Einzelbeschreibungen der verschiedenen Lebensempfehlungen noch sichtbar werden.

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