Frank Westermann - Sternentage

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Band 3 der Serie «Andere Welten».
Speedy und Lucky auf der Suche nach der Erde: Ein verständnisvoller Roboter weist ihnen den Weg. Sie nehmen einen Flüchtling vom Öko-Planeten auf. Ihr Flug führt zu einer Welt, deren Bewohner*innen den Begriff 'Arbeit' nicht kennen. Sie begegnen einer Zauberin, deren Heimat von einer galaktischen Großmacht bedroht wird. Und schließlich treffen sie noch eine 'alte Bekannte'. Die Erlebnisse ihrer Weltraum-Odyssee stellen ihr Ziel manchmal mehr infrage, als dass sie ihm näherkommen.

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Das war also nichts. Umkehr unmöglich.

Eine Serie von Farben blitzte in unsere Richtung.

»Entschuldigt mich für eine Weile«, sagte Obechan-Kol. »Ich muss mich um den Start kümmern.«

»Einen Moment noch!« hielt ich ihn zurück. »Gibt es an Bord so etwas wie eine Bibliothek?«

Der Kurzo stutzte, der Übersetzer streikte. Lucky schob mir einen Zettel zu.

»Aufzeichnungen oder ähnliches«, las ich laut vor. Obechan-Kol verstand endlich.

»Der Archivraum befindet sich ein Deck tiefer. Folgt nur den grün-gelben Markierungen.«

Dann verschwand er mit ein paar mächtigen Sprüngen.

»Vielleicht finden wir dort eher etwas raus«, erläuterte ich Lucky meine Idee. »Sonst können wir warten, bis wir schwarz werden.«

Als wir den Raum verließen, fing es im Schiff an zu dröhnen und zu vibrieren. Startvorbereitungen, vermutete ich. Sie würden schon irgendeine Methode haben, um durch das Eis zu kommen und unentdeckt den Weltraum zu erreichen.

»Ein höflicher Bursche, dieser Kurzo«, bemerkte Lucky schriftlich.

Ich nickte. Dann blieb ich stehen. Auf einmal stürmte alles auf mich ein. Wie hatte ich gedacht, hier zurechtkommen zu können? Das alles war eine total fremde Welt. Erstaunlich, dass sie überhaupt Raumschiffe zur Fortbewegung von Stern zu Stern benutzten. Oder dass ihre Luft atembar für uns war. Ich wusste ja noch nicht einmal, wie hier eine Treppe aussah. Und dann - unsere Aussichten: Vielleicht für immer abgeschnitten von der Erde. Keine Freunde, keine gewohnte Umgebung mehr. Wenn wir uns in Zukunft nur noch mit Wesen wie den Kurzos auseinandersetzen mussten, wurden wir bestimmt wahnsinnig. Niemand könnte das verkraften. Und außerdem war es sinnlos. Was sollten wir tun zwischen den Sternen? Nach meiner Reise durch die andere Realität hatte ich eigentlich vorgehabt, mich so gut es ging in meiner Realität durchzuschlagen und mit anderen zusammen dafür zu kämpfen, dass wir irgendwann besser leben konnten.

Das alles war mit einem Schlag zunichte gemacht. Wir waren praktisch besiegt, ohne Hoffnung, den Kampf erneut aufnehmen zu können. Schreckliche Aussichten. Schließlich war ich kein Sci-Fi-Abenteurer auf der Suche nach einem legendären galaktischen Schatz.

Meine Beine knickten unter mir weg, und wenn Lucky mich nicht reaktionsschnell gehalten hätte, wäre ich auf den harten Boden gestürzt. Die Tränen flossen nur so aus mir heraus. Ich setzte mich auf den Boden und ließ ihnen freien Lauf. Lucky setzte sich neben mich und umarmte mich.

»Ich würde jetzt auch gerne heulen, aber ich kann nicht«, stand auf seinem Block. Und weiter: »Vielleicht haben wir ja Aussichten, die wir jetzt noch gar nicht einschätzen können. Das Unbekannte muss ja nicht schrecklich sein.«

Ein seltsamer Laut kam aus seiner Kehle, als unsere Blicke sich trafen. Ich verstand sowas wie »Scheiße«.

»He, versuchs nochmal, Lucky!«

Ich wischte im Nu die Tränen ab. Er hatte gesprochen! Lucky bemühte sich, aber es blieb bei einem unverständlichen Krächzen.

»Besser als gar nichts«, schrieb er auf. »Noch ein paar solcher Gefühlsregungen und ich sag wieder das Alphabet von hinten auf.«

Ich klopfte ihm auf die Schulter und lachte. Komisch, wie schnell sich da Tränen in Freude verwandeln konnten. Aber wenn Lucky schon Grund zum Optimismus hatte ...

Wir wollten gerade aufstehen, als uns eine Erschütterung wieder zu Boden warf.

»Von Anschnallen hat er nichts gesagt,« beschwerte ich mich. Ein Kurzo kam vorbei und half uns auf. Seine »Hände« fühlten sich borkig an.

