Moira Dawkins - Skotom

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Die junge Arzthelferin ist noch keine 30 Jahre alt, da weiß sie schon, dass sie dieses Alter keinesfalls erreichen möchte. Aufgrund akuter somatischer Beschwerden begibt sie sich auf eine therapeutische Odyssee, von der sie sich die erlösende Abhilfe erhofft. Das ständige Tauziehen zwischen Hoffnung und Enttäuschung zermürbt sie jedoch aufs Äußerste und wird schließlich zur reinsten Seelenqual. Auf Anraten ihres hoch geschätzten Hausarztes willigt sie schließlich ein und lässt sich stationär therapieren. Was sie dort erlebt, ist ein Skandal!

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Das sagte ich ihr auch nach ihrem Urlaub. Inzwischen hatte ich auch Post von meiner Krankenkasse bekommen, die eine Fortsetzung der Therapie bewilligt hatte.

Nun sollte es also losgehen: die erste EMDR-Sitzung, die es mir ermöglichen könnte, mehr Details aus meiner Vergangenheit zu erhalten. Gespannt nahmen wir beide unsere Positionen ein und schon konnte es losgehen.

Zuerst erklärte mir meine Therapeutin noch einmal in knappen Worten, dass die EMDR-Sitzung wie zuvor geübt ablaufen würde, nur dass wir diesmal mit einer Affektbrücke arbeiten würden.

Bei der Affektbrücke wird über eine aktuell belastende Situation eine Brücke zu einer früheren belastenden Situation geschaffen. Für diesen ersten Versuch wollte sie daher meine Abscheu gegenüber Alkohol nutzen. Da ich schon bei dem bloßen Geruch dieser widerlichen Substanz jegliche gute Laune verliere, schien ihr dies als ein geeigneter Start. Das Prozedere unterschied sich trotzdem kaum von den vorherigen. Wieder sollte ich den Belastungsgrad angeben, wenn ich den Geruch von Alkohol im Atem einer Person wahrnahm (ich nannte eine Drei). Danach war es wieder Zeit für eine geeignete Beschreibung meiner selbst. Passend fand ich hierfür die negative Beschreibung: „Ich habe keine Kontrolle“, die ich mit einer Sieben als ziemlich zutreffend bezeichnete. Den positive Satz: „Ich habe die Kontrolle“ versah ich allerdings mit einer Drei. Wie immer spürte ich nichts im Körper und auch gefühlsmäßig zeigte sich keine Reaktion.

Nachdem ich mich in eine Situation versetzt hatte, in der mir plötzlich dieser grauenvolle Geruch in die Nase stieg, erhob meine Therapeutin auf mein Signal ihre Hand und bewegte ihre Finger vor meinen Augen, die ihnen brav folgten. Auf die Nachfrage, ob ich irgendetwas Bestimmtes gesehen oder gefühlt hätte, konnte ich leider nur mit den Schultern zucken. Nach zwei weiteren Runden fiel mir allerdings auf, dass ich immer wieder in der gleichen Szene landete und auch nicht mehr aus dieser hinauswollte. Meine Gedanken hefteten sich zunehmend an eine Erinnerung, die eigentlich gar nichts mit dem Geruch von Alkohol zu tun hatten. Genau das sagte ich auch meiner Therapeutin, die mir sofort auftrug, bei dieser Erinnerung zu bleiben und mir zu erzählen, was genau ich dort sah:

Als ich noch klein war, wurden mein Bruder und ich oft eingesperrt. In meinem Geburtsort gab es ein Schlafzimmer, das spärlich eingerichtet war und Platz für einen Schrank, ein Gitterbett und ein normales Bett bot. Ich saß auf dem Bett, während mein Bruder in dem Gitterbett stand und gerade noch so über den Rand schauen konnte. Mein Blick fiel sofort auf ein Nachttöpfchen, das randvoll gefüllt war mit meinen Hinterlassenschaften. Mein Bruder trug zu dieser Zeit noch Windeln, was bestätigte, dass nur ich für das Füllen des Töpfchens verantwortlich war. Ich schlussfolgerte weiter, dass wir vermutlich lange eingesperrt worden waren.

