Das Herz-Resonanz-Feld transformiert die im Energiefeld gespeicherten Informationen in elektrische und magnetische Wellen und übt wie ein Magnet eine entsprechende Anziehungs- und Ausstrahlungskraft aus. Vergleichbar mit einer Antenne sendet und empfängt jeder Mensch unentwegt all die gespeicherten Informationen mit dem elektromagnetischen Feld seines Herzens (Herz-Resonanz-Feld). Allerdings verhält sich das Herz-Resonanz-Feld entgegengesetzt zur bekannten Funktionsweise eines Magneten. Während sich beim »normalen« Magneten die gegensätzlichen Pole (Plus und Minus) anziehen, zieht der Herz-Magnet Gleichesan. Negative Schwingungen ziehen demnach Negativesund positive Schwingungen Positivesan.
Die negativen Schwingungen der Herz-Resonanz empfinden wir dabei stärker als die Positiven. So bleiben auch heute noch Erlebnisse wie negative Emotionen, Ängste, Aggressionen, Schocks oder Traumata in anhaltender Erinnerung und wirken entsprechend magnetischer Störfelder für einen herkömmlichen Kompass. Das bedeutet, sie lenken einen Menschen von seiner ursprünglichen »inneren Ausrichtung« ab. Es entsteht dadurch eine positive oder eine negative Ausstrahlung eines Menschen und sein Gegenüber nimmt diese wahr.
Was ist die Herz-Resonanz bzw. der Herz-Magnet?
Das Herz-Resonanz-Feld (→ Grafik 7, Fläche ❶, Seite 29) erstreckt sich mit einem Durchmesser von rund zweieinhalb Metern rund um das Herz.
Grafik 8: Das Herz-Resonanz-Feld des Menschen. Der Herz-Magnet zieht Gleiches an.
Innerhalb des Herz-Resonanz-Feldes wirken zwei Impulse: die elektrische Kraft des Herzsignals (EKG) und sein Magnetfeld (Anziehung). Die elektrische Kraft (EKG) ist 60-mal stärker und das Magnetfeld sogar 5000-mal stärker als die entsprechenden Signale des Gehirns.
Der Herz-Magnet zieht all das an, was an Informationen in uns schwingt, ob wir es wollen oder nicht. Wenn wir beispielsweise viel Traurigkeit in uns gespeichert haben, ziehen wir Menschen an, die auch viel Trauriges erlebt haben oder in sich tragen. Je älter eine Person wird, desto stärker wird sie die gespeicherten Informationen in Form von gleichen Konflikten oder Erlebnissen anziehen. Dieser Vorgang bleibt so lange bestehen, bis die betroffene Person ihre Muster erkannt und die zugrunde liegenden Probleme neutralisiert hat. Erst dann kann der Herz-Magnet neue oder bewusst gewählte Informationen zur Realisierung von Glück und Freude aussenden und auch anziehen.
Quantenphysikalische Wirkkräfte
Um die Wirkung Ihrer Energie und Kraft als Mensch oder Führungskraft zu erklären, nutze ich die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Quantenphysik zu Wirkungen, Wirkkräften und Wechselwirkungen. Lassen Sie mich diesen spannenden Brückenschlag machen.
Aus Sicht der Quantenphysik bekommt alles, was wir als »Materie« bezeichnen, eine völlig neue Bedeutung. Die scheinbar feste Materie, die wir als physische Erscheinung im Außen wahrnehmen, besteht im Grunde genommen aus Energie, Licht, Information und Schwingungen. Materie ist also nichts anderes als verdichtete Energie. Daraus abgeleitet, bestehen wir als Mensch auch aus Energie, Licht und Information und sind in Schwingung mit anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, Dingen und der ganzen Umwelt verbunden.
Nehmen Sie hierfür nochmals Grafik 6 (→ Seite 28) zu Hilfe! Anhand der fünf Naturgesetze wird auf einfache Art und Weise alles verständlich. Den rechten Block zum Gesetz der Resonanz habe ich Ihnen ja bereits beschrieben. Mit dem Herz-Magneten ziehen wir unentwegt das an, was als Informationen in uns gespeichert ist. Im linken Block sind die Zusammenhänge dieser Informationen aus Sicht der Quantenphysik dargestellt; hier noch einmal im Detail erläutert:
1. Unschärferelation
Es lassen sich nie gleichzeitig alle Aspekte eines Menschen erfassen. Der Mensch ist jeden Tag anders. Beispiel: Untersuchungen eines Hausarztes oder im Krankenhaus können auch bei Nutzung von medizinischen Messgeräten niemals alle Informationen vollständig erfassen, sondern immer nur Teilaspekte des Ganzen.