»Ist eure Gesundheit nicht beeinträchtigt«, gaben unsere Übersetzer simultan seine Besorgnis wieder.

Lucky schüttelte den Kopf, aber das verstand der Kurzo nicht.

»Alles okay«, meinte ich.

Er verstand immer noch nicht. Ob sich die Übersetzer erst einspielen mussten?

»Uns ist nichts passiert«, wiederholte ich und diesmal klappte es wohl. Auf jeden Fall wollte er befriedigt abziehen.

»Warte mal!« rief ich ihm hinterher. »Wie kommen wir zum Archiv?«

Er drehte um und führte uns zu einer Tür ein paar Meter weiter. Dort ließ er uns dann wieder stehen.

»Kurz angebunden, aber höflich«, bemerkte Lucky.

Ich grinste und öffnete die Tür. »Huch!« entfuhr es mir.

Vor uns führte eine Art Rutsche in die Tiefe.

»Scheint nicht sehr stabil zu sein«, prüfte Lucky die ungewöhnliche Treppe. »Vielleicht rutschen sie gerne.«

»Und wie kommen sie wieder rauf?«

»Wahrscheinlich springen sie.«

Ich nickte. So konnte es gut sein. Aber dieses Beispiel zeigte, wie schwer es uns fiel, uns ganz normale Verhaltensweisen der Kurzos vorzustellen.

Lucky ließ sich als erster hinab gleiten und klopfte unten gegen das Metall. Aha, alles klar, folgerte ich und vertraute mich ebenfalls der Rutschbahn an. Ich glitt langsamer als erwartet hinab und wurde unten von Lucky aufgefangen.

»Es hätte ruhig noch ein wenig länger dauern können«, bedauerte ich.

Langsam rückten meine Probleme angesichts der Neugier auf das Neue etwas in den Hintergrund. Wir sahen uns nach den grün-gelben Markierungen um. Sie waren alle unter der Decke angebracht, als ob die Kurzos auch oben Augen hätten. Es dauerte nur ein paar Minuten, dann standen wir vor einer ebenfalls grün-gelb angepinselten Tür. Sie öffnete sich automatisch vor uns und wir betraten einen Raum, der noch ein wenig dunkler war als die Umgebung ohnehin schon.

»Wir hätten Kerzen mitnehmen sollen«, scherzte Lucky.

»Auf jeden Fall ist es leer hier«, sagte ich, indem ich mich prüfend umsah. Außer einem mannshohen Metallkasten in der Nähe der Tür entdeckte ich keinerlei Einrichtungsgegenstände. Lucky gab mir einen neuen Zettel:

»Kommt es dir eigentlich nicht komisch vor, dass wir hier rumstöbern, währen dieses Raumschiff durchs All fliegt?«

»Stimmt«, bestätigte ich. »Den Anblick der kleiner werdenden Erde haben wir wohl verpasst. Wir sind wahrscheinlich nicht so romantisch wie die Gestalten in den Weltraumgeschichten. Dies interessiert mich jedenfalls im Augenblick mehr als irgendwelche vorbei rasenden Sterne.«

»So geht's mir auch. Aber frag mal nen Kurzo, wie wir hier weiterkommen.«

Ich postierte mich im Gang vor dem Raum, bis eines der Baumwesen vorbei sprang .

»Kannst du mir sagen, wie man dieses Archiv hier bedient?«

Der Kurzo drehte sich im Sprung um.

Gute Leistung, dachte ich ironisch.

»Die Beantwortung aller diesbezüglichen Fragen liegt bei der diensthabenden Positronik«, schallte es aus unseren Übersetzern.

»Hoffentlich hat der Computer dann nicht gerade dienstfrei«, wandte ich mich an Lucky, nachdem sich der Kurzo wieder entfernt hatte. Ich zeigte auf den Metallkasten. «Ich nehme an, dies ist die Positronik.«

»Versuchs doch mal mit gutem Zureden.«

Wir witzeln hier rum wie zu Hause am Frühstückstisch, schoss es mir durch den Kopf. Aber vielleicht war das ein Weg, die Situation in den Griff zu kriegen.

So blöd Luckys Vorschlag klang, was anderes fiel mir auch nicht ein. So baute ich mich vor dem Kasten auf und sprach ihn direkt an:

»Wir hätten gern Material über die Kurzos.«

Sofort öffnete sich an der Vorderseite der Konstruktion ein Schlitz, und ein Streifen buntes Papier schoss daraus hervor. Lucky lachte aus vollem Hals.

»Sehr witzig«, knurrte ich. Dann stockte ich: »Moment mal, Lucky, wenn du lachen kannst ...«

Er brachte ein paar Laute hervor, dann reichte er mir seinen Block.

»Ich sag ja, mit etwas Übung dauert es nicht mehr lange. Aber was fangen wir jetzt damit an?«

Er zeigte auf den Computerausdruck.

»Achtung! Übersetzung!« schnarrte es plötzlich von meinem Handgelenk.

»He, der kann wohl auch lesen!« rief ich aus.

Und tatsächlich las uns mein Übersetzer die Daten der Positronik von dem Papierstreifen ab:

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