Heinz Duthel - MEIN FREUND VOLTAIRE –

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Eines Tages vergnügte sich François in der Schule damit, seine Tabaks Dose in die Luft zu werfen und wieder aufzufangen. Schnupftabak wurde gerne gegen Erkältungen genommen.
Der verärgerte Lehrer konfisziert die Tabaks Dose und gibt sie nicht mehr zurück, bis der Schuldige eine Abbitte in Versen an ihn richtet.
SO SIEHT EINE INTELLIGENTE STRAFE IM LYCÉE LOUIS LE GRAND AUS.
Eine geglückte Schulzeit. Bei aller Kritik an der Kirche und ihren Volksverdummung, den Vertretern an seine Lehre erinnert sich Voltaire ein Leben lang voller Dankbarkeit und Respekt.
Ich bin sieben Jahre von Männern erzogen worden, die sich unermüdlich Milgram, Geist und Sitten der Jugend zu bilden. Wenn man fragt, was ich in den Jahren, als ich im Hause der Jesuiten lebte, bei ihnen gesehen habe, so kann ich nur antworten, das Arbeitsangebote bescheidenste regelmäßig alle Stunden eingeteilt zwischen der Sorgfalt, die sie uns widmeten, und den übungen, die ihr strenges Glaubensbekenntnis mit sich brachte.
Nach einer behüteten Kindheit die Familie gehört zur gehobenen Bourgeoisie wird François im Jesuiten Kolleg mit dem noch herrschenden Standesunterschiede konfrontiert. Die adeligen Zöglinge haben mehr Rechte und Einzelzimmer. Seinem Selbstbewusstsein tut das keinen Abbruch.
Schmetterling
Um zu sprechen, muss man denken, zumindest annäherungsweise. / Pour parler, il faut penser, ou à peu près
Nichts ist gefährlicher in der Welt als Größe. / Les grandeurs sont fort dangereuses.

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Voltaire wird es sein, der Frankreich und damit den europäischen Kontinent auf diesen Flug vorbereiten wird.

Nach zweijährigem Exil in England kehrt er 1728 in seine Heimat zurück.

Die Pariser, nunmehr aufgeklärt durch das Lob, das eine ebenso gelehrte wie tiefsinnige Nation unserem jungen Autor gezollt hatte, begannen zu ahnen, daß in ihrer Mitte ein großer Mann geboren worden war. Jetzt erschienen die Briefe über die Engländer, in denen der Autor mit kräftigen und flinken Strichen die Sitten, Künste, die Religionen und die Regierung dieser Nation zeichnete.

Die Tragödie Brutus, dazu angetan, einem freien Volk zu gefallen, folgte alsbald, desgleichen eine Vielzahl anderer Stücke.

Ganz so ideal, wie es Friedrich der Zweite von Preußen schildert, sind die Reaktionen auf die Briefe über die Engländer jedoch nicht. Das Buch wird in Frankreich bald verboten und das Credo des berühmtesten obder Lettre auf die Freiheit des Denkens als Ketzerei aufgefasst.

Doch Voltaire hat sich nie als Atheist, als Ungläubiger bezeichnet. Als Atheist aber lehnt er eine Vermittlung zu Gott durch dessen selbst ernannte Vertreter auf Erden ab. Und an die Versprechung eines himmlischen Paradieses mag er schon gar nicht glauben. Ihm geht es eher ums Dispatch Paradies.

Das irdische Paradies ist, wo ich bin und das Paradies auf Erden, so Voltaire, der längst die Stille seines Studierzimmer aus dem eleganten, doch oft auch oberflächlichen Treiben in den Salons vorzieht, besteht in der fortwährenden Beschäftigung seines Geistes, der Förderung der Vernunft, seiner Leserinnen und Leser.

Je mehr ich zu Jahren komme, umso notwendiger erscheint mir die Arbeit. Auf die Dauer bereitet sie das größte Vergnügen und nimmt die Stelle der Illusionen des Lebens ein.

Mögen die Verlockungen der erotischen Liebe zu diesen Illusionen gehören? Was bleiben wird von einer anfangs leidenschaftlichen Beziehung, ist das geistig seelische Band die Freundschaft auch zu jener Gefährtin, mit der der 38-Jährige eine 13 Jahre andauernde Ménage à trois beginnt.

Seine neue Geliebte ist verheiratet, anmutig, schön und geistreich und Arbeit süchtig wie er.

Wir schreiben das Jahr 1734 Wolters Lebensmittelpunkt wird das Schloss der Macy's du Schatulle in Serey in der Champagne nach Kurei und auch zu seinen späteren Wohnungen in Genf und Verne pilgern die Pariser Intellektuellen und Gleichgesinnte aus der halben Welt. Wer nicht kommen kann, schreibt so beispielsweise auch die russische Zarin Katharina die Große. In Voltaires Nachlass werden sich 22 000 Briefe finden, davon allein 18 000, die er selbst geschrieben hat.

Seine Korrespondenz spiegelt wohl am eindrucksvollsten Person und Werk wider, war wohl bisher ein namhafter Autor von Theaterstücken etlicher philosophischer Abhandlungen gewesen, schreibt Hans Pleschinski über Voltaire.

So wird er nun zum wirklichen Beweger des Geisteslebens in Europa, zum niemals gleichmütig betrachteten Freigeist, zum bejubelten Licht, Bringer.

Für die einen, für die anderen, zum geradezu satanischen Unterminiere der überkommenen Lebens und Glaubens Ordnungen.

Grund genug, sich den Fluchtweg immer offen zu halten. Von Serey aus kann Voltaire im Notfall ins benachbarte deutsche Lothringen flüchten, reisen nach Holland und Belgien, wo er seine Werke drucken lässt, um sie dann heimlich in Frankreich verbreiten zu lassen.