2. Beobachtereffekt
Die Absicht eines Menschen, getragen von seiner inneren Grundeinstellung und seinem Bewusstseinsstand, kann ein Projekt (Aufgabenerledigung) oder z.B. eine therapeutische Behandlung sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Beispiel: Wenn die Führungskräfte und Mitarbeiter eines Unternehmens positiv gestimmt und lösungsorientiert in ein Meeting gehen, dann wird der Ausgang dieses Treffens in der Regel auch erfreulich sein.
3. Verschränkungen
Alles, was jemals Masse- oder Energiekontakt hatte, ist und bleibt auf ewig quantenverschränkt! Es existiert eine energetische, informative und alles miteinschließende Verbindung. Wir Menschen sind demnach alle miteinander verbunden und mit allem verschränkt. Man spürt das, wenn man besonders feinfühlig ist. Verschränkte Wesen haben eine sehr intensive und emotionale Beziehung. Beispiel: Sie denken an jemanden, und diese Person ruft in diesem Moment an. Man möchte etwas klären und findet bei seiner Recherche genau die Antwort im Internet oder in einer Zeitung. Und was der eine denkt, spricht der andere aus.
4. Nicht-Lokalität
Das Prinzip der Nicht-Lokalität besagt, dass ein Atom oder ein subatomares Teilchen nicht nur an einem Ort, sondern gleichzeitig an mehreren Orten (oder in anderen dreidimensionalen Welten, bestehend aus Länge, Breite und Höhe) vorhanden sein kann. Der Mensch ist wie jede Pflanze, jedes Tier und jede Sache auch ein Bestandteil dieser universellen Dreidimensionalität. Er ist nicht nur ein materielles, sondern auch ein emotionales und geistiges Wesen. Über die Grenzen seiner physischen Existenz hinaus befindet er sich gleichzeitig in weiteren Dimensionen und kann mit seiner Herz-Resonanz Dinge in sein Feld ziehen, die er gegenwärtig in der materiellen Welt nicht hat. Beispiel: Denken Sie an folgenden Satz in einem beruflichen Meeting: »Oh, da ist mir gerade etwas in den Sinn gekommen!« Oder: »Mensch, du bringst mich auf eine Idee!«. In so einem Fall befindet sich die Person in Resonanz (Schwingung) mit einem speziellen Thema und bezieht Wissen aus einem anderen Resonanz-Feld. Dies ist möglich, weil sie gleichzeitig – bewusst oder unbewusst – emotional und geistig in verschiedenen Dimensionen agiert.
Wechselwirkungen im persönlichen Umfeld
Alles ist mit allem verbunden, demnach tauscht jeder Mensch auf bewusster und unbewusster Ebene Informationen mit anderen Menschen aus.
Grafik 9: Die Wechselwirkungen eines Menschen in seinem privaten und beruflichen Umfeld. Alles ist miteinander vernetzt.
Man spricht beim Menschen nicht von Verschränkungen wie bei der Quantenphysik, sondern von Verstrickungen. Wir alle sind verstrickt mit Themen, Verhaltensmustern, Verhaltensweisen, Glaubenssätzen, Erlebnissen, speziellen Arten von Personen oder Dingen. Diese können sich im Privatleben oder im beruflichen Umfeld zeigen. Nun werden Sie sicherlich an der einen oder anderen Stelle erkennen, warum bei Ihnen bestimmte Erlebnisse oder Konflikte ausgelöst wurden.
Wenn Sie diese natürlichen Grundgesetze verstanden haben und täglich anwenden, sehen Sie die Welt mit ganz anderen Augen.
Abschließend kann man zu den Naturgesetzen sagen: Alles ist Teil des großen Ganzen und kommunizierend mit allem verbunden – zeitgleich und unabhängig von Zeit und Raum. Gleichzeitig schwingen die Informationen auf unterschiedlichen Frequenzen und befinden sich in permanenter Veränderung. Der Mensch stellt somit ein sich fortwährend wandelndes Informationsfeld dar.
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