Meine Therapeutin stellte mir Fragen zu der Einrichtung (lieblos und kahl), dem Geruch (nichts wahrnehmbar), der Temperatur (ebenfalls nichts wahrnehmbar) und sonstigen Eigenschaften der Möbel. Krampfhaft versuchte ich mich in dem Zimmer umzusehen und beobachtete mein Verhalten genauer. Ich vermutete, dass wir absichtlich in das Zimmer eingesperrt worden waren, damit mein Stiefvater mit meiner Mutter allein war und sie, vermutlich, verprügeln oder anderweitig bestrafen konnte, ohne dass wir dabei zusehen mussten. Da sich die Tür zu dem Zimmer genau vor meinem Bett befand, studierte ich meine Position auf dem Bett genauer. Ich saß auf der Matratze und wandte mich dem Töpfchen zu. Doch auf einmal hatte ich eine Vermutung für meinen abgewendeten Blick: Immer wenn ich ein Geräusch genauer analysieren möchte, unterbreche ich den visuellen Reiz, indem ich wegsehe und eines meiner Ohren automatisch der Geräuschquelle zuwende.28 Meine Vermutung sprach ich laut aus und meine Therapeutin bat mich, genau an dieser Szene festzuhalten und währenddessen noch einmal ihrem Finger zu folgen. Doch wieder geschah nichts.

28Ein paar Tage später kam mir der Gedanke, dass ich sicher versucht hatte, etwas zu hören, da sich mein Bruder ebenfalls der Tür zugewandt hatte und weder mir noch seinem Spielzeug Aufmerksamkeit schenkte, was Babys eigentlich in der Regel machen.

Wie immer fragte sie mich danach, wie gut die Sätze, welche eine Kontrolle im positiven und im negativen Sinn beinhalteten, passen würden. Der positive Satz „Ich habe die Kontrolle“ passte nun etwas besser zu dem wahrgenommenen Reiz der Alkoholfahne (von Drei auf Vier).

Nachdem wir erneut unsere gewohnten Plätze eingenommen hatten, bemerkte ich mit einer leichten Enttäuschung, dass mein Beschützerinstinkt nicht so einfach nachgab. Ich verdeutlichte ihr grinsend, dass er mir gesagt hatte: „Nein, nein, Fräulein, so einfach kommst du nicht an die Erinnerung ran!“

Interessiert befragte ich mich meine Therapeutin, was bzw. wer mein Beschützer sei und ob es noch mehr Charaktere geben würde. Da ich tatsächlich gern Selbstgespräche führe, stellte ich ihr, mit Nachfragen ihrerseits, folgende Varianten von mir vor, von denen sich zwei jedoch als mein eigens geschaffenes Skotom herausstellen sollten:

das gewöhnliche Ich

Jack29, mein Bodyguard (Skotom Nr. 1)29 Nach Jack Bauer (gespielt von Kiefer Sutherland) aus der Serie 24.

Pandora, die Vernachlässigte (Skotom Nr. 2)

mein Instinkt

Ich trainierte seit Jahren, die leise Stimme in meinem Hinterkopf lauter zu stellen und sie so noch schwerer ignorieren zu können. Egal was sie mir rät, ich höre darauf. Natürlich zweifle ich hin und wieder an ihr, doch das ist einfach der Besserwisser in mir. Jedes Mal stellt sich seine Theorie dann als falsch heraus, doch ich versuche trotzdem manchmal über meinem Instinkt zu stehen. Wir sind nichts anderes als Tiere, auch wenn sich der ein oder andere für einen Gott hält. Doch gewisse Eigenschaften, die wir vor Tausenden von Jahren wie selbstverständlich genutzt haben, sollten wir wieder zulassen, denn sie stellen sich sehr oft als ziemlich nützlich heraus.

Der Albtraum

Ich lag in meinem Bett und schlief auf der Seite mit dem Gesicht zur Wand - фото 1
Ich lag in meinem Bett und schlief auf der Seite, mit dem Gesicht zur Wand. Somit hatte ich die Schiebetür im Rücken. Auf einmal öffnete sich diese, was mich natürlich sofort aufschrecken ließ. Langsam drehte ich meinen Kopf etwas zu der Tür, um einen Blick auf das Geschehen werfen zu können. Mit rasendem Herz beobachtete ich mit leicht geöffneten Augen eine Gestalt, die zu mir ins Zimmer schlich. Es war ein Mann mittleren Alters, der schwer atmete und sich vorsichtig zu meinem Bett bewegte. Inzwischen hatte ich mich wieder zur Wand gedreht und stellte mich schlafend, während ich jeder Bewegung des Mannes lauschte. Die Panik wuchs stetig in mir weiter und wandelte sich schließlich in blanke Angst, als ich spürte, wie er meine Decke zurückschlug und sich mit einem erleichterten Seufzer zu mir legte. Als ob es das Normalste der Welt wäre, schmiegte er sich eng an mich und kam schließlich zur Ruhe. Noch nie hatte ich so große Angst. Ich war in eine Art Schockstarre verfallen und spürte angewidert den Arm des Mannes um meinen Bauch sowie seinen Körper an meinem. Das Schlimmste an der ganzen Sache waren jedoch meine Gedanken. Während ich unbeweglich und voller Angst dalag, schoss mir nur ein Gedanke immer wieder durch den Kopf: „Oh nein, nicht schon wieder!“

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