A. J. Benada - ZORA

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Zara träumt von Heldentaten.
Jeden Abend bekommt das Mädchen eine Gute-Nacht-Geschichte von ihrer Mutter vorgelesen.
Am liebsten mag sie die Sage von Zora, der legendären Kriegerin, welche sich zusammen mit ihrem Löwen Moya, dem Magier Io und dem kleinen Drachen Chi auf den Weg macht, ihren Liebsten zu retten.
Dabei lernen sie auf ihrer langen Reise durch Anthalia wundersame Wesen kennen und müssen viele Gefahren überstehen, bevor sie auch noch in eine finstere Schlacht zwischen Gut und Böse geraten.
Können sie den scheinbar unmöglichen Weg bewältigen, und wird Zora es am Ende noch rechtzeitig schaffen und ihren Verlobten vor dem sicheren Tod bewahren?

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Und was würde dann aus dem Dorf? Und aus Amon, ihrem Verlobten..?

Sie drehte sich um und betrachtete liebevoll sein Gesicht. Amon. So schön und stark. So schüchtern und schlau. Er war der erste Mann, der sie wirklich interessiert hatte.

Aber er hatte nur Augen für die anderen Mädchen gehabt, und so hatte sie ihre Sehnsüchte und Hoffnungen tief in ihrem Inneren verborgen.

Eines Abends dann hatte er sie beim wöchentlichen Dorffest angesprochen.

Zora lächelte bei dieser Erinnerung.

Damals war sie vor Schreck über ihr Festkleid gestolpert und fast hätte sie glatt eine peinliche Bruchlandung hingelegt, hätte er sie nicht im letzten Augenblick galant aufgefangen. Sie schenkte ihm dafür ein riesiges Lächeln. Sie waren hinunter zum Fluss gegangen, wo sie einander stundenlang Geschichten erzählt, Sterne betrachtet und den Geräuschen der Nacht gelauscht hatten.

So lernten sich die beiden langsam kennen, bei jedem Fest ein wenig mehr, und schon bald wusste Zora fast alles über den jungen Bauern. Wenn sie sich trafen, brauchte es keine großen Worte. Nach einem kurzen Blick auf ihre Gesichter wussten sie immer sofort in welcher Stimmung der andere sich diesmal befand. Ob er heute stur und verärgert war, oder ob sie sich traurig und irgendwie mutlos fühlte. Doch meistens verbrachten sie eine fröhliche Zeit miteinander. Auch nachts. Immer öfter kam es vor, dass Zora im Haus von Amon schlief, wo er gern sein Bett mit ihr teilte.

Die beiden waren jederzeit füreinander da, teilten sich Freud, Leid und Geheimnisse; und sie versüßten sich gegenseitig den Tag mit kleinen Überraschungen.

Oder mit großen. Wie zum Beispiel der schlichte, schöne Ring den er ihr nach einem Bad im Fluss, als sie sich auf der Wiese gesonnt und getrocknet hatten, ansteckte. Sie hatte ihn erstaunt angeschaut und seine klaren Worte vernommen.

'Willst du meine Frau werden?'

Sie war komplett sprachlos gewesen, es war wie in einem Traum, und als sie sich gefasst hatte, nickte sie nur, Tränen in den Augen; und er hatte sie lachend gepackt, sie wie eine Feder in die Luft gehoben und herumgewirbelt bis ihnen schwindelig geworden war.

Zora konnte sich ein Leben ohne ihren Amon nicht mehr vorstellen. Er war ihr ein und alles.

Sanft strich sie ihm über die Haare und küsste ihn.

Nein, sie würde nirgendwo ohne ihn hingehen.

Leise erhob sie sich, ging zu dem kleinen Fenster hinüber und öffnete es vorsichtig.

Die Nacht war stickig und drückend heiß. Zora seufzte.

Normalerweise brauchte sie zu dieser Jahreszeit ein wollenes Nachthemd, aber nun war ihr sogar Amons Körperwärme unerträglich, was sie betrübte. Schließlich liebte sie den Klang seines Atem in ihrem Ohr wie ein Geflüster, und sie wollte ihn ganz nah bei sich zu wissen.

Irgendetwas lag in der Luft. Sie spürte es.

Zora wischte sich die winzigen Schweißtropfen von der Stirn und kniff ihre Augen zusammen. Was war das für ein roter leuchtender Punkt dort hinter der Lichtung? Sie beobachtete wie er größer und größer wurde.

Plötzlich hallten dumpfe Rufe durch die Dunkelheit. Stimmen erwachten, wurden lauter.

'Was ist da los?'

Amon war aufgesprungen. Verwirrt blickte er Zora an, kratzte sich am Kopf und war mit drei Schritten bei ihr. Sie zeigte auf den Punkt in der Ferne.

'Dort.'

Er folgte ihrem Blick.

'Was ist das nur?'

Amon konzentrierte sich. Er konnte nicht viel sehen., nur Nebel und Rauch und -- Halt. Wieso Rauch? Und mit einem Mal wusste er es. Es traf ihn wie ein Schlag.

Er packte sie am Arm.

