Alexandra Welbhoff - Melea

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Geflügelte Kreaturen und furchterregende Mischwesen haben die Insel Kalmar eingenommen. Melea, ihr Vater, die alte Hexe, der Schamane und die übrigen Überlebenden, müssen fliehen. Unerklärliche Phänomene tragen sich zu und mehr und mehr wenden sich die anderen von Melea ab, die scheinbar unmenschliche Kräfte besitzt. Dass sie von den Göttern mit Gaben gesegnet wurde, um gegen den toten Gott anzukämpfen und die bekannten Welten zu retten, ahnt niemand – auch Melea nicht.
Die Fliehenden gelangen ins Königreich Mesu, wo sie von Königin Nalia aufgenommen werden. Alle Reiche müssen sich vereinen, um dem toten Gott nicht die Herrschaft zu überlassen. Doch als
der dunkle Prinz im Palast auftaucht, versetzt dies alle in Angst und Schrecken. Er ist höchst interessiert an Melea und ihren Gaben …

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„Ja. Sie möchte es von den Magiern und Alchimisten untersuchen lassen. Ihr kennt sie doch.“

Der Blick des Hauptmanns fiel auf die Planwagen, aus denen weitere Soldaten sprangen.

„Und wie sollen wir dieses Monstrum dahin bekommen?“

Die blaugrauen Augen seines Gegenübers funkelten amüsiert.

„Nun, Bigelis – schnappt Euch ein paar Männer und hievt es auf einen Wagen. Falls das nicht funktioniert, müsst ihr es wohl in mehreren Teilen abtransportieren. Was der Königin allerdings nicht gefallen wird.“

Der Hauptmann schaute ihn ärgerlich an, musste aber grinsen.

„Also gut, General Halldor! Für diese Drecksarbeit gibt es für die Männer und mich aber ein Fass Bier. Auf Eure Kosten, versteht sich.“

Halldor verdrehte leicht die Augen, schlug aber in die dargebotene Hand ein.

„Aber nur, weil du es bist, Vater“, sagte er leise.

Lauter fragte er dann: „Wo ist der Fischer, der das Wesen gefunden hat?“ Hauptmann Bigelis wies mit der Hand den Strand hinauf.

„Wir haben soeben alle ins Dorf zurückgeschickt. Warum?“

„Ich soll ihm den Dank der Königin aussprechen und ihm etwas geben.“

„Fragt im Dorf nach dem alten Froft, er fand es in der Morgendämmerung.“

Halldor verabschiedete sich und ritt mit seinen Männern zum Dorf.

Die Königin lief in ihren Gemächern nervös auf und ab.

Vergangene Nacht war sie mal wieder von schrecklichen Alpträumen heimgesucht worden. Nun wartete sie auf den obersten Heiler.

„Wie lange soll das noch so weitergehen?“, fragte sie sich.

In jeder Nacht der vergangenen zwei Jahre hatte sie ihren verschollenen Gemahl und dessen Jagdgesellschaft im Traum gesehen. Die Männer ritten im schnellen Tempo durch einen finsteren Wald. Blätter rieselten von den Bäumen, und Baumgeister beobachteten den Trupp von den Wipfeln aus.

Die Gesellschaft machte an den Ruinen einer alten Burg Rast. Nalia beobachtete ihren König und seine Männer, wie sie sich betranken. Irgendwann in der Nacht stolperte ihr Gemahl durch die Ruinen und begegnete einem magischen Geschöpf.

In der Erscheinungsform einer wunderschönen Frau verführte es ihn auf einem verwitterten Steinaltar. Sie saß auf seinem Schoß und drückte seine Arme nach unten, sodass sie über seinem Kopf lagen. Steinerne Hände krochen daraufhin aus dem verwitterten Stein und umschlossen seine Hand- und Fußgelenke, was er gar nicht zu registrieren schien. Auch nicht, wie sich das Gesicht des Geschöpfes drastisch veränderte. Die Haut wurde faltig und grau, das lange Haar änderte die Farbe von blutrot zu schlohweiß. Dann entblößte die Hexe faulige Zähne, drehte den Kopf zu Nalia und fixierte sie aus rot-weiß-marmorierten Augen. Währenddessen rammte sie eine Hand in den Brustkorb ihres Gemahls und entriss ihm, unter schrillem Gelächter, das Herz.

Nalia konnte jetzt noch den Blick der Hexe spüren. Tief im Inneren hörte sie ihr fürchterliches Lachen. Aber das war noch nicht das Ende des Traums. Denn auch wenn Alatheus kein Herz mehr besaß, erhob er sich und schlachtete seine Gefährten ab. Auch diese erhoben sich wieder.

Nalia lief es eiskalt den Rücken hinunter. Seit zwei Jahren ließ sie jetzt nach ihrem Gemahl suchen. Nicht dass er ihr sehr ans Herz gewachsen wäre, aber sie wollte ihm zumindest ein anständiges Begräbnis zukommen lassen. Sie glaubte nicht mehr daran, ihn je lebendig wiederzusehen.

Es klopfte an der Tür, und der oberste Heiler trat ein. Er fiel auf ein Knie und beugte sein Haupt.