übrigens ein großes Risiko für die Buchhändler, Erschöpfenden ein Leben lang an seiner schwachen körperlichen Konstitution und zahlreichen Krankheiten Leidenden sehr.

Was für ein furchtbares Leben, ewig von der Furcht geplagt zu sein, dass man auf die geringste Anzeige hin ohne jeden Prozess die Freiheit verlieren kann. Der Tod wäre mir lieber. Ich bin ganz ausgelaugt von Müdigkeit, niedergedrückt von Kummer und Krankheit.

Eine belebende Wirkung wird für Voltaire wohl auf jeden Fall der erste Brief Friedrich des zweiten von Preußen gehabt haben, der in 1736 erreicht der Beginn einer von kurzen Unterbrechungen abgesehen 42 Jahre andauernden Korrespondenz.

Ihre Dichtungen besitzen Qualität, welche sie der Aneignung und des Studiums durch den Mann von Welt Wert und würdig machen. Sie sind eine moralische Lektion, bei der man Denken und Handeln erlernt. In solchen Augenblicken fühlte ich, dass die Vorzüge von Geburt und der Dunst von Größe, in denen die Eitelkeit uns zwingt, zu wenig nütze sind. Oder besser ausgedrückt zu nichts.

Man müsste viel los sein, um den Brief, mit dem Eure Königliche Hoheit mich zu Ehren gerügten, nicht gerührt zu sein. Ich habe nun erkannt, dass es in der Welt einen Fürsten gibt, der als Mensch empfindet, einen Fürsten, Philosophen, der die Menschen glücklich machen wird. Ein Fürst, der solche Gedanken hat, könnte für seine Staaten das goldene Zeitalter.

Berlin werde Athen, wenn es imstande ist, Herrn von Voltaire an sich zu ziehen, so wird es unfehlbar eine der berühmtesten Städte Europas werden. Verlassen Sie Ihr undankbares Vaterland und kommen Sie in ein Land, wo man Sie verehren wird.

Der preußische König wird einige Jahre Geduld üben müssen, bis sich Wolter anschickt, seine Einladung nach Berlin zu folgen. Auch als Madame de Châtelet, die inzwischen mit einem anderen liiert ist, schwanger ist, hält er ihr die Treue.

Hören Sie, ich bin ganz närrisch, sie zu sehen. Madame du Châtelet kommt nie wieder. Sie sind keine Hebamme, also kann sie ihre Niederkunft ohne sie abhalten.

Wenn ich sie schälte, so geschieht es, weil alle an Gicht leiden, denn es so machen, tun sie, was sie wollen. Aber ich lasse mich nicht täuschen und werde sehen, ob sie mich ernstlich lieben oder ob alles, was sie mir sagen, nur theatralisches Geschwätz ist.

Ich bin weder Arzt noch eine Hebamme, aber ich bin ein Freund, und ich werde selbst eure Majestät zuliebe nicht meine Frau verlassen, die im September sterben kann. Ihr Kindbett scheint mir sehr gefährlich zu werden. Aber wenn sie gut davon kommt, dann verspreche ich Ihnen, im Oktober meine Aufwartung zu machen.

Erst im Sommer, im darauffolgenden Sommer 1759 und nach dem Tod der Madame de Châtelet im Kindbett, wird der so sehnlich Erwartete in Potsdam eintreffen und bleiben.

Ich bin nicht so töricht zu glauben, dass Berlin Paris aufwiegen könne, wenn Reichtum, Größe und Pracht eine Stadt lebenswert machen. So treten wir gegen Paris zurück, wenn der gute Geschmack sich an einem Ort der Welt findet. So gebe ich zu, dass dies Paris ist. Aber bringen Sie denn diesen Geschmack nicht überallhin, wo Sie sind? Sie werden hier glücklich sein, solange ich lebe.

Wolter hat den Friedrich nicht nur einen geistig Ebenbürtigen gefunden, sondern auch einen großzügigen Gönner. Er erhält vom König 5000 Taler jährlich, dazu freie Kost und luxuriöses logie.

Diese großzügigen Zuwendungen des ansonsten recht geizigen Monarchen werden ihm geschmeichelt haben, doch angewiesen ist er darauf nicht. Auch in Preußen ist er eifrig damit beschäftigt, sein Vermögen zu vermehren.

Er gibt seinen adeligen Bekannten Kredite gegen Zinsen, versteht sich, ist darüber hinaus im Juwelen, Handel und Spekulationsgeschäften erfolgreich tätig. Sein damaliges jährliches Einkommen wird auf eine Viertelmillion Euro geschätzt. Doch den Briefen an seine Nichte in Frankreich ist bald ein melancholischer Unterton zu entnehmen. Er hat Heimweh nach Paris. Sehnsucht nach dem milderen Klima. Er hasst die strengen preußischen Winter.

Die König sind köstlich. Man spricht mit Vernunft, Weisheit. Da regiert die Freiheit. Mein Leben ist frei und ausgefüllt.

Oper, Schauspiel, Paläste, leutselige Königinnen, charmante Prinzessinnen und schöne, wohl gestaltete Hofdamen. Aber mein liebes Kind, das Wetter verwandelt sich allmählich in eine schöne Kälte. Ich schreibe neben einem Ofen mit schwerem Kopf und traurigem Herzen, indem ich auf die Spree blicke, und zwar, weil die Spree in die Elbe fließt und die Elbe ins Meer, und das Meer nimmt die Seen auf. Und unser Haus in Paris ist ganz nah an der Ostsee.

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