'Zora, das ist ein FEUER!'

Der Wald brannte als erstes. In Sekundenschnelle sprangen die Funken auf die strohbedeckten Dächer der einfachen Dorfhäuser über und verbreiteten sich rasend.

Im nächsten Moment stand alles in Flammen.

Zora und Amon warfen sich ihre Kleidung über und rannten hinaus auf die Straße.

Die Szenerie, die sich ihnen bot, schien ein einziges Chaos. Überall war Panik ausgebrochen, Mensch und Tier stolperten übereinander. Manche von ihnen hatten Feuer gefangen und ihre Schreie gingen Zora durch Mark und Bein. Sie dachte, dass sich ihre entsetzten, schmerzerfüllten Gesichter für immer in ihrer Seele einbrennen würden. Es glich der Hölle. Und sie war mittendrin.

In dem ganzen Wirrwarr hatten einige Dörfler so etwas wie eine Art Wasserkette gebildet. Sie führte zum Fluss, welcher in letzter Zeit aber eher zu einem Bach geschrumpft war. Amon sah Zora an.

'Du gehst zum Ufer hinunter und hilfst beim Löschen... schnell!' sagte er bestimmt.

Er drückte ihr kurz einen Kuss auf die Wange zu und hastete dann in Richtung der Flammen.

'Was hast du vor?' rief sie ihm hinterher. Ihre angsterfüllte Stimme wurde vom Rauch erstickt und sie musste husten.

'Ich werde nachsehen ob jemand vom Feuer eingeschlossen ist, und wenn ja, muss ich versuchen ihn zu befreien. Mach dir keine Sorgen, alles wird gut.'

Und damit verschwand er im Nebel.

IV

Der Brand war gelöscht.

Eine eigenartige Stille legte sich über das gesamte Dorf.

Oder zumindest über das was davon übrig geblieben war.

Die Überlebenden sahen sich um.

Es glich einem einzigen Haufen Asche. Nur wenige Häuser standen noch.

Zora war am Ende ihrer Kräfte. Sie fühlte sich todmüde, ihr schmerzte alles und obendrein war ihr schlecht vom Gestank der vielen Toten.

Amon, dachte sie. Wo ist er?! Ich muss ihn suchen!

Jemand half ihr auf.

Mit wackeligen Beinen stolperte sie durch die Straßen. Vergeblich, Amon war nicht aufzufinden.

Irgendwann gab Zora auf und kehrte zu ihrem zerstörten Haus zurück.

Dort, bei den Trümmern, fand sie ihn schließlich.

Er war tot.

Als sie ihn sah, blieb ihr das Herz stehen.

Für eine Sekunde, oder zwei.

Sie eilte zu ihm und fiel vor ihm auf die Knie.

'Nein, nein' flüsterte sie.

Sie versuchte das Unmögliche zu begreifen.

'NEIN!' schrie sie den verrauchten Himmel an. 'NEEEEIN!!'

Wieso hatter er sie verlassen? Sie nahm sein Gesicht in ihre zitternden, blutigen Hände, schloss die Augenlider und küsste noch einmal, zum letzten mal seinen Mund.

Dann weinte sie lange, weinte um ihren Liebsten.

Jemand rief ihren Namen.. Aber sie antwortete nicht. Sie wollte nichts hören, niemanden sehen. Nie mehr sprechen. Sie wollte nur weinen. Und schlafen, für immer schlafen.

'Zora!'

Die Stimme war nun deutlich näher. Sehr nah. Genauer gesagt, direkt an ihrem Ohr.

Jemand hatte sich zu ihr heruntergebeugt.

'Lass mich allein' schluchzte Zora, das tränenüberströmte Gesicht zu Boden gerichtet.

'Ich bin Baba, die Dorfälteste und ich gebe dir einen Rat, mein Kind. Lass es nicht zu, dass endlose Trauer dein Herz verdirbt. Es wird deinen Amon auch nicht wieder zurückbringen.'

Zora hielt ihren Kopf gesenkt.

Noch immer kämpfte sie mit den Tränen, doch schließlich versiegten auch sie für einen Moment.

Die Frau tat einen Schritt von ihr ab.

'Komm her.'

Ihre knarzende Stimme lies Zora aufblicken.

'Na komm, lass mich kurz dein Gesicht anschauen, meine Kleine.'

Langsam legte die alte Frau mit ihren langen, faltigen Fingern das Gesicht des jungen Mädchens von einer Seite auf die andere. Dann runzelte sie die Stirn und sah tief in Zora's haselnussbraune Augen.

'Ahhh ja', krächzte sie.

'Wusst ich's doch.' Baba gackerte leise vor sich hin.

'Was meint ihr, Alte? Was wollt ihr damit sagen?!' Zora schlug ihr die Hand weg und stieß hastig von der buckeligen Kreatur zurück.

Das Gegacker verflog schlagartig. Langsam hob Baba den Kopf. Sie sah das Mädchen sehr lange an. Ihre Miene war auf einmal toternst.

'Du - ' flüsterte sie mit einer Stimme, die bis in die tiefsten Ritzen von ganz Anthalia zu dringen schien,

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