„Kommt, Helimus. Setzen wir uns.“

Nalia setzte sich und wies mit der Hand auf den Sessel neben sich.

„Der Trank hat leider nicht gewirkt“, sagte sie seufzend.

„Was habe ich meinem Gemahl nur getan? Wieso quält er mich Nacht für Nacht?“

Helimus sah sie besorgt an.

„Ich werde weiter nach etwas suchen, das Eure Träume unterbindet. Vielleicht solltet Ihr auch mal darüber nachdenken, wieder zu heiraten. Es könnte dem Spuk ein Ende bereiten, und Ihr …“

Nalia funkelte ihn zornig an und unterbrach ihn.

„Kein Wort weiter! Bevor ich nicht weiß, was mit Alatheus geschehen ist, werde ich keinen Gedanken an eine neue Heirat verschwenden. Damit das klar ist!“

Ihre Hände zitterten leicht, was dem Heiler natürlich nicht entging.

„Habt Ihr heute schon etwas zu Euch genommen, Hoheit?“

Nalia seufzte erneut und erhob sich.

„Ich werde jetzt nach unten gehen und etwas essen. Bisher hatte ich noch keine Zeit dazu.“

Helimus stand ebenfalls auf und verbeugte sich.

„Ich werde Euch ein Stück des Weges begleiten, falls es Euch genehm ist.“

„Aber ja, kommt. Lasst uns gehen.“

Als sie an dem langen Flur mit den speziellen Gastgemächern vorbeikamen, bemerkte Nalia die nervösen Blicke des Heilers.

„Ihr braucht keine Furcht zu haben. Die Türen sind nicht böse“, sagte sie lächelnd.

Sie fuhr mit den Fingerspitzen über ein Türblatt, auf dem in prächtigen Farben Tiere verewigt waren. Auch magische Wesen schauten hinter Blättern oder Steinen hervor. Je länger sie hinsah, desto mehr entdeckte Nalia. Die Motive verändertensich unentwegt. Wo eben noch ein Hirsch gestanden hatte, saß nun ein Biber, und eine Eule hatte den Platz mit einem Eichelhäher getauscht.

Niemand wusste, wer diese Türen bemalt hatte, aber Gerüchten zufolge soll es eine Fee gewesen sein. Insgesamt gab es fünfzehn dieser Türen. Die Gemächer dahinter waren nur für ganz besondere Gäste. Diese suchten sich ihr Zimmer selbst aus, wodurch Nalia auf den Charakter des Besuchers schließen konnte.

Die Königin wandte sich Helimus zu, der an der gegenüberliegenden Wand verharrte.

„Nun kommt weiter. Ich werde Euch wohl nicht mehr davon überzeugen können, dass diese Türen ungefährlich sind.“

„In diesem Leben nicht mehr“, meinte der alte Heiler schmunzelnd.

Nalia ging in den Bankettsaal hinab und ließ sich ein verspätetes Frühstück bringen. Da sich Helimus unterwegs verabschiedet hatte, war sie wieder allein mit ihren Gedanken.

„Wer weiß, vielleicht hat er ja sogar Recht? Zwei Jahre sind eine lange Zeit. Irgendwann werde ich einen neuen König wählen müssen“, dachte sie.

Nach dem Frühstück ließ sie ihr Pferd bringen und unternahm einen Ausritt. Dies tat sie jeden Morgen, um sich selbst zu überzeugen, dass alles in Ordnung war. Sie hatte stets ein offenes Ohr für die Menschen, die im und um den Palast arbeiteten. Immerhin sorgten diese Menschen dafür, dass täglich ihr Essen auf den Tisch kam.

Das Palastgelände war riesig. Mit dem Pferd würde sie eine gute halbe Stunde brauchen, um bis zum Tor zu kommen. Aber dahin wollte Nalia heute nicht. Sie ritt den Waldweg hinauf, weil es im Schatten der Bäume angenehm kühl war. Dann folgte sie dem rechten Weg zu den Nutzgärten.

Der Palast versorgte sich mit fast allem selbst. Es gab einige Obstplantagen, aber auch Gemüse und Getreide wurden angebaut.

In dem Teil des Geländes, den sie nun durchritt, gab es auch ein paar Weiden und einige Gehege, Ställe und Koppeln für Arbeitspferde, Schweine, Rinder, Kühe, Schafe und Hühner.

Nalia winkte zwei alten Frauen zu, die sich um die Kräutergärten kümmerten und unterhielt sich eine Weile mit ihnen, bevor sie schließlich zu den Stallungen ritt.

Sie stieg aus dem Sattel, ebenso ihre ewigen Begleiter. Die vier Wachen der Königsgarde nahmen hinter ihr Stellung auf und folgten ihr.

„Ist jemand hier?“, rief Nalia in den Stall hinein.

Sie band die Zügel an einer nahegelegenen Koppel fest. Als sie leises Gelächter vernahm, hob sie den Saum ihres Kleides an und ging durch das hohe Gras hinter die Stallungen. Dort erblickte sie bei den Zwingern zwei Burschen, die sich einen Spaß daraus machten, einen kleinen Welpen zu quälen. Sie stachen mit spitzen Stöcken auf ihn ein, während der arme kleine Kerl herzerweichend winselte